Diese Ideen können unsere Welt zu einem besseren Ort machen!

Lisa am 09. August 2021
1. Der Unterbauch Gurt
Hier hat jemand endlich mal richtig mitgedacht. Denn normale Sicherheitsgurte in unseren Autos sind zwar für den Normalzustand eine sichere Sache, können aber im Notfall für Mutter und Kind richtig gefährlich werden. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Der Gurt drückt, wenn er stark angespannt wird, bei einem Unfall zu stark in den Bauch.

Und hier hat sich ein Erfinder etwas Geniales ausgedacht. Diese Vorrichtung sorgt dafür, das der Gurt nicht quer über den Bauch geht, sondern unterhalb des Bauches entlang geht. Das schützt die Mama ebenso wie das ungeborene Kind. Sehr gut mitgedacht! Wenn du Schwangere kennen solltest, erzähle ihnen am besten bald davon, damit sie sich das für ihr Auto besorgen können.
Eine spezielle Vorrichtung für Schwangere führt den Beckengurt unterhalb des Bauchs herum. Sieht seltsam aus, schützt aber Mutter und Kind.
2. Leichtere Geburt
Das hört sich erst mal kurios an, ist aber wirklich sinnvoll durchdacht. Bei schwierigen Geburten könnte statt Saugglocke und Geburtszange eine Tüte aus Plastik eingesetzt werden. Die Idee hatte ein Automechaniker. Eine sterile Tüte aus Plastik soll schonender sein und für weniger Probleme bei einer schwierigen Entbindung sorgen. Gerade in Gegenden, wo die hygienischen Bedingungen ohnehin schwierig sind, könnte sie schon bald zum Einsatz kommen. Die WHO unterstützt diese Erfindung.

Aber wie soll das ablaufen? Sobald das Kind, bzw. der Kopf in den Geburtskanal eingetreten ist und nicht mehr weiterkommt, wird die Tüte über den Kopf gestülpt, keine Sorge, da kommt auch sofort Luft dazu. Diese wird in den unteren Teil der Tüte gepumpt und jetzt funktioniert das ganze wie ein sanfter Greifarm, mit dem das Kind vorsichtig und ohne Gewalt aus dem engen Kanal gezogen werden kann. Sinnvolle Erfindung!
3. Krumme Dinger
Jedes Jahr werden in der europäischen Union über 50 Millionen Tonnen Gemüse und Obst in den Müll geworfen. Der einzige Grund dafür, es ist schief! Das kann man gar nicht fassen, als ob das ein Grund wäre! Und genau das erkennen auch immer mehr Restaurants und Läden und kaufen jetzt nur noch krummes Obst und Gemüse ein, damit es eben nicht grundlos auf dem Müll landet.

Langsam beginnen jetzt auch die großen Supermarktketten, das zu unterstützen und so kann auch die regionale Landwirtschaft perfekt unterstützt werden. Wenn jetzt noch viele Kunden mitteilen würden, dass sie sehr gerne „Krumme Dinger“ kaufen würden, dann könnte die EU Regelung vielleicht sogar komplett kippen. Was haltet ihr davon? Man würde doch nicht Obst und Gemüse liegen lassen, nur weil es krumm ist?
4. Ein ganzes Dorf für demente Menschen
Absolut vorbildlich! In Holland gibt es ein Dorf, das eigentlich ein Altenheim ist. Dort gibt es alles, wie in jedem normalen Dorf auch. Einen Marktplatz mit Springbrunnen, Läden und einen Friseur Salon. So fühlen sich die Menschen überhaupt nicht wie in einem klassischen Altenheim, sondern können sich gerade wegen ihrer Demenz relativ normal bewegen und fühlen sich so nicht krank, alt und abgeschoben.

Das Ziel bei der Planung war es, den Menschen, die sonst durch ihre Demenz stark geistig und körperlich abbauen würden, das Gefühl der Normalität zu erhalten und sogar zurück zu geben. Das Modellprojekt hat einen so guten Erfolg vorzuweisen, dass auch in anderen Ländern solche Demenz Dörfer in Planung sind. Wie findet ihr das? Ist doch eine echt tolle Idee.
5. Endlich ausschlafen!
Normalerweise beginnt für Bäcker der Tag zu Zeiten, an denen andere gerade mal schlafen gehen. Spätestens um 3 Uhr morgens müssen sie aufstehen, damit die Brötchen und Backwaren um 6 Uhr fertig sind für die ersten Kunden. Das ist schwierig, solche Zeiten mit einem normalen Leben zu vereinbaren. Schlafen gehen, um ausgeschlafen zu sein, müsste dann ja spätestens um 19 Uhr abends stattfinden.

Eine Bäckerei in Speyer wollte hier etwas Neues wagen und bietet ganz normale Arbeitszeiten an. Frisches Brot gibt es erst ab Nachmittag, Brötchen und andere Backwaren auch. Das ist für die Leute gedacht, die sowieso nur Abends Brot und Brötchen mögen und so dann zu frischer Backware kommen. Der große Vorteil davon: Die Bäcker sind allesamt ausgeschlafen und haben so einen ganz normalen Arbeitstag.
6. Nur „altes“ Gebäck
Es wurde wirklich höchste Zeit, dem Wegwerfwahn in unserer Gesellschaft den Kampf anzusagen. Viel zu viel wird einfach weggeworfen, obwohl es noch völlig in Ordnung gewesen wäre. Das gilt für viele Lebensmittel, aber auch für Backwaren. In immer mehr Städten gibt es jetzt Läden, die nur noch „altes“ Gebäck verkaufen. Nämlich das vom Vortag.

