Zwillinge bringen ihr Kind am selben Tag zur Welt. Dem Arzt fällt etwas ganz Besonderes auf!

Alex am 01. December 2020
Zwillingsschwestern
Becky Pistone und ihre Schwester Rachael McGeoch sind eine Besonderheit. Sie bekamen ihre Kinder innerhalb weniger Stunden im Mount Auburn Hospital in Cambridge, Massachusetts. Das ist sicherlich etwas sehr Seltenes. Sowas hört man sicher nicht oft, dass Schwestern an dem gleichen Tag ihre Kinder bekommen. Kennt Ihr jemanden, der mit seiner Schwester oder dem Bruder am gleichen Tag ihre Kinder auf die Welt brachten? Wir nicht. Und sicherlich gibt es auch kaum Zwillinge, die das schaffen.

Das Besondere war ja, es waren Zwillingsschwestern! Die Schwestern brachten die Kinder im Abstand von einer Stunde zur Welt, was das Ganze noch besonderer machte. Doch als der Arzt dieses Detail bemerkte, trauten die Schwestern ihren Augen nicht, jetzt war die Überraschung endgültig perfekt!
Eine besonders starke Verbindung
Becky und ihre Schwester Rachael sind eineiige Zwillinge und haben deshalb natürlich eine besondere Bindung zueinander. Es wurden mehrere Studien durchgeführt, um die Verbindung zu erklären, die Zwillinge oder auch andere Mehrlinge haben, aber ohne Erfolg. Das bleibt ein Geheimnis, was Mehrlingsgeschwister verbindet. Aber wer einen Zwilling hat, weiß, wovon wir reden.

Es ist eines der bisher ungelösten Mysterien des Universums, und es mag durchaus ein Mysterium bleiben. Wenn du bisher nicht an die Verbindung zwischen Zwillingen geglaubt hast, wird diese Geschichte zweifellos deine Meinung ändern! Also sieh dir an, wie diese besondere Geschichte weitergeht.
Nie getrennt!
Becky und Rachael haben ihr ganzes Leben lang praktisch alles zusammen gemacht. Wo immer Becky war, da war auch Rachael und umgekehrt. Sie teilen die gleichen Interessen und Hobbys und hatten auch immer die gleichen Freunde. Das ist nicht selten, sowas kommt bei vielen Zwillingen vor.

Als sie klein waren, ähnelten sie sich so sehr, dass jede von ihnen eine Namenskette tragen musste, weil sonst nicht einmal ihre Eltern sie auseinanderhalten konnten. Es schien alles wunderbar zu sein, bis ihnen klar wurde, was sie mit diesem besonderen Umstand, also dass sie sich beide so ähnlich sahen, alles so anstellen konnten. Denn wenn man sich zum Verwechseln ähnlich sieht, kann man einiges machen!
Sie wurden oft verwechselt...
Sie wurden extra in verschiedene Klassen gesetzt, um Verwechslungen zu vermeiden. Die kleinen Mädchen fanden bald heraus, dass sie bei Tests mit einem Wechseln ihrer Klassen gut davonkommen konnten. Becky machte die Mathe-Tests für beide, weil sie darin richtig gut war. Rachel konnte dafür gut mit Sprachen umgehen, also machte sie diese Tests. So begannen die Zwillinge zu erahnen, was sie mit ihrer angeborenen Zwillingskraft so alles erreichen konnten.

Die Mädchen wurden im US-Bundesstaat Massachusetts geboren, wo sie auch heute noch leben. Im Laufe der Jahre haben sie diese Schummeleien in der Schule abgelegt, aber sie haben natürlich immer noch diese besondere Verbundenheit zueinander. Sie müssen sich nur ansehen, um zu wissen, wie die Schwester sich fühlt. Es würde nicht lange dauern, bis sich dies als nützlich erweisen würde. Was würde sich noch alles tun in ihrem Leben? Wir sollen es erfahren!


Es war Zeit für ihr Studium
Als beide Schwestern die Highschool beendet hatten, war es an der Zeit, mit dem Studium zu beginnen. Obwohl sie sonst immer die gleichen Interessen hatten, wählte jede von ihnen ein anderes Studienfach. Becky studierte in New York, während Rachael etwas näher an ihrem Wohnort blieb und an der Boston University studierte. Die Schwestern begannen, ihr eigenes Leben zu führen, was für beide eine sehr schöne Zeit wurde.

Aber dann kam ein Moment, in dem ihnen klar wurde, dass sie einander mehr denn je brauchten. Das Einzige, worin sich die Schwestern bis dahin unterschieden, war das Bedürfnis, einen Partner zu finden. Rachael hatte zum Beispiel immer Dates und fand es lustig, während Becky weniger Interesse daran hatte. Rachael war die erste, die ihr Studium an der Universität beendete, und bald zog sie mit ihrem Freund in eine gemeinsame Wohnung.
Ein schockierender Anruf ihrer Schwester
Becky dachte, dass das ein wenig schnell gehe, aber sie freute sich für ihre Schwester. Diese Freude würde jedoch schnell den Sorgen weichen, das konnte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Kurz nach ihrem College-Abschluss begegnete auch Becky dem Mann ihrer Träume. Damit hätte sie so schnell nicht gerechnet, aber das Schicksal geht ja bekanntlich eigene Wege.

