Diese Eltern von zwei Jungen, hofften auf ein Mädchen, aber sie bekamen etwas, was keiner von ihnen erwartet hätte

Natalie am 10. November 2020
Das alte Sprichwort sagt ja: „Sei vorsichtig, was du dir wünschst, du könntest es bekommen!“ Dieses Sprichwort passt bei Angie und Gino aus Südkalifornien perfekt. Sie wünschten sich etwas, und bekamen, was sie sich wünschten, in Überzahl! Die beiden führten ein glückliches Leben mit ihren beiden Söhnen. Viele wären damit zufrieden gewesen, aber Angie und Gino vermissten etwas. Sie wollten auch noch ein Mädchen. Und so begann ihre aufregende Geschichte.

Manche Leute scheinen fürs Eltern sein wie geschaffen zu sein. Bei Angie und Gino war das auf jeden Fall so. Die beiden wollten von Anfang an Kinder, eine schöne Familie gründen. Bald nach ihrer Hochzeit war Angie schwanger und sie erwarteten einen Jungen. Wenige Zeit später kam dann auch der zweite Junge zur Welt. Die Familie schien komplett zu sein. Aber nicht für diese beiden.
Die beiden waren von Beginn an glücklich, als ihre Söhne zur Welt kamen. Sie liebten es, die beiden Jungen beim Aufwachsen zu sehen, betrachteten stolz alle Fortschritte, die die zwei Jungen machten. Aber irgendwas fehlte ihnen dann doch noch. Sie waren zwar froh über ihre Kinder, aber irgendwie war ihnen das nicht genug.

Eines Tages redeten sie darüber und fanden, es würde wirklich noch eine Tochter fehlen. Ein süßes kleines Mädchen, dass Angie groß ziehen konnte. Also wollten sie wieder schwanger werden. Es verging einige Zeit, bis Angie einen Schwangerschaftstest machte, der dann auch endlich positiv war. Jetzt konnte die Familie komplett werden, so hofften die zwei. Auch die Jungs würden sich über ein Schwesterchen sehr freuen. Sollte das gelingen?
Angie war begeistert über den positiven Test und ein Arzt bestätigte die Schwangerschaft. Nun waren natürlich alle gespannt ob es ein Junge oder ein Mädchen werden würde? Natürlich wäre es für die zwei auch okay gewesen, wenn es ein Junge werden würde. Aber der Wunsch nach einem Mädchen war doch groß.

Eines Tages war es soweit, der Ultraschall, der das Geheimnis enthüllen würde, stand an. Und die beiden waren sehr glücklich, als man sagte: Es ist ein Mädchen! Nun konnte die Familie komplettiert werden. Aber das war noch nicht alles!

Denn der Ultraschall zeigte etwas, womit keiner rechnen konnte. Der Arzt wurde ruhig, die Eltern waren schon langsam unsicher, da der Arzt gar nichts mehr sagte. Dann aber erklärte dieser, dass Angie nicht ein Mädchen bekommen würde, sondern drei! Es waren Drillinge. Und alles waren Mädchen. Allerdings war leider nicht alles in Ordnung. Angie sollte gleich erfahren, dass Schwierigkeiten auf sie zukommen würden.


Es war ja schon Überraschung genug, dass nicht ein, sondern drei Babys kommen würden. Die schlechte Nachricht war: Es gab drei Babys, aber nur zwei Plazentas. Das bedeutete: Zwei Kinder mussten sich eine Plazenta teilen. Diese beiden würden also wie eineiige Zwillinge sein. Das dritte Kind hatte seinen eigenen Platz. Ungewöhnlich? Ja!

Das war sehr selten! Normalerweise bilden sich Drillinge aus einem Ei. Aber hier wurden Zwillinge und ein zusätzliches Kind erwartet. Da diese Schwangerschaft ja natürlich entstand, war das umso seltener. Die Chance auf eine Drillingsschwangerschaft liegt nur bei 1 zu 4000! Die Chance auf zwei identische Kinder bei Drillingen lag sogar noch ein wenig niedriger. Würde das alles gut gehen?
Angie und Gino machten sich nicht viele Sorgen. Sie freuten sich auf den Familienzuwachs und wussten nur, dass sie besonders aufpassen müssen. Sie bereiteten alles vor, bestellten einen Mini Van und eine Nanny. Die ganze Familie war bereit, ihnen zu helfen. Denn die zwei konnten nicht aufhören zu arbeiten, wenn die Kinder auf der Welt waren. Sie mussten weiter Geld verdienen.

Allerdings war auch klar, dass es sich hier um eine Risikoschwangerschaft handelt. Drillinge sind selten und die Schwangerschaft nicht ohne Gefahren. Es war auch klar, dass eine normale Geburt nicht in Frage kommen würde. Sie machten sich schon ein wenig Sorgen. Denn die Jungen brauchten ja ihre Mutter. Keiner konnte zu dem Zeitpunkt ahnen, dass es noch sehr schwierig werden würde.
Als Angie in der 26. Schwangerschaftswoche war, gingen die Probleme los. Schwere Komplikationen traten auf. Angie und ihre Babys waren in ernsthafter Gefahr. Es war zu wenig Flüssigkeit für Baby B und zu viel Flüssigkeit für Baby C da, so wurden die beiden Kinder im Bauch von den Ärzten genannt. Der Flüