Sein Erbe wurde gestohlen, er erbte nur eine alte Decke… Sie veränderte sein Leben!

Chrissy am 18. November 2020
Bei dieser Story geht es um Loren. Loren hat nicht viel Geld und lebt mit seiner Freundin in einem ziemlich alten Haus. Beruflich war er Zimmermann, aber leider verlor er bei einem schweren Unfall sein Bein und konnte diesen Beruf nicht mehr ausüben. Als seine Großmutter eines Tages unerwartet starb, holte er sein Erbe ab, doch das war nicht wirklich viel, was er erbte. Als Loren im Haus ankam, hatten seine Mutter und seine Schwester es bereits alle wertvollen Dinge ausgeräumt.

Das einzige, was zurückblieb, war eine stinkende alte Decke. Erst wollte er sie liegen lassen, doch dann dachte er sich als Erinnerung würde er diese gerne behalten, weil ihn seine Oma damit immer zugedeckt hat. Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass diese alte Decke später sein Leben verändern würde. Seine Schwester, zu dieser er kein so gutes Verhältnis hatte, meinte sie würde auch diese Decke noch haben wollen.
Er wollte ihr diese Decke nicht geben und es kam zu einem Streit, doch in diesem Fall war es ihm egal, denn seine Schwester hatte schon alle anderen wertvollen Stücke mitgenommen. Er wollte wenigstens eine Erinnerung behalten.

Seine Schwester hatte nicht einmal etwas von seinem schweren Autounfall mitbekommen, als sie sich im Haus ihrer Oma trafen um den Streit zu beseitigen, zeigte Loren seiner Schwester seine Prothese. Als sie diese sah, gab sie sofort nach und überließ im wenigstens die Decke.
Während seines Unfalls und während dem Tod seiner Oma stellt sich Loren nur vor, wie viel einfacher er diese schweren Zeiten überstehen würde, wenn er noch einen guten Kontakt zu seiner Familie haben würde. Doch leider wollten sie kaum etwas von ihm wissen und stressten ihn nur noch mehr. Er wusste, dass es keinen Sinn macht an etwas festzuhalten, was schon seit Jahren zerbrochen ist.

Das einzige Familienmitglied, mit dem er eine gute Beziehung hatte, war seine Oma. Er bekam seine Liebe zum Lesen von ihr. Seine Oma hatte eine riesige Sammlung von Büchern. Sie sagte ihm immer, dass er alle Bücher haben kann, wenn sie einmal nicht mehr da ist, doch über diesen Gedanken wollte er nie nachdenken.
Loren ist ein ziemlich großer Typ und hat sich den Spitznamen Big LT verdient. In der High School war er Fußballspieler und dachte oft darüber nach, eine sportliche Karriere zu verfolgen. Er hatte jedoch auch einen kreativen Geist mit einem Talent für Holzarbeiten. Letztendlich entschied er sich, für eine kreative Laufbahn.

Nach Abschluss der Schule machte sich Loren als freiberuflicher Schreiner einen guten Namen in seiner Umgebung. Die Dinge liefen mehrere Jahre lang großartig. Er hatte in der Stadt einen guten Ruf für seine gute Arbeitsmoral und seine saubere Arbeit. Anfangs hatte er damit ganz gutes Geld verdienen können.
Nachdem Lorens Schwester das Haus verlassen hatte, hatten die Geschwister so gut wie keinen Kontakt mehr. Über die Jahre wurde der Kontakt komplett beendet. In den seltenen Fällen, in denen sie sich noch sahen, sprachen sie nicht viel, da sie sich kaum etwas zu erzählen hatten. Seine Schwester machte ihn meistens nur schlecht und Loren konnte sich einfach keinen Grund dafür erklären.

Es konnte keine Eifersucht gewesen sein. Ich meine, es ging ihr finanziell gut und sie war glücklich verheiratet und hatte Kinder. Loren hatte keine andere Wahl, als das Negative beiseite zu legen und sein eigenes Leben zu führen. Tief im Inneren liebte er sie immer noch. Er wusste, wenn es einen ernsthaften Notfall geben würde, würde er für sie da sein. Er nahm an, dass sie dasselbe für ihn tun würde.
Als Lorens Freundin und ihre Kinder bei ihm einzogen, war er überglücklich. Dies war alles, was er jemals wollte: eine liebevolle Familie. Er verdiente zu dieser Zeit nicht zu viel Geld und seine Freundin hatte einen Teilzeitjob. Sie konnten nicht viel sparen und lebten einen bescheidenen Lebensstil. Aber nichts davon war von Bedeutung; Wichtig war, dass sie zusammen waren und glücklich. Leider brach dieses Glück aber eines Tages zusammen.

