Diese Funktionen Deines Autos hast Du bis jetzt noch nicht gekannt!

Lisa am 04. August 2021
Farb Codes, die es Dir leichter machen
Niemand hat behauptet, dass man den Beruf des Mechatronikers gelernt haben muss, um sich mit Autos auszukennen. Zumindest die wichtigsten Funktionen sind für Interessierte leicht lernbar. Aber auch für Laien wird es immer einfacher, zu wissen, was im Fall der Fälle zu tun ist. Hilfreich hierbei sind verschiedene Farb Codes, die Aufschluss geben. Du findest sie, sobald du die Motorhaube öffnest.

Die Farbcodes verraten dir genau, ob die Bremsflüssigkeit gewechselt werden muss oder wo das Öl sitzt. Wo der Öl Messstab ist und die Bremsflüssigkeit. Alles, was farblich codiert ist, kann auch von interessierten Laien problemlos gewechselt werden. Natürlich mit Anleitung, damit man nichts falsch macht. Alles andere überlässt man dann doch lieber den Profis, bevor man noch was kaputt macht. Aber die einfachsten Dinge, die kannst du einfach selbst behandeln.
Easter Eggs auch in deinem Auto?
Du kennst das von vielen Spielen und auch von Filmen oder Serien. Sogenannte „Easter Eggs“, die versteckt wurden, um von ihren Spielern oder Zuschauern entdeckt zu werden. Auch Autos haben solche Ostereier, die nur darauf warten, von dir gefunden zu werden! Sie haben keinen bestimmten Zweck, sondern sollen einfach Freude bringen. Viele Hersteller bauen interessante Sachen mit ein. Tesla, Chrysler und viele weitere mehr.

Im Jeep Renegade sollen sich bis zu 30 dieser Easter Eggs befinden! Das ganze war eher als eine Hommage an das erste Auto des Herstellers sein, der „Willy Jeep“ aus dem Jahre 1945. Also erkundige dich ruhig mal, ob auch in deinem Auto solche Ostereier versteckt sind? Vielleicht hast du schöne Überraschungen in deinem Fahrzeug, von denen du bisher nichts wusstest? Wir finden die Idee echt witzig! Denn Autos sind ja normalerweise eher trockener Stoff.
Die Blumenvase im Auto
Käfer und Blümchen, das ist Natur. VW hat für mich einfach einen natürlichen Touch. Warum das so ist? Keine Ahnung. Aber ganz abwegig ist der Gedanke ja nicht, weil kein anderes Auto hatte meines Wissens nach bisher eine Blumenvase im Auto. Ja, im Auto. Klar, man braucht ja auch Blumen für unterwegs! Du hast das vielleicht auch schon gesehen, spätestens beim Beetle. Da hatten viele entweder eine Sonnenblume drin oder eine Rose. Je nach Geschmack eben.

Natürlich kann man dort auch andere Dinge reinpacken. Stifte. Oder Zahnbürsten.. Wobei, wer hat denn bitte schön Zahnbürsten im Auto? Es ist auch ein Ablageort für Lippenstifte oder ähnliches. Übrigens gibt es in den neuen Modellen keine Blumenvase mehr. Schade eigentlich. Das war ein schönes Accessoire und machte das Auto irgendwie sympathisch. Nicht nur für Frauen. Aber gut. Alles vergeht, so eben auch die Blümchen im VW.
Ein heimlicher Sitz im Honda
Viele Autos haben sogenannte „magische Sitze“. Unter anderem im Honda Civic und im Jazz befinden sich welche. Der Grund dafür ist, dass ansonsten mehr Laderaum zur Verfügung stehen soll, der nicht durch Sitze, die immer da sind, versperrt werden sollte. Das wissen aber nicht alle, dass sie in ihrem Civic oder dem Jazz noch einen weiteren Sitz haben. Bis jetzt! Man lernt ja nie aus. Klar, beim Händler erfährt man sowas. Aber wenn man ein Auto gebraucht kauft, weiß man davon vielleicht nie etwas.

