Mit diesen Winter Hacks kommst du prima durch Kälte und Schnee!

Nils am 30. November 2021
Viele lieben den Winter, aber für viele ist der Winter auch mit alltäglichen Problemen verbunden. Wir zeigen euch hier einige Tipps, die euch helfen werden, mit den kleineren und auch größeren Problemen, die der Winter mit sich bringt, besser umzugehen. Ob es das Entfernen von Eis ist oder wie ihr Energie spart, das erfahrt ihr hier. Der Winter hat ja auch schöne Seiten, vor allem der November und Dezember, wenn man sich auf Weihnachten und Silvester vorbereitet, bringt doch mehr Freude als Frust.

Aber dann wird es meistens hart. Besonders die Monate Januar und Februar ziehen sich oft endlos hin und vor allem sind diese beiden Monate oft die kältesten des Jahres. Lerne hier, wie du mit Eis und Schnee besser fertig wirst, wie du auch deine Laune im Winter deutlich anheben kannst und so weniger Gefahr läufst, in eine Winter Depression zu verfallen. Los geht’s mit den Tipps!
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Der Deckenventilator kann auch Wärme spenden
Hättest du gedacht, dass der Deckenventilator nicht nur kühle Luft spendet, sondern dir auch im Winter angenehme Wärme liefern kann? Du brauchst ihn nur in die umgekehrte Richtung laufen lassen, also gegen den Uhrzeigersinn laufen lassen. Schon holt er die warme Luft nach oben und liefert diese wieder warm nach unten! Ein simpler, aber sehr effektiver Trick.

Probiere das mal aus, du wirst staunen! Es kann dafür sorgen, dass du viel weniger heizen musst, bzw. dein Thermostat nicht so stark aufdrehen musst. Oder aber die Heizkörper können auf einer Stufe weniger laufen, was schon sehr viel ausmacht. Man darf nicht vergessen, die Preise für Energie und Gas steigen und steigen, da ist jedes Grad, welches man beim Heizen sparen kann, bares Geld wert!

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Parke Dein Auto in Richtung Osten
Viele von uns kennen es. Wenn man nicht gerade eine Garage besitzt oder wenigstens ein Carport, dann ist in den kalten Wintermonaten oft ewiges Kratzen von Eis am Auto angesagt. Das ist super nervig, kostet Zeit und ist auch anstrengend. Hättest du gewusst, dass die Richtung, in der dein Auto parkt, dafür sorgen kann, das du weniger kratzen musst? Ist so. Wir haben das selbst getestet!

Gewöhne dir an, dein Auto in Richtung Osten zu parken, so dass also die Windschutzscheibe, die ja die größte Fläche bietet, Richtung Osten zeigt. So sparst du dir viel Zeit am Morgen, denn die Sonne geht nun mal im Osten auf und selbst wenn sie nicht so stark scheint, oder sogar gar nicht, wirst du merken, dass sich das Eis jetzt viel leichter lösen lässt. Simpel, aber sehr effektiv!

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Alte Pullover werden wie neu!
Jedes Kleidungsstück, welches einen hohen Wollanteil besitzt, neigt früher oder später dazu, hässliche Fusseln zu bilden, die sich auch nach dem Waschen nicht entfernen lassen. Das ist ein ganz normaler Materialverschleiß, der sich aber auch ganz einfach entfernen lässt. Du benötigst dazu einfach nur ein altes Cuttermesser oder einen Rasierer.

Der Trend geht ja dazu, mehr zu recyceln und nicht immer alles neu zu kaufen. Das unterstützen wir gerne und sagen dir, dass du all deine alten Pullover aufpimpen kannst, in dem du mit der Rasierklinge vorsichtig über den Wollstoff fährst. So kannst du alle alten Flusen und die Wollklumpen, die sich gebildet haben, ganz einfach entfernen. Gehe dazu einfach mit der Klinge sanft waagerecht über den Stoff und schon ist deine Wollkleidung wie neu!

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Schon Großmutter wusste, was gut ist
Man unterschätzt zu oft die guten alten Dinge. Dazu gehört auch die Wärmflasche, die schon unseren Großeltern die wirklich kalten und strengen Winter wesentlich erleichtert haben. Wenn du sehr verfroren bist, dann drehe nicht die Heizung voll auf, sondern lasse diese auf halber Stufe laufen und setzte dich lieber mit einer Decke und einer Wärmflasche auf die Couch.

Das gleiche gilt für das Bett. Man sollte sowieso nicht in geheizten Räumen schlafen, es ist erwiesen, dass zu warme Luft den Schlaf stört. Lieber bei normaler Zimmertemperatur schlafen und abends ins Bett eine schöne Wärmflasche mitnehmen. Du wirst sehen, das tut wunderbar gut und du wirst herrlich schlafen können!

