Plötzlich schleudert der Hund der Familie das Baby durch den Garten - Der Grund dafür ist unfassbar!

Marc am 09. September 2021
Ein Morgen wie kein anderer
Als Catherine Svilicic einen Hund in die Familie brachte, war sie sich sicher, dass alles harmonisch verlaufen würde. Sie hatte erst vor kurzem ein Baby bekommen und wollte, dass ihr kleines Kind mit Hunden aufwuchs. Niemals hätte sie gedacht, dass sie bald durch den Hund den Schock ihres Lebens bekommen würde. Das der Hund auf das Baby losgehen würde! Aber genau das passierte.

Bevor sie sich einen Hund anschaffte, hatte sie sich genau erkundigt, welche Hunderasse für eine Familie geeignet wäre. Auch wenn man denkt, bzw. viele immer noch denken, dass ein Dobermann kein geeigneter Hund für eine Familie wäre, ist das eine Fehlannahme. Ein Dobermann ist sogar ideal für eine Familie, da er sie gut beschützen kann und auch im Wesen nicht aggressiv ist. Sofern man ihn nicht dazu erzieht. Aber was dann in ihrem Garten passierte, versetzte die junge Mutter in einen Schockzustand!
Damit hatte sie nicht gerechnet
Die junge Mutter freute sich, als sie damals den Dobermann aus dem Tierheim holte. Das einzige, war ihr ein bisschen Sorgen machte, war, dass der Hund vorher in einer schlechten Familie war. Er wurde misshandelt und man hatte ihn wohl insgesamt nicht gut behandelt. Aber Catherine war sich sicher, dass sie ihm ein liebevolles Zuhause geben konnte.

Ihr Wunsch war es, dass ihr Baby, das zu diesem Zeitpunkt 17 Monate alt war, einen Spielgefährten hatte und auch jemanden, der auf sie aufpasste. Als sie damals in die Augen des Hundes gesehen hatte, war ihr der liebe Charakter aufgefallen. Das sieht man einfach im Blick. Sie war sicher, dass der Hund perfekt in ihre Familie passte. War das ein Irrtum? Würde es doch gefährlich werden?
Ungeeignet für Familien?
Besonders wenn Hunde noch jung sind, sind sie sehr verspielt und knabbern schon mal am Bein oder am Arm der Besitzer herum. Allerdings ist das bei einigen Hunderassen nicht ganz ungefährlich. Schon alleine wegen des Gebisses und auch wegen der Charaktere der Hunde. Manchmal kann es wirklich gefährlich werden, wenn der Hund das Spiel mit Jagd verwechselt.

Leider kommt es auch immer wieder zu Zwischenfällen mit einem Dobermann. Wenn diese aggressiv erzogen wurden, dann haben sie das Verhalten erlernt und so kann es passieren, dass die scheinbar harmlosen Hunde wirklich richtig gefährlich werden. Sie sind starke Hunde mit einem kräftigen Gebiss. Für Kinder kann das dann natürlich übel enden. Hoffentlich hatte Catherine mit der Wahl des Hundes keinen Fehler gemacht!
Die Familie wächst
Als Catherine sich damals auf die Geburt ihrer Tochter Charlotte vorbereitete, war ihr klar, dass diese auch einen Spielgefährten haben sollte. Es sollte ein Hund sein, der nicht nur ihr Gefährte war, sondern sie auch bewachen würde. Sie wollte einem Hund aus dem Tierheim eine Chance geben, da diese es sowieso schon schwer genug hatten.

Sie sah sich also unter den vielen Hunden um und entschloss sich sofort für den Dobermann. Er war der einzige, den niemand wollte. Sie mochte diese Rasse sehr und hatte keinerlei Bedenken, dass es Probleme geben könnte. Der arme Hund hatte eine traurige Vergangenheit und sie wollte das ändern. Ein liebevolles Zuhause bieten. Würde das gutgehen, oder sollte sich ihre Wahl als gefährlicher Irrtum herausstellen?
Ein neues Familienmitglied
Charlotte war bereits auf der Welt und 17 Monate alt, als Catherine den Hund mit nach Hause brachte. Die junge Mutter war natürlich sehr aufgeregt. Wie würden die beiden miteinander auskommen? Sie wusste, dass ein ausgewachsener Hund auch Probleme machen konnte. Aber sie war sich sicher, alles gut im Griff zu haben. Der Hund heißt übrigens Khan und seine Augen, sein lieber Blick, sorgte dafür, dass er einziehen durfte.

