Erinnerst du dich an Octomom? So leben sie und ihre Kinder heute!

Natalie am 19. October 2021
Ihr erinnert euch vielleicht noch an Nadya Suleman, die im Jahr 2009 nicht nur ein Baby bekam, sondern gleich 8! Das brachte ihr den Namen „Octomom“ ein und es gab viele Diskussionen, nicht nur unter anderen Müttern, sondern auch, was in der Medizin alles erlaubt war und was nicht. Mit ihrer Achtlingsschwangerschaft brach sie gleich mehrere Rekorde und die Medien waren ganz wild auf ihre Geschichte. Sie war die erste Mutter, bei der 8 Kinder die erste Woche überlebten.

Nadya selbst war natürlich total glücklich, dass alles gut gegangen war und freute sich, ihre Babys nach Hause zu ihren anderen Kindern zu bringen. Allerdings war das Medieninteresse groß und so hatte sie kaum Ruhe vor den vielen Reportern. Dann wurde es ruhig um sie. Daher sind wir alle natürlich neugierig, wie es ihr heute geht? Wie geht es den Kindern? Sehen wir doch mal nach.
Der große Traum
Nadya selbst war ein Einzelkind und litt sehr darunter. Sie hätte gerne viele Geschwister gehabt, mit denen sie hätte aufwachsen können. Ihre Eltern stammen aus Litauen und dem Irak und sie wollten ihrer Tochter ein schönes Leben ermöglichen. So verzichteten sie auf weitere Kinder. Ein Umstand, den Nadya stets bereute. Sie selbst allerdings wollte unbedingt eine große Familie gründen, mit vielen Kindern. Allerdings hätte sie nie gedacht, dass sie Mutter von gleich 8 Kindern werden würde und das das Medieninteresse so groß sein würde.

Nach ihrem Schulabschluss im Süden Kaliforniens wollte sie nicht Karriere machen, sondern Mutter werden. Auch war es ihr wichtig, das ohne Ehemann zu schaffen. Ihr sehnlichster Wunsch war ein Leben nur mit Kindern. Nadya schmiedete also Pläne, wie sie ihren Traum von der Großfamilie schnell umsetzen könnte. Das sie gleich Mutter von so vielen Kindern werden würde, das konnte sie damals selbst noch nicht ahnen.
Ihr Leben vor den Kindern
Es kam dann doch erst mal alles anders. Sie studierte erst mal am San Antonio College und heiratete Marcos Gutierrez. Nach ihrem Studium bekam sie einen Job am Metropolitan State Hospital in Kalifornien. Dort kümmerte sie sich um Patienten mit psychischen Problemen. Das war eine sehr schwierige Aufgabe und Nadya war nicht glücklich damit. Im Hinterkopf hatte sie ihren Traum von ihrer Großfamilie und ihr Leben jetzt passte nicht zu diesen Plänen. Auch begann sie, unter der Arbeit mit psychisch kranken Menschen zu leiden.

Als am 18. September des Jahres 1999 in dem Krankenhaus, in dem sie arbeitete, ein Aufstand losbrach, war sie mittendrin. Ihre Aufgabe sollte sein, die aufgebrachten Patienten wieder ruhig zu bekommen. Das war nicht einfach, wie man sich vorstellen kann. Mitten in dem Getümmel kam es, das ein Patient einen schweren Holztisch hochhob und diesen fallen ließ. Dieser landete direkt auf dem Rücken Nadyas. Die Folge, sie erlitt einen schweren Bandscheibenvorfall und Nadyas Karriere war hier zu Ende. Allerdings verklagte sie die Einrichtung und bekam 170.000 Dollar Schmerzensgeld.
Ihre Träume in Gefahr
Ihr Leben war jetzt sehr schwierig. Sie hatte natürlich große Probleme, weiter in der Klinik zu arbeiten. Ihr Rücken schmerzte und sie machte sich Sorgen, ob ihr Traum von vielen Kindern so überhaupt realisierbar wäre? Und dann kam noch etwas dazu. Sie war bereits seit 3 Jahren mit Marcos verheiratet und trotz all der Zeit mit ihrem Mann war sie nicht schwanger geworden. Irgend etwas schien nicht zu stimmen. Entweder mit ihr oder ihrem Mann. Also wollte sie das Problem mit einem Arzt besprechen.

Sie konsultierten beide mehrere Ärzte und alle meinten, ihnen bei ihrem Problem helfen zu können. Aber nichts fruchtete, also im wahrsten Sinne des Wortes nicht. Jetzt war Nadya richtig deprimiert. Sie litt noch immer unter Rückenschmerzen und ihr Traum von einer Großfamilie schien zu platzen. Sie wurde richtig depressiv, was man verstehen kann. Ihr ganzer Lebenstraum war ja in Gefahr! Also mussten sie sich etwas überlegen. Sie wollte Mutter werden. Egal wie.
Es wurde nicht besser, sondern noch schlimmer!
Nadya war wild entschlossen, Mutter zu werden. Wenn es auf die „Normale“ Weise nicht klappen würde, dann eben per künstlicher Befruchtung. Allerdings war ihr Mann überhaupt nicht damit einverstanden und die beiden stritten sich ständig wegen dieses Themas. Aber Nadya blieb standhaft. Ihr Traum sollte wahr werden. Also entschied sich Nadya gegen den Willen ihres Mannes für eine In-Vitro Fertilisation. Ihr Mann drohte damit, sie zu verlassen, aber das Risiko nahm sie in Kauf. Der Wunsch, Mutter zu werden, war einfach wichtiger als ihre Ehe.

Sie machte sich diese Entscheidung natürlich nicht leicht. Ihr Mann war ihr schon wichtig. Sie stand also vor der schwierigen Entscheidung, jetzt entweder Mutter zu werden, oder Ehefrau zu bleiben. Am Ende entschied sie sich gegen Marcos und begann damit, ihre Familie zu gründen. Erst dachte sie, alles würde ganz einfach verlaufen, aber wie so oft, hat das Schicksal seine eigenen Pläne.
Das wird teuer!
IVF, also die In-Vitro Filtration ist heute ein alltäglicher Prozess, allerdings läuft auch diese natürlich nicht immer erfolgreich. Oft gelingt das nicht beim ersten Anlauf und viele Leute sind dann am Boden zerstört, wenn sie mal wieder nur Kosten hatten, aber keine Schwangerschaft eintritt. Es kommt noch dazu, dass viele Eier befruchtet werden sollten, um einen Erfolg verbuchen zu können. Wäre Nadja dazu bereit, würde sie für ihren Traum all die Strapazen auf sich nehmen, das war damals die Frage.

Gerade bei dieser Methode ist es also normal, dass Eltern gleich Mehrlinge erwarten. Zwillinge oder Drillinge sind keine Seltenheit. Nadya war gespannt, wie viele Kinder sie bekommen würde. Im Jahr 2001 bekam sie ihr erstes Kind, Elijah und war glücklich. Es hatte zwar erst mal „nur“ für ein Kind gereicht, aber sie war Mutter. Dennoch war sie noch lange nicht zufrieden. Sie wollte ja nicht nur ein Kind.
Eine wichtige Entscheidung
Sie bekam weitere 5 Kinder. Da ihr das aber immer noch nicht reichte, unternahm sie einen Schritt, der sie weltweit in die Medien bringen würde, was sie zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wusste. Sie ging im Jahr 2008 zu ihrem damaligen Arzt und dieser fragte sie, ob er ihr wirklich die noch vorhandenen Eier einsetzen sollte. Da sie nicht wollte, dass diese „Kinder“ vernichtet wurden, beschloss sie, alle zu nutzen, sich diese also einsetzen zu lassen.

Ihr Arzt, Dr. Kamrava, war nicht sicher, ob das eine gute Idee wäre und riet ihr davon ab. Aber Nadya bestand darauf, dass diese Embryonen eine Chance bekommen sollten. Und so kam es, dass die beiden beschlossen, alle noch vorhandenen Eier einzusetzen. Das waren 12! Das war wirklich alles andere als normal, aber Nadya bestand darauf. Es war ja fast sicher, dass nur wenige, wenn überhaupt, überleben würden. Er machte sie aber auch darauf aufmerksam, dass es passieren könnte, das alle in ihrem Körper reifen würden. Nadya war bereit, das Risiko einzugehen.
Es waren 8!
Dr. Kamrava geriet wegen dieser Geschichte in Erklärungsnot. Viele hatten kein Verständnis dafür, dass er so ein hohes Risiko eingegangen war. Aber Nadya war glücklich. Von den 12 eingesetzten Embryonen hatten sich 8 tapfer gehalten und würden ihre Kinder werden. Allerdings war man sich nicht sicher, ob ihr Körper die Strapazen einer Mehrlingsschwangerschaft überhaupt bewältigen könnte? Wir erinnern uns, sie hatte ja auch Probleme mit ihrem Rücken! Aber sie hatte ja bereits 6 Kinder zur Welt gebracht, daher war man guter Dinge.

Die Medien wurden schnell auf Nadya aufmerksam und aus diesen stammt der Name „Octomom“. Wir können uns vorstellen, wie schwer es für eine Mutter sein muss, gleich 8 Babys zu tragen. Jede Frau, die bereits ein Kind hat, weiß, wie anstrengend schon eine Schwangerschaft mit einem Kind ist. Und dementsprechend waren die Medien und die Reaktionen der Menschen natürlich nicht durchweg positiv. Ganz im Gegenteil.
Sie war DAS Thema
Ihre Geschichte sorgte auf der ganzen Welt für Aufsehen, besonders auch in der Welt der Medizin. Die Kinder kamen gesund zur Welt und man war wirklich neugierig. Die Ärzte wollten sie untersuchen, die Kinder untersuchen. Wie war es möglich, dass sie es geschafft hatte, gleich 8 Kinder gesund zur Welt zu bringen? Das war das erste Mal, auch das alle Kinder überlebt hatten. Eine medizinische Sensation!

Noch bevor ihre Kinder geboren waren, war Nadya in vielen Medien vertreten. Alle verfolgten ihre Geschichte und man war gespannt, ob alles gut gehen würde. Man kannte ihr Gesicht und ihre Story und viele redeten hinter ihrem Rücken über sie. Natürlich hatte auch Nadya ihre eigenen Pläne. Sie wollte mit ihrer Geschichte auch Geld verdienen, um die vielen Kinder versorgen zu können. Das war ja keine leichte Aufgabe und in den USA ist es nicht so wie bei uns, dass es für jedes Kind Geld vom Staat gibt. Also stellte sie sogar ein PR Team zusammen, die ihre Story bestens vermarkten sollten.
Die dunkle Seite des Ruhmes
Natürlich gab es viele Stimmen, die behaupteten, dass Nadya nur deshalb so viele Kinder bekommen hatte, damit sie viel Geld bekommen würde. Damit sie in den Medien präsent war. Sie war ja inzwischen Mutter von 14 Kindern und die Öffentlichkeit war sich nicht sicher, ob sie dieser enormen Aufgabe gewachsen sein würde. Auch wurden Stimmen laut, dass niemand das finanzieren sollte. Es war ja schließlich ihr eigener Wunsch, also sollte sie auch selbst dafür sorgen.

Sie bekam aber auch viel Zuspruch, so ist es ja nicht. Aber die kritischen Stimmen waren lauter und die Medien berichteten jetzt fast nur noch negativ über sie. Ihr PR Team hatte alle Hände voll zu tun, das unter Kontrolle zu bekommen. Nadya selbst berichtete wenig, nur dass sie wenig Zeit hätte und wenig schlafen würde, was bei so vielen Kindern ja nur natürlich war. Sie erklärte den Reportern, dass sie alles unternehmen würde, um ihren Kindern eine gute Mutter zu sein. Ob das reichen würde, um alle Kritiker ruhig zu stellen?
Sie war ständig in der Kritik
Mit der Zeit wurde es für Nadya schon sehr anstrengend. Die Medien verfolgten sie regelrecht und es schien, als warte man nur darauf, dass sie Fehler machte. Der Druck war groß, sie hatte auch wirklich Probleme, sich um ihre Kinder zu kümmern. Sie kämpfte jeden Tag, dass es ihren Kindern gut ging, allerdings kamen jetzt auch finanzielle Probleme dazu. So musste sie sogar Geld von der Wohlfahrt nehmen, um überhaupt über die Runden zu kommen.