Eines Abends fuhr Loren mit seinem Lastwagen die Landstraße entlang. Es regnete und die Fahrbedingungen waren nicht so gut. Aber Loren war ein guter Fahrer und hatte viel Erfahrung auf dieser Straße. Er fuhr mit normaler und angemessener Geschwindigkeit. Loren bog um eine Ecke und plötzlich hörte er quietschende Reifen und ein Hupen. Dann sah er helle Lichter und bemerkte, dass ein schnell fahrendes Auto aus der entgegengesetzten Richtung direkt auf ihn zukam.
Loren riss den Lenker rum, um einen Zusammenprall zu verhindern, aber dadurch geriet sein Lastwagen aus dem Gleichgewicht, überschlug sich und landete verkehrt herum in einem Graben. Der andere Fahrer machte sich nicht die Mühe anzuhalten. Loren spürte extreme Schmerzen in seinem Knöchel. Er sah Lichter und hörte einige Stimmen.

Zum Glück zog ihn jemand aus dem Auto und er wurde in einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Alles ging so schnell und er hatte keine Ahnung, was los war. Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war und erwachte so richtig erst wieder im Krankenhaus.
Lorens Fuß war schrecklich verletzt, denn er wurde bei dem Unfall komplett zerquetscht. Die Ärzte versuchten alles mögliche um sein Bein zu retten. Als ihnen dieser Schritt erst einmal gelungen war, musste sich Loren ein ganzes Jahr lang ausruhen und schonen. Er musste in dieser Zeit auch viele Therapien über sich ergehen lassen. Bei einer Untersuchung hatte ein Arzt jedoch eine sehr schlechte Nachricht für ihn.

Der Arzt sagte, dass der Fuß nicht mehr heilen könnte und amputiert werden müsse. Später in dieser Woche wurde Lorens Beinamputation durchgeführt. Leider hatte er keine andere Wahl. Grundsätzlich führten die verschiedenen Frakturen und Nervenschäden in seinem Fuß zu einer schrecklichen Infektion, und die Ärzte konnten sie nicht loswerden. Da die Infektion zu schwerwiegenderen gesundheitlichen Komplikationen und sogar zum Tod führen konnte, bestand die einzige Möglichkeit darin, ihm den Fuß zu amputieren. Für Loren war diese Zeit sehr schwer.
Nachdem er so viel Zeit im Krankenhaus verbracht hatte und nicht an seinem Geschäft arbeiten konnte, ging dieses zu Grunde. Leider war Loren nicht mehr in der Lage, den Betrieb erneut aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt musste Loren zum ersten Mal ins Arbeitsamt. Aufgrund seiner Situation hatte er Anspruch auf Behindertenunterstützung, doch das war eigentlich das letzte was er wollte.

Seine Freundin musste in dieser Zeit sogar ihre eigenen Kinder zu ihren Großeltern schicken, da Loren und seine Freundin nicht mehr wussten wohin, es schien so als würden sie in dieser schweren Zeit sogar Ihr Haus verlieren könnten.
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Der deprimierendste Teil dieser ganzen Situation war, dass er weder einen Besuch noch einen Anruf von seiner großen Schwester bekam. Zumindest hat sich seine Mutter ein paar Mal nach ihrem Sohn informiert. Ohne wirkliche Unterstützung durch seine Familie sah es für Loren sehr schlecht aus. Aber dann warf ihm ein Freund eine Rettungsleine zu. Wie sich herausstellte, besaß sein Freund eine kleine Hütte direkt außerhalb der Stadt. Er ließ Loren dort mit seiner Freundin für 700 Dollar im Monat leben. Doch selbst diese 700 Dollar waren für die beiden zu viel.

Als Lorens Oma, seine beste Bezugsperson, zu diesem Zeitpunkt auch noch starb, ging für ihn die Welt unter. Er erfuhr, dass sie kein Testament hinterlassen hatte und sich jeder nehmen könnte was er mag, doch dazu war er leider zu spät. Er hoffte, dass er seine Bücher bekommt. Als er dort ankam, war er jedoch fassungslos. Er erkannte, dass alles im Haus schon weg war. Für einen Moment dachte er, dass sie vielleicht ausgeraubt wurde. Aber nachdem er ein paar Anrufe getätigt hatte, stellte er fest, dass seine Mutter und seine Schwester bereits dort gewesen waren. Sie haben alles mitgenommen, auch die Bücher.
Loren war enttäuscht, dass seine Schwester ihm die Bücher nicht hinterlassen hatte. Sie wusste, dass er es liebte zu lesen und dass er sie bekommen sollte. Seine Schwester mochte nicht einmal Bücher. Das letzte was er fand, war diese alte Decke. Er nahm sie als Erinnerung an seine Oma mit.