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Nutze wirklich jeden Sonnenstrahl
Hier geht es weniger ums Geld oder um Eis, sondern um die Gesundheit deiner Seele. Wir alle sind im Winter oft niedergeschlagen und auch grundlos traurig. Der Grund dafür ist die fehlende Sonne. Morgens, wenn wir aus dem Haus gehen, ist es meistens noch dunkel und wenn wir die Arbeit verlassen, schon wieder. Daher nutze wirklich jeden Sonnenstrahl, den du siehst!

Gehe also in der Mittagspause unbedingt an die Luft, wenn die Sonne scheint. Schon 5 Minuten direktes Sonne tanken kann viel bewirken. Es hebt deine Laune und sorgt für deine Gesundheit. Sie liefert zwar nicht mehr so viel Vitamin D wie im Sommer, aber wenigstens ein bisschen und wenn du das öfter machst, in die Sonne gehen, dann wirst du den Winter wunderbar überstehen können.

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Lege Folie in deine Stiefel
Es gibt kaum etwas Unangenehmeres, als wenn man im kalten Winter auch noch nasse Füße bekommt. Man sollte schon beim Kauf darauf achten, dass die Winterstiefel auch wasserdicht sind. Sie sollen ja nicht nur gut aussehen, sondern auch Kälte und vor allem Wasser fernhalten. Man vergisst beim Kauf einfach zu oft, dass der Schnee ja auch nass ist und ärgert sich dann über nasse Füße.

Wenn du noch Stiefel hast, die nicht wasserdicht sind, dann brauchst du diese natürlich nicht wegwerfen, sondern kannst sie für dich wasserdicht machen. Wie? Ganz einfach, lege einfach Tüten, die man normalerweise für das Pausenbrot nimmt, unter deine Sohle. Diese Tüten sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit aufgesaugt wird. Du kannst sie alle Wochen wechseln. Und für die Zukunft achte gleich auf wasserdichtes Schuhwerk.

Scheibenwischer ganz einfach vor Eis und Schnee schützen
Es ist ja schön, dass viele von uns immer ihre Windschutzscheibe abdecken, damit diese nicht mit Eis und Schnee verdeckt wird. Aber an die Scheibenwischer denken die wenigsten. Aber gerade diese sind elementar wichtig und sorgen für eine freie Sicht und vor allem auch für eine sichere Fahrt! Daher gewöhne dir an, im Winter auch diese abzudecken. Mit alten Socken..

Du hast sicher noch Socken irgendwo in den Schubladen, die du schon lange nicht mehr anziehst. Vielleicht die kratzigen Socken aus Wolle, die dir Oma mal vor Jahren gestrickt hatte. Diese kannst du nehmen, um deine Scheibenwischer abends einzupacken. Morgens einfach abnehmen und im Auto oder besser an der Luft trocknen lassen und am nächsten Abend sind sie wieder einsatzbereit!
Ausgeschnittene Woll Sohlen für die Stiefel
Warum teure Einlegesohlen kaufen, wenn man diese auch ganz einfach selbst machen kann? Dazu braucht man eigentlich nur eine Fließmatte, die man in jedem Baumarkt bekommt. Diese ist kuschelig warm und kann viele Einlegesohlen liefern! Wie du auf dem Bild siehst, einfach passend ausschneiden und schon bleiben deine Füße im Winter warm und kuschelig.

Wenn du nicht gerade begabt bist und dir doch lieber Einlegesohlen kaufen möchtest, dann hole dir welche aus Lammfell. Das ist eines der wenigen Materialien, die sich der Temperatur perfekt anpassen. Du hast im Winter kuschelig warme Füße und im Sommer halten Lammfehlsohlen kühl. Naturstoffe sind eben immer noch die besten. Und man kann sie waschen, was auch ein großer Vorteil ist.
Auch die Spiegel kann man vor Eis und Schnee schützen
Du hast sicher noch alte Beutel in der Schublade, die du nicht mehr brauchst. Oder kleine Tüten, die man früher in den Apotheken bekam. Diese kannst du perfekt nutzen, um deine Seitenspiegel vor Frost und Eis zu schützen. Das macht natürlich nur bei älteren Fahrzeugen Sinn, bei Neuwägen sind diese ja komplett einklappbar und sowieso schon geschützt.

