Diese Familie erschrak furchtbar über den Besuch von einem extrem seltenen Tier!

Marc am 06. August 2021
Ein Schatten in der Ferne
Als David Scott an diesem Samstag Morgen in seinen Garten ging, um mit seinem kleinen Kind ein bisschen zu spielen, hatte er noch keine Ahnung, was sie beide erwarten würde. Der Familienvater hüpfte mit seinem Sprößling auf dem Trampolin herum. Als ihm plötzlich ein Schatten auffiel. Er konnte noch erkennen, dass es schwarz war und wohl Fell trug, aber welches Tier das war, das konnte er auf die Entfernung nicht erkennen.

Zuerst dachte er, dass er nur einen Schatten gesehen hatte. Aber als er bemerkte, dass dieser Schatten sich bewegte, wurde er doch neugierig. Was hatte sich da in ihren Garten verirrt? Er war jetzt neugierig geworden. Es könnte ja auch sein, dass sich ein Tier im Zaun verfangen hatte und nun seine Hilfe brauchte. Um das heraus zu finden, musste er natürlich nachsehen.
Erst mal die Frau rufen
Zuerst wusste David nicht, wie er sich verhalten sollte. Er wusste ja nicht, was für ein Tier das war in der Ecke des Gartens. Also tat er das, was wohl jeder von uns machen würde, er rief erst mal nach seiner Frau Anna. Diese erledigte gerade drinnen die Hausarbeit und machte sich natürlich Sorgen, da sie wusste, dass David das Kind mit in den Garten genommen hatte. Etwas, was er immer am Wochenende tat, wenn das Wetter schön war.

Als sie später gefragt wurde, sagte sie, dass sie nur wusste, dass David mit dem Kind im Garten war und sich Sorgen machte, dass diesem etwas zugestoßen war. David klang auch ein bisschen ängstlich, also völlig anders als sonst. Das war sie gar nicht von ihm gewohnt, also stürzte sie schnell nach draußen, um nachzusehen, was los war.
Alle erst mal in Schockstarre
Als das Tier in der Ecke Davids Schreie hörte, war es erst mal in Schockstarre. So wie auch David und das Kind. Irgendwie schien es, als würde jeder und jedes von ihnen warten, bis sich der andere wieder bewegen würde. Was war das nur für ein Tier? Die einzige, die nicht erstarrt war, war Anna. Diese rannte ganz panisch durch die Hintertür in den Garten.

David hatte etwas von einem wilden Tier gerufen und so hatte sie natürlich Angst, dass die beiden, vor allem ihr Kind, in Gefahr sein könnte. Keine Mutter auf der Welt würde ruhig bleiben, wenn sie mitbekommt, dass irgend etwas Seltsames in der Nähe ihres Kindes sein könnte, etwas, was ihm sogar gefährlich werden könnte! Was würde jetzt geschehen? Alle im Garten, was war das für ein Tier?
Vielleicht nur ein kleiner Hund?
Als Anna im Garten ankam, sah sie von weitem das dunkle Etwas unter dem Gartentisch sitzen. Da es sich gut im Gras verbergen konnte, sah sie nicht, welches Tier das sein könnte? Es war nicht besonders groß, schwarz und es verhielt sich ruhig. Also war hier wirklich Gefahr für David und das Kleine? Sie musste es herausfinden.

Sie war sich ziemlich sicher, dass sich hier nur ein Hund in den Garten verlaufen hatte. Sie hatten viele Hunde in der Nachbarschaft und es könnte ja sein, dass sich ein junges Tier in ihren Garten verirrt hatte und jetzt vor ihnen Angst hatte. Auf jeden Fall machte sie sich jetzt erst mal nicht mehr so viele Sorgen, dass hier irgend etwas Gefährliches vor sich ging. Aber dennoch, um was handelte es sich hier?
Etwas völlig anderes
Wir können uns diese Situation gut vorstellen. Der Vater in Schockstarre im Eck. Das Kind auf dem Arm jetzt, damit dieses in Sicherheit war. Die Mutter, die von weitem versucht, den Blick auf das Tier unter dem Gartentisch zu richten, zu erkennen, was das denn bitte für ein Tier war? Sie wollte so ruhig wie möglich bleiben, damit das Tier nicht einfach davonlaufen würde. Sonst würden sie es ja nie erfahren, um was es sich hier handelte.