Lorens Freundin war nicht so begeistert von dieser alten schmutzigen Decke. Sie beschloss, sie zu waschen und stopfte sie anschließend in den Schrank. Danach lag die Decke für die nächsten sieben Jahre dort im Schrank. An einem zufälligen Tag sah Loren fern und es lief eine Show über Antiquitäten. Er sah etwas, das er nicht glauben konnte. Es war ein alter Mann in der Show, der seine alte Decke hereinbrachte, damit der Experte sie bewerten kann. Die Decke sah seiner sehr ähnlich.
Als Loren den Preis hörte, war er genauso schockiert wie der alte Mann auf seinem Fernsehbildschirm. Er holte seine Decke und verglich sie mit der Decke auf dem Bildschirm. Die Decken passten zusammen! Loren rief sofort seine Freundin an, um ihr zu sagen, dass er glaubt, dass diese Decke etwas wert sein könnte. Verständlicherweise war seine Freundin skeptisch. Er fuhr zu seiner Mutter um mehr über diese Decke herauszufinden.

Nachdem seine Großmutter gestorben war, zog Lorens Mutter in ihr Haus. Als er dort ankam, zeigte er seiner Mutter die Decke. Sie wusste nichts darüber und belächelte ihn, dass er dafür vielleicht 10 Dollar bekommen würde. Lorens Mutter hatte in ihrem Schlafzimmer eine Schachtel mit alten Familienfotos und er fragte sie, ob er sie durchsehen könne. Sie stimmte zu und als er die Bilder durchblätterte, fand er genau das, wonach er suchte. Es gab ein Foto von seinem Ur-Ur-Großvater, der vor über 150 Jahren an einem Handelsposten in North Dakota arbeitete.
Loren wusste nicht, wo er anfangen sollte, aber er wollte herausfinden, wie viel seine Decke tatsächlich wert war. Er begann in der Innenstadt beim örtlichen Pfandhaus. Als er dort ankam, war der Laden sehr voll. Als der dort arbeitende Mann sich die Decke ansah, bot er Loren 50 Dollar dafür an.

Loren dankte ihm, verließ aber den Laden mit seiner Decke. Er bemerkte, wie das Gesicht des Mannes aufleuchtete, als er die Decke sah, was bestätigte, dass etwas Besonderes daran war.
Loren entschied, dass er einen Spezialisten fragen wollte. Es dauerte nicht lange, bis er auf ein familiengeführtes Auktionsunternehmen stieß. Er dachte, vielleicht würden diese Leute seine alte Decke richtig schätzen. Nachdem er die Reise zum Auktionsgeschäft angetreten hatte, wusste er, dass er am richtigen Ort war. Er sah sich um und sah Regale voller interessant aussehender Antiquitäten und Bücher. Die einfachsten Dinge schienen viel Wert zu haben. Loren ging ins Büro und dort traf er Jeff.

Jeff war der Mann, der das Familienunternehmen leitete. Wenn jemand weiß, was diese Decke wert ist, muss es Jeff sein. Als Jeff Loren in sein Büro einlud, bemerkte Loren, dass es klein und voller Architektur, Antiquitäten und vielem mehr war. Loren nahm die Decke vorsichtig aus der Tasche und rollte sie auf dem Schreibtisch aus, damit der Experte sie sich genauer ansehen kann. Jeff war es gewohnt, enttäuscht zu werden, wie viele Leute, die mit Antiquitäten arbeiten. Als Jeff sich bereit erklärte, sich den alten Teppich anzusehen, hatte er keine so hohen Erwartungen. Aber sobald er ihn sah, war der Ladenbesitzer schockiert.
Jeff traute seinen Augen nicht, als er die auffälligen Farben und das enge Geflecht sah. Nachdem er in Büchern von dieser Art von Decke erfahren hatte, hätte er nie gedacht, dass er selbst je eine sehen würde. Jeff fuhr sanft mit der Hand über die Decke, damit er die Textur fühlen konnte. Jeff hielt seine Aufregung unter Kontrolle, weil er wusste, dass es nur eine Fälschung sein könnte. Dann bat Jeff Loren, ihm die Geschichte von der Decke zu erzählen. Loren erzählte dem Antiquitätenexperten, dass sie seit Generationen in der Familie ist und dass seine Großmutter sie ihm überlassen hat, als sie starb.

