Dieser Amerikaner sparte 45 Jahre lang seine Pennys – Du wirst staunen, was da zusammen kam!

Laura am 09. September 2021
Der Mann geht zur Bank
Die Mitarbeiter einer Bank in Rustin, US Staat Louisiana, staunten nicht schlecht, als an diesem Tag bei ihnen ein Herr namens Otha Anders auftauchte. Dieser wollte seine ersparten Münzen einzahlen. Das war keine gewöhnliche Einzahlung. Denn die Münzen bestanden allesamt aus Pennys. Aus sehr vielen Pennys sogar.

Nicht ein bisschen, was er da angesammelt hatte, sondern man benötigte sogar einen Lastwagen, um all diese Ersparnisse zur Bank zu bringen. Als er dort ankam, nahmen die Leute mehrere Karren zu Hilfe, um all das Geld in die Bank zu tragen. Gesamt waren 5 Leute damit beschäftigt. Sowas erleben die Mitarbeiter der Bank nun wirklich nicht alle Tage, dass jemand mit so viel Kleingeld zu ihnen kommt. Einige Kistchen ja, aber doch kein Lastwagen voller Pennys.
Ganze 15 Gallonen voller Münzen
Wie man hier gut sehen kann, hatte der Mann seine Pennys in großen Gallonen gesammelt. Genau waren es ganze 15 Stück! Jede dieser Gallone war bis oben hin mit Münzen gefüllt. Einige sahen so aus, als könnten sie nicht einen mehr fassen und so war es auch. Der Mann hatte wohl wirklich viele Jahre lang jeden Penny zur Seite gelegt, wie man so schön sagt.

Die große Frage, die sich sofort allen stellte, wie viel mochte das sein? Der Mann hatte wohl über viele Jahre hinweg gesammelt, da kommt doch sicher ein hübsches Sümmchen zusammen? Und wie lange brauchten die Mitarbeiter der Bank, um all diese vielen Münzen zu zählen? Wir sind selbst gespannt, was sich hier an Geld angesammelt hat. Ihr sicherlich auch? Dann lest gleich weiter.
Die Mitarbeiter wussten vorher Bescheid
Da Anders wusste, dass die Mitarbeiter der Bank so eine Menge an Kleingeld nicht jeden Tag sehen und auch nicht so viel zählen müssen, hatte er die Bank im Vorfeld informiert, so dass sie auf seine Ankunft mit den vielen Gallonen vorbereitet waren. Denn sonst hätte es passieren können, das niemand für ihn Zeit gehabt hätte. Und er wollte jetzt selbst wissen, wie viel Geld er da eigentlich angesammelt hatte.

Das Ganze sorgte für viel Aufmerksamkeit. Der Senior President der Bank, namens Ryan Kilpatrick, erklärte später der „ABC News“: „Das war eine ganze Menge, es war schockierend! Er hatte so viele Jahre so viel Geld angesammelt!“ Aber wie viel war es denn genau, welche Summe kann man in so vielen Gallonen ansparen? Hatte sich die Mühe der Jahre gelohnt?
Göttliches Schicksal?
Anders hatte jetzt ein Alter von Mitte 70 erreicht. Seit über 45 Jahren hatte er Pennys gesammelt. Er erinnerte sich, das der erste Penny auf dem Boden lag damals. Er hatte ihn aufgehoben und zur Seite gelegt. Man soll den Penny ja ehren. Bei uns sagte man ja auch früher: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler nicht wert!“. So ungefähr hielt es auch Anders all die Jahre.

Als Anders im Jahr 2015 ein Interview mit der „The News-Star“ gab, erzählte er, dass er davon überzeugt war, dass man einen verlorenen Penny ehren müsste. Es war für ihn ein Zeichen dafür, dass man für alles dankbar sein müsse, was der Himmel einem einfach so gibt. Und so sammelte er all die Jahre alle Pennys, die er fand oder die übrig waren. Er hatte einfach ein gutes Gefühl dabei.
Eine wichtige Erkenntnis
Er erzählte, dass es Tage gegeben hatte, an denen er vergessen hatte zu beten und für alle Gaben, die er erhielt, dankbar zu sein. Dann fand er einen Penny und erinnerte sich sofort wieder daran, dankbar zu sein. Für viele andere wäre so ein Penny etwas unwichtiges gewesen, für ihn aber nicht. Für ihn war jeder gefundene Penny ein Geschenk, der ihn stets an alles Gute erinnerte, was das Leben bietet.

Eigentlich hatte Anders vor, einfach weiter seine Pennys zu behalten und auch weiter zu sparen. Aber eines Tages erfuhr er, dass dieser Besitz nicht durch seine Versicherung abgedeckt wäre, sollte er verloren gehen oder zerstört werden. Also entschloss er, das Geld dann doch lieber zur Bank zu bringen. Das war in diesem Fall das Sinnvollste, was er tun konnte.
Pennys sparen war sein Lieblingshobby
Seit vielen Jahren arbeitete der Mann in einer Schule als Aufseher und kümmerte sich um die Kinder, die aus dem Unterricht ausgeschlossen wurden, wegen Fehlbetragens meistens. Die Kinder mochten ihn gern und oft kamen sie mit ihren gesparten Pennys, die er ihnen dann abkaufte, also einwechselte und die so erhaltenen Pennys kamen direkt zu seiner eigenen Sammlung.

Das war zu einer richtigen Leidenschaft geworden, dass er keine Pennys ausgab. Er und seine Frau sammelten alle Pennys. Wenn er einen Cent ausgeben musste, hatte er lieber einen neuen Dollar angebrochen, um die Cents behalten zu können. Er konnte sich einfach nicht davon trennen und wollte das auch gar nicht. Jeder, der ein Hobby hat, kann das sicher gut verstehen.
Eine Freundschaft, die verband
Er hatte auch einen Verbündeten bei seiner Sammlerleidenschaft. Sein Freund Jack Brown half ihm dabei, noch mehr Münzen anzusammeln. Der andere sparte Nickels, so wie er Pennys und so halfen sie sich gegenseitig. Der eine tauschte dem anderen Nickels gegen Pennys ein und anders herum. So teilten die beiden ihr außergewöhnliches Hobby.

"Unser Austausch wurde konkurrenzfähig, indem jeder versuchte, den anderen und folglich auch unsere Sammlungen zu übertreffen. Seine Nickel und meine Pennys begannen sich zu vervielfachen." Erklärte Anders später im Interview. Und so ergänzten sich die beiden in ihrer Sammlerleidenschaft perfekt. Aber wir sind immer noch neugierig, wie viel sich angesammelt hat. Ihr doch sicher auch oder? Also schauen wir mal weiter.
Er war schon richtig besessen von seinen Pennys
Wie es vielen Sammlern geht, so erging es auch Anders. Je mehr er ansammelte, desto mehr wollte er haben. Das kennen wir sicherlich alle. Wenn eine Flasche voll ist, kann man es kaum erwarten, die nächste zu füllen und so geht das endlos weiter. Das geht Leuten mit Sammlerautos so, ebenso wie Leuten mit Figuren oder anderen Sammelobjekten.

"Wenn ich bei jemandem zu Hause wäre und einen Cent finden würde, würde ich ihn abholen und behalten. Ich werde der Person immer sagen, dass ich ihn zurückgeben würde, wenn es ein Viertel wäre, aber da es ein Cent ist, Ich behalte es“, erklärte er später im Interview. Selbstverständlich würde er das gefundene Geld aber auch immer tauschen, sofern der Besitzer anwesend ist. Das ist Ehrensache.
Alles wurde genau berechnet
Der Mann hätte in all den Jahren sicherlich keine 15 Gallonen voll bekommen, wenn er nur Pennys gesammelt hätte, die er gefunden hatte. Es wurde eine Angewohnheit, dass er nach jedem Einkauf alle Pennys in die Flaschen gab. Er gewöhnte sich sogar an, Dinge in einer Preishöhe zu erwerben, wo sicher war, dass am Ende einige Pennys rausspringen würden. Viele von uns machen es genau anders herum.

Es hat ihm einfach Spaß gemacht, all diese Pennys all die Jahre anzusparen. Selbst als vor vielen Jahren die Regierung der USA beschloss, eine Prämie von 25 Dollar je eingezahltem Penny zu bezahlen, wurde er nicht schwach. Er wollte seine Pennys behalten und sie nicht gegen Dollars eintauschen. Kann man auch verstehen, sonst wäre ja all die Mühe umsonst gewesen.
Eine ganze Menge Pennys
Als er dann aber, wie bereits erwähnt entdeckte, dass seine Versicherung bei Verlust nicht für seine geliebten Pennys aufkommen würde, musste er loslassen. Das fiel ihm wirklich sehr schwer. Vor allem auch im wörtlichen Sinne. Es waren ja nicht nur ein paar Münzen, sondern die ganze Sammlung wog weit mehr als viele hundert Pfund! Also ungefähr so schwer, wie ein Büffel.

Er hatte mit Helfern also die Gallonen zur Bank gebracht. Als diese endlich im Gebäude angekommen waren, standen alle vor der nächsten großen Aufgabe. Wie sollten sie die Münzen aus den wirklich schweren Flaschen bringen? Das war gar nicht so einfach zu lösen! Die Flaschen waren dank ihres Inhaltes so schwer, man konnte sie nicht einfach hochheben und ausleeren! Das hatte keiner vorher bedacht.
Das war gar nicht so einfach!
Sie mussten ja verhindern, dass alle Pennys kreuz und quer in der Bank verteilt wären, also einfach aufbrachen, das ging nicht. Dann aber, als sie merkten, dass ihnen gar nichts anders übrig blieb, als die Gallonen zu brechen, holten sie eine Axt. Das klingt ziemlich brutal, aber es blieb ihnen ja gar nichts anders übrig. Sie wollten ja schließlich an den Inhalt gelangen.

Als nach einiger Zeit alle Gallonen aufgebrochen waren, wurde es Zeit, mit dem Zählen zu beginnen. Zum Glück muss man das heutzutage nicht mehr mit der Hand machen, es gibt ja Zählmaschinen. Es wäre ein Unding gewesen, die vielen Münzen per Hand zu zählen. Die Mitarbeiter holten einige Eimer, um die Münzen nacheinander in die Zählmaschinen zu befördern. Anders war sicher sehr aufgeregt in diesem Moment.
Eine sehr langwierige Angelegenheit
Auch Maschinen benötigen ihre Zeit und so dauerte es über 5 Stunden, bis die Maschinen alle Münzen gezählt hatten. Anders sah richtig ehrfürchtig zu, als nacheinander alle Münzen in die Zählmaschine flossen. Das war sicherlich ein schwerer, aber auch sehr spannender Moment für den alten Mann. So viele Jahre hatte er gesammelt und jetzt waren alle neugierig, ob sich das auch gelohnt hatte.

Sie konnten natürlich nicht einfach alles in den Automaten kippen, sondern die Maschinen haben auch nur ein gewisses Fassungsvermögen, so dass alle halbe Stunde die Auffangtaschen gewechselt werden mussten. Das war eine stundenlange und auch harte Arbeit für die Mitarbeiter der Bank. Aber alle machten es gerne, jeder war neugierig, welche Summe am Ende herauskommen würde.
Wie viel war es am Ende?
Was denkst du? Es waren 15 riesige Flaschen, voller Pennys. Er hatte seit über 45 Jahren Pennys gesammelt. Da musste doch ordentlich was zusammen gekommen sein? Und tatsächlich, alle waren fassungslos, als die Maschine am Ende des Zählens einen unglaublichen Betrag von 5.136,14 Dollar errechnete. Das ist wirklich eine erstaunliche Summe!

Wenn man das auf die Jahre und Tage umrechnete, kam heraus, dass Anders im Schnitt je Tag ungefähr 31 Cent gesammelt hatte. Es hatte sich gelohnt. Sein Sammeleifer hatte ihm ein Vermögen von über 5.000 Dollar beschert! Aber wie erging es Anders? War er glücklich oder doch eher traurig, weil er seine schöne Sammlung aufgegeben hatte? Oder fühlte er sich sogar befreit davon, denn das war ja wirklich eine Menge an Pennys gewesen!
Er hätte nie damit aufgehört
Später im Interview gab Anders zu, dass er niemals damit aufgehört hätte, die Pennys zu sammeln. Er hatte nur nachgegeben, weil die Versicherung im Verlustfall nicht für seinen Schatz aufgekommen wäre. Ist ja auch klar, keiner wusste, wie hoch der Wert der Sammlung war. Eigentlich wollte er nur 5 Flaschen sammeln, erzählte er, aber dann waren es eben 15 geworden über all die Jahre.

Er ist übrigens nicht der einzige, der so viele Münzen mit so einem hohen Geldwert gesammelt hatte. Ein Mann aus China hortete auch Münzen und bezahlte damit sein neues Auto. Es waren am Ende über 660.000 Münzen, die er gesammelt hatte und diese hatten einen Gesamtwert von über 8.800 Pfund! Also gibt es mehr solcher Hamsterer. Das ist ja auch nicht das schlechteste Hobby.
Es gibt noch mehr solche Sammler
Als seine Geschichte bekannt wurde, meldeten sich noch mehr Leute, die es wie Anders gemacht hatten. Ein Mann war Ira Keys, auch aus den USA. Der damals 81jährige Mann brachte seine Münzsammlung zur Bank und konnte knapp 1.000 Dollar damit eintauschen. Das ist auch eine stolze Summe.

Was brachte ihn dazu, viele Jahre nur Kleingeld zu sammeln? Er erklärte, sein Vater hatte ihm beigebracht, dass man Geld immer sparen müsse. Er hat aber lange gebraucht, bis er seine 1.000 Dollar zusammen hatte. Seit 1951 hatte er Cents gesammelt und bis zum Jahr 2015 das Geld zusammen gehabt. Nicht schlecht! Aber konnte noch jemand den Betrag von Anders toppen, oder war er bis jetzt der Spitzenreiter im Ansammeln von Münzen? Und noch eine Frage ist offen, wird er jetzt wieder anfangen zu sammeln?
Für was hat er das Geld verwendet?
Als bekannt wurde, wie viel Geld Anders in all den Jahren angesammelt hatte, rätselten natürlich alle, was er damit machen würde. Würde er verreisen? Oder sich ein neueres Auto damit kaufen? Vielleicht einfach eine große Familienfeier ausrichten? Leider ist der Verwendungszweck des Geldes total unspektakulär.

Er entschied sich nämlich, das Geld für etwas Sinnvolles auszugeben. Das hätte eigentlich auch jeder so erwarten können, da Anders immer sehr vernünftig war. Er hätte wohl niemals einfach das Geld auf den Kopf gehauen, was er so viele Jahre gesammelt hatte. Nein, er zahlte damit eine noch offene Zahnarztrechnung. Man muss sagen, das ist ja auch gut! Ohne seine Ersparnisse wäre ihm das vielleicht sehr schwer gefallen.
Eine junge Liebe in China
Es gibt noch weitere unglaubliche Geschichten, die mit dem Thema Münzen zu tun haben. Hier kommt eine sehr romantische Story. Ein Chinese, der seine Pennys für einen ganz besonderen Zweck gespart hatte. Er tat das für die Liebe. Hach. Das ist ja mal schön! Als der junge Chinese 9 Jahre alt war, verliebte er sich unsterblich in ein Mädchen.

Er war so verliebt und war sicher, sein Leben mit dem Mädchen verbringen zu wollen. So versprach er ihr, so lange zu sparen, bis er ihr einen Verlobungsring kaufen konnte. Dieses Versprechen wollte er unbedingt halten. Die Liebe eben, sie verleiht Dingen Macht, so auch Versprechen. Hat er es geschafft? Schauen wir mal, ob er sein Versprechen halten konnte und das geliebte Mädchen für sich gewinnen.
Er wollte sich an sein Versprechen halten
Der junge Liang sparte über die nächsten 20 Jahre alles an Kleingeld, was ihm in die Finger kam. Ganze 20 Jahre, stellt euch das mal vor! Inzwischen war er ja 29 Jahre alt, als er damit fertig war. Er achtete aber darauf, nicht nur Pfennige zu sammeln, weil ihm war klar, dass das dann locker noch mal 20 Jahre dauern würde, bis das Geld für den Ring komplett wäre.

Es kam, wie es oft kommt, die Wege der beiden trennten sich. Aber Liang sah gar nicht ein, das sich sein Versprechen in Luft auflösen sollte. Sie waren ja nicht getrennt, nur der Arbeit wegen mussten sie in verschiedenen Städten leben. Ihm war einfach nur wichtig, das Versprechen, welches er mit 9 Jahren gegeben hatte, zu halten. Ist das nicht total romantisch?
Das Versprechen einlösen
Endlich war es soweit. Liang wurde 30 Jahre alt und er wusste, das Geld, was er all die Jahre gespart hatte, würde jetzt genügen. Es war ein richtiges kleines Vermögen, was er da angesammelt hatte. Also war es jetzt Zeit, das Versprechen einzulösen. Er nahm all das Kleingeld und ging damit zum Juwelier. Das Gesicht des Juweliers hätten wir zu gerne gesehen, als der junge Mann mit all dem Kleingeld vor ihm stand.

Die Mitarbeiter des Geschäftes waren den ganzen Tag damit beschäftigt, all das viele Kleingeld zu zählen. Alle waren neugierig, wie viel der junge Mann angesammelt hatte und ob das wirklich für einen schönen Verlobungsring reichen würde? Tatsächlich kamen 1.933 Dollar zusammen! Eine hübsche Summe, mit der er einen wirklich hübschen Ring kaufen konnte.
Aber wollte das Mädchen ihn überhaupt noch?
Liang war froh und auch stolz, als er den Juwelier verließ. Er hatte seiner Angebeteten einen wunderbaren Ring ausgesucht und sie um ein Date gebeten. Sie verbrachten einen schönen Abend bis sich Liang ein Herz fasste und ihr einen Antrag machte. Sie erinnerte sich ja sicher an sein Versprechen bzw. wird Liang sie daran erinnert haben. Aber hat sie auch Ja gesagt?

Ja, das hat sie! Sie war so begeistert! Das ist wirklich Liebe. Stellt euch das mal vor, all die Jahre hat der junge Liang gespart, so dass er auch wirklich sein Traummädchen heiraten konnte. Wie hätte sie da auch nein sagen können? Der Besitzer des Juweliergeschäftes war übrigens so gerührt, dass er die Münzen im Ausstellungsraum behielt, als Andenken an die große Liebe. Das würde viele Menschen rühren, was Liang da auf sich genommen hatte, so viele Jahre hinweg!