Er fällte die Bäume des Nachbarn ohne seine Erlaubnis! Doch dann schlug das Karma zu

Natalie am 29. July 2021
Endlich ein eigenes Haus!
In Nashville, Tennessee lebt das Paar Emma und Michael. Sie wünschten sich nichts sehnlicher, als endlich ihr eigenes Haus zu besitzen. Nach einer Weile des Suchens fanden sie endlich das passende Objekt und waren sehr glücklich. Allerdings gab es noch einiges zu tun, damit die beiden sich richtig wohlfühlen konnten.

Vor allem am Garten gab es einiges, was ihnen nicht gefiel. Das Haus selbst war okay, aber der Garten bot viele Möglichkeiten, es zu einem perfekten Objekt zu machen. Genau das wollten sie erreichen. Ein gemütliches Zuhause mit einem zauberhaften Garten. Dazu gehörte natürlich auch einiges an Arbeit, die keiner von ihnen scheute. Es sollte ja für sie schön sein, aber auch für künftige Gäste.
Wunderbare alte Bäume
Das Haus und auch das Grundstück, auf dem es stand, waren etwas ganz Zauberhaftes. Gerade die alten Bäume im Garten waren mit ein Grund gewesen, genau dieses Anwesen zu kaufen. Was ist ein Garten ohne Bäume? Wenig. Und alte Bäume bieten so viel mehr als nur einen schönen Anblick. Sie sorgen für eine gute Luft und spenden an heißen Tagen angenehme Abkühlung durch ihr dichtes Laub.

Eine Sache jedoch trübte die Freude der beiden. Es gab einen alten Maulbeerbaum, der dafür sorgte, dass die Sicht auf den Untergang der Sonne versperrt war. Genau diesen Anblick wollten die zwei sich aber unbedingt gönnen. Das Problem war nur, er grenzte an ihr Grundstück, also brauchten sie eine Erlaubnis, um den Baum fällen zu dürfen. Das allerdings sorgte für reichlich Schwierigkeiten.
Die Aussicht war versperrt
Die beiden waren wirklich genervt davon, dass dieser Baum ihnen die Sicht auf den Untergang der Sonne versperrte. Alles war schön in ihrem Garten. Nur dieser leidige Baum war im Weg. Was sollten sie tun? Sie hatten noch keine Ahnung, was sie für Schwierigkeiten zu erwarten hatten. Denn genau dieser Baum würde für ordentlich Ärger sorgen. Es ist schön, Nachbarn zu haben, aber genau das kann auch richtig Probleme bringen.

Als sie mit einem der Nachbarn darüber sprachen, bot dieser an, alle Bäume zu fällen, für kleines Geld. Auch die Eichen, die ihnen aber doch so gut gefielen. Michael lehnte das Angebot ab und überlegte, was er stattdessen tun konnte, um sich und seiner Frau doch noch auf gutem Wege zu einer schönen Aussicht zu verhelfen. Was genau würde jetzt passieren?
Der Nachbar hatte viel zu bieten
Der direkte Nachbar der beiden hatte ein wunderbares Anwesen. Offensichtlich hatte er für die Gestaltung seines Gartens viel Geld ausgegeben. Es gab einen Whirlpool, schöne Beleuchtung, eine riesige Feuerstelle. Ein richtiger Ort zum entspannend und um die Seele baumeln zu lassen. Waren die zwei ein bisschen neidisch auf den Nachbarn? Ja, das gaben sie unverblümt zu.

Die zwei hätten aber nie gedacht, dass sie mal mit diesem Nachbarn in Streit geraten würden. Sie waren ja erst eingezogen und es gab nichts, was darauf hindeutete, dass die Bäume am Grundstücksende für Probleme sorgen würden. Das es sogar richtig krachen würde, davon ahnten die zwei noch nichts. Das würden sie aber bald herausfinden. Der perfekte Nachbar Frieden sollte gar nicht erst entstehen.
Der Nachbar war noch nicht zufrieden
Es war klar, dass wohl auch der Nachbar noch nicht lange dort wohnte und noch am Ausbau seines Gartens war. Bis jetzt war ja schon vieles fertig und er genoss die Zeit auf seiner großen Veranda so oft es ging. Allerdings hatte auch er etwas an der Grundstücksgrenze zu bemängeln. Die Äste der alten Eiche störten ihn wohl. Warum, ist ein Rätsel. Denn so stark hingen sie nicht in sein Grundstück. Ja, zugegeben, sie sorgten für Schatten, die ihn wohl störten.

Als er jetzt hörte, dass der neue Nachbar seine Probleme mit dem Maulbeer Baum hatte, war er sofort dabei, ihm gute Ratschläge zu geben. Er wollte ihm helfen und sprach bei der Gelegenheit auch gleich die „störenden“ Eichen an. Michael wusste noch nicht, dass es ab jetzt richtig Probleme geben würde.
Ein Mann vom Fach
Jetzt erfuhr Michael auch, welchen Beruf der Nachbar mit der schönen großen Veranda ausübte. Ihm gehörte eine Firma, die dafür zuständig war, Bäume zu fällen. Das war natürlich in dem Fall eine gute Sache und Michael beschloss, sich von ihm ein Angebot einzuholen. Denn er wollte ja den Maulbeerbaum loswerden, der ihm und seiner Frau die Sicht auf den Sonnenuntergang versperrte. Der Baum sollte also weg, auf jeden Fall.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte Michael noch nicht, dass der Nachbar ihm nicht wirklich helfen wollte, sondern seine ganz eigenen Ziele verfolgte. Ihm waren ja die Eichen ein Dorn im Auge. Und so hoffte er, das „Problem“ auch gleich mit lösen zu können. So nach dem Motto, wenn wir schon mal dabei sind, können wir doch gleich mehr fällen.
Keine Ahnung, was erlaubt war und was nicht
Er führte also den Nachbarn durch seinen Garten und zeigte ihm den Maulbeerbaum, der entfernt werden sollte. Der Nachbar sagte, dass er selbst zwar einige Tage nicht vor Ort sein würde, aber dass er sich um das Fällen des Baumes kümmern würde, spätestens, wenn er wieder daheim wäre von seiner Reise. Michael war erst mal froh über die kommende Hilfe.

Allerdings verging jetzt einige Zeit und nichts passierte. Er hatte übrigens noch gar keine Ahnung, was ihn denn die Arbeiten kosten würden? Er hatte noch nie einen Garten besessen und war deshalb völlig ahnungslos, was erlaubt war und welche Kosten auf ihn zukommen könnten.
Selbst auf Reisen
Da Michael jetzt einige Zeit nichts von seinem Nachbarn gehört hatte, beschloss er, mit dem Maulbeerbaum erst mal zu warten und endlich selbst eine kleine Reise mit seiner Frau zu unternehmen. Sie erholten sich prima und freuten sich, wieder nach Hause zu kommen. Aber als er nach Hause kam und seinen Garten betrat, glaubte er seinen Augen nicht trauen zu können! Was war denn hier nur los? Befand er sich auf dem falschen Grunstück?

Emma bekam davon erst mal nichts mit, sie hatte einiges an Arbeit aufzuholen, was während ihres Urlaubs liegen geblieben war. Sie ist übrigens Anwältin. Aber Michael stand in seinem Garten und konnte einfach nicht glauben, was er da sah. Fremde waren in seinem Garten und sie machten etwas, was Michael sofort auf 180 brachte.
Ein unglaublicher Anblick
Michael war wirklich nicht sicher, was er jetzt denken sollte. Hatte er dem Nachbarn doch den Auftrag gegeben? Aber sie hatten sich ja noch nicht mal über die Preise unterhalten`, also gab es auch keinen offiziellen Auftrag! Er stand also in seinem Garten und hörte das Geräusch von laufenden Kettensägen. Noch immer konnte er nicht fassen, was er vor sich sah. Das konnte doch nur ein böser Traum sein! Würde er gleich aufwachen? Leider nicht.

Es waren nicht nur Männer mit Sägen, es waren auch Lastwagen in seinem Garten. Schweres Baugerät und alle waren an einem Baum zugange. Sie wollten wohl offensichtlich alle seine Bäume fällen. Ein richtiger Alptraum, den wir gut nachempfinden können. Wir möchten gar nicht wissen, wie es Michael in diesem Moment ging.
Einfach nur schrecklich und auch traurig
Er wünschte sich, er wäre früher nach Hause gekommen. Denn als er jetzt in seinem Garten stand, war das Schlimmste schon fast vorüber. Sie waren wirklich dabei, die Eichen am Ende des Grundstückes zu fällen! Die schönen alten Eichen. Er konnte es wirklich nicht fassen. Aber auch an anderen Bäumen auf seinem Grundstück waren die Männer bereits am Werk.

Fassungslos starrte Michael auf die Bäume, die bereits gefällt am Boden lagen. Er wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Die Maschinen waren auch so laut, dass er die Männer nicht gleich auf sich aufmerksam machen konnte. Er schrie und winkte, aber die Männer bemerkten ihn erst mal gar nicht. Er musste sie stoppen, bevor kein einziger Baum mehr stand. Was für eine Wahnsinnsaktion das hier doch war.
Endlich sahen sie ihn
Michael dachte, er würde nie bemerkt werden, es war ja auch ein Höllenlärm in diesem Garten und alle standen mit dem Rücken zu ihm. Aber endlich drehte sich einer der Männer um und bemerkte den armen Michael, der da rief und mit den Armen ruderte. Sofort gab er den Kollegen ein Zeichen, dass sie ihre Maschinen stoppen sollten und der Mann kam auf Michael zu.

Der Hausbesitzer brauchte eine Weile, bis er seine Sprache fand. Er war so außer sich, dass er erst mal keine Worte fand, die er zu dem Arbeiter sagen konnte. Daher fragte er nur kurz und knapp, wer zur Hölle ihm und seinen Kollegen denn den Auftrag erteilt hätte? Der Arbeiter sagte nur, dass der Chef ihm und den Kollegen den Befehl gab, hier ALLE Bäume zu fällen. Wirklich alle...
Ein einziges Schlachtfeld
Michael sah sich in seinem Garten um und konnte wirklich nur mühsam die Tränen zurückhalten. Alles war ein einziges Schlachtfeld. Umgestürzte Bäume lagen in den schönen Blumenbeeten, alles war voll mit Splittern der gefallenen Bäume. Das Gras war nicht mehr sichtbar, da alles mit Ästen und Spänen bedeckt war. Ein einziger Albtraum. Aber das schlimmste war für ihn, die schönen alten Eichen am Boden zu entdecken.

Er war aber nicht nur traurig, sondern auch richtig wütend. Das können wir uns nur zu gut vorstellen! Niemals hätte er so einen Auftrag erteilt. Und er hatte das auch nicht. Er war doch nicht dumm? Sein Gespräch mit dem Nachbarn drehte sich lediglich um den Maulbeerbaum, der nun wirklich nicht unbedingt ein Verlust gewesen wäre. Aber was hatte den Nachbarn veranlasst, so weit zu gehen?
Die Männer machten nur ihren Job
Endlich hatte Michael halbwegs die Fassung wieder gewonnen und erklärte dem Vorarbeiter, der vor ihm stand, dass er niemals einen solchen Auftrag erteilt hätte und das er sofort mit dessen Chef sprechen wollte. Der Mann zog bereitwillig sein Handy aus der Tasche und rief den Chef an. Dieser bat ihn, an Michael weitergereicht zu werden. Jetzt war aber was los!

Michael fand nicht gerade die nettesten Worte, was ja auch verständlich ist und so lieferten sich die zwei ein hitziges Wortgefecht. Dann legte der Nachbar auf, der den Auftrag erteilt hatte. Das ist wohl jedem jetzt klar. Noch schlimmer war allerdings, dass die Männer sofort das Grundstück verließen und all das Chaos genau so hinterließen, wie es jetzt war. Das war ihnen von ihrem Chef so befohlen worden.
Eine Nachricht an der Haustür
Emma und Michael besahen sich gemeinsam das Chaos in ihrem Garten und überlegten, ob sie irgendwas retten konnten. Aber da gab es nichts zu retten. Die Bäume waren gefällt, alles war tot. Sie konnten sie nicht einfach wieder auf ihre Stümpfe kleben, das ging einfach nicht. Also was konnten sie jetzt tun? Michael versuchte mehrfach, den Nachbarn telefonisch zu erreichen, was ihm nicht gelang. Er erreichte immer nur die Mailbox.

Er musste also einen anderen Weg finden, den Nachbarn zur Rede zu stellen. Wütend und in äußerst mieser Stimmung ging er rund um das Haus und stand vor seiner Haustür. Dort war eine Notiz. Offensichtlich von seinem Nachbarn. Was genau hatte dieser ihm jetzt zu sagen? Michael war sehr gespannt, was jetzt kommen würde.
Noch nicht genug Schaden angerichtet?
Die Notiz konnte doch nur ein schlechter Scherz sein? Denn dieser Zettel an seiner Haustür machte alles nur noch schlimmer, was ja kaum noch möglich war. Michael schnappte sich den Zettel und setzte sich an seinen PC. Dort postete er die ganze üble Geschichte bei Reddit und teilte den anderen Usern mit, was ihm passiert war und was auf dem Zettel stand:

„Als ich nach dem Urlaub nach Hause kam, sah ich nur noch Baumstümpfe, zerdrücktes Gras und einen Brief. In dem stand, dass ich eine Rechnung erhalten würde über 2000 Dollar.“ Er sollte das ganze Chaos wohl auch noch bezahlen? Was genau stimmte denn mit diesem Nachbarn nicht? Er hatte ja nicht mal einen Auftrag erteilt, sondern sich nur wegen des Maulbeerbaumes erkundigt.
Wie erging es eigentlich Emma mit den zerstörten Bäumen?
Als Emma in den Garten kam, als die Arbeiter noch da waren, sah sie auch sofort, was los war. Sie konnte nicht glauben, dass ihre geliebten Eichen einfach gefällt worden waren. Die Eichen waren das Highlight des Grundstückes gewesen. Sie spendeten Schatten und machten den Garten einfach perfekt. Vor allem versperrten sie auch die Sicht auf die Straße. Jetzt konnte jeder zu ihnen in den Garten sehen. Emma war total enttäuscht und auch sehr traurig.

Beide waren besonnen genug, jetzt nicht gleich einen Krieg vom Zaun zu brechen, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie mussten ja auch noch mit dem Nachbarn leben in Zukunft. Daher vereinbarten sie, ihn am nächsten Tag zur Rede zu stellen. Aber jetzt kam noch etwas dazu. Es regnete stark und die gefällten Bäume wurden auf die Straße geschwemmt!
Sie bekamen davon erst mal nichts mit
Das die Bäume auf der Straße landeten, konnten die beiden nicht wissen, da es in der Nacht passierte. Sie waren so erschöpft gewesen von den Ärgernissen am Vortag, dass sie todmüde ins Bett fielen. Erst als es morgens an der Tür klopfte, ahnten sie, dass irgendwas nicht stimmte. Sie öffneten und draußen stand ein Officer. Dieser erklärte ihnen, dass die Bäume die Straße versperrt hätten und das sie den Abtransport bezahlen müssten.

Die beiden erklärten dem Officer, was hier passiert war und da Emma ja Anwältin ist, konnte sie dem Mann gut erklären, wer für all das Chaos zuständig war und dass sie die Sache klären würden. Das die Geschichte sich jetzt wenden würde, konnten die zwei in dem Moment noch nicht erahnen. Sie würden es gleich erfahren.
Die Internet Gemeinde war sehr hilfsbereit
Michael hatte am Vorabend aus lauter Wut seine Geschichte bei Reddit gepostet und schon gar nicht mehr daran gedacht. Als er sich jetzt an den PC setzte, sah er, dass sein Beitrag viele Kommentare aufwies und noch mehr Aufmerksamkeit, als er gedacht hätte. Er freute sich darüber, weil er ja auch unbedingt einen Rat wollte, wie er jetzt reagieren sollte?

Viele hatten gute Ideen und einige wollten auch richtig helfen. Einer der User schrieb Michael, dass er sich an einen bestimmten anderen User wenden sollte, dieser würde ihnen sicher helfen können. Michael tat, was der andere ihm riet und schrieb den anderen User einfach mal an. Konnte ja nicht schaden. Hoffte er zumindest. Oder konnte noch mehr schiefgehen? Bitte nicht!
Baumschutz im Gesetz
Wie wir vorhin schon erzählt hatten, hatte Michael wirklich nicht die geringste Ahnung, ob das Fällen eines Baumes in seinem Garten erlaubt war oder nicht. Er hatte ja selbst auch gar nichts unternommen. Der empfohlene User bei Reddit allerdings erklärte ihm, dass es sehr wohl ein „Baumgesetz“ geben würde, welches klar regelt, was gefällt werden darf und von wem.

Der User riet ihm, so schnell wie möglich einen sogenannten Baumpfleger zu sich zu bestellen, damit er sich die Sache vor Ort ansehen könnte und die Angelegenheit begutachten würde. Vielleicht konnte man auf dem Rechtswege noch etwas gutes bewirken. Michael schöpfte jetzt neue Hoffnung. Denn er hatte ja auch noch den Ärger wegen den Bäumen auf der Straße am Hals.
Der Baum Fachmann sieht sich die Sache an
Michael war dem User bei Reddit sehr dankbar und er kümmerte sich auch gleich um einen Termin, damit der Baumpfleger zu ihm kommen könnte. Die Aufgabe war, den Schaden aufzunehmen und zu sehen, was sich hier rechtlich machen ließ. Emma und Michael waren sehr froh, dass sie jetzt Hilfe bekommen würden. Das gibt zumindest erst mal Hoffnung. Denn mit dem Nachbarn selbst war jetzt nicht gut Kirschen essen. Das wollte auch keiner von beiden.