Loren ging so weit, Jeff die alten Bilder zu zeigen, die er im Haus seiner Mutter gefunden hatte. Jeff hatte die Vermutung, dass er nicht genug Wissen hat um diese Decke beurteilen zu können. Um einen genaueren Wert zu erhalten, müsste er sich an jemanden wenden, der sich auf Weberei und Textilien spezialisiert hat. Zum Glück kannte er jemanden, der an der örtlichen Universität arbeitete. Loren und Jeff schickten die Decke zum Testen an die Universität.
Für die nächsten Tage wartete Loren nervös auf eine Nachricht. Er betete, dass die Decke etwas wert sei; es würde ihm helfen, so viel Stress abzubauen. Nachdem seine Schwester ihn um sein Erbe betrogen hat, hat Loren sie nicht gesehen oder mit ihr gesprochen. Nur daran zu denken, was sie tat, machte ihn wütend. Sein größter Traum war es, ein Haus zu kaufen und die Kinder zurückzuholen, um mit ihnen zu leben. Aber es schien nicht so, als würde es jemals passieren. Bis er einen Anruf bekam …

Als er ans Telefon ging, rief Jeff wegen der Decke an. Er fragte Loren, ob er in sein Büro kommen und die Decke abholen könne. Loren war enttäuscht. Vielleicht war die Decke doch nichts wert. Er fühlte sich so enttäuscht und fuhr zum Antiquitätengeschäft. Lorens Freundin begleitete ihn auf dem Weg zu Jeffs Büro und er wurde daran erinnert, dass er dankbar sein sollte für das, was er hat. Auch wenn die Decke kein Geld wert war, war sie ihm etwas wert, weil sie von seiner Oma stammte. Das war genug.
Loren saß Jeff gegenüber und sah die Aufregung in seinem Gesicht. Jeff legte die Decke zwischen die beiden, nachdem er sie aus einer Schutzhülle genommen hatte. Loren fragte Jeff, ob er etwas über die Decke herausgefunden hat. Dann sagte Jeff zu Loren, dass der Grund, warum diese Decken so wertvoll sind, in der Geschichte liegt, die dahinter steckt.

Mitte des 17. Jahrhunderts hatten die Navajo begonnen, ihre eigene Wolle herzustellen, und die Navajo-Handwerkerinnen wurden bekannt und berühmt für ihre unglaublichen Webfähigkeiten. Früher suchten die spanischen und anderen Indianerstämme nach diesen Decken. Der Grund, warum diese Decken so gelobt wurden, war die Art und Weise, wie sie hergestellt wurden. Sie waren so eng gewebt, dass sie im Grunde genommen wasserdicht wurden. Einige Leute benutzten sie tagsüber als Mäntel und nachts als Decke. Sie waren auch viel leichter als die normalen Decken. Sie waren definitiv etwas, das jeder zu dieser Zeit in die Hände bekommen wollte. Was zum Wert der Decken beitrug, war ihre Schönheit. Aufgrund des hohen Preises wurden sie als „Chiefs“ -Decken bezeichnet. Niemand sonst konnte sich einen wirklich leisten. Experten sagen, dass der Preis für diese Decken 1830 150 US-Dollar erreichen könnte. Zu dieser Zeit kostete ein Haus 200 Dollar, um einen Vergleich zu haben. Loren war fassungslos und seine Gedanken rasten. Ist es möglich, dass diese Decke so viel wert ist wie ein Haus? Die wichtigere Frage war jedoch, ob diese Decke ein tatsächliches Navajo-Artefakt ist. Weil es da draußen viele Fälschungen gibt.
Jeff sagte Loren glücklich, dass nicht nur seine Decke authentisch sei, sondern auch eine besonders einzigartig. Anscheinend wurden die Navajo-Decken mit dem gestreiften Design – wie die von Loren – als „First Phase“ -Decken bezeichnet. Dieser spezielle Typ wurde als schöner, teurer und seltener angesehen. Damals gab es nicht viele, aber in der heutigen Zeit sind weniger als 50 Navajo-Decken der ersten Phase bekannt.

