Faszinierende Regeln, die Amish beachten müssen. Die 7. Regel wird dich umhauen!

Laura am 24. June 2021
George Sheldon / Shutterstock.com
Die Amish wirken auf uns „normal“ Lebende irgendwie faszinierend. Man weiß einiges über sie, aber ihr Leben wirkt doch auch geheimnisvoll auf uns. Sie haben ihre eigenen Regelnd und führen ein Leben, welches für die meisten von uns unvorstellbar wäre. Sie haben noch immer Kutschen und Pferde, keine Autos und sie haben keinen Strom. Stellt euch das mal vor. Kein Wlan, nichts. Das ist aber auch schon so ziemlich alles, was wir über sie wissen.

Wollt ihr mehr über die Amish erfahren? Über ihr Leben, ihre Regeln? Könntet ihr euch vorstellen, so zu leben wie sie? Sehen wir uns mal die Geheimnisse der Amish an und dann entscheide für dich, ob das was für dich wäre. Wir waren selbst erstaunt, wie streng es doch bei ihnen zugeht. Also geh mit uns auf die Reise zu den Amish und staune, wie sie wirklich leben und was sie alles beachten müssen.

George Sheldon / Shutterstock.com
Schwangere arbeiten bis zur Geburt
Bei uns ist es völlig normal, dass Schwangere wenige Wochen vor der Geburt von ihrer Arbeit freigestellt werden. Sie sollen sich ausruhen und sich in aller Ruhe auf die Ankunft des Kindes vorbereiten. Aber bei den Amish ist das anders. Erst wenn die Geburt kurz bevorsteht, darf die Amish Frau aufhören zu arbeiten. Übrigens bekommen sie keinerlei Hilfsmittel bei der Entbindung. Eine PDA ist absolut tabu. Nur wenn wirklich alles ganz böse aussieht, darf die Frau ins Krankenhaus.

Frauen dürfen insgesamt nur vier Kleider besitzen
Wir gehen gerne shoppen. Für Amish Frauen ist das nicht möglich. Sie haben genau 4 Kleider. Eines für den Alltag. Eines zum Waschen, also zum wechseln. Eines für festliche Anlässe wie den Kirchgang zum Beispiel oder für Hochzeiten. Und eines noch als Ersatz, wenn die anderen alle kaputt sind. Diese 4 werden untereinander zwar schon ausgetauscht, aber mehr als 4 gibt es einfach nicht. Klingt irgendwie entspannt.

Leon Rafael / Shutterstock.com
Das Lernen der Amish-Kinder ist bis zur 8. Klasse begrenzt
Viele von uns hätten sich gewünscht, nicht ewig zur Schule gehen zu müssen. Aber je länger die Schulausbildung, desto höher der Bildungsgrad. Bei den Amish dürfen die Kinder gar nicht länger als bis zur 8. Klasse zur Schule gehen. Sie sollen nur das Wesentliche lernen. Das Lesen, das Schreiben, das Rechnen und die Sprache der Amish, die Pennsylvania Dutch heißt. Ansonsten gibt es nur praktisches Lernen, innerhalb der Amish Gemeinde.

Keine körperliche Interaktion beim Dating
Wenn sich zwei Amish verlieben und beginnen, miteinander auszugehen, gelten strenge Regeln. Davon mal abgesehen, dass sie sowieso kaum etwas haben, was zum Vergnügen taugen würde, also keine Clubs, keine Kinos, ist ihnen während ihrer Kennenlernzeit jeglicher körperlicher Kontakt verboten. Sie müssen brav warten, bis sie geheiratet haben. Vorher gibt es nichts. Kein Händchen halten, keine Umarmung. Einfach gar nichts.