Der Baumpfleger sollte den Schaden begutachten und auch benennen, damit eventuell eine Schadenersatzklage möglich wäre. Der Nachbar sollte dafür bezahlen, was er den beiden angetan hatte. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber würden die zwei auch ihr Recht bekommen? Gleich wirst du es erfahren.
Die User auf Reddit warteten auf News
Inzwischen hatten sich auf Michaels Post bei Reddit viele User gemeldet, die mit ähnlichen Fällen zu tun hatten und wissen wollten, was sie unternehmen können. Vor allem waren alle neugierig, ob er wenigstens finanziell entschädigt werden würde? Was würde der Baumpfleger herausfinden? All das waren Fragen, die auf dem Tisch lagen und die auf Antwort warteten.

Es ging hier aber auch weniger um Geld, als um einen gerechten Ausgleich. Das war eine absolute Frechheit gewesen, was sich der Nachbar hier geleistet hatte und die User fühlten mit Michael und Emma mit. Sie erhofften für die beiden eine „wohlverdiente Gerechtigkeit“. Michael und Emma wünschten sich diese natürlich auch. Ihre schönen Eichen. Sie trauerten immer noch.
Wie hoch würde die Rechnung für den Nachbarn werden?
Als der Baumpfleger sich den Schaden angesehen hatte und sein Gutachten erstellt, verriet er Michael und Emma auch gleich, dass sie sehr viel Geld bekommen würden. Die Eichen waren sehr alt und besaßen dadurch einen hohen Geldwert. Sie hatten hunderte von Jahren gebraucht, um so groß und mächtig zu werden. Das war also ein immenser Schaden, der hier verursacht wurde.

Auch hing ja noch die Geschichte mit den Bäumen auf der Straße in der Luft. Diese Rechnung war auch nicht gerade klein und musste beglichen werden. Also lasst uns nachsehen, wie viel konnten die beiden denn jetzt von dem übereifrigen Nachbarn verlangen? Würden sie dafür vor Gericht gehen müssen? Das würden sie tun. Keine Frage, was wohl auch jeder verstehen könnte. Aber es kam noch mal alles ganz anders!
Auf und davon!
Ja, das Karma gibt es. Auch in diesem Fall, was uns natürlich sehr für Michael und Emma freut. Denn, am Ende wurde der Nachbar zu einer Zahlung von 1,2 Millionen Dollar verdonnert! Somit war der Schaden auf der Straße bezahlt, die Anwälte und es blieb auch noch genug übrig, um den Garten wenigstens halbwegs wieder herzurichten. Natürlich konnten nicht so schnell so hohe Bäume wachsen, aber wenigstens hübscher machen. Das ging. Aber was geschah mit dem Nachbarn?

Dieser finanzielle Schaden war für ihn zu viel. Er ging bankrott, musste sein Geschäft zumachen und sogar sein Haus verkaufen. Aus lauter Scham zog er in eine andere Stadt. Michael und Emma waren nicht traurig darüber. Denn so jemanden will wohl niemand als Nachbarn haben. Aber wie geht es dem Paar jetzt?
Es gibt eine Gerechtigkeit
Michael hielt seine eifrige und treue Reddit Gemeinde auf dem Laufenden und teilte ihnen den Ausgang des Prozesses mit. Er schrieb, dass er alle 12 Bäume wieder auf sein Grundstück pflanzen würde. Das es Monate, Jahre dauern würde, bis es wieder richtig schön im Garten wäre, aber das er sich die Zeit gerne nimmt. Er hat sein Recht bekommen, was ihn und seine Emma natürlich sehr freut.

Gleichzeitig bedankte er sich bei seinen Lesern, da diese ihm zu seinem Recht verholfen hatten. Sie hatten ihm den Rat mit dem „Baumgesetz“ gegeben und auch, dass alte Bäume wertvoll wären. All das hätte er vielleicht schon irgendwann erfahren, seine Frau ist ja auch Anwältin, aber dass er von Fremden so viel Rat bekommen würde, hat ihn sehr berührt. Er schrieb dann noch: „Ich wusste nicht, dass so viele Menschen auf Bäume stehen, aber ich bin froh, dass ihr das tut!“