Jetzt, als sich alle ruhig verhielte, richtete sich das Tier auf und Anna sah sofort, dass es auf keinen Fall ein Hund sein konnte. Das war keine Rute wie bei einem Hund, was sich jetzt in die Luft streckte. Es war lang und hatte sehr viel Fell. Jetzt ahnte Anna, was das für ein Tier sein könnte. Hoffentlich erfahren wir es auch noch? Aber sicher.
Also vielleicht ein Fuchs?
Sie vermutete, dass sich hier ein Fuchs in ihren Garten verirrt hatte. Sie meinte zu erkennen, dass das ganze Auftreten doch eher einem Fuchs ähnelte als einem Hund. Allerdings bedachte sie eines nicht Füchse sind gewöhnlich rot und dieses Tier hier hatte ein dunkles, fast schwarzes Fell. Auch war es doch größer als ein Fuchs. Sie hatte welche im Zoo gesehen. Diese waren kleiner.

Was auch immer das für ein Tier in ihrem Garten war, David und Anna beschlossen, jetzt erst mal das Kind ins Haus zu bringen, damit es in Sicherheit wäre. Sie waren sich zwar ziemlich sicher, dass hier keine Gefahr drohte, aber man weiß ja nie. Sie hofften auch, dass das seltsame Tier in ihrem Garten später einfach weg wäre. Das es einfach davon läuft und nicht wieder kommt. Da hatten sie aber falsch gedacht.
Kein typischer Tier Besuch
Wer einen Garten hat, weiß, dass man öfter Besuch von Tieren hat. Es kommen Katzen vorbei, auch Hasen, Igel, manchmal sogar Rehe, wenn ein Wald in der Nähe ist. Aber dieses Tier hatten sie noch nie gesehen. Sie überlegten, was sie tun sollten. Sie wollten doch wissen, wer sich da in ihrem Garten herumtrieb und vor allem auch, ob es doch gefährlich werden konnte. Sie waren ein bisschen überfordert.

Sie waren ja ins Haus gegangen. Von drinnen sahen sie aber durch die Fenster in den Garten. Ihre Hoffnung war ja, dass sich das Tier wieder verabschieden würde. Aber es dachte wohl gar nicht daran. Es hatte sich im Garten breit gemacht. Offenbar war es nicht Menschen scheu. Das war schon mal sicher. Also war es nicht wild. Was aber war das für ein Tier? Sie mussten es einfach herausfinden.
Ich guck mal in eure Fenster
Anstatt also das Weite zu suchen, ging das Tier jetzt geradewegs auf das Haus zu. Es ging langsam und wirkte nicht bedrohlich. Es war neugierig, genau wie die Familie. Anna und David berieten sich und kamen zu dem Schluss, dass dieses Tier vielleicht ihre Hilfe brauchte und deshalb die Nähe der Menschen suchte? Sowas hatte man schon öfter gehört. Das konnte also hier auch der Grund sein für den tierischen Besuch.

So sahen sich also alle an. Das Tier guckte durch die Fenster auf die Familie und diese guckte von innen auf das Tier. Ihnen war klar, dass sie etwas unternehmen mussten, damit sich diese Situation wieder auflöst. Denn diese war auch seltsam. Sie mussten als erstes endlich mal wissen, was das überhaupt für ein Tier war! Ein Experte musste her und zwar schnell. Zumindest musste man jemandem ein Bild dieses Tieres schicken.
Das Internet verrät doch fast alles
Wir haben ja zum Glück alle das Internet. Früher hätte man mühsam alle Lexika durchblättern müssen oder auch alle Tier und Wildnisbücher, die man vielleicht im Hause hatte. Aber jetzt, heute, kann man einfach ein Foto machen und die Internet Gemeinde um Hilfe bitten. Sie musste jetzt einfach wissen, was für einen tierischen Gast sie da im Garten hatten.

Und da das Tier so bereitwillig am Fenster stand, hatten sie ein Foto gemacht und es online gepostet. Sie fragte, ob jemand wisse, was das für ein Tier wäre, welches sich gerade in ihrem Garten befand? Sie bekam sehr schnell jede Menge Reaktionen und Kommentare. Natürlich hofften David und Anna, jetzt zu erfahren, was sich da in ihrem Garten befand. Hoffentlich kannte sich jemand damit aus.
Profi bei Facebook, der sich mit Tieren auskennt
Anna hat gar nicht lange überlegt, wo sie ihre Suche starten sollte. Sie war direkt zu Facebook gesurft und hatte dort ein Bild des Tieres in ihrem Garten gepostet. Sie beschrieb auch genau, wie es sich verhalten hatte, dass es immer noch da war und das sie zuerst gedacht hatte, einen Hund vor sich zu haben. Aufgrund des Körperbaus nun aber doch eher an einen Fuchs dachte. Die Frage war, gab es dunkle Füchse?