Gabor Kovacs Photography / Shutterstock.com
Reißverschlüsse und Gürtel sind nicht erlaubt
Warum das so ist, wissen wir nicht, aber bei den Amish sind solche Dinge wie Reißverschlüsse und Gürtel strengstens verboten. Sie haben lediglich Knöpfe, mit denen sie ihre Kleidungsstücke verschließen. Es gibt auch keine Schnallen oder sonstige Accessoires. Das Ziel der Amish ist, so unauffällig wie möglich zu erscheinen und das drückt sich am besten in der Kleidung aus. Die Hosen der Männer werden klassisch mit Hosenträgern hochgehalten.

Das Haar darf nicht geschnitten werden
Schöne Frisuren, einmal ein Kurzhaarschnitt, all das bleibt ein Traum für die Frauen bei den Amish. Sie dürfen ihre Haare nicht schneiden. Auch offen tragen ist verboten. Sie müssen ihre Haare hochstecken und diese unter Hauben oder Tüchern verstecken. Nur daheim, im engsten Familienkreis, dürfen sie ihre Haar auch mal offen lassen oder ohne Haube herumlaufen. Aber auch Männer sind eingeschränkt.

Photo Spirit / Shutterstock.com
Der Bart eines Mannes ist heilig
In den letzten Jahren sind auch bei uns Bärte bei Männern stark in Mode gekommen. Aber bei den Amish ist das keine Mode, sondern sogar Pflicht. Das gilt aber nicht für unverheiratete Männer. Diese müssen immer glatt rasiert sein. Sobald sie allerdings heiraten, muss der Bart wachsen. Aber nicht im ganzen Gesicht. Die Oberlippe muss frei bleiben. Das hat den Hintergrund, dass sie sich von den Soldaten abgrenzen sollen. Die Amish wollen mit allem militärischen nichts zu tun haben.

Fotos sind gegen die Regeln…
Einfach mal ein Foto von einem Amish zu machen, das sollte man sich gut überlegen. Denn Fotos sind nicht erlaubt. Nur bei ganz besonderen Anlässen dürfen sie fotografiert werden. Nur bei der Arbeit und bei alltäglichen Situationen darf ein Foto gemacht werden. Aber nix ist mit posen. Die Leute müssen ganz normal aussehen, keinesfalls dürfen sie „Schön“ aussehen oder sich in besondere Posen werfen. Das ist strengstens verboten. Es gilt als Götzendienst, wenn man sich besonders hervorheben möchte.

Gabor Kovacs Photography / Shutterstock.com
Alle Frauen müssen still und unterwürfig sein
Während in vielen Ländern der Welt die Rolle der Frau immer wichtiger ist, während viele den Feminismus hervorheben, ist bei den Amish davon natürlich nichts zu sehen. Sie müssen sich sogar unterwerfen. Gemäß dem alten Testament, nachdem die Amish ja leben, sind sie untertan. Die Männer stehen über ihnen. Sie dürfen nicht mal in der Kirche sprechen. Das dürfen nur die Männer.

Keine Frau kann kinderlos sein
Das sich eine Frau gegen Kinder entscheidet, ist in unseren Kreisen völlig normal. Bei den Amish geht das aber überhaupt nicht. Jede Frau, sobald sie gebären kann, soll das auch tun. Sie soll heiraten und brav Kinder zur Welt bekommen. Auch die Anzahl der Kinder bestimmt nicht sie, sondern die Natur. So kann es passieren, dass eine Frau ständig Kinder bekommt, weil das ja nicht sie bestimmt. Anstrengend oder?

Kein Mann muss kochen
Wohl dem, der bei den Amish ein Mann ist. Dieser muss zwar sonst hart arbeiten, aber daheim muss er gar nichts machen. Die Frau ist für den Haushalt zuständig und natürlich auch für das Essen. Alles wie damals also. Sobald der Mann von seiner Arbeit nach Hause kommt, hat die Frau ihm eine Mahlzeit vorzusetzen. Zuhause ist sie der Chef, würde das aber niemals sagen. Mann kann jedenfalls nicht kochen. Muss er ja auch nie.

Amish Kids können niemanden von außerhalb der Community kontaktieren
Die Amish bleiben unter sich, das gilt natürlich auch für die Kinder. Es ist ihnen sogar streng verboten, mit den „westlichen“ Kindern zu sprechen. Der Hintergrund ist, sie sollen nicht verdorben werden mit den Einflüssen der normalen Welt. Wenn ein Kind diese Regel bricht, bekommt es richtige Probleme und die Eltern gleich dazu. Die Gemeindevorsteher werden sie dann zum Verhör antreten lassen.
Photo Spirit / Shutterstock.com
Make-up und Accessoires sind verpönt
Jede Frau liebt es normalerweise, sich zurecht zu machen. Sich hübsch zu kleiden und natürlich auch zu schminken. Schmuck gehört auch dazu. Also normalerweise. Bei den Amish ist es wieder anders. Sie dürfen sich weder schminken, hübsch kleiden ja sowieso nicht und jede Art von Schmuck oder Accessoire ist strengstens verboten. Das Geld, was sie verdienen, ist einzig der Familie vorbehalten. Nicht für unnötiges Zeug. Als solches sehen die Amish alles, was eben nicht lebensnotwendig ist.

Umwerbende Paare müssen im Bett getrennt werden
In der Verlobungszeit dürfen Paare zwar gemeinsam in einem Bett schlafen, aber es wird strengstens darauf geachtet, dass sie sich nicht zu nahe kommen. Wir erinnern uns, jede Berührung vor der Ehe ist streng verboten. Sie dürfen nur nebeneinander liegen und sich unterhalten. So soll eine Bindung vor der Ehe aufgebaut werden, die aber nicht zu weit gehen darf. Das haben sie aus dem alten Testament übernommen. Genauer, aus dem Buch „Ruth“.

Amische Kinder werden sehr jung für die Arbeit rekrutiert
In vielen Ländern der Welt ist die Arbeit von Kindern streng verboten. Bei den Amish natürlich wieder nicht. Kinder müssen, sobald sie dazu in der Lage sind, auf der Farm mithelfen. Sie wollen das aber auch, sie haben ja nichts anderes zu tun. Sie schauen sich alles von ihren größeren Geschwistern ab oder von den Eltern. Zwang von den Eltern braucht es also gar nicht. Es ist einfach normal, dass alle mit anpacken und so stört sich auch keiner daran.

Exkommunizierte Kirchenmitglieder werden vollständig gemieden
Schon kleine Fehltritte können dafür sorgen, dass ein Mitglied aus der Gemeinde ausgeschlossen wird. Ob es nun nur eine Verwehrung von Arbeit ist oder der Besitz eines Gegenstandes aus der westlichen Welt. Sie werden ausgeschlossen und niemand darf mehr mit ihnen reden. Wenn sie Reue zeigen, werden sie zwar förmlich wieder aufgenommen, Freunde bekommen sie aber ihr ganzes Leben nicht mehr in ihrer Gemeinde.
Autofahren ist verboten, obwohl es in Ordnung ist, in einem zu fahren
Die Amish möchten möglichst frei von Technologie leben und so haben sie bis heute nur Pferde und Kutschen. Sie dürfen nicht mal Auto fahren. Aber, sie dürfen sich fahren lassen. Es kommt schon mal vor, dass ein Amish ein Taxi ruft, um irgendeinen wichtigen Termin in der „normalen“ Welt wahrzunehmen. Das ist also schon erlaubt. Nur selbst fahren dürfen sie eben nicht. Sie vermissen es aber auch nicht.