Natürlich war ihr auch bewusst, dass der Dobermann ein gewisses Gefahrenpotential darstellte. Aber sie wollte gut auf beide aufpassen und erst recht in der ersten Zeit dafür sorgen, dass sich die beiden in Ruhe aneinander gewöhnen konnte. Ihr war es wichtig, dass der Hund eine Chance hatte. Dieser wäre übrigens ansonsten nur wenige Wochen nach der Adoption entsorgt worden, das wollte sie ihm ersparen!
Der Tag begann wie jeder andere
Catherine kannte ja die Vorgeschichte ihres Hundes Khan und hatte seinen lieben und treuen Blick gesehen. Dennoch wusste sie nur wenig über ihn und hoffte, dass er es wenigstens als Welpe gut gehabt hatte und dadurch ein lieber Hund blieb. Sie hielt die beiden natürlich im Auge und ihr fiel nichts Ungewöhnliches auf. Ihre kleine Tochter und der Hund schienen sich blendend zu verstehen.

Als Khan 5 Tage bei ihnen war, ließ sie das erste mal die kleine Charlotte mit dem Hund alleine im Garten, damit sie miteinander spielen konnten. Bisher war das immer gut gegangen und sie machte sich keine Sorgen. Sie blieb natürlich in der Nähe und behielt die zwei im Auge. Man konnte ja nie wissen. Und was dann geschah, schockierte sie zutiefst!
Gemeinsam im Garten
Die kleine Charlotte krabbelte munter über das Gras und Khan lief neben ihr her und begleitete sie. Alles sah so friedlich aus, so dass sich Catherine keine Sorgen machte. Im Gegenteil. Sie war beruhigt, alles schien sehr gut zu laufen. So konnte auch sie jetzt mal für einige Minuten entspannen und setzte sich in einen Liegestuhl, um ein wenig auszuruhen.

Aber plötzlich war alles anders. Der Hund wurde unruhig, verhielt sich auffällig und dann geschah etwas, was Catherine wohl nie vergessen würde. Khan schnappte sich das Kind und warf es weit über die Wiese! Später sagte Catherine, dass es locker ein Meter war, den ihre Tochter durch die Luft flog. Die junge Mutter war total entsetzt und konnte erst mal gar nicht reagieren. Eine Schockstarre. Was war hier nur los?
Der Hund war total zornig!
Catherine konnte nicht glauben, was sie eben gesehen hatte. Sie war aus ihrem Liegestuhl aufgesprungen und wusste erst mal gar nicht, was hier los war. Warum hatte Khan, der so liebe Khan das nur gemacht? Charlotte hatte friedlich mit ihm gespielt gehabt und der Mutter war nicht aufgefallen, dass sie den Hund vielleicht geärgert hatte.

Die junge Mutter war richtig traurig. Anscheinend hatten die Leute doch recht und man konnte einem Dobermann einfach nicht trauen. Offenbar war er doch aggressiv und passte somit nicht in ihre Familie. Die Vergangenheit des Hundes war hier wohl durchgekommen. Aber jetzt war keine Zeit für Fragen. Sie musste ihr Kind in Sicherheit bringen! Alles andere konnte man später klären. Nicht jetzt, wo das Kind in Gefahr war.
Sie musste alles mit ansehen
Warum auch immer hatte Khan die kleine Charlotte wohl als Bedrohung angesehen. Es war ihm wohl auch entgangen, dass Catherine in der Nähe war und alles mitbekommen hatte. Was war mit dem Hund nur los? Was hatte ihn so wild gemacht, dass er auf das Kind, mit dem er bisher so gut ausgekommen war, plötzlich angegriffen hatte?

Catherine war noch immer entsetzt. Sie musste mit ansehen, wie der Hund plötzlich auf ihr Kind zu gerannt war, es an der Windel gepackt hatte und weit durch die Luft geschleudert hatte. Catherine hatte Tränen in den Augen, aber sie musste schnell reagieren. Es war ja nicht klar, was noch passieren würde. Hoffentlich würde der Hund das Kind nicht nochmal angreifen. Also musste sie jetzt schnell zu ihrem Baby, um es zu retten.
Hatte sie sich so getäuscht?
Die junge Mutter versuchte zu rekapitulieren, was hier geschehen war. Der Hund war durch den Garten getollt, die kleine Charlotte war herum gerannt und beide waren fröhlich am Spielen. Dann hatte Khan das kleine Mädchen sanft angeschubst, aber Charlotte hatte sich nicht aus dem Spiel bringen lassen und war einfach weitergelaufen. Dann lief der Hund dem Kind aber wieder nach. War sein Jagdtrieb geweckt worden durch das „flüchtende“ Kind?

Was eben noch ein Spiel war, wurde jetzt zum Chaos. Der Hund schnappte sich die kleine Charlotte, packte sie an ihrer Windel und schleuderte sie quer über das Gras. Catherine erzählte später, dass es aussah, als würde der Hund eine Puppe durch die Luft schleudern. Ihr Kind war doch keine Puppe!
Total schockiert
Die kleine Charlotte war total verdattert. Sie saß im Garten, sah verstört aus und schien jetzt eine richtige Angst vor Khan zu haben. Catherine war wirklich am Boden zerstört. Sie wollte doch nur, dass ihre kleine Tochter einen lieben Spielgefährten hätte. Niemals hätte sie gedacht, dass der Hund sie so enttäuschen würde! Sie rannte zu ihrem Kind und kümmerte sich um ihr Kind, das wirklich total verwirrt schien.