Die bösen Stimmen wurden auch immer lauter, sie behaupteten sogar, dass ihre Kinder bei ihr in Gefahr wären. Niemand traute es Nadya zu, dass sie sich wirklich ganz alleine um 14 Kinder kümmern konnte. Auch wurden Gerüchte laut, das sie ihre Kinder vernachlässigen würde. Allerdings konnten diese Gerüchte zerstreut werden, da das Jugendamt nach ihr sah und keinerlei Hinweise darauf fand, dass es den Kindern an irgend etwas fehlen würde. Aber es musste sich etwas ändern. Nadya war mit der Bosheit der Menschen wirklich überfordert.
Mit 14 Kindern auf der Straße?
Der Medienrummel um Nadya und ihre Kinder wurde so groß, dass auch ihr Vermieter auf die Situation aufmerksam wurde. Und so kam es, dass man ihr unterstellte, sie würde das Haus herunterwirtschaften. Das gab dem Vermieter natürlich einen Grund, ihr einfach zu kündigen! Das bedeutete, dass die Obdachlosigkeit für Nadya und ihre Kinder drohte. Das konnte doch alles nicht wahr sein! Aber Nadya war und ist eine Kämpfernatur. Sie beschloss, alles zu unternehmen, dass sie und ihre Kinder in Sicherheit leben konnten.

Sie redete mit ihrem Vermieter und appellierte an dessen Herzlichkeit. Aber dieser war nicht umzustimmen. Er hatte beschlossen, sie aus dem Haus haben zu wollen. Nadya war wirklich am Boden zerstört. Das konnte doch nicht sein, das sie wirklich auf der Straße landen würde? Sie war pleite, hatte kein Geld und vielleicht auch bald kein Zuhause mehr. So versuchte sie auf allen möglichen Wegen, zu Geld zu kommen. Sie sang, sie bekam eine Rolle in einem Film, aber hatte das alles gereicht, um sie zu retten?
Ein Neustart musste her
Der armen Nadya blieb nichts anderes übrig, als ihr Leben noch mal komplett zu erneuen. Sie musste sich auf ihre alten Stärken besinnen und durfte sich nicht auf das konzentrieren, was man über sie alles verbreitete. Sie wollte ihre große Familie unbedingt behalten und war bereit, dafür alles Mögliche zu tun. Also nahm sie ihr Studium wieder auf und begann sogar, als Therapeutin für andere Familien zu arbeiten. Genug Erfahrung als Mutter hatte sie ja.

Sie schaffte es, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Sie waren nicht auf der Straße gelandet und ihr war es wichtig, ihren Kindern eine wundervolle Zukunft zu garantieren. Sie achtete auf die Ernährung ihrer Kinder und diese bekamen nur vegane Nahrungsmittel. Junkfood gab es nicht und Sport war an der Tagesordnung. Auch war es ihr wichtig, ihre Kinder ehrlich und gut zu erziehen. Auch einen Instagram Account gab es, auf diesem teilte sie ihr Leben mit den Kindern und gab anderen Müttern Tipps und Hilfe.
Sie verließ sich auf ihren Schutzengel
Nadya Suleman hatte ihr Leben in Ordnung gebracht. Sie hat viel mögliches und auch unmögliches unternommen, damit ihre Familie nicht auseinander gerissen werden konnte. Sie selbst ist der Meinung, dass sie einen Schutzengel haben muss, der über sie wacht und beschützt, so dass ihr und ihren Kindern nichts geschehen konnte. Ihr war es unglaublich wichtig, dass sie ihr Leben auf die Reihe bekam und ihren Kindern eine glückliche Zukunft bieten konnte. Ein unglaublicher Kraftakt. Vergesst nicht, sie hat 14 Kinder!