Laderaum ist eben oft wichtiger als viele Sitze. Die meisten Familien sind klein und müssen aber viel transportieren. Koffer oder viele Einkäufe, alles braucht Platz! Der Honda Fit 2018 hat auch magische Sitze, so dass ansonsten viel mehr Beinfreiheit vorhanden ist. Man braucht nur ein paar Griffe, um im Bedarfsfall einen zusätzlichen Sitz zu haben. Wunderbar mitgedacht. Hut ab!
Trockene Bremsen beim BMW
Viele Hersteller machen sich Gedanken, wie ihre Autos noch sicherer werden können. Die Sicherheit ist ja auch das Wichtigste für Fahrer und Beifahrer. Es kann sehr gefährlich werden, auf nassen Straßen zu bremsen. Winter Wetter hat auch seine Tücken. Es ist feucht und nass. So bleiben normalerweise die Bremsen immer feucht, was natürlich auf Dauer an die Substanz geht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Hier hat sich BMW etwas Besonderes einfallen lassen. Sie statten ihre Fahrzeuge mit einem sogenannten Bremstrocknungssystem aus. Sobald der Scheibenwischer losgeht, gibt es ein Signal in Richtung Bremsen und diese werden getrocknet. Gleichzeitig werden sie näher an die Reifen gebracht, so dass sie im Bedarfsfall schneller reagieren können. Das ist wirklich erstaunlich! Sehr weit gedacht. Alle Achtung.
Nicht nur Nissan warnt vor Reifenschwäche
Wir alle wissen es, dass der richtige Reifendruck sehr wichtig ist für unsere Sicherheit und auch für das Auto an sich. Dieser wirkt sich auf alles aus. Auf die Schnelligkeit, auf die Bremsen, auf das ganze Auto eigentlich. Aber wer kontrolliert wirklich brav bei jedem Tanken den Druck? Wohl nur die wenigsten. Es gibt aber seit Baujahr 2008 in vielen Autos ein Kontrollsystem für die Autos, hast du das gewusst?

Seit diesem Jahr hat jeder Hersteller sein eigenes System, dass die Reifen kontrolliert. Aber besonders viel Mühe hat sich Nissan gegeben. Einfach, aber effektiv. Sobald du zu viel Luft in die Reifen pumpst, gibt dein Auto ein Signal über die Hupe ab. Wenn die Warnblinker angehen, ist es viel zu viel und du musst Luft ablassen. Gut oder? Bei allen älteren Fahrzeugen bitte einfach öfter mal den Druck prüfen. Ganz klassisch. Geht ja schnell.
Schön warm am Nacken
Das du dir den Sitz kuschelig warm machen kannst, ist ja schon lange nichts Neues mehr. Aber viele Hersteller gehen noch weiter und sorgen für maximales Wellness Feeling im Auto. Einige der BMW Modelle haben sogar einen Nackenwärmer! Das ist natürlich super, für alle, die sowieso schon viel sitzen und dann auch noch lange Strecken fahren müssen.

Auch Mercedes lässt sich einiges einfallen und hat ein sogenanntes „Airscarf“ System entwickelt. Hier ist der Zweck, dass die Temperatur des Sommers, also die angenehme, auch weit darüber hinaus genossen werden kann. Ein rundum schönes warmes kuscheliges Gefühl quer durch alle Jahreszeiten also. Das klingt doch echt super oder? Sie lassen sich wirklich viel einfallen. Man hat bald wirklich keinen Grund mehr, sich nicht endlich vom alten Auto zu verabschieden.
Kein Starren auf die Ampel mehr?
Es gibt wohl niemanden, der nicht schon mal ungeduldig an einer roten Ampel darauf gewartet hat, dass diese grün wird. Gefühlt ewig sieht man das rote Signal und schaut mit Spannung nach oben, wann sie endlich die Farbe wechselt. Subaru hat sich hier etwas cooles einfallen lassen, so dass man einfach warten kann, bis das Auto piepst. Dann kann man Gas geben. Was? Genau.