Catherine hatte gar keinen Blick mehr für den Hund, was auch verständlich ist in so einer Situation. Sie musste sich jetzt um das Baby kümmern, alles andere konnte warten. Aber plötzlich heulte hinter ihnen der Hund auf und viel zu Boden. Jetzt war gar nichts mehr klar. Was geschah hier nur? Wollte der Hund auf sich aufmerksam machen, weil er genau wusste, dass er etwas falsch gemacht hatte?
Was ging hier nur?
Catherine hatte inzwischen ihr Kind im Arm und schaute jetzt zum Hund. Dieser hatte laut aufgebellt, dann aufgeheult und war einfach umgefallen. Was war jetzt wieder los, hatte der Hund einfach Angst, dass er wieder ins Heim musste und benahm sich deshalb wie ein Welpe? Das konnte ja gut sein. Aber Catherine ahnte, dass etwas anderes der Grund sein musste.

Sie sah zu dem Hund und wartete, dass dieser wieder aufstehen würde. Aber das geschah nicht. Der Hund lag da und bewegte sich überhaupt nicht. Jetzt geriet sie wirklich in Panik. Was immer hier los war, es war überhaupt nichts mehr in Ordnung. Erst die Sache mit ihrem Kind und jetzt lag der Hund da und rührte sich nicht mehr? Was für ein verrückter Tag und er war noch lange nicht zu Ende.
Der Hund hatte ihr Baby wirklich beschützt
Jetzt endlich war Catherine alles klar. Der Hund hatte nicht versucht, ihr Kind anzugreifen, sondern er hatte es beschützt! Offensichtlich hatte er sich bei dem Versuch, das Kind zu schützen, schwer verletzt. Er lag am Boden und heulte leise vor sich hin. Für Catherine war klar, sie brauchte jetzt schnell Hilfe!

Sie näherte sich dem Hund und sah, dass dieser eine große Wunde am Körper hatte. Was war ihm geschehen, wo hatte er sich so verletzt? Jetzt erkannte sie, dass es ein Biss sein könnte. Etwas hatte ihren Hund gebissen und dieser hatte einfach nur das Baby retten wollen. Ein großer Held also, kein böser Hund, wie sie zuerst angenommen hatte. Diese Gedanken kann man ja auch gut verstehen, nachdem er vermeintlich das Kind angegriffen hatte.
Das arme Tier war schwer verletzt
Also was war überhaupt geschehen? Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Khan von einem Tier gebissen worden war. Einem giftigen Tier, dessen Biss tödlich sein konnte. Er war zwar ein gut gebauter Hund, aber gegen Gifte sind selbst Elefanten machtlos. Der arme Hund lag im Gras und weinte vor sich hin. Er musste arge Schmerzen haben, wie es schien.

Jetzt war Catherine alles klar und sie wollte ihrem vierbeinigen Helden natürlich helfen. Er hatte ihr Kind gerettet. Wenn er nicht gewesen wäre, hätte das Tier ihr Kind gebissen! Das war ihr klar. Und nun brauchte der Hund dringend Hilfe, sonst könnte er sterben. Ein Gedanke, der Catherine fast das Herz brach. Er wurde immer schwächer, das war deutlich zu erkennen.
Die Zeit wurde knapp
Als erstes brachte Catherine die immer noch verwirrte kleine Charlotte ins Haus. Dann lief sie wieder in den Garten und kniete neben ihrem verletzten Hund nieder. Sie musste nachsehen, was sie selbst tun konnte und wollte für ihn da sein. Sie sagte später, dass der Anblick des leidenden Tieres ihr total ans Herz ging. Er hatte ihr Baby beschützt und musste jetzt vielleicht dafür sein Leben lassen.

Der Hund lag da, ohne sich zu bewegen, sein Mund war offen, die Zunge hing heraus. Es schien ihm wirklich sehr schlecht zu gehen. Catherine hatte jetzt nur noch einen Gedanken, sie musste ihrem kleinen Helden hier unbedingt helfen. Er hatte ihr Baby gerettet, nun war es an ihr, den Hund zu retten. Aber es durfte keine Zeit mehr verschwendet werden, sonst könnte es für Khan zu spät sein.
Sie musste jetzt schnell handeln
Sie überlegte jetzt gar nicht mehr lange, sondern hob den armen bewusstlosen Hund hoch und brachte ihn zu ihrem Wagen. Sie legte ihn auf den Rücksitz und gab Gas. Sie wollte den Hund unbedingt retten und raste zur Tierklinik. Zum Glück war diese nicht allzu weit von ihrem Wohnort entfernt, so dass die Fahrt kurz war. Hoffentlich war es noch nicht zu spät, das war ihr einziger Gedanke in diesem Moment.