Die Mehrheit kehrt in ihre Gemeinden zurück
Wir alle kennen aus Filmen und Serien das Ritual, dass Amish mal in die normale Welt schnuppern dürfen. Für einige wenige Tage dürfen sie in die westliche Welt gehen und sich das normale Leben ansehen. Tatsächlich entscheiden sich einige natürlich dafür, dort zu bleiben. Sie wollen dann nicht mehr in die rückständige Welt zurück. Aber, die Masse kehrt wieder zurück. Es ist ihnen dann doch zu laut und zu wild. Kehren sie zurück, gilt das als Einverständnis für das ganze Leben. Sie werden getauft und müssen ihr Leben lang wie Amish leben. Ansonsten werden sie verbannt.
Jedes Kinderspielzeug muss einfach sein
Unsere Kinder haben unglaublich viel Spielzeug. Sobald es auf die Welt kommt, wird es praktisch überschüttet mit den tollsten und buntesten Spielzeugen. Aber bei den Amish, wer hätte das gedacht, ist das natürlich anders. Jedes Spielzeug muss so einfach wie nur irgend möglich sein. Es gibt dort Puppen ohne Gesichter, geschnitzte Pferde oder Kutschen. Das die Puppen kein Gesicht haben, hat den Grund, dass jede Form der Eitelkeit vermieden werden soll. Das gilt also auch für Puppen. Die Kinder sind aber übrigens mit ihren wenigen Spielzeugen auch glücklich. Sie kennen es ja nicht anders.

Frauen sind allein für den Haushalt zuständig
Wie wir beim Punkt Kochen schon erwähnt haben, ist die Frau für den kompletten Haushalt alleine zuständig. Auch wenn sie frisch entbunden haben, gibt es keinen Grund, sich nicht um Mann und Haus zu kümmern. Kurz ausruhen und weiter geht es. Sie ist für die Familie zuständig und macht das auch gerne. Die Frauen werden ja bereits in ihrer Kindheit auf ihre Rolle vorbereitet und erfüllen diese dann. Wenn man es nicht anders kennt, ist es eben normal.
LEE SNIDER PHOTO IMAGES / Shutterstock.com
Nie zu jung zum Lernen
Bei den Amish werden Kinder sehr früh für ihr Leben als Erwachsene vorbereitet. Sobald die Kinder laufen und sprechen lernen, ist es auch schon normal, dass sie bei der Hausarbeit helfen. Also die Mädchen. Die Jungs werden früh auf das Leben auf dem Feld und in der Gemeinde vorbereitet. Schon kleine Kinder arbeiten also im Haushalt mit oder mit den älteren Geschwistern auf der Farm. Sie können dann alles, wenn sie erwachsen sind, was sie können müssen.

Technologie muss meistens gemieden werden
Seit sie existieren, meiden die Amish alles, was weltlich ist. Dazu gehört auch jegliche Form von Technologie. Das Wasser wird immer noch gekocht. Das Licht kommt von Gaslampen oder von Kerzen. Die Wäsche wird gewaschen wie in den vorigen Jahrhunderten. Gekocht wird auf alten Herden. Sie brauchen einfach keinen Strom. Aber, es gibt Ausnahmen. Manche Gemeinden haben inzwischen Turbinen, die ein wenig Strom erzeugen. Aber nur für die wichtigsten Arbeiten. Internet oder TV gibt es in keiner Amish Gemeinde.

Greg Kelton / Shutterstock.com
Die Leidenschaft der Amish ist ihr Tagwerk
Du triffst heute eine Amish Person und fragst sie, was sie am liebsten macht. Du wirst immer die Antwort erhalten: „Arbeiten“. Tatsächlich sind die Amish, egal ob Frau oder Mann stolz auf alles, was sie tun. Die Frauen, dass der Haushalt rund läuft und alle gut versorgt sind. Die Männer auf ihre Arbeit in der Gemeinde oder auf dem Feld. Sie sind ein stolzes und fleißiges Volk. Und wenn wir ehrlich sind, was sollen sie auch sonst tun? Freizeitbeschäftigungen gibt es ja praktisch nicht.

Rumspringa ist die einzige Ausnahme von ihren strengen Regeln
Vorhin haben wir das Thema schon angeschnitten. Wenn ein Amish, egal ob männlich oder weiblich 16 Jahre alt wird, steht es ihm frei, für einige Zeit in die westliche Welt zu reisen. Das nennt sich übrigens „Rumspringa“. Das bedeutet in etwa sowas wie „herumlaufen“. Sie dürfen sich die westliche Welt ansehen und müssen sich dann dafür oder dagegen entscheiden. Egal wie sie sich entscheiden. Diese Wahl muss für immer sein. Viele kehren zurück, aber wie schon erwähnt, nicht alle.