Der Subaru hat ein sogenanntes „Eye Sight“ System, dass die Ampel für dich im Auge behält. Du kannst also warten, bis es piept, gemütlich sonst wohin schauen bis dahin. Auch sorgt das System dafür, dass man genug Abstand zum Vordermann behält. Das System hat Zukunft, keine Frage und es werden sicher noch viele Hersteller folgen. Gute Sache, zweifellos! Die Technik wird wirklich immer besser.
Kein gefährlicher Schlaf im Auto
Der Sekundenschlaf ist mit das Gefährlichste, was beim Autofahren passieren kann. Es hat nichts zu heißen, dass man eigentlich genug geschlafen hat oder gute Unterhaltung durch Mitfahrer hat. Monotone Strecken, vielleicht vor allem in der Nacht, können für die gefährlichen Situationen sorgen, die schon viele Leben gekostet haben.

Auch das Problem haben viele Hersteller erkannt. Darunter Volvo, Toyota, Nissan und Mercedes. Sie haben einen Detektor entwickelt, dass es gar nicht erst zum Sekundenschlaf kommen kann. Aber wie? Ein Assistent misst ständig, ob der Fahrer in der Spur bleibt und geht nach anderen Signalen. Dann gibt es ein Vibrieren über das Lenkrad ab, was den Fahrer sofort wieder aufmerksam macht. Sehr gut. Dennoch bitte immer möglichst ausgeschlafen fahren.
Geheimer Staubsauger? Ja!
Das Auto reinigt sich jetzt selbst? Nicht ganz, aber das kommt der Sache schon nahe. Wir kennen es alle und hassen es. Man steht an der Waschanlage, hinter einem viele Autos und man möchte nur noch das Auto saugen. Ja, nur noch. Dann reicht entweder der Schlauch nicht, oder man kommt nicht überall hin. Und man weiß aber, dass zwischen den Sitzen hinten noch Massen an Fusseln und Krümeln sind. Ärgerlich und nervig.

Der Honda Odyssey kümmert sich aber auch um dieses Problem! Es gibt ein heimliches Vakuum , dass dafür sorgt, dass Flusen und Krümel problemlos angesaugt werden. Alles wird dann in einem Behälter gesammelt, der dann nur noch ausgeleert werden muss. Das wäre für mich alleine schon ein Grund, dieses Auto zu kaufen. Ernsthaft! Wie findet ihr die Sache? Bestimmt auch gut. Sehen wir mal zu den nächsten eingebauten Super Funktionen der Autos.
Sparen, wo es nur geht
Inzwischen haben alle Auto Hersteller erkannt, dass es viele kleine Details sind, die ein Auto effektiv und sparsam zugleich machen. Genau deshalb wurde der Ersparnis von Kraftstoffen in den letzten Jahren besonders viel Aufmerksamkeit zuteil. Ein Auto braucht ja schon alleine wegen seines Gewichtes viel Treibstoff. Je leichter also das Fahrzeug, desto effizienter im Verbrauch. Und so wird zunehmend auf leichte Bauteile zurück gegriffen, wenn es um den Bau eines Autos geht.

Ein gutes Beispiel, wie viel Gewicht gespart werden kann mit den richtigen Materialien ist der Pickup Ford, der im Jahr 2015 auf den Markt kam. Er ist ganze 700 Pfund leichter als all seine Vorgänger und kann auf diese Weise bis zu 29 Prozent an Kraftstoff sparen. Jetzt ist wieder der Fahrer gefragt. Je weniger PS sein gewähltes Modell hat, umso mehr kann er noch zusätzlich an Kraftstoff sparen. Aber alleine das Material macht eben auch schon viel aus.
Hände voll? Kein Problem!
Ach was ist das oft nervig. Man hat im wahrsten Sinne alle Hände voll zu tun oder zumindest voll und muss dann noch mühselig nach dem Schlüssel kramen. Oder man stellt die Einkäufe auf dem Dach ab, um das Auto zu öffnen und fährt, wie im Film, damit dann los. All das ist längst Geschichte. Es gibt genügend Modelle, die mit einer Fuß oder auch Handbewegung auskommen, damit sich der Kofferraum wie von Zauberhand öffnet!