Sie hoffte und betete, dass die Ärzte dort ihrem Helden helfen konnten. Sie wusste ja nicht, was genau los war, welches Gift hier am Wirken war und ob der Hund gesundheitlich stabil genug war, um das zu überleben. Der Hund war noch immer ohne Bewusstsein, als sie dort ankam. Jetzt war sicher keine Zeit mehr zu verlieren, er brauchte schnell Hilfe.
Während der Fahrt
Während Catherine noch mit dem bewusstlosen Hund über die Straßen raste, um schnell beim Tierarzt zu sein, dachte sie kurz über alles nach, was geschehen war. Sie schämte sich auch dafür, dass sie an dem Hund gezweifelt hatte. Das sie wirklich gedacht hatte, dass dieser ihr Kind, ihr geliebtes Kind angreifen würde. Aber dafür war es jetzt zu spät, jetzt war Hilfe wichtig für den Hund!

Sie konnte es nicht fassen, dass er ihrer Tochter das Leben gerettet hatte. Die kleine Charlotte war ihr ein und alles. Wenn der Hund nicht gewesen wäre, hätte es sie erwischt, das war sicher! Und so war ihr jetzt nur eines wichtig: Ihr tierischer Held musste unbedingt gerettet werden. Nur das zählte. Alles andere würde sich später erklären. Sie sah immer wieder verzweifelt zu ihrem Hund auf dem Rücksitz.
Ein Notfall
Sie dachte wirklich, der Weg wäre ewig, bis sie endlich auf dem Parkplatz der Tierklinik ankam. Sie zögerte überhaupt nicht mehr, riss die Autotür auf, rannte zum Rücksitz und hob den doch schweren Hund hoch. Sie rannte mit dem verletzten und leblosen Tier einfach in die Klinik und alle sahen sofort, dass es sich hier um einen Notfall handeln müsse. Sie war froh, endlich da zu sein. Hoffentlich konnte man Khan retten.

Alle die die beiden sahen, kamen sofort angerannt und diese nahmen ihr erst mal den Hund ab und legten ihn auf eine Liege. Der Hund wurde abtransportiert und Catherine hoffte inständig, dass er gerettet werden könnte. Sie sagte den Ärzten noch, dass er wahrscheinlich gebissen worden war, sie aber nicht wüsste, von welchem Tier! Ach sie hoffte so sehr, das er es schaffen würde.
Ein treuer Familienfreund
Tierärzte haben ja lange genug studiert, um schnell zu sehen, woher Verletzungen wirklich kommen. Tatsächlich bestätigten sie später, dass es ein starkes Gift war, dass den Hund erwischt hatte und das jedes Tier daran sterben könne. Menschen natürlich ebenso, erst recht kleine Kinder! Catherine wollte gar nicht darüber nachdenken, was passiert wäre, wenn Charlotte das Gift abbekommen hätte.

Ihr war jetzt einfach wichtig, dass Khan es schaffen würde. Das er seinen Heldenmut, den er zweifelsfrei bewiesen hatte, nicht mit dem Leben bezahlen müsste. Sie musste jetzt natürlich erst mal warten, sicher war, es wurde sich um den Hund gesorgt und er war in besten Händen. Wir können uns alle gut vorstellen, wie besorgt die junge Mutter in diesem Moment war.
Sie war dem Hund so dankbar
Während sie wartete, ging ihr alles noch mal durch den Kopf. Sie konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, was gewesen wäre, wenn Khan nicht da gewesen wäre. Hatte sie wirklich Charlottes Schutzengel vor einer Woche aus dem Tierheim geholt? War das alles Schicksal? Denn wäre Khan nicht gebissen worden, hätte es ganz sicher ihr geliebtes Kind erwischt.

Die Zeit schien stillzustehen. Sie wartete und diese Wartezeit erschien ihr wie eine Ewigkeit. Wer schon mal in einer ähnlichen Situation war und sich um ein geliebtes Familienmitglied sorgen musste, wird das gut verstehen. Das ist quälend, weil man in dieser Zeit nichts machen kann, außer hoffen und bangen. Hoffentlich würde der Hund das überleben. Dieser Gedanke überwog alle anderen.

Hoffentlich konnte man ihn retten
Catherine schien es, als wären inzwischen Stunden vergangen und noch immer wusste sie nicht, ob ihr geliebter Hund, ihr Held, gerettet werden könnte. Aber tatsächlich war es nur eine halbe Stunde, bis endlich ein Arzt zu ihr kam und ihr sagte, wie es um Khan stand. Tatsächlich war keine Zeit mehr zu verlieren gewesen. Ihr Hund war von einer sehr giftigen Schlange gebissen worden!

Noch war leider nicht klar, ob der Hund den Biss der Schlange überleben würde. Sie würden abwarten müssen. Aktuell war er versorgt, aber es sah nicht gut aus. Es sah so aus, als würde der Hund tatsächlich seine Heldentat mit dem Leben bezahlen müssen. Catherine war am Boden zerstört. Sie hoffte so sehr, dass er es schaffen würde. Auf ihn wollte sie nicht mehr verzichten, was wir nur zu gut nachvollziehen können.
Sie wussten nicht, ob Khan es schaffen würde
Sie sprach mit dem Arzt, ob er ihr nicht sagen könnte, ob der Hund das überleben würde. Dieser antwortete, dass er es wirklich nicht wissen kann. Sie hatten getan, was sie konnten. Jetzt konnte man nur noch abwarten, hoffen und beten. Er musste aus eigener Kraft überleben. Sein Körper war hoffentlich stark genug, das schwere Gift abzubauen.

Natürlich hatten sie dem Tier auch ein Gegengift verabreicht, aber es war schon sehr viel in seinem Kreislauf gewesen und es musste sich erst zeigen, ob die Zeit reichen würde. Ob der Hund es aus eigener Kraft schaffen konnte. Aktuell konnte Catherine jedenfalls nichts tun. Man schickte sie nach Hause und versprach, sie zu benachrichtigen, wenn sich was ändern würde. Man würde gut auf ihn aufpassen und ihn bewachen.
Stunden, wie Jahre
Als Catherine zu Hause ankam, machte sie sich natürlich viele Sorgen um den Hund. Sie kümmerte sich wieder um ihr Kind und hoffte währenddessen, dass Khan stark genug war, diesen gefährlichen Biss zu überleben. Sie war fix und fertig und machte sich schwere Vorwürfe, dass sie dem Hund so misstraut hatte. Aber dafür war jetzt einfach keine Zeit, sie musste hoffen, dass alles gut ausgehen würde.

Die Nacht war furchtbar. Sie dachte die ganze Zeit an den armen Hund, der dort in der Tierklinik lag und um sein Leben kämpfte. Sie hoffte so sehr, dass sie am nächsten Morgen gute Neuigkeiten bekommen würde, wen sie wieder dorthin fahren würde. Die Nacht zog sich endlos in die Länge. Auch das haben sicher viele von euch schon mal erlebt. Da vergeht die Zeit einfach gar nicht.
Endlich war der Morgen da
Sie hatte sich die ganze Nacht nur in ihrem Bett herumgewälzt und gehofft, dass endlich der Morgen kommen würde. Noch nie war sie so dankbar, als die Sonne aufging. Sie machte sich fertig und wollte sofort zur Klinik fahren, sobald diese öffnen würde. Die Aufregung, die Sorgen, die Nöte kann sicher jeder gut verstehen. Was war mit dem Hund, hatte er die Nacht überlebt? Hatte er sich vielleicht sogar schon ein bisschen erholt?

An diesem Morgen verzichtete Catherine auf ein Frühstück. Sie machte sich nur fertig, kümmerte sich um Charlotte und fuhr dann zur Klinik. Während der Fahrt hoffte sie einfach nur. Sie hoffte, endlich gute Neuigkeiten zu erfahren. Wer kann ihr das verdenken? Aber was erwartete sie in der Klinik? Gute Neuigkeiten? Traurige? Sie wollte sich nicht ausmalen, was wäre, wenn der Hund das nicht überlebt hätte.
Was erwartete sie in der Klinik?
Nicht ganz so schnell wie am Vortag, aber doch zügig war ihre Fahrweise, als sie zur Klinik fuhr. Sie konnte einfach nicht mehr warten und wollte endlich wissen, wie es dem armen Helden denn ging! Als sie ankam, war sie tatsächlich die erste und setzte sich brav ins Wartezimmer. Man versprach ihr, dass sie bald News bekommen würde.

Der Tierarzt forderte sie auf, zu ihm ins Sprechzimmer zu kommen. Endlich würde sie erfahren, wie es ihrem Hund ging. Ihr war ja schon klar, was passiert war. Eine giftige Schlange hatte ihren Hund gebissen. Jetzt war aber die Frage, ob er es auch überleben würde. Fakt war, es war eine richtig giftige Schlange gewesen, ein normaler Biss hätte niemals solche Folgen gehabt. Was für ein Glück sie doch hatte, so einen Beschützer im Haus, im Garten gehabt zu haben!
Das Tier war ja noch immer in ihrem Garten
Der Tierarzt erklärte ihr erstmal, was den Hund gebissen hatte. Es war ein Tier, was in ihrem Garten lebte und ihr Kind in Gefahr gebracht hatte. Auch sie hätte es ja erwischen können. All das ging Catherine in diesem Moment, im Sprechzimmer, durch den Kopf. Sie hatten unglaubliches Glück gehabt, diesen Hund zu besitzen!