Die Familie hatte Glück, denn ihr Post wurde zigmal geeilt und so landete er auch auf der Timeline von Amanda Lovett, die seit vielen Jahren bei einer Wohltätigkeitsorganisation arbeitet, die für Tierschutz in Großbritannien zuständig ist. Sie kannte sich mit seltenen Tieren aus. Das war jetzt wirklich Glück, denn bisher konnte niemand was mit dem seltsamen Tier anfangen.
Amanda war für die Tierrettung zuständig. Aber sowas hatte sie noch nie gesehen
So, nun gab es doch ein Problem. Denn Amanda kannte sich zwar sehr gut mit Tieren aus, da sie seit vielen Jahren in der Tierrettung tätig ist, aber dieses Tier hatte sie noch nie gesehen! Und das will wirklich etwas heißen, denn seit vielen Jahren rettet sie die verschiedensten Tierarten vor allen möglichen Gefahren.

Annas und Davids Haus lag ungefähr 3 Stunden vom Wohnort Amandas entfernt. Diese hatte ihren Wohnsitz, ebenso wie die Tierschutzorganisation in Southwater. Die Familie lebte allerdings in Alsager. Als Amanda jetzt dieses Tier sah, beschloss sie spontan, nach Alsager zu kommen. So weit war das jetzt auch nicht entfernt und sie wollte so gerne wissen, was das für ein Tier war!
Endlich erfuhren sie, was es wirklich war!
Amanda recherchierte jetzt selbst, fragte ihre Kollegen und endlich wusste sie, was es genau war, dass bei Anna und David durch den Garten streunte. Es war ein extrem seltenes Tier. Genauer ein super seltener Silberfuchs! Sie gehören zu den wertvollsten Pelz Tieren, was ja zum Glück kaum noch jemanden interessiert. Heute sehen wir lieber auf die Tiere selbst. Aber wie kommt der Fuchs zu diesem Namen?

Die Silberfüchse haben mehr Farbe in ihren Genen als andere. Das bedeutet, dass sie keine Albinos sind, sondern das genaue Gegenteil. Sie sind praktisch mit zu vielen Pigmenten ausgestattet. Das sorgt dafür, dass ihr Fell silber und schwarz glänzt und oft grau oder blau erscheint. Eine echt seltene Form, die man nicht alle Tage sieht, erst recht nicht bei sich im Garten.
Amanda wollte das seltene Tier holen
Die Frau von der Tierrettung war zwar seit einigen Jahren nicht mehr wirklich aktiv, aber nach wie vor kümmerte sie sich gerne um Tiere. Sie beschloss also, selbst nach Alsager zu fahren und bat Anna und David darum, dafür zu sorgen, dass das schöne und seltene Tier sich nicht inzwischen verabschiedet. Dort, in freier Wildbahn, bzw. unter Menschen, bestand höchste Gefahr für das Tier.

Sie brauchte natürlich einige Stunden, bis sie da sein würde und sie musste auch einen Käfig besorgen. Daher bat sie das Paar, doch dafür zu sorgen, dass der Fuchs nicht wegläuft. Aber wie sollten sie das anstellen? Erst waren sie vor ihm davon gelaufen, jetzt sollten sie ihn möglichst anlocken. Hoffentlich würde das gelingen? Einen Versuch war es auf jeden Fall wert.
Jetzt musste alles schnell gehen!
Anna, David und Amanda wussten, sie haben nicht endlos Zeit. Denn heute, an dem Tag, als sie den Fuchs entdeckt hatten, war ausgerechnet der Guy Fawkes Day. Ein Gedenktag, der von vielen Menschen in England gefeiert wird und an dem jede Menge Feuerwerkskörper gezündet wurden. Wenn sie zu lange warten würden, bis das Feuerwerk losging, würde der Fuchs garantiert fliehen.

Erstens würde er dann vielleicht nie mehr zu Anna und David kommen und zweitens war auch die Gefahr groß, dass er aus lauter Angst auf große Straßen laufen würde und ihm dabei etwas geschehen würde. Sie mussten sich also beeilen, um das schöne und seltene Tier rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Hoffentlich würde das klappen. Was für eine Aufregung!
Endlich war Amanda da
Es erschien ihnen ewig zu dauern, bis Amanda da war, aber endlich hielt ihr Auto vor ihrem Haus. Sie stieg aus und holte aus ihrem Auto eine geräumige und große Box für Tiere. Anna hatte inzwischen den Fuchs in ein Gartenhäuschen lotsen können, wo er erst mal sicher war. Amanda wusste genau, was sie zu tun hatte. Der Fuchs sollte keine Angst haben, sondern sicher in der Box landen, damit ihn Amanda an einen sicheren Ort bringen konnte.

