Haarige Katastrophen: Diese Frisuren stehen wirklich niemandem. Vor allem Nummer 7 nicht!

Lisa am 23. December 2020
Ein neue Frisur bedeutet für viele Menschen die Bechwörung eines neuen Lebensabschnitts, vielleicht nach dem Ende einer Beziehung oder der Geburt eines Kindes. Andere wiederum halten manchmal etwas zu lange an dem gwohnten Styling ihrer Haarpracht fest. Denn nicht alle Frisuren-Trend betonen unsere Vorzüge oder sind so zeitlos wie gedacht. Was einst als der letzte Schrei gepriesen wurde, wirkt in Retrospektive oft altbacken bis bizarr. Wenn Sie eine der folgenden Frisuren tragen, oder mit dem Gedanken spielen, sie mal auszuprobieren… Wir raten ab.

Dauerwelle
Es gilt als Binsenwahrheit, das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner. Oder die Haarpracht auf dem Kopf der anderen. Wer Schnittlauchhaar hat, wünscht sich prächtige Locken. Damit wurde die Dauerwelle zum Versprechen für Generationen von Frauen auf ein wildes, ungebändigtes Leben. Dafür nahmen sie die Qual der Prozedur gerne in Kauf. Aber ganz ehrlich, nicht allen stehen Locken. Und eine Dauerwelle wirkt nie so natürlich wie Naturlocken, dazu schädigt sie das Haar ziemlich. Lieber mal mit dem Lockenstab experimentieren und vielleicht ein paar easy Wellen in die Längen zaubern, statt sich in einen Pudel zu verwandeln.

Rachel aus “Friends”
Wer hat sie nicht weggesuchtet, die Serie “Friends”. Eigentlich verrückt, dass uns diese unglaublich spießige Freunde-Combo so unterhält. Phoebe oder Rachel? Diese Frage polarisiert die Fans in zwei Fraktionen. Wir sind uns sicher, dass in den Neunzigern Millionen von Frauen zum Friseur gingen und den “Rachel-Schnitt” als Vorgabe im Kopf hatten. Wen er einem steht, hat er auch durchaus seine Berechtigung. Aber nicht jeder sieht aus wie Jennifer Aniston. Und selbst die hat sich weiterentwickelt, was ihre Frisur angeht. Ganz ehrlich? Die Neunziger sind vorbei, und das ist auch gut so.

Krepp-Eisen
Frisuren mit dem Krepp-Eisen können guten Gewissens als das modische Verbrechen der Neunziger bezeichnet werden. Krisselhaare, wie sie manche Kleinhunde hinter den Ohren tragen, wirken weder lässig. noch elegant und schon gar nicht sexy. Dazu sind Kreppeisen Gift fürs Haar. Wir sind wirklich in uns gegangen, und uns fällt genau kein Grund ein, wieso man sich solch eine Frisur antun sollte.

Der gegelte Bob
Bob-Frisuren, also diese Haarlänge irgendwo zwischen Ohrläppchen und Schlüsselbein sind mit Sicherheit eine gute Wahl für viele Frauen. Sie lassen sich endlos stylen, wellig, glatt, hochgesteckt, stufig oder fransig geschnitten. Oder mit Pony. Aber wer ist bitte auf die Idee gekommen, sich den Ansatz aus dem Gesicht zu gelen? Gerade bei feinem Haar sieht die Frisur dann plötzlich nicht mehr elegant oder verwegen aus, sondern wie zwei Wochen nicht gewaschen. Überhaupt, es gibt heute viel bessere Styling-Proukte als steifes Haargel. Wenn Sie unbedingt experimentieren wollen, dann bitte mit Wachs, Schaum oder Öl…

Dunkler Ansatz
Viele feierten es als Revolution, als Shakira das erste Mal ihre scheckige Lockenmähne präsentierte. Das gebleichte Deckhaar mit dem beinahe schwarzen Ansatz wirkte auf der Bühne wie das Fell einer wilden Großkatze. Aber nicht jeder Signatur-Look eines Künstlers macht sich auch im Alltag gut. Wenn es nicht richtig gut gemacht ist, wirken dunkle Ansätze einfach ungepflegt. Wer sich die Haare färbt, sollte eher mit Strähnchen arbeiten, wenn man es nicht schafft alle paar Wochen zum Frisör zu gehen. Dann wirkt der Ansatz viel natürlicher und sticht auch nicht so ins Auge.