Alleine der Gedanke, dass ihr und vor allem der kleine Charlotte das gleiche hätte widerfahren können, lähmte die junge Frau fast vor Schreck. Ihr Garten war kein sicherer Ort. Dort lebte ein Tier, was so giftig war, dass es ihren Hund fast getötet hätte. Aber welche Schlange war es und hatte Khan das Ganze überstanden? Zeit, mit dem Arzt weiter zu reden. Sie musste jetzt Gewissheit haben. Die Unsicherheit war einfach zu viel für sie.

Ein vierbeiniger Held
Als Catherine jetzt erfuhr, welches Tier Khan angegriffen hat und welches Glück die kleine Charlotte gehabt hatte, kamen ihr die Tränen. Ihr Hund hatte sie tatsächlich vor einer der gefährlichsten Schlangen gerettet. In ihrem Garten lebte also ein Mitbewohner, den niemand haben möchte. Zumindest nicht im Freien. Es war eine Mulgaschlange. Eine sehr giftige Sorte, die zu den gefährlichsten Schlangen in Australien gehörte.

Der Hund hatte also geistesgegenwärtig reagiert, als er die Schlange entdeckt hatte. Instinktiv hatte er die Gefahr erkannt und genau das gemacht, was jeder gute Familienhund machen würde. Seine Lieben beschützt. Und er hatte keinen Moment an sich selbst gedacht. Ein echter, wahrer Held! Catherine hätte schon wieder weinen mögen, als ihr die Tragweite des Dramas klar wurde.
Extrem giftig und in freier Natur lebend
Australien ist für viel Schönes bekannt. Herrliche Natur, wenig Bevölkerung. Aber was auch bekannt ist, dass in Australien viele giftige Tiere leben. So viele, wie auf kaum einem anderen Kontinent unserer Erde. Die Mulgaschlange ist deshalb so gefährlich, weil sie mit einem Biss eine unglaubliche Menge an Gift in ihr Opfer injizieren kann und es so in große Gefahr bringt.

Selbst einem ausgewachsenen Menschen kann diese Schlange sehr gefährlich werden. Ohne schnelle Hilfe kann ihr Biss tödlich enden. Die kleine Charlotte, zu dem Zeitpunkt ja gerade mal 17 Monate alt, hätte kaum eine Chance gehabt. Das Gift der Mulgaschlange ist ein starkes Nervengift, was zu Lähmungen innerhalb kurzer Zeit führen kann. Und die Mulgaschlange ist noch nicht mal das giftigste Tier in Australien!
Khan, der Held der Familie
Der Hund hatte also alles richtig gemacht. Mehr noch, er hatte sein eigenes Leben riskiert, um das Kleine der Familie zu beschützten. Wie stolz man ist, wenn man so ein Tier hat, kann man sich gut vorstellen. Umso wichtiger ist, dass er das Ganze überlebt und nicht mit dem Leben bezahlen muss. Das wäre eine furchtbare Tragödie. Denn auch die kleine Charlotte hing ja an ihrem Spielgefährten.

Trotz seiner schwierigen eigenen Vergangenheit hatte er sich als Familienmitglied bewiesen und alles gemacht, was er konnte, um seine Lieben zu beschützen. Er hatte das Kind instinktiv aus der Gefahrenzone gebracht, in dem er es einfach weggeschleudert hatte. Das klingt zwar brutal, aber das war die einzige Rettung für das Kind! Aber was war jetzt mit ihm selbst?
Noch immer keine Entwarnung
Der Hund war jetzt kein Familienmitglied mehr, das heißt, nicht nur, sondern er war ein Held. Auch das Personal der Tierklinik war gerührt, als Catherine ihnen die Geschichte erzählt hatte. Natürlich hofften alle, dass er seine tapfere Tat überleben würde und nicht dafür bezahlen musste, dass er das Kind der Familie gerettet hatte. Aber die Chancen standen schlecht. Dem Hund ging es nicht gut. Ganz im Gegenteil.

Jeder hoffte, dass sich das noch ändern würde. Das der Hund all seine eigene Kraft zusammen nehmen konnte, um das Drama zu überleben. So ein Hund muss zurück in die Familie, wenn er schon so viel Heldenmut bewiesen hatte. Und so hofften praktisch alle mit Catherine, dass Khan die Strapazen überleben würde. So ein Biss war nicht ohne und nur ein starker Organismus konnte so etwas meistern.
Alle fühlten sich machtlos
Die ganze Familie von Catherine war am Boden zerstört. Der arme Hund hatte sein Leben riskiert, um ihr Baby zu retten und lag jetzt selbst in der Klinik und kämpfte um sein eigenes Leben. Sie wussten nicht, ob sie ihn nach Hause holen könnten oder ob sie ihn aufgeben müssten. Eines war klar. Diesem Tier würden sie ihr Leben lang dankbar sein, dass er das Leben ihrer geliebten kleinen Tochter gerettet hatte.