Durch ihre jahrelange Erfahrung mit allen möglichen Tieren wusste sie genau, wie sie es anstellen musste, damit das Tier ruhig blieb und Vertrauen zu ihr fasste. Sie wollten ihm ja alle nichts Böses. Ganz im Gegenteil. Ganz vorsichtig und langsam lockte sie den Fuchs zur Box. Würde alles klappen oder würde er doch noch fliehen können? Was wirklich das Schlechteste für ihn gewesen wäre.
Der Fuchs musste an einen sicheren Ort gebracht werden
Amanda hatte sich natürlich im Vorfeld Gedanken gemacht, wohin der Fuchs denn gebracht werden sollte. Einfach in ein Tierheim, in enge Käfige, das wollte sie auf gar einen Fall. Also hatte sie mit einem Wildlife Centre, welches sich ganz in der Nähe der Familie befand Kontakt aufgenommen. Diese würden das Tier aufnehmen, auch wenn sie bisher keine Erfahrung mit Silberfüchsen hatten.

Sie waren aber sehr gespannt auf ihren neuen Gast, der bald bei ihnen einziehen würde. Sie versprachen, notfalls bis in die Nacht zu warten, damit Amanda genug Zeit hatte, das seltene Tier zu beruhigen und einzufangen. Schnell war klar, das sie hier ein Männchen vor sich hatten und er wurde „Shadow“ genannt. Das war auch passend, denn David hatte das schöne Tier beim ersten Anblick ja für einen Schatten gehalten.
Sie waren verwundert, wie zahm das Tier war
Es war ja Anna und David schon aufgefallen, wie zahm das Tier war. Es war immerhin bis ganz nah an das Haus gekommen, hatte die Familie durch die Scheiben ganz ruhig beobachtet und war gar nicht scheu gewesen. Als Amand ihn jetzt einfing, bemerkte sie auch, dass er gar nicht wild war in seinem Benehmen. Also musste der Fuchs irgend jemandem gehören.

Sie alle waren sich sicher, dass dieser Silberfuchs von jemandem als Haustier gehalten worden war. Entweder war dieser überfordert gewesen und hatte ihn ausgesetzt, oder aber er hat sich dort nicht wohlgefühlt und ist abgehauen. Ohne Menschen wollte und konnte er aber auch nicht sein. Das hatte sein Verhalten ja bewiesen. Sonst wäre er der Familie sicher nicht so nah gekommen.
Erst mal untersuchen
Als Shadow mit Amanda in dem Wildlife Centre ankam, kümmerte sich erst mal ein Team von Ärzten um das Tier. Sie untersuchten ihn und stellten fest, dass er in bestem Zustand war. Er benötigte nichts von ihnen. Gut gehalten worden war er auf jeden Fall. Allerdings war sein Gewicht ein Problem. Nicht schlimm, aber nicht normal.

Füchse, egal welcher Art, sind in freier Wildbahn oft sehr schlanke Tiere. Dieser hier war um einiges zu schwer. Das erklärte auch, warum die Familie nicht gleich darauf gekommen war, dass es sich hier um eine Fuchs Art handelte. Es war ihm jedenfalls bei seinem vorigen Besitzer sehr gut gegangen. Darin waren sich alle einig. Er musste nicht hungern und war auch nicht gequält worden.
Kein normales Haustier
Viele Menschen halten exotische Tiere. Aber nicht alle eignen sich auch als Haustiere. Man muss vieles beachten. Sie haben andere Bedürfnisse als die gängigen Haustiere und benötigen meistens viel Auslauf und besonderes Futter. Dafür muss man bereit sein. Man kann nicht eben mal einen Fuchs oder auch eine Raubkatze zu sich in die Wohnung packen.

Silberfüchse mögen es gar nicht, in Innenräumen zu leben. Also brauchen sie einen großen Garten, mindestens. Sie brauchen besonderes Futter, eben das, was sie in der Wildnis auch essen würden. Und sie brauchen eine spezielle Pflege. Der Tierarzt für Exoten ist auch teuer. All das kann der Grund dafür gewesen sein, dass der Silberfuchs jetzt ein neues Zuhause gesucht hat.
Shadow soll bei Menschen bleiben
Allen war klar, dass man Shadow nicht einfach in die Wälder entlassen konnte. Er war es gewohnt, dass man ihn fütterte, das man ihn pflegte. Also würde er da draußen in den Wäldern wahrscheinlich jämmerlich zugrunde gehen. Auch andere Tiere würden ihm schnell gefährlich werden, da er ja keinen Kontakt mit fremden Tieren kannte, wie es schien.