Wenn du aber noch „normale“ Spiegel besitzt, dann wirkt dieser Tipp wirklich Wunder. Einfach die alten Tüten links und rechts an den Spiegeln anbringen und am nächsten Morgen einfach abnehmen und im Auto lagern, oder auch wieder an der Luft trocknen lassen. Abends sind sie dann wieder einsatzbereit und du hast den ganzen Winter über Schluss vor dem nervigen Kratzen der Seitenspiegel.
Das gute alte Küchenöl hilft beim Schnee schippen!
Da man die Schippen ja meistens im Keller oder in der Garage lagert, ist der Tipp auch nicht rutschgefährlich. Jeder kennt es, wenn man Schnee schaufeln muss, haftet dieser doch oft fest an der Schaufel. Dann muss man ständig klopfen, um diesen wieder von der Schaufel zu bekommen. Das kostet vor allem Zeit, aber auch Energie.

Bei uns haben wir selten Kochspray, sondern meistens normales Öl, aber das tut es genau so. Reibe einfach die komplette Schaufel mit Öl ein und du wirst sehen, beim nächsten Mal Schnee schippen hast du nur noch halb so viel Mühe, weil der Schnee sofort von der Schaufel abfällt. Zeit gespart, Energie gespart, Nerven geschont! Alles, was uns das Leben leichter macht, ist doch herzlich willkommen.
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Enteiser selbst herstellen
Natürlich kann man für teures Geld Ent-Eiser kaufen, aber das ist nicht nötig. Man braucht diese Mittel meistens gar nicht. Wer aber doch gerne seine Einfahrt schneller eisfrei haben möchte, oder sich sogar eine kleine Flasche Enteiser selbst herstellen möchte, um z.B. im Winter die Autotüren öffnen zu können, dem hilft dieser Tipp garantiert weiter.

Mische einfach 3 Liter heißes Wasser mit einem guten Schuss Spülmittel und dann noch einen Esslöffel puren Alkohol. Schon hast du den perfekten Ent-Eiser, kannst damit deine Einfahrt frei machen oder eben auch etwas in eine kleine Flasche füllen, um die Türschlösser aufzubekommen, wenn diese mal wieder total vereist sein sollten.

Nasse Schuhe werden mit alten Zeitungen wieder trocken!
Schon unsere Großeltern wussten, wie man nasse Schuhe ganz schnell wieder trocken bekommt. Man nimmt einfach alte Zeitungen und legt die Schuhe damit aus. Das Papier saugt dann die überschüssige Feuchtigkeit auf und man braucht sie nur noch zu entnehmen! Der einfachste Trick der Welt und sogar eine prima Recyclingmöglichkeit.

Wer keine alten Zeitungen hat, kann auch alte Baumwolltücher verwenden. Baumwolle saugt auch prima Wasser auf und man kann die Tücher danach einfach waschen. Das ist sogar noch besser. Einfach dazu alte Küchenhandtücher verwenden oder Handtücher, die man kaum noch verwendet. In die Schuhe geben, eine Weile warten und dann wieder entnehmen. Die Schuhe trocknen übrigens schneller, wenn du sie an die Heizung stellst.
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Halte eine Tüte Katzenstreu im Auto bereit
Es kommt selten vor, aber wenn, ist die Lage oft unnötig schwierig. Wer oft in verschneiten Gebieten unterwegs ist, sollte immer eine kleine Packung Katzenstreu im Kofferraum dabei haben. Der Grund ist einfach, wenn du mit den Reifen irgendwo feststeckst, nicht mehr weiterkommst, weil alles vereist ist, dann reicht eine Handvoll Katzenstreu aus, um deine Reifen schnell da raus zu bekommen!

Sand eignet sich genau so gut. Einfach eine Tüte voll mit dabei haben und wenn du wirklich mal mit den Reifen irgendwo steckst, einfach ringsum mit Sand einstreuen und du kannst einfach wieder weiterfahren. Wobei man sagen muss, dass sich Katzenstreu fast besser eignet, weil es „kieseliger“ ist als Sand und Sand doch auch mal klumpen kann, besonders im Winter.

Handwärmer selbst machen
Hier kann man mit Chemie arbeiten, oder besser noch mit Naturstoffen. Der ursprüngliche Tipp sah vor, dass du Frühstücksbeutel einfach mit Calciumchlorid füllst, ein bisschen Wasser einfüllst und so deinen eigenen chemischen Handwärmer herstellst. Finden wir persönlich jetzt nicht so toll, weil deine Haut nicht mit dem Chlorid in Verbindung kommen sollte.