Später im Interview mit der „Daily Mail“ sagte Catherine: „Er hat ihr Leben gerettet, indem er sein eigenes riskiert hat“. Weiter sagte sie: „Von jetzt an ist Khan unser Wunderhund.“ Allerdings brauchte der Hund selbst ein Wunder, um das Ganze überhaupt zu überleben. Denn noch immer sah es nicht danach aus, als ob er es schaffen würde. Der arme Hund. Wie ging die Geschichte weiter?
Khans schwerster Kampf
Der Arzt hatte ihr mitgeteilt, dass sie noch abwarten müssten. Noch war nicht klar, ob der Hund die Strapazen des Bisses überleben würde. Ob sein Organismus das Gift verarbeiten konnte, ohne Schäden. Also blieb Catherine nichts anderes übrig, als weiter zu warten und zu hoffen. Jeder, der schon mal in einer ähnlichen Lage war, kann sicher nachvollziehen, wie hart diese Zeit für Catherine und ihre Familie war. Man ist machtlos und kann nur noch hoffen.

Ihr sehnlichster Wunsch war es, den vierbeinigen Helden gesund nach Hause zu bringen. Er sollte ein Teil ihrer Familie sein, wie sehr er dazu gehörte, hatte er ja eindrucksvoll bewiesen. Aber noch war nicht klar, ob ihr Wunsch in Erfüllung gehen würde. Noch immer kämpfte der Hund auf der Station um sein Leben. Hoffentlich würde das alles gut ausgehen! Kein anderer Gedanke war in diesem Moment da.
Bitte bitte stirb nicht lieber Hund
Noch nicht mal eine Woche war der Hund in seinem neuen Zuhause gewesen. Er hatte lange Zeit im Tierheim verbringen müssen und zuvor hatte er ein liebloses und sogar gewalttätiges Zuhause gehabt. Jetzt, wo es ihm endlich gut gegangen wäre, sah es so aus, als würde er die Familie schon bald wieder verlassen müssen. Dieses Mal über die Regenbogen Brücke. Bitte nicht! Das war der Gedanke, den Catherine dazu hatte.

Sie glaubte, es nicht mehr aushalten zu können. Sie musste einfach wissen, ob ihr Freund, der neue Familienhund, das Ganze schaffen würde. Er hatte ein schönes Leben verdient, ebenso wie sie und es durfte nicht einfach hier und heute enden! Das können wir gut verstehen, so ein Held durfte doch einfach nicht sterben, vor allem nicht unter solchen Umständen!
Er stand schon mal kurz vor seinem Ende
Catherine erzählte später im Interview, dass sie von der Leiterin des Tierheimes erfahren hatte, dass er schon mal kurz vor dem Ende stand. Als er ins Tierheim gebracht wurde, war er in sehr schlechtem Zustand. Er war stark abgemagert und hatte mehrere gebrochene Rippen. Das bedeutete, dass er misshandelt worden war und auch kaum Nahrung erhalten hatte. Zeitweise war man am Überlegen, ob man ihn nicht einschläfern sollte, weil sein Zustand wirklich schlecht war.

Da er aber einen starken Willen hatte und wohl auch eine kräftige Grund Kondition, überlebte er die Strapazen und erholte sich mit Hilfe des Personals des Tierheims wunderbar. Catherine wollte, dass das alles nicht umsonst war. Sie brauchte einfach ihren neuen Freund, ihren Helden, ihren Khan in ihrer Familie.
Er wollte nur die Liebe einer Familie
Als Catherine so über die Geschichte ihres Hundes nachdachte, wurde ihr auch klar, warum er sich so für ihr Baby eingesetzt hatte. Er hatte gemerkt, dass er dort willkommen war, dass sich alle lieb um ihn kümmern und er wollte sich dafür bedanken, indem er auf das kleine Mädchen besonders gut aufpasste. Dafür riskierte er sogar sein eigenes Leben. Ein echter Familienhund mit einem guten Herzen.