All sein Benehmen wies darauf hin, dass er die Gesellschaft von Menschen mehr gewohnt war als die von anderen Tieren. Er war ruhig und brav, verhielt sich total zahm. Also mussten sie überlegen, wo er leben sollte. Er brauchte ein gutes und sicheres Zuhause, wo er viel Zuwendung haben würde aber auch genügend Auslauf.
Füchse sind keine Haustiere!
In früheren Zeiten wurden die seltenen Silberfüchse extra für Pelze gezüchtet. Da zum Glück immer weniger Leute Pelz tragen, gehören diese Zeiten zur Vergangenheit. Da sie aber selten und doch auch schön sind, gibt es immer wieder Menschen, die glauben, sie als Haustiere halten zu können. Die Tierschutz Organisationen warnen aber regelmäßig vor der Haltung von Wildtieren. Nicht ohne Grund.

Auch erfahrene Menschen tun sich nicht gerade leicht, sich um diese Tiere perfekt zu kümmern. Sie haben ihre Bedürfnisse, benötigen viel Auslauf und Pflege. Daher musste für Shadow jetzt das ideale Zuhause gefunden werden. Er sollte es ja gut haben. Denn bisher war es ihm ja auch gut ergangen. Das konnte man sehen. Sein Zustand war wirklich sehr gut.
Alle bei Stapeley Grange liebten Shadow
Stapley Grange, so heißt das Wildlife Centre, das Shadow aufgenommen hatte, schien der perfekte Ort für Shadow zu sein. Lee Stewart, der Manager, erzählte später„The Mirror“, dass alle fasziniert waren von diesem schönen und seltenen Tier und von seinem Verhalten ganz begeistert. Um so mehr waren sie entschlossen, das ideale Zuhause für Shadow zu finden. Wo er auf Dauer leben konnte. Denn das war hier leider nicht möglich.

Die Tierärzte suchten noch nach einem Chip oder einer Tätowierung an Shadow, konnten aber nichts finden. So war es ihnen unmöglich, den Besitzer des Tieres zu ermitteln. Sie hätten zu gerne gewusst, wer ihn vorher besessen hatte. Zumal es ihm dort auch augenscheinlich sehr gut ergangen war. Aber so, keine Chips, keine Tattoos, keine Chance, den alten Besitzer ausfindig zu machen.
Shadow sollte ein tolles neues Zuhause bekommen
Da die Leute bei Stapley Grange keine Möglichkeit sahen, den alten Besitzer zu ermitteln, mussten sie sich an die Arbeit machen, ein neues und vor allem gutes Zuhause für das brave und schöne Tier zu finden. Das war erst mal gar nicht so einfach, wie wir uns gut vorstellen können. Einen Fuchs als Haustier haben nicht viele und das ist ja auch gut so.

Es musste alles bedacht werden. Das Shadow genug Auslauf haben würde. Das der neue Besitzer auch genügend Geldmittel für Futter und Pflege hatte. Das er oder sie einfach ein guter Mensch war. Sie hatten dann auch Glück. Ein Mann fand sich, der sich auf seltene Tiere spezialisiert hatte. Er kannte sich vor allem auch gut mit Füchsen aus. So konnte Shadow endlich ein Zuhause vermittelt werden, wo er sicher leben konnte.
Dank Anna und David ging alles gut aus
Die zwei, die dafür sorgten, dass es Shadow heute richtig gut geht, haben beste Arbeit geleistet. David und Anna ist es zu verdanken, dass das schöne Tier jetzt ein gutes Zuhause hat und dass ihm nichts passiert ist. Sie hätten das Tier ja auch mit Lärm aus dem Garten jagen können. Aber das wollten sie nicht. Sie wollten wissen, was es für ein Tier war und weil es zahm war, wollten sie ihm auch helfen.

Es hätte alles mögliche passieren können, wenn sie Shadow einfach verjagt hätten. Das Tier hätte überfahren werden können. Von anderen Tieren gerissen. Aber so ist alles gut gegangen, Shadow hat ein neues und sicheres Zuhause und Anna, wie auch David werden das Tier aus ihrem Garten wohl nie mehr vergessen. Auch Amanda gebührt Dank, sie war es ja, die Shadow schlussendlich in Sicherheit brachte. Und natürlich auch das Wildlife Centre Stapley Grange und sein neuer Besitzer.