Und zum Glück gibt es viele reiche Leute da draußen, die hoffen eine kaufen zu können. Loren und seine Freundin waren begeistert und packten sich gegenseitig an den Händen. Vielleicht kann diese Decke ihrer Familie wirklich helfen, wieder auf Kurs zu kommen. Als Jeff Loren fragte, ob er Interesse daran habe, die Decke zu verkaufen, sagte er sofort Ja. Jeff wollte sie auf einer seiner Auktionen versteigern.
Loren verbrachte in den Wochen vor der Auktion viel Zeit auf der Website des Unternehmens. Als er die Anzahl der Kommentare unter der Teilnehmerliste bemerkte, begann er zu verstehen, wie wichtig diese Decke für viele wirklich ist. Eine Woche bevor die Decke versteigert wurde, erhielt Loren einen sehr mysteriösen Anruf. Der Typ am anderen Ende der Leitung bot ihm sofort 200.000 Dollar für die Decke an – vor der Auktion. Das ist eine bedeutende Menge Geld, die Loren wirklich helfen würde.

Loren notierte die Nummer des Mannes und sagte ihm, er würde darüber nachdenken. Ich meine, dieser Geldbetrag ist verlockend. Loren rief Jeff an, um ihm mitzuteilen, dass er daran dachte, sich aus der Auktion zurückzuziehen. Jeff fragte Loren, wo er wohne und fragte ihn, ob er bereit sei, sich in im Pizza Hut direkt neben seinem Haus zu treffen. Loren war verwirrt und fühlte sich wie in einer Art Spionagefilm. Er war neugierig zu hören, worum es ging und erklärte sich bereit, ihn zu treffen. Er ging zu dem Treffen. Jeff hielt an und begrüßte Loren. Er versprach ihm, dass er es nicht bereuen wird, wenn er nur auf Kurs bleibt und die Decke bei der Auktion verkauft. Dann gab Jeff ihm einen Umschlag, in dem er sagte, es sei ein Vorschuss. Loren öffnete den Umschlag und schnappte nach Luft, als er hineinschaute. Jeff gab ihm nur 9.000 Dollar in bar. Es waren deutlich weniger als 200.000 Dollar, aber es bewies, dass Jeff wirklich an den Wert dieser Decke glaubte. Loren vertraute Jeff und beschloss, ihren ursprünglichen Plan fortzusetzen. Er stimmte zu, die Decke in einer Woche zur Auktion zu bringen.
Der Tag der Auktion war gekommen. Alles, was auf den Tischen lag, hatte eine historische Bedeutung. Die Besucher kamen, um alle Artikel vor Beginn der Auktion zu überprüfen, damit sie genau wussten, wofür sie bieten wollten. Die Auktionsorganisatoren schienen begeistert zu sein, Loren zu sehen – es waren Jeff und ein anderes bekanntes Gesicht. Loren brauchte eine Minute, aber er erkannte schnell, wer dieser andere Typ war. Wie sich herausstellte, war es derselbe Experte, den er auf der Antiques Roadshow gesehen hatte. Der gleiche Typ, der den Wert der Decke dieses alten Mannes im Fernsehen gesehen hat. Die drei öffneten vorsichtig die Decke und deckten den Tisch damit ab. Loren sah das Gesicht des TV-Experten und wie beeindruckt er von dem Artikel war. Die Leute gaben an, alle verfügbaren Antiquitäten zu durchsuchen, und Loren blieb stolz neben seiner Decke mit seiner Freundin an seiner Seite. Als die Leute immer wieder hereinfluteten, bemerkten sie beide, dass ihre Decke mehr Aufmerksamkeit erregte als alles andere, was zur Versteigerung angeboten wurde.

Irgendwann ging der Auktionator auf das Podium und bat alle um Aufmerksamkeit. Die Käufer nahmen ihre Plätze ein und die Auktion begann. Aber Loren war definitiv nicht darauf vorbereitet, was mit seiner Decke passieren würde. Wie viel Geld würde jemand realistisch für dieses alte Ding bezahlen? Zwei Angestellte hielten die Decke hoch. Sie legten die Decke ab und der Auktionator gab den Preis ab 150.000 US-Dollar bekannt. Loren machte sich eine Minute lang Sorgen, aber dann begann das Bieten. Loren war ein nervöses Wrack, aber seine Angst verwandelte sich schnell in Unglauben. Die Leute haben tatsächlich geboten. Es schien plötzlich, als hätte er nichts zu befürchten.
Für das Gebot von 150.000 US-Dollar wurde sofort eine Karte gehoben. Dann hat jemand eine Karte für 250.000 Dollar gehoben. Als er eine Karte für 250.000 Dollar sah, war Loren äußerst glücklich. Er wusste, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte. Aber das Bieten hörte hier nicht auf. Plötzlich war eine Karte für 300.000 Dollar und dann für 350.000 Dollar vorhanden. Sobald der Preis eine erstaunliche halbe Million Dollar erreichte, begannen die meisten Bieter auszusteigen. Schließlich war die Schlacht auf zwei Personen beschränkt. Eine Frau, die telefonisch geboten hatte, und ein Mann – derselbe Experte, den Loren im Fernsehen gesehen hatte und der ihm die Idee gab, den Wert der Decke zu untersuchen.