Sie war inzwischen wieder zuhause, weil man ihr gesagt hatte, dass es nichts bringen würde, wenn sie vor Ort wartete. Als sie aber so tatenlos daheim saß, beschloss sie, nicht mehr länger zu warten. Sie brauchte Gewissheit. Bevor sie losfuhr, rief sie aber lieber doch in der Tierklinik an und fragte bange, ob es Neuigkeiten gäbe?
Würde sie jetzt endlich gute Neuigkeiten erfahren?
Sie rief also in der Tierklinik an und fragte, wie es ihrem Hund ginge. Sie hoffte so sehr, dass diese fröhlich antworten würde, das alles okay wäre und das sie ihren Hund bald nach Hause holen könnte. Aber leider war das genaue Gegenteil der Fall. Man hatte keine guten News für sie. Sie sollte in der Leitung warten, der Tierarzt wollte mit ihr sprechen.

Sie wartete in der Leitung, wieder eine gefühlte Ewigkeit. Endlich meldete sich der Tierarzt und sagte ihr, dass ihr Hund die ganze Nacht um sein Leben gekämpft hatte. Das wusste sie ja bereits, sie war am Morgen dagewesen! Aber wie war der aktuelle Stand? Der Tierarzt machte ihr wenig Hoffnung, es sah noch immer sehr schlecht aus. Es konnte sein, das der Hund den Angriff der Schlange nicht überleben würde.
Sie rief noch mal an
Der Tierarzt meinte, sie solle in einigen Stunden noch mal anrufen, dann wisse man vielleicht mehr. So verbrachte die junge Mutter die nächsten Stunden mit ihrem Kind und währenddessen hoffte sie natürlich, dass der Zustand des Hundes sich bis zu ihrem nächsten Anruf bessern würde. Und tatsächlich. Endlich schien alles besser zu werden.

Als sie am Nachmittag wieder anrief, hatte man gute Neuigkeiten für sie. Er hatte sich ein bisschen erholt, war aber immer noch sehr schwach. Das Beste war, das Gegengift schien endlich seine Wirkung zu tun. Langsam konnte man hoffen, langsam konnte man aufatmen. Aber würde er auch komplett gesund werden? Diese Frage war noch offen. Die Wunde an seinem Bein war ja schlimm gewesen. Daher war nicht klar, wie groß die Folgeschäden des Bisses sein würden.
Konnte er vollständig gesund werden?
Im ersten Moment war Catherine sehr erleichtert, als man ihr sagte, dass es dem Hund ein bisschen besser ging. Aber sie hatte weitere Fragen. Würde der Hund wieder laufen können? Die Wunde an seinem Bein war ja doch sehr groß gewesen und hatte nicht gut ausgesehen. Der Tierarzt beruhigte sie und meinte, dass Khan das alles wohl ohne Folgeschäden überstehen würde.

Übrigens hatte man einen Experten für Schlangen befragt, der in Adelaide, Australien, lebt. Er meinte, Khan hatte großes Glück das die Schlange wohl nicht genug Gift produziert hatte. Er hatte anscheinend nur einen Bruchteil der Menge an Gift abbekommen, die eine Schlange normalerweise absondert. Hätte er die volle Ladung erwischt, hätte er wohl keinerlei Überlebenschancen gehabt.
Endlich gab es Neuigkeiten
Natürlich brauchte Khan noch einige Zeit, um sich richtig zu erholen. Catherine war es wichtig, dass der Hund nochmals gründlich untersucht wurde, damit man sichergehen konnte, dass keine Folgeschäden auftreten würden. Aber der Tierarzt konnte hier schnell Entwarnung geben. Khan erholte sich prächtig und war schnell auf dem besten Weg der Genesung. Alle waren verwundert, wie gut und schnell sich der Hund erholte.

Catherine war richtig froh über die Neuigkeiten und freute sich, ihren Helden bald nach Hause holen zu können. Sie teilte dem Rest der Familie mit, dass wohl alles gut ausgehen würde und das sie ihren Khan bald wieder bei sich haben würden. Sie konnten es kaum erwarten. Die ganze Familie war so glücklich, dass jetzt doch noch alles ein gutes Ende nehmen würde. Wie wurde er empfangen?
Endlich wieder bei seiner Familie
Es dauerte noch eine Weile, bis Khan sich soweit erholt hatte, damit er nach Hause konnte. Als Catherine ihren Khan an diesem Tag von der Tierklinik nach Hause holte, gab es wohl kaum jemanden, der glücklicher war als sie selbst in diesem Moment. Der Hund war auch happy, das konnte man sehen! Er freute sich riesig, als er Catherine entdeckte und diese herzte und küsste den treuen Freund.

Der Hund selbst hatte wohl auch befürchtet, nicht wieder zu seiner Familie zu dürfen, umso mehr freute er sich über den Anblick von Catherine. Er leckte ihr aus lauter Freude das ganze Gesicht ab und wenn ein Hund grinsen könnte, würde Khan das sicher tun. Aber die Freude war auch so ersichtlich genug! Auf diesem letzten Bild hier seht ihr übrigens die kleine Charlotte, die inzwischen schon fast erwachsen ist und neben ihr ihren treuen Freund und Lebensretter, Khan!