Natürlich gab es auch den Moment, wo Nadya eingestand, das sie vielleicht damals zu naiv an die Sache herangegangen war. Sie hatte sich vieles so viel einfacher vorgestellt und war oft mit ihren Nerven am Ende. Kann man es ihr verdenken? Aber keine Minute war sie abgewichen von ihrem Traum, eine schöne, harmonische Großfamilie zu haben. Sie hat sich in den Griff bekommen und ihren Kindern geht es gut. Diese sind übrigens jetzt alle Jugendliche.
Ein fast normales Leben
Aber von was lebt Nadya jetzt eigentlich? Wir erinnern uns, sie war damals pleite? Inzwischen lebt sie mit ihrer Großfamilie in einer Wohnung, die zwei Schlafzimmer für die Kinder hat und versorgt sich und die Kinder mit normaler Arbeit und auch mit Lebensmittelmarken. Eines der Zimmer ihrer Wohnung sollte eigentlich ihr Büro werden, aber dieses hat sie dann auch noch ihren Kindern gegeben, so dass diese möglichst viel Platz für sich haben. Sie möchte auch nicht mehr „Octomom“ genannt werden, was man gut verstehen kann. Dieser Name brachte ihr nur Unfrieden und Unruhe in ihr Leben.

Natürlich stellte sich die Frage, wie denn eigentlich die Kinder mit ihrem Ruhm umgehen würde, der ja mehr als zweifelhaft war? Nadya sagt dazu, dass sie möchte, dass jedes Kind stolz auf sich sein kann und keine schlechten Erinnerungen ihren Werdegang stören dürfen. Sie hat viel durchmachen müssen, aber die Kinder haben ja auch mitbekommen, wie souverän sie alles gemeistert hat. Kann es eine bessere Schule fürs Leben geben? Inzwischen lebt Nadya mit ihrer Familie in Laguna, Orange County, damit sie eine schöne und sichere Umgebung haben.
Keine Zeit für Social Media
Nadya hat überhaupt keine Zeit mehr dafür, ihre Channels in den Sozialen Medien zu pflegen. Ihr ist wichtig, so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern zu verbringen. Die Kinder sollen das reale Leben genießen und nicht das virtuelle, was ja immer mehr Schein als Sein ist. Die Kinder kümmern sich übrigens auch super umeinander, eines der Kinder ist autistisch und alle anderen sorgen dafür, dass es ihm gut geht. Die Kinder wissen um ihre Geschichte und das jedes von ihnen etwas Besonderes ist.

Viele mögen denken, dass es in Nadyas Wohnung für so viele Kinder einfach zu eng ist, aber das täuscht. Noch lieben es alle und genießen die Räumlichkeiten, auch wenn diese wirklich begrenzt sind. Aber sie wissen es zu schätzen, überhaupt ein Zuhause zu haben. Sie wissen, dass es auch anders hätte laufen können. Damals wären sie mit ihrer Mama fast auf der Straße gelandet. Also schätzen sie genau das, was sie im Moment haben. Was übrigens jeder so halten sollte.
Alle ab in die Schule!
Jeder, der Kinder hat, weiß, wie anstrengend jedes Jahr der erste Schulzeit nach den langen Ferien ist. Alles muss gepackt werden, besorgt werden. So und nun stellt euch das mal mit 14 Kindern vor! Solche Gedanken teilt sie dann schon noch auf Instagram mit anderen Eltern und fragt diese, ob sie auch so gestresst wären? Sie fährt übrigens Bus, also einen richtigen der öffentlichen Stadtwerke. Und so kommt es, dass auch ihre Kinder oft mit ihrem Bus zur Schule gefahren werden.