Das Gebot stieg auf 750.000 USD und dann auf 900.000 USD. Loren war völlig geschockt, aber es gab keine Möglichkeit, eine Million Dollar zu erreichen. Richtig? In diesem Moment erhöhte die Frau am Telefon ihr Gebot und der Auktionator kündigte „eine Million Dollar!“ Dann fuhr er fort: „Höre ich eine Million und eine?“ „Ja, hier“ Also fragte er: „Eine Million und zwei?“ Die Karten wurden weiterhin für 1,3 Mio. USD und 1,4 Mio. USD geboten. Der Auktionator kündigte an: „Eine Million und fünf.“ Dann hörte der TV-Experte auf, seine Karte zu heben. Es wurde zu teuer.
Der Auktionator kündigte schließlich an: „Verkauft für eine Million, fünfhunderttausend Dollar.“ Die Menge applaudierte und Loren war immer noch völlig geschockt. Er dachte, das sei eine Art Traum. Loren erklärte: „Sie mussten mir Wasser und andere Sachen bringen und mir den Schweiß vom Kopf wischen. Ich habe angefangen zu hyperventilieren, weil ich es nicht glauben konnte. “ Noch schockierender ist, wie schnell alles passiert ist. Der gesamte Vorgang dauerte weniger als zwei Minuten – 77 Sekunden, um genau zu sein.

Loren und seine Freundin weinten vor Freude. Sogar Jeff war den Tränen nahe. Loren bekam 1,3 Millionen Dollar des Geldes. Als er an diesem Abend zu seiner Hütte nach Hause kam, feierten er und seine Freundin mit einem Glas Wein. Sie verbrachten die ganze Nacht damit, aufgeregt zu planen, wie sie das Geld ausgeben würden. Dann klingelte das Telefon … Lorens Mutter war in der anderen Telefonleitung. Sie sah die Auktion in allen Nachrichten. Er dachte, sie würde anrufen, um ihm zu gratulieren, aber das war nicht genau das, was sie wollte. Seine Mutter zerstörte schnell seine Illusion, als sie ihm sagte, sie habe angerufen, um ihm zu sagen, dass seine Schwester die Decke haben wollte…
Kann sie ihren Bruder nicht einfach in Ruhe lassen? Er konnte keinen Tag glücklich sein, ohne dass seine Schwester es ruinierte. Er beschloss, den Anwalt seiner Großmutter anzurufen. Vielleicht könnte er ihm helfen. Nachdem der Anwalt die Geschichte gehört hatte, fing er an zu lachen. Loren hatte keine Ahnung, was so lustig war. Der Anwalt erklärte dem Loren, dass er lachte, weil kein Richter auf der Welt unter den gegebenen Umständen auf die Behauptung der Schwester hören würde.Loren hatte Angst dass seine Schwester klagen würde und er das ganze Geld an Anwälte verlieren würde.

Nur eine Woche später erhielt Loren einen weiteren Anruf von seiner Mutter. Diesmal sollte sie ihm sagen, dass seine Schwester beschlossen hatte, die Klage fallen zu lassen. Sie hat höchstwahrscheinlich um Rechtsberatung gebeten und festgestellt, dass sie keine Chance hat. Loren fühlte sich endlich erleichtert. Er hat keine finanziellen Schwierigkeiten mehr und niemand konnte ihm sein Glück nehmen. Wollen Sie wissen, was Loren mit dem Geld gemacht hat? Zuerst gab er seiner Freundin eine schöne Hochzeitszeremonie. Er kaufte auch zwei Häuser, investierte in einige Aktien, kaufte eine Harley Davidson und ein neues Auto. Er nahm auch seine Frau und ihre Kinder mit auf eine Kreuzfahrt nach Mexiko. Es ist schön zu sehen, dass er nach all den Kämpfen, die er durchgemacht hat, sein Leben genießt.