Da es ihre erste richtig feste Beziehung war, wollte sie nicht sofort mit ihrem Freund zusammen ziehen. Doch als sie eines Abends, es war ein Jahr später, in ihrer Wohnung war, erhielt sie einen schockierenden Anruf von ihrer geliebten Zwillingsschwester. Sie wusste noch nicht, was die Schwester auf dem Herzen hatte.
Warum rief ihre Schwester an?
Es war Rachael, die sie total aufgeregt anrief. Sie sagte ihrer Zwillingsschwester, dass sie und ihr Freund für den nächsten Schritt bereit seien: sie wollten ein Kind bekommen. Sie wollte es einfach. Aber sie kämpfte darum, schwanger zu werden; mehrere Versuche zuvor waren fehlgeschlagen. Sie wusste nicht genau, woran das liegen konnte. Aus diesem Grund fragte sie ihre Schwester etwas, das ihr Leben verändern sollte. Beider Leben.

Sie sagte: " Erinnerst du dich, als wir über unsere eigenen Kinder phantasierten? Erinnerst du dich, als du immer sagtest, dass du eine große Familie mit mindestens fünf Kindern wolltest?" "Erinnerst du dich daran, als einer von uns etwas versäumte und der andere es versuchte, hatten wir beide Erfolg? Liebe Becky, ich versuche seit Ewigkeiten, schwanger zu werden, aber es klappt nicht. Was, wenn du es auch mit deinem Freund versuchst? Ich bin sicher, wir schaffen es!" Ob das funktionieren würde?


Sie hatten einen gemeinsamen Wunsch!
Becky ließ sich mit ihrer Antwort Zeit. Sie musste natürlich darüber nachdenken. Klar, fragt man so etwas nicht einfach, aber Rachael wusste, dass auch Becky insgeheim davon träumte, eine Familie zu gründen. Die Schwestern waren bereits über 30 Jahre alt, und jede von ihnen hatte ihr Leben in Ordnung gebracht. Es wäre gar keine so schlechte Idee, erkannte Becky.

Sie antwortete: "Ich denke, es ist an der Zeit, unsere "Zwillingskraft" noch einmal einzusetzen, um es zu versuchen!". Sie waren beide voller Freude, würde das klappen? Nicht viel später war es soweit. An einem schönen Sommertag wachte Rachael früh morgens mit einem seltsamen Gefühl auf. Sie eilte ins Badezimmer, um einen Test zu machen und dieser war positiv!
Sie weinten vor Freude...
Sie rief sofort ihre Schwester an, und die beiden weinten vor Freude. Etwa drei Wochen später machte auch Becky einen Test, er war positiv, beide waren also tatsächlich schwanger. Alles schien gut zu laufen. Die beiden Schwestern sollten laut ihren Ärzten im Abstand von zwei Wochen entbinden. Als Rachael jedoch den Geburtstermin überschritt, wusste jeder, dass sie Becky bei sich brauchen würde, um ihr Kind auf die Welt zu bringen. Es war die alte "Zwillingskraft", die sie jetzt dringend benötigte.

Becky kam zu ihrer Schwester, und tatsächlich brachten beide Schwestern innerhalb weniger Stunden je ein Kind zur Welt. Sie bekamen ihre Söhne also am gleichen Tag, was beweist, dass die "Zwillingskraft" noch realer ist, als alle bisher dachten. Dann entdeckte der Arzt auch noch ein besonderes Detail! Die Schwestern waren überglücklich mit ihren Babys, die selbst wie Zwillinge aussahen, vielleicht weil sie fast miteinander zur Welt kamen?
Die zwei sind unglaublich süß, oder?
Es wurde noch kurioser. Die Jungen, die Sam und Pete getauft wurden, waren seltsam unruhig und auffallend laut. Der Arzt dachte zuerst an Blähungen, die ja üblich sind bei Babys, aber der Arzt bemerkte dann etwas: Die Jungs wurden sofort ruhig, wenn der jeweils andere bei ihm war! Sie wollten also nicht getrennt sein. Niedlich oder?

Sobald sie zusammen waren, beruhigten sie sich. Ist das nicht süß? Hatte sich die Zwillingskraft schon bei der Geburt übertragen? Wir werden das nie sicher wissen. Wir wissen aber, dass Zwillinge ganz offensichtlich eine besondere Bindung haben, die sich wohl auch auf ihre Kinder übertragen lässt. Das ist doch mal eine schöne Geschichte!