Entweder man wedelt mit dem Fuß unter dem Auto herum, am Kofferraum stehend oder aber mit Handzeichen gehen auch einige auf. Wieder andere verbinden sich mit dem Schlüssel. Aber richtig smart ist der Hyundai Free Smart, dieser erkennt seinen Fahrer, sobald sich der dem Auto nähert und öffnet bereitwillig die Türen. Das ist echt eine gute Sache. Bequemer geht es ja fast gar nicht mehr.
Wo ist der Tankdeckel?
Auch so ein Thema. Wie oft bist du schon an die Tankstelle gefahren und hast spätestens bei der Einfahrt überlegt, auf welcher Seite du jetzt tanken musst? Bei deinen altbekannten machst du das ja fast im Schlaf. Aber wenn du woanders hinfährst, gebe es zu, du überlegst erst mal, ob dein Tankdeckel links oder rechts ist. Dabei verrät dir das doch dein Auto. Ganz einfach sogar.

Genau dort, auf dem Display, wo man dir den Füllstand des Tanks anzeigt, ist auch ein Pfeil. Dieser zeigt nach links oder nach rechts, je nach dem, wo bei dir am Auto die Tanköffnung ist. So einfach. Hast du das gewusst? Die meisten wussten nicht mal, dass dort ein Pfeil ist und haben beim nächsten Einsteigen in ihr Auto erst mal einen „Aha“ Moment. Wieder etwas gelernt! Sehen wir uns noch zwei weitere Funktionen der Autos an.
Wie ist der Zustand der Straße?
Inzwischen gibt es ja so viele Warnmelder. Der Tank sowieso, auch der Ölstand mosert, wenn er zu gering ist. Die Reifen, wenn sie zu wenig Luft haben. Wenn die Tür nicht richtig zu ist, motzt das Auto. Wenn du nicht angeschnallt bist beim losfahren, das Auto motzt. Aber dieses Gemosere rettet erstens Leben und zweitens oft auch das Leben des Fahrzeuges. Aber inzwischen gibt es noch eine weitere Warnmeldung, die richtig sinnvoll ist. Und zwar, wenn das Wetter schlecht ist. Zum Fahren.

Dein Auto erkennt also, wie gut oder schlecht der Zustand der Straße aufgrund der aktuell herrschenden Wetterbedingungen ist und reagiert darauf. Das bedeutet, wenn du plötzlich in eisige Gebiete kommst, warnt dich das Auto davor und du kannst besonnen darauf reagieren. So weißt du immer, ob eine Straße glatt ist oder ob sie gefährlich nass ist durch Regen. Wunderbar oder?
Die Fahrer Assistenz sinnvoll nutzen
Es ist immer gut, sein Auto zu kennen. Es gibt inzwischen so viele geniale Funktionen, die einem das Fahren in egal welchen Gebieten und bei welchen Wetterbedingungen so angenehm wie irgend möglich gestalten. Vieles ist automatisch installiert, manches kann man dazu schalten. Daher befasse dich so gut es geht mit deinem neuen oder gebrauchten Wagen und entdecke all seine genialen Funktionen!

Zum Beispiel gibt es Funktionen, die dafür sorgen, dass dein Wagen automatisch etwas langsamer wird, sobald du bergab fährst. Das ist ja nicht schlecht, so rast du nicht aus Versehen in den nächstbesten Blitzer. Auch das Erkennen von Personen auf der Straße oder von anderen Objekten, Tieren etc. ist heute kein Problem mehr. Dazu muss man aber die Funktionen wissen, um sie zu nutzen. Also studiere alles, was dein Auto bietet und nutze es, für ein sicheres und stets angenehmes Fahrvergnügen!