Die Idee ist so einfach und leicht durchführbar. Sie sammeln von allen möglichen anderen Bäckern und auch von Lebensmittel Läden die übrig gebliebene Ware ein und verkaufen diese zu einem sehr günstigen Preis. Das gute daran ist natürlich, dass vor allem Geringverdiener und ärmere Menschen davon profitieren können. Wenn ihr uns fragt, gerade Gebäck wie Apfeltaschen oder auch Krapfen schmecken am nächsten Tag sowieso erst richtig gut.
7. Einfaches, aber gutes Bio Futter
Eine Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Futter für die Tiere zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Die Firma, die sich in den USA, genauer im Staat Georgia befindet, züchtet spezielle Maden, die sich von Bio Müll ernähren. Diese Maden wiederum werden zu Tierfutter. Das hat zwei entscheidende Vorteile, die hoffentlich bald Schule macht:

Der Bio Müll wird ohne weitere Emissionen entsorgt und es werden keine unnötigen Felder für den Anbau des Tierfutters benötigt. Gleichzeitig bekommen die Tiere hochwertiges und gesundes Tierfutter. Das ist doch mal wirklich eine geniale Idee oder? Das sollten mehr Länder so machen, dann hätten wir einige Probleme weniger. Vor allem der Raubbau für Anbauflächen könnte so verhindert werden.
8. Und noch ein krummes Ding
Auch das ist so eine Sache, wer sagt denn eigentlich, dass der Weihnachtsbaum schön gerade und ebenmäßig gewachsen sein muss? Schief ist doch gut oder? Und genau das fand auch Frederik von Paepke und bietet nur noch „Weihnachtsbäume mit Charakter“ an. Das spricht natürlich alle an, denn wer möchte schon wie Hinz und Kunz sein und nur das machen, bzw. kaufen, was alle kaufen? Eben.

Ein jeder dieser schiefen Bäume bekommt vom Besitzer höchstpersönlich einen Namen und so kommt es, dass der Absatz immer größer wird. Das ist auch gut so. Denn sonst müssten viele Bäume alleine deshalb vernichtet werden, weil sie einfach krumm sind. Total schade. Daher klasse Idee, die hoffentlich auch weiterhin gut ankommt. Wir würden so ein krummes Bäumchen sicherlich kaufen. Ihr auch?
9. Baum Recycling
Diese Idee finden wir allerdings sogar fast noch besser. Es war eine Überlegung wert, ob die Bäume wirklich immer nur ein Weihnachten halten sollen, oder ob man sie nicht einfach mitsamt Pflanztöpfen vermietet? Damit man die Bäume nach Weihnachten wieder zurückgeben kann und diese wieder eingepflanzt werden können. Eine hervorragende Idee wie wir finden. Denn Kunstbäume mag nicht jeder, das würde ja auch gehen.

So hat jeder was davon. Einen echten Baum, der nach Weihnachten nicht einfach auf dem Müll landen muss und sogar noch in den nächsten Jahren der einen oder anderen Familie viel Freude bringen wird. Sehr gut. Aufforstung statt ständigem Kahlschlag. Gefällt uns wirklich gut die Idee und wer das jetzt weiß, sollte sich schon in diesem Jahr überlegen, ob er nicht lieber ein Bäumchen mieten möchte?
10. Leih es dir doch einfach aus!
Ja, so geht Nachbarschaftshilfe. Die Frage ist wirklich berechtigt: Wie oft nutzt man eigentlich seinen Elektrogrill, oder das Raclette? Das Fondue? Die Bohrmaschine, die Kettensäge, den Rasenmäher. Es gibt so vieles, was bei uns in den Haushalten oft ewig unbenutzt herumsteht und nur Platz wegnimmt.

Eine Schweizer Initiative namens „Pumpipumpe“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, echte Nachbarschaftshilfe zu leisten, indem sie Aufkleber verteilt. Und so funktioniert es: Du bestellst online bei der Firma Sticker, diese klebst du an deinen Briefkasten und so kann dein Nachbar sehen, was du ihm leihen könntest. Er braucht es sich dann nicht kaufen, sondern leiht es einfach bei dir. Anders herum natürlich genauso. Sehr genial oder?
11. Eine Gemeinschaft über Grenzen hinweg
Grenzen sind wichtig, keine Frage. Aber man sollte diese nicht in den Köpfen haben. So hat sich eine Gruppe von Künstlern etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie haben an der Grenze von Mexico zu den USA Wippen installiert. Auf der einen Seite wippt also Mexico, auf der anderen Seite die USA. Und doch beide gemeinsam. Für den Frieden. Ist das nicht schön?

Und so können die Menschen spielerischen Austausch pflegen und eine Mauer im Kopf kommt so gar nicht erst zustande. Das finden wir eine sehr schöne Idee, die sich so manch andere Länder auch mal überlegen sollten. Ein friedliches Miteinander, im Spiel, in Frieden, mit einem Lachen im Gesicht und einem freudigen Herzen. Hach, es könnte alles so einfach sein. Wir finden die Idee jedenfalls Herz erwärmend schön.