Aber Nadya schafft einfach alles. Egal welcher Stress ansteht, sie packt das. Wenn wir ehrlich sind, wir bewundern sie schon. Denn auch neben ihrem Alltag mit ihren vielen Kindern, findet sie noch Zeit für sich. Etwas, was oft nicht mal Eltern finden, die nur ein oder zwei Kinder haben. Sie geht ins Fitnessstudio und befasst sich mit dem Thema gesunde Lebensweise. Sie meint, der Sport alleine hilft ihr, ihren Alltag zu bewältigen. Dort kann sie alles abladen, was sie belastet. Eine perfekte Lösung, definitiv!
Sie haben auch genug Spaß!
Viele denken, da ihr Sport so wichtig ist und auch die Ernährung ihrer Kinder, geht alles sehr streng und wenig lustig zu. Aber das stimmt natürlich nicht. Sie haben regelmäßig Ausflüge gemeinsam und auch Spielabende finden bei der Großfamilie ständig statt. Sie macht Spa Abende mit ihren Mädchen und alles wird in den sozialen Medien mit ihren Fans geteilt. Ihr ist es wichtig, dass ihre Kinder ein schönes Leben haben, ein gesundes und natürlich auch ein fröhliches Leben. Mit den Jungs gibt es ab und zu Filmabende, an denen sie das ansehen, was diese gerne möchten.

Vor 3 Jahren, also im Jahr 2018 trat die Mama von 14 Kindern nochmals in einer TV Show auf, um ihre Geschichte noch mal „richtig“ zu erzählen. Sie beschrieb ihren ganzen Weg, die schmerzhafte Entscheidung gegen ihre damalige Ehe, die lange Prozedur bei den Ärzten und ihre Erlebnisse in der Schwangerschaft und was danach auf sie zugekommen war. Sie zeigte sich selbst, wie sie war. Eine normale Mutter, mit sehr vielen Kindern und den unglaublichem Willen, alles zu meistern. Seit kurzem kann man sie auch auf Youtube bewundern, sie hat dort einen Kanal für ihre Familie eröffnet.
Gut gemischte Gene
Bei so vielen Kindern aus einer Schwangerschaft sollte man annehmen, dass sich viele sehr ähnlich sehen. Manchmal aber bedient sich der Genpool quer durch die Generationen und so kommt es, dass praktisch alle völlig verschieden aussehen. So ist es auch bei Nadyas Kindern. Jedes sieht anders aus und so hat sie eine vielfältige Familie, in der kein Ei dem anderen gleicht, wie man so sagt. Nadya genießt die Einzigartigkeit jedes ihrer Kinder sehr. Natürlich gibt es eine gewisse Grundähnlichkeit, aber eben nicht so stark, wie man es erwarten könnte.

Da ihre Kinder streng vegan ernährt wurden, sind sie sehr fit und gesund. Sie machen viel Sport und alle nahmen im Jahr 2018 am Russ Miller Marathon teil. Sie lieben es, aktiv zu sein und auch Gutes zu tun. Denn der Russ Miller Marathon ist eine reine Spendenaktion. Nadya freut es natürlich, dass ihren Kindern auch andere Menschen wichtig sind. Genau so hat sie sie auch erzogen.
Kleine große Helden
Die Kinder lieben es also, gemeinsam Sport zu machen und damit auch noch Gutes zu tun. Aber auch in der Schule sind sie bei jedem Projekt dabei, dass dafür sorgt, dass es anderen besser geht. Sie haben alle ein großes Herz und Nadya kann sehr stolz auf ihre Kinder sein. Den Kindern ist es auch wichtig, auf ihren sozialen Kanälen ihre Liebe zu ihrer Mutter kundzutun. Sie haben wohl mitbekommen, was ihre Mama alles durchmachen musste und waren einfach nur dankbar für alles.

Sie basteln ihr Karten, machen besondere Fotos und zeigen ihrer Mutter auch im Alltag, wie sehr sie sie schätzen und lieben. Nadya hat auch die Geschichte ihres Sohnes, der an Autismus leidet, genutzt, um andere Eltern über ein Leben mit einem Kind, das autistisch ist, aufzuklären und ihnen damit auch zu helfen. Es wird bald auf den Markt kommen und wir sind sicher, mit Nadya und ihrer Kinderschar wird es auch in den nächsten Jahren nie langweilig werden. Wir wünschen ihnen das Beste!