Jim Lambert / Shutterstock.com
Die Amish sollen viele Kinder haben
Das wichtigste bei einer Amish Familie ist, dass sie sich vermehrt. Sie haben das aus der Bibel übernommen, wo es heißt „Seid fruchtbar und vermehret Euch“. Daher dürfen Amish Frauen auf keine Art verhüten und es ist verboten, die Natur zu unterdrücken, auf egal welche Weise. So ist es kaum verwunderlich, dass die meisten Amish Familien mindestens 5 Kinder haben. Im Durchschnitt sind es sogar eher 6 – 8 Kinder. Was man erwähnen muss, weil auch innerhalb von Familien geheiratet wird, kommt es häufig zu Behinderungen.

Die älteren Kinder müssen auf ihre jüngeren Geschwister aufpassen
Da alle Amish von Beginn an auf ihr späteres Leben vorbereitet werden sollen, ist es auch völlig normal, dass auch kleinere Kinder auf ihre noch kleineren Geschwister aufpassen müssen. Ein 6-jähriges Mädchen passt also durchaus schon auf einen Säugling auf. Wie weit das gut geht, wissen wir nicht, aber für die Amish ist das normal und gehört zum täglichen Leben dazu.

Strenge Regeln und Gesetze
Es gibt wirklich keine freien Entscheidungen bei den Amish. Egal ob ein Mann, oder eine Frau, die Kinder sowieso irgendwas entscheiden wollen, müssen sie ihr Handbuch holen. Eine Art Bibel, die alles vorschreibt, was es für das Leben braucht. Alles ist geregelt. Nichts wird mal eben so entschieden. Und dann gibt es ja noch den Gemeinderat. Egal um was es geht, Familienentscheidungen oder Festlichkeiten, ohne den Segen des Rates oder eben des Buches geht gar nichts. Ein Verstoß gegen die strengen Regeln kann böse Folgen haben. Nämlich den Ausschluss aus der Gemeinde, was für die Amish wirklich eine harte Strafe ist.

Die Amish meiden jede Form von Gewalt
Die Amish existieren seit ungefähr 400 Jahren. Sie lehnen jegliche Form von Gewalt strikt ab. Sie wollen weder mit der Politik, noch mit dem Militär, noch mit den westlichen Gesetzen etwas zu tun haben. Sie wählen auch nicht. Gewalt ist bei ihnen verpönt. Wir finden das gar nicht so schlecht ehrlich gesagt. Pazifismus ist nicht das Schlechteste auf der Welt. Ganz im Gegenteil, wie wir finden.
Alan Budman / Shutterstock.com
Gottesdienste finden meistens daheim statt
Die meisten Amish Gemeinden haben sehr wohl Kirchen. Dennoch gibt es noch immer viele Familien, die den Gottesdienst lieber zuhause abhalten. Der größte Raum wird dafür hergerichtet. Männer und Frauen sitzen dann getrennt und der Gottesdienst wird abgehalten. Dieser dauert meistens bis zu 3 Stunden. Der Pastor geht dann von Familie zu Familie und hält bei ihnen seine Predigt. Da hat er ganz schön zu tun oder?

Es sind keine Instrumente erlaubt, nur Singen
Musik ist bei den Amish auch nicht wichtig. Es gibt nicht mal Instrumente. Keine Geigen. Keine Gitarren. Nicht mal Flöten. Jegliche Art von Instrument ist sogar streng verboten. Lediglich Singen ist erlaubt. In einigen wenigen Gemeinden ist ein Instrument dann doch genehmigt worden, die Mundharmonika. Aber das ist das einzige Instrument. Nur der Gesang ist möglich und dieser eigentlich auch nur während des Gottesdienstes.