Besser ist es, einfach immer Handschuhe anzuhaben oder aber du besorgst dir bereits fertige Handwärmer, so läufst du nicht Gefahr, deiner Haut zu schaden. Wir wollen Chemie ja meiden, also lieber mit natürlichen Mitteln arbeiten. Schafwolle ist immer noch das beste Mittel, um Hände und Füße zu wärmen und es schadet der Umwelt nicht. Man muss ja nicht jedes Problem chemisch behandeln.
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Wunderbare Winter-Seifenblasen
Schau dir das Bild an, ist das nicht zauberhaft? Dieser Tipp hier ist weniger ein Life Hack, als eher eine Möglichkeit, sich den Winter schöner zu gestalten. Das kann man auch machen, wenn man keine Kinder hat. Wir Erwachsenen freuen uns doch auch über schöne Dinge oder? Nehme dazu einfach ein altes Seifenblasenröhrchen, fülle es mit warmem Wasser und gebe ein bisschen Spülmittel hinein.

Wenn dann die Temperatur weit unter Null fällt, dann gehe raus, mache einige Seifenblasen und schau zu, wie sich diese zu zauberhaften Winterkugeln formen. Sie gefrieren ja praktisch sofort und du hast deinen eigenen Winterzauber. Natürlich macht das auch mit Kindern riesigen Spaß. Der Winter hat nicht nur unangenehme Seiten, sondern auch sehr viele schöne!


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Alte Karten als Eiskratzer
Besonders zu Beginn des Winters geht sie wieder los, die Suche nach dem Eiskratzer! Uns allen ist es wohl schon passiert, dass der Wintereinbruch plötzlich erfolgte und wir vor unserem gefrorenen Auto standen. Ohne Eiskratzer. Was nimmt man dann? Gewöhne dir an, deine alten Kreditkarten oder Bankkarten möglichst aufzuheben, denn diese können jetzt wertvolle Dienste leisten.

Natürlich ist das eine mühselige Aufgabe, mit der kleinen Karte die ganzen Scheiben vom Eis zu befreien. Aber das soll ja auch keine Dauerlösung sein, sondern einmal schnell helfen. Danach besorge dir möglichst sofort einen guten Eiskratzer, dann hast du zukünftig kein Problem mehr und kannst deine Karten schonen.

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Türschloss vereist? Es gibt eine einfache Lösung!
Es kommt im Winter öfter vor, dass die Türschlösser vereist sind. Man sollte dann keinesfalls versuchen, den Schlüssel mit Gewalt in das vereiste Schloss zu stecken, sondern mit einem ganz einfachen Mittel arbeiten: Desinfektionsmittel! Sorge dafür, dass du immer ein kleines Fläschchen davon in der Handtasche hast, Männer in der Jackentasche, das ist ja schon aus mehreren Gründen sinnvoll.

Sprühe dann einfach den Autoschlüssel damit ein und auch ein wenig auf das vereiste Türschloss und du wirst den Schlüssel dann ganz einfach anbringen können und dein Auto lässt sich öffnen. Das gilt natürlich nur für alte Fahrzeuge, die keine automatische Öffnung haben. Wohl dem, der eine Standheizung hat, der hat das Problem überhaupt nicht.

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Der eigene Ofen gibt doch auch Wärme ab!
Es hatte schon früher einen Grund, warum die Küchen groß waren und sich die meisten aus der Familie am liebsten dort aufhielten. Man muss ja kochen und wenn man kocht, wird das Zimmer, bzw. die Küche ja automatisch warm! Und so kann man sich die eigenen Herde zu Nutze machen, in dem man einfach nach dem Backen oder Garen die Ofentüre offen lässt, wenn die Speisen fertig sind.

Der Ofen selbst eignet sich natürlich nicht unbedingt als Heizung, dafür braucht er einfach viel zu viel Strom. Aber wenn man etwas gebacken hat, dann ist der Ofen doch noch recht lange sehr warm und das kann man nutzen, um die Küche eine ganze Weile warm zu halten. Einfach die Türe des Ofens offen stehen lassen und schon kann man wenigstens für einige Minuten, wenn nicht gar für eine Stunde die Heizung in der Küche runterdrehen!



Eine alte Poolnudel als Formgeber für die Stiefel
Besonders wadenhohe Stiefel oder sogar noch höhere verlieren mit der Zeit ihre Form, weil es natürlich so ist, dass wenn sie nicht getragen werden, diese kraftlos zur Seite sinken. Das kann man ganz einfach verhindern, in dem man eine alte Poolnudel dafür verwendet, ihnen ihre Form zu erhalten.

Dazu braucht man die Poolnudel auch gar nicht durchschneiden oder kürzen. Einfach die Stiefel vor die Türe stellen und dann die Nudel darin parken. Schon bleiben die Stiefel gerade, fallen nicht um und das Leder oder der Stoff, aus dem sie gemacht sind, bekommt keine unschönen Druckfalten. Das Leben kann wirklich so einfach sein! Gebe doch ein paar unserer Tipps auch gleich an Freunde und Familie weiter! Sicher ist der eine oder andere bald mal für euch hilfreich.