Frisselige Wellen
Eine der besten modischen Errungenschaften des neuen Jahrtausends ist der Hang zu mehr Natürlichkeit und Gesundheit. Wir wollen nicht mehr aussehen wie Heroin-Opfer, sondern wie Fitness-Götinnen. In dem Sinne wirkt eine zauselige, überfärbte Wallemähne auch nicht mehr attraktiv, sondern wie etwas, das abgeschnitten gehört. Wer es lang mag, sollte vorallem in Pflege investieren und weniger in Produkte, die das Haar spröde und trocken machen. Und nein, auch Henna macht diesen Look nicht besser.

Der toupierte Hinterkopf
Audrey Hebpurn, Romy Schhneider, Marlene Dietrich, all die alten Film-Diven hatten ihren ikonischen Stil, der in die Mode-Geschichte einging. Aber merken Sie was? Es war ihr Stil, der an ihnen toll aussah. Natürlich eiferten Millionen von Frauen ihren Ikonen nach, was ja auch völlig in Ordnung ist. Aber zum Beispiel der toupierte, halb hochgesteckte Hinterkopf von Brigitte Bardot sah so toll an ihr aus, weil er zu ihr passte und zum Zeitgeist. Heute lässt man den Toupierkamm lieber in der Requisite von Theaterhäusern. Es sei denn, man geht zu einer Motto-Party, dann ist der Bardot-Schopf mit schwarzem Eyeliner eine günstige und schnelle Lösung.

Der Riesendutt
Dichtes, langes Haar gilt bei Frauen seit jeher als attraktiv. Doch was machen, wenn die Mähne gar nicht so dicht oder lang ist? Noch bis vor wenigen Jahren galt es als ultimative Lösung, sich einen Strump oder einen Schaumstoff-Ring über den Pferdeschwanz zu legen und dann das eigene Haar darum zu drapieren. Somit ensteht auf den ersten Blick ein üppiger Knoten, der Unwissende vermuten lässt, dass hier ein halber Meter Haar verschlungen wurde. Aber ganz ehrlich: Lieber zeigen, was man hat. Dann muss man auch nicht den ganzen Tag an der Frisur herumzuppeln. Denn nichts wirkt armseliger, als wenn der Fake auffliegt.

Rapunzelmähne
Es gibt diese verienzelten Frauen, denen man auf der Stra0e hinterherstarrt, weil ihnen die Mähne bis über den Hintern reicht. So richtig gut sieht das eigentlich in den seltensten Fällen aus, aber es fasziniert. Denn im selben Moment, überlegn wir uns, wie viele Stunden diese Frau in der Woche in die Pflege investiert. Wie unangenehm es sein muss, wenn sich die Haare im Bett oder schon beim Sitzen verheddern. Ja, was für ein Gewicht sie da durchs Leben trägt. Nein, so richtig entspannt wirken Rapunzelmähnen nur bei Prinzessinnen, die eh nichts anderes zu tun haben, als im Elfenbeinturm zu sitzen und ihr Haar zu kämmen.

Ballerinaknoten
Wir kennen ihn von Ballerinas aus der Bühne und kleinen Mädchen. Dieser hohe, streng zurückgekämmte Knoten hat genau eine Funktion: Das Haar aus dem Gesicht zu halten. Wir sind uns nicht sicher wie Jennifer Lopez es geschafft hat, ihn als Fashion-Statement zu etablieren. Oder doch: Sie hat ein sehr ebenmäßiges Gesicht mit tollen Wangenknochen, dass durch die Frisur nur noch betont wird. Leider teilen nicht alle Frauen diese Attribute. Und dann wirkt der strenge Dutt einfach nur streng, im schlimmsten Fall altbacken oder albern.

Hoher Pferdeschwanz
Anders als ein tief getragener Pferdeschwanz wirkt der hoch angesetzte Zopf sehr mädchenhaft und dynamisch. Bei jedem Schritt wippt das Haar und sieht sportlich aus und fühlt sich gut an. Modern ist der hohe Pferdeschwanz immer noch, allerdings mahnen die Experten, dass er auf Dauer das Haar schädigt. Lieber variieren, dass Haar mal offen tragen, mal als tiefen Knoten und nur ab und an als hohen Zopf. Denn wenn der Gummi immer an derselben Stelle sitzt, und so viel Gewicht an ihr zerrt, bricht das Haar.

Strenge Zöpfe
Kunstvolle Flechtfrisuren haben schon was. Aber davon abgesehen, dass sie ein unheimlicher Zeitaufwand sind und auch schmerzen können, schädigt das strenge Flechten das Haar. Auf Dauer dünnt es aus und kann brechen. Deswegen sollten wir solche Frisuren nur zu besonderen Anlässen tragen. Oder, wenn Sie Boxerin sind und nicht auf ihr langes Haar verzichten wollen. Dann sollten Sie allerdings viel Pflege investieren. Und was spricht dagegen nur Teile zu flechten und locker über den Kopf zu legen?

Immmer nur Zopf
Es gibt viele Fraeun, die zwar langes Haar haben,aber es tageintagaus zusammenbinden. Verständlich, nicht jedem steht eine Wallemähne, es geht schnell, sieht nett aus, und trotzdem wirkt es weiblicher als eine Kurzhaar-Frisur. Allerdings schädigt der ständige EInsatz von Zopfgummis das Haar. Vorallem, wenn Sie es immer an derselben Stelle zusammenbinden. Und meist ist es nur Gewohnheit, das Haar auch mal offen zu lassen und sei es nur daheim.

Neon-Strähnen
Zu Beginn der Techno-Jahre trugen Raver die verrücktesten Outfits in den Clubs. Neon, Plastikhosen, bunte Piercings und möglichst unnatürliche Haafarben. Im Schwarzlicht sieht das toll aus, aber am nächsten Morgen im Büro? Außer vielleicht Menschen mit sehr dunkler Haut können solche Farben im Tageslicht mit Würde tragen. Alle anderen wirken damit wie ausgespuckt. Wenn es knallig sein soll, dann lieber zu einem satten Rot, Pink oder Blau greifen.

Unentschlossen
Wer wriklich extrem dichtes und welliges Haar hat, kann damit fast alles anstellen, ohne dass esnach einem Unfall aussieht. Aber für alle anderen gilt: Unentschlossen hochgesteckt oder weggebunden lenkt den Fokus auf karg bewachsene Kopfhaut und lässt das herunterhängende Haar wie eine versehntlich herausgefallene Strähne wirken. Es sieht dann nur noch dünner aus. Bei Bad Hair-Days lieber ganz wegstecken oder mit Volumen-Puder aufplustern und offen lassen.

Pink auf Orange
Während Farben wie Pink und Grün in den Neunzigern noch den Ravern und Altpunks überlassen wurden, gehören diese Farben längst in jeden Friseursalon. Das kann auch sehr toll aussehen, wenn zum Beispiel nur eine Strähne oder die Spitzen betont werden, während der Rest blond oder schwarz ist. Nach Unfall sieht es dagegen aus, wenn man sich den kompletten Schopf selbst immer wieder überfärbt und dann bei so fiesen Kombinationen wie Pink auf Henna-Orange landet. Wirkt im besten Fall schimmelig.

Asymmetrisch
Wenn Sie bei einer Frisur unweigerlich an das Wort “peppig” denken müssen, oder der Frisör von etwas “Frechem” spricht, gilt es die Finger von ihr zu lassen. Ein Beispiel sind die Haarmodels auf Postern in Friseursalon. Klar, irgendwie müssen die Friseure ja zeigen, was sie drauf haben und auf Schwarzweiß-Bildern sehen harte Kanten und Kontraste toll aus. Aber steif übers Gesicht geföhnte Schrägpartien und asymmetrische Zipfel wirken bestenfalls wie eine verkehrt aufgesetzte Perücke, wenn Sie wieder zu Hause sind.

Kurzpony
Es gibt diese Zauberwesen, die mit einem raspelkurzen Pony bei ansonst langem Haar aussehen wie eine Mischung aus Elfe und Rockgäre. Leider ist das sehr von Gesicht und Auftreteten abhängig. Bei den meisten Frauen wirkt so ein nackiger Pony eher wie selbstgeschnitten nach einem Unfall mit dem Feuerzeug. Wer es ausprobieren will kann sich den Pferdeschwanz von hinten über die Stirn legen und mit der Länge spielen. Ein richtig guter Frisör wird mit den Proportionen beraten können.

Kahlkopf
Er steht auf der Bucket-List so mancher junger Frau. Einmal im Leben mit dem Rasierapparat über den Kopf gehen. Vorbilder sind Musikerinnen oder Models, die uns umhauen. Aber Achtung, so ein exponierter Kopf verlangt viel Selbstbewusstsein und man muss sich im Klaren darüber sein, dass man Gesicht und Mimik an zwartbesaiteten Tagen nicht verstecken kann. Im Gegenteil, mit dieser Frisur wird man zum Hingucker! Vielleicht lieber erstmal einen kurzen Pixie versuchen und wenn man sich damit wohlfühlt, wieso nicht mal rasieren? Die zwei Zentimeter sind dann schnell nachgewachsen.

Vorhang-Pony
Der ganz lange Pony, den man immer wieder verträumt aus den Augen pusten muss, kann schon gut aussehen. Wir denken dabei an französische Lolitas. Allerdings kann das auch unheimlich nerven. Wer außerdem leicht welliges Haar hat, wird bei leichtem Regen sofort zum Schaf. Der andere Nachteil, man verbirgt die Augenbrauen, die eigentlich jedem Gesicht einen tollen Rahmen geben können, wenn man sie richtig Szene setzt.

Wet-Look
Kim Kardashian steht auf Outfits, die den Fokus auf ihren Hintern und ihr makelloses Gesicht lenken. Weil sie aber auch zur Langhaar-Fraktion gehört entschied sie sich im letzten Jahr für den “Komplett-Geschminkt-aus-der-Dusche”-Look. Das Haar trug sie dabei mit Unmengen von Wetgel durchtränkt. Das mag mal für einen Hingucker funktionieren, im Alltag aber werden sich alle fragen: “Musste sie aus dem Haus fliehen? Oder ist sie direkt vom Strand ins Büro?” Im schlimmsten Fall wirkt es jedoch fettig.

Regenbogen
Schräge Haarfarben, gut gestylt, können toll aussehen. Keine Frage. Wir finden aber, man sollte sich im Regelfall auf ein bis zwei Töne auf einmal beschränken. Ein ganzer Regenbogen mag auf Fotos oder kleinen Einhörnern toll aussehen, aber wer will schon mit einem Schulmalkasten assoziert werden? Wie immer gilt, Kontraste, dezent gesetzt, unterstützen die Persänlichkeit. Wenn alles ein Kontrast ist, verblasst sie eher….

Glitzerglitzer
Es gibt genau einen gerechtfertigten Anlass für Glitzer im Haar: den dritten Geburtstag oder eine Faschingsparty. Wir sprechen aber nicht nur von Gel oder Anklips-Strähnen, sondern auch von lustigen Haar-Accessoires wie Spangen, Reifen oder Schleifen. Davon abgesehen, dass es infantil wirkt, wirkt der Rest des Haars dann plötzlich nicht mehr wie ein glänzender Schmuck, sondern wie müdes Altpapier. Also besser einfach ignorieren…

Elvis-Tolle
Es kann ziemlich glamourös, oder auch rockig aussehen, wenn man sich eine Tolle frisiert. Egal ob bei kurzem Haar oder zur Hochsteck-Frisur. Auf diese Weise wirkt der Schopf gleich lebendiger und voller. Dazu mogelt man ein paar Zentimeter Körpergröße zu den High Heels. Allerdings sollte man dabei nicht übertreiben. Sonst wirkt man wie ein Kakadu oder eine Comic-Figur. Es sei denn, das ist das Motto der Party.

Prinzessin Leia
Diese Frisur kennen wir aus den alten Star Wars-Filmen und ja an Prinzessin Leia sahen diese Kringel unheimlich niedich und damals auch modern, geradezu avantgardistisch aus. Aber wie viele ikonenhaften Frisuren funktioniert sie im Alltag nur bei ganz kleinen Mädchen. Alle anderen werden sich fragen, ob Sie Ohrenschützer tragen, oder zu einer Star Wars-Convention unterwegs sind.