Was er sich als letzte Mahlzeit wünschte, ist einfach nur widerlich!

Tom am 01. December 2020
Zum Tode verurteilte Menschen bekommen eine letzte Mahlzeit. Es ist erstaunlich, was sich manche so als letzte Mahlzeit gewünscht haben. Allerdings auch irgendwie klar, es ist das letzte, was ein Mensch zu sich nimmt. Vielleicht muss das einfach etwas Besonderes sein.Hier seht Ihr nacheinander die letzten Mahlzeiten, die sich die berühmtesten Verurteilten aller Zeiten gewünscht haben. Aber das letzte wird Euch verstören, es ist absolut widerlich!

1.Marion Albert Pruett

Sie hat genug für eine ganze Fußballmannschaft bestellt. Sie dachte nicht, dass sie das wirklich alles bekommt - doch das hat sie. Denn der letzte Essenswunsch wird immer erfüllt. Das ist irgendwie Ehrensache. Ob ein Mensch das alles schafft oder nicht, ist egal.
Philip Workmans Bitte um eine letzte Mahlzeit ist eine der bizarrsten auf dieser Liste. Workman, der 2007 vom Bundesstaat Tennessee hingerichtet wurde, bat das Gefängnis, einem Obdachlosen in Nashville eine große vegetarische Pizza zu geben und lehnte seine eigene Mahlzeit ab. Obwohl das Gefängnis dies ablehnte, erfüllten viele andere Menschen in ganz Tennessee seinen Wunsch und brachten am Tag seiner Hinrichtung Hunderte von Pizzen in Obdachlosenheime.

Es ist interessant, wie andere Menschen reagieren, wenn es um die härteste Strafe der Welt geht. Die meisten lehnen die harte Strafe nach wie vor ab. Egal, was ein Mensch zu Lebzeiten verbrochen hat, diese harte Strafe erscheint vielen einfach zu extrem.
Der bekannte amerikanische täter Ted Bundy hatte keinen ungewöhnlichen Wunsch für seine letzte Mahlzeit. Aber wir dachten, es würde Euch vielleicht interessieren, was er sich gewünscht hat und was Standard ist, wenn ein Gefangener eine besondere Mahlzeit ablehnt. Bundy erhielt also die Standard-Hauptmahlzeit: ein mittelgroßes Steak, Eier überbacken, Kartoffelpuffer, Toast mit Butter und Gelee, Milch und Saft. Es wird gesagt, dass er es nicht gegessen hat. Wahrscheinlich vergeht vielen im Anblick der letzten Stunde einfach der Hunger.

Auch irgendwie verständlich. Ich glaube, ich könnte gar nichts mehr essen. Wer hat denn da noch richtig Hunger? Oder blendet man das einfach aus? Schauen wir mal weiter.
Joseph Mitchell Parsons wurde 1999 vom Staat Utah gerichtet aber erst, nachdem er seine angeforderte letzte Mahlzeit mit drei Burger King Whoppern, zwei großen Bestellungen von Pommes Frites, einem Schokoladen-Shake, Schokoladen-Chip-Eiscreme und einer Packung Hubba Bubba Bubba-Bubblegum mit Traubengeschmack gegessen hatte. Er bat darum, die Mahlzeit mit seinem Bruder und seinem Cousin zu teilen.

Es ist irgendwie komisch, wenn man sich vorstellt, dass das die letzten Mahlzeiten sind. Was denkt man sich dabei, wenn man diese verzehrt? Ist einem bewusst, dass man nie mehr einen Whopper essen wird? Oder blendet man das aus? Wir werden das wohl nie erfahren. Sehen wir uns die nächsten mal an:
Auch Thomas J. Grasso, der 1995 vom Staat Oklahoma gerichtet wurde, bestellte ein deftiges Menü. Seine letzte Essenswünsche beinhalteten: zwei Dutzend gedämpfte Muscheln, ein halbes Dutzend gegrillte Spare Ribs, einen doppelten Cheeseburger von Burger King, zwei Erdbeer-Milchshakes, einen halben Kürbiskuchen mit Schlagsahne und gewürfelte Erdbeeren. Grasso bestellte auch eine 16-Unzen-Dose mit Spaghetti und Fleischklößchen und beschwerte sich später, dass er nur Spaghetti bekam und nicht noch ein Spaghetti Eis danach!

Die Nachspeise ist manchen wohl auch wichtig. Wahrscheinlich erinnert das einige an ihre Kindheit, als sie nach dem Essen noch einen Pudding oder sowas bekamen?
Hier ist eine der seltsamsten Anfragen für eine letzte Mahlzeit auf unserer Liste; Häftling James Edward Smith bat um einen Haufen Dreck. Das Gefängnis lehnte seine Bitte ab, und er ließ sich schließlich auf einen Becher Joghurt ein. Wie kommt man auf sowas? Es lässt tief blicken, wie wir finden.

Wenn jemand etwas so schlimmes ausgefressen hat, dass er diese Strafe erhält, dann wird wohl bei manchen doch noch sowas wie ein Gewissen anspringen. Wenn er sich also einen Haufen Dreck gewünscht hat, kann man ahnen, wie er sich selbst gefühlt hat. Ob das stimmt oder nicht , werden wir nicht erfahren. Aber es liegt nahe. Irgendwie auch nett, dass man ihm diesen Wunsch nicht erfüllt hat. Wäre sehr seltsam gewesen.
Der 1958 verurteilte Barton Kay Kirkham bat darum, dass seine letzte Mahlzeit Pizzas und Eiscreme sein sollte: "Weil man Käse, Fleisch und alles andere in einer Mahlzeit bekommt. Nicht so viel Aufhebens." Was dachte er sich dabei? Das er nicht mehr wert wäre. Oder war ihm klar, dass er der Gesellschaft da draußen mit seinen Taten schon genug angetan hatte. Das wird es wohl sein.

Aber dennoch fragt man sich, was man sich beim letzten Essenswunsch so denkt. Erinnert man sich an seine schöne Kindheit? Einfach an seine Lieblingsmahlzeiten oder möchte man im letzten Moment noch etwas bekommen, was man zu Lebzeiten zu selten bekommen hat? Wäre mal interessant zu erfahren, was ihnen da im Kopf herumging.
Der Louisianer Dobie Gillis Williams bat darum, einen letzten Zuckerrausch erleben zu dürfen. Er wünschte sich eine Masse an Eiscreme und viele Schokoriegel. Wie viel davon er geschafft hat, ist nicht bekannt. Hier kann man auch nur vermuten, warum er das so wollte. War er sich für ein richtig gutes Essen einfach zu schlecht bzw. fühlte er sich nicht würdig genug?

Oder aber hat er als Kind zu wenig Süßes bekommen und wollte das in seinen letzten Minuten alles aufholen? Jedenfalls eines ist sicher: Wenn er wirklich davon einen insulinschock bekommen hat, dann war das jetzt auch schon egal. Welcher Arzt würde das verbieten, so in den letzten Minuten des Lebens? Wohl keiner. Also bekam er, was er wollte.
Einer der gefährlichsten einheimischen Täter in der Geschichte der Vereinigten Staaten, Timothy McVeigh, wurde 2001 vom Bundesstaat Indiana gerichtet. Für seine letzte Mahlzeit bat McVeigh um zwei Pints Minze-Schoko-Chip-Eiscreme. Klingt lecker. Aber warum hat er nichts anderes gewollt? Auch hier wieder eine Kindheitserinnerung?

Das sind wahrscheinlich die Menschen, die eine normale Mahlzeit als absolut überflüssig erachten. Vor allem in diesen letzten Minuten. Man weiß ja, dass man nie wieder Hunger haben wird. Und man weiß auch, dass es dem Körper jetzt egal sein kann, was er als Nahrung bekommt. Es wird keine weiteren geben. Irgendwie ist das schon ein bisschen traurig. Oder was meint Ihr dazu?
Einer der bekannteren letzten Essenswünsche eines Insassen, Victor Feguer, bestellte eine einzelne Olive, die nicht entkernt worden war. Nach seinem Ende wurde der Olivenkern in seiner Anzugtasche gefunden und angeblich mit ihm begraben. War das vielleicht sogar seine Absicht? Wollte er sich für die Nachwelt erhalten, indem er dafür sorgte, dass ein Olivenkern vergraben wird? Denn wenn alles gut geht, wächst ja daraus ein Baum.

Hat ihm die Vorstellung gefallen, dass aus ihm etwas erwächst? Oder war die Olive Sinnbild für etwas Übersinnliches? Denn die Olive steht ja für Wachstum und Erneuerung. Man erinnert sich an das Olivenblatt, dass die Taube damals dem Noah brachte und er so wusste, das Leben geht weiter!
Gerald Lee Mitchell, der 2011 vom Staat Texas gerichtet wurde, bat nicht um eine vollständige Mahlzeit, wie es einige andere getan haben, sondern um eine Tüte Jolly-Ranchers-Süßigkeiten. Auch nett. Nichts zum Essen, kein Braten, keine Spaghetti, keine Pizza. Einfach nur eine Tüte mit Süßigkeiten. Wie bei einigen anderen zuvor, kann man hier nur den Grund vermuten.

Es wird auch bei ihm so gewesen sein, dass diese Tüte Jollys ihn an schönere Tage erinnerten. Einen Ausflug mit den Eltern oder Großeltern vielleicht. Oder er hat sich diese Jollys früher mit seinem Taschengeld gekauft und wollte in seinen letzten Minuten daran erinnert werden? Wir werden auch das nie erfahren. Sehen wir mal weiter.
1936 vom Staat New Jersey wegen des traurigen Endes an dem Lindbergh-Baby gerichtet, bat Bruno Richard Hauptmann darum, dass seine letzte Mahlzeit aus Sellerie, Oliven, einem Lachssalat, Maisfladen, geschnittenem Käse, einem Obstsalat und einer Scheibe Kuchen zum Dessert bestehen solle...mit Kaffee und Milch serviert. Hier fragen wir uns, was denken sich die Angestellten, die das vorbereiten?

Machen sie das gerne? Oder denken sie sich gar nichts dabei. Denn die Küche wird ja auch wissen, für wen das Essen, also das letzte, sein wird. Geben sie sich besonders Mühe oder denken sie sich heimlich, das hat er selbst jetzt nicht verdient, so ein gutes Essen? Auch darüber kann man nur spekulieren. Sehen wir uns die nächsten Mahlzeiten an.
Ein weiterer vom Staat Texas gerichteter Mann, Odell Barnes, wollte nichts als letzte Mahlzeit. Alle Fragen wurden mit "ich will nichts" beantwortet und bat stattdessen um "Gerechtigkeit, Gleichheit, Weltfrieden". Offensichtlich war er sich nicht mal die letzte Mahlzeit wert. Ob er Hunger hatte? Ob er es bereute, als er dann wartete?

Es wäre wirklich interessant zu erfahren, was in so einem Kopf vor sich geht in den letzten Minuten. Sind sie traurig? Oder ist es gleichgültig für manche, was jetzt passiert? Macht man innerlich seinen Frieden mit seinen Taten und mit seinen Mitmenschen? Dieser Kandidat hier machte sich offensichtlich sogar viele Gedanken. Sonst hätte er diese letzten Wünsche wohl nicht geäußert.
Die letzte Mahlzeit des Kandidaten Ronnie Lee Gardner kam mit einer Wendung. Gardner bestellte ein Steak, Hummerschwanz, Apfelkuchen mit Vanilleeis und ein 7-Up. Völlig normal, oder? Er fragte auch nach der "Herr der Ringe"-Trilogie, die er sich während der Lesung von "Göttliche Gerechtigkeit" ansah. Danach wollte er noch 48 Stunden fasten, ehe es vorbei war.

Er bekam also die Chance, vor seinem Ende noch mal alles zu genießen, was er im Leben wohl gut fand. Gutes Essen, guter Kuchen und gute Limonade. Herr der Ringe war wohl seine Lieblingsreihe und auch die bekam er zu sehen. Ob er so seinen Frieden mit seinem Schicksal machen konnte? Klingt auf jeden Fall gar nicht so schlecht. Er hat klug gewählt.
Nicht ganz so extravagang und schwer zu besorgen wie einige der anderen merkwürdigen letzten Essenswünsche auf unserer Liste, bestellte David Leon Woods eine Pizza und einen Geburtstagskuchen. Ob er selbst Geburtstag hatte? Oder wollte er sich selbst anders herum, also zum letzten Tag, alles Gute wünschen?

Immerhin bestellte er nicht nur Süßes, wie einige zuvor in unserer Liste sondern er gönnte sich noch eine gute Pizza. Wieder fragen wir uns, was denkt man sich, wenn man das isst. Bekommt man das problemlos hinunter? Weint man dabei oder isst man, wie sonst auch, wie im Kreis der Freunde und Familie? Es wäre echt interessant, das zu erfahren! Oder seid Ihr nicht neugierig? Schauen wir uns mal die nächsten Essenswünsche an.
Die beiden Rädelsführer der berühmten Bali Nine Gang wurden im April 2015 in Indonesien gerichtet. Vor ihrem Ende wünschten sich Andrew Chan und Myuran Sukumaran Kentucky Fried Chicken, ein in Indonesien beliebtes Gericht. Man muss ja bei seinen Vorlieben bleiben nicht? Und warum sollte diese letzte Mahlzeit nicht die sein, die man sein Lebtag gut fand?

Schön, dass auch in anderen Ländern Wünsche erfüllt werden, wenn es schon die letzten sind. Wir hätten nicht gedacht, dass andere Länder das auch wichtig finden. Denn einige sind ja schon richtig streng. Und das jemand extra zum KFC dafür gefahren ist, ist einfach nur eine sehr nette Geste. Vielleicht taten ihm die beiden leid? Oder er tat nur seine Pflicht? Sehen wir weiter.
Ein weiterer Kandidat, der mehr bestellte, als er realistischerweise essen konnte, Gary Carl Simmons, Jr. Er bestellte ein Sammelsurium von: einer Pizza Hut Supreme Deep Dish Pizza mit doppelten Champignons, doppelten Zwiebeln, doppelten Jalapeño-Paprikaschoten und doppelten Peperoni; eine zweite Pizza mit drei Käsesorten, Oliven, Paprika, Tomaten, Knoblauch und italienischer Wurst; 10 Packungen Parmesankäse mit je acht Unzen (das sind 5 Pfund Käse!) und Ranch-Dressing (10 Tassen Dressing!); 8 Unzen Jalapeño-Nacho-Käse; 4 Unzen in Scheiben geschnittene Jalapeños; 2 20-Unzen Cherry Cokes; 2 große Erdbeer-Shakes; zwei Pints Erdbeereis; und eine Tüte Doritos-Nacho-Käse mit Familiengröße.

Wie viele Kalorien hat das Essen? 29.000 Kalorien. Naja, konnte ihm ja jetzt egal sein. Ansetzen würde das sicherlich nicht mehr.
Der 49-jährige Stephen Anderson, der vom Staat Kalifornien gerichtet wurde, verlangte, dass seine letzte Mahlzeit zwei gegrillte Käsesandwiches, einen halben Liter Hüttenkäse, eine Hominy-Mais-Mischung, ein Stück Pfirsichkuchen, Eis mit Schokoladensplittern und, am merkwürdigsten von allen, Radieschen zum Abschluss enthält. Vielleicht mochte er manchmal Gemüse?

Vielleicht war ihm sogar jetzt noch klar, Gemüse ist wichtig und gesund? Oder er mochte sie einfach. Vielleicht hat seine Oma welche im Garten gepflanzt und er hat diese gerne gegessen? Oder aber er wollte sich "Die Radieschen noch von oben ansehen". Irgendiwe niedlich, was sich manche wünschen in ihren letzten Stunden. Findet Ihr nicht? Schauen wir mal weiter!
Der ehemalige irakische Präsident Saddam Hussein wurde 2006 gerichtet. Es ist ziemlich umstritten, was Husseins letzte Mahlzeit war - einige Quellen behaupten, dass es hauptsächlich westliches Essen war (sogar einen Hamburger und Pommes frites sollen dabei gewesen sein), während andere sagen, dass ihm unmittelbar vor seinem Ende Huhn und Schwarma-Reis angeboten wurde, er das aber abgelehnt hat. Also was hat er nun gegessen?

Das bleibt der Phantasie überlassen. Wir denken, das ist auch ziemlich egal. Es gibt tatsächlich Leute, bei denen man gar nicht so traurig ist, wenn sie nicht mehr da sind. Dieser Herr gehört sicherlich für viele zu diesen Kandidaten, wo man Trauer vermissen könnte. Oder? Aber jetzt erfahrt Ihr noch, was der echt widerlichste Wunsch eines Kandidaten war.
Dieser Kandidat hier mochte sowohl Kinder gern, als auch das, woraus sie bestanden. Man hat ihm die höchste Strafe verpasst, die es gibt. Eigentlich hofft man ja immer, dass diese Menschen ihre Taten, was sie angestellt haben, zumindest ein bisschen bereuen. Bei ihm hier ist das leider nicht der Fall.

Anstatt sich zu entschuldigen, oder zumindest in seinen letzten Stunden anständig zu sein, oder aber wenigstens sich etwas normales als letzte Mahlzeit zu wünschen, hatte er nur einen Wunsch: Er wünschte sich ein Kind. Ja, richtig gelesen. Und zwar nicht zum nett unterhalten. Ihm wäre das als letzte Mahlzeit sehr lieb und es wäre nur gut, wenn es keines aus Asien wäre... Also hier sagen wir: Um ihn müssen wir auch nicht unbeding unendlich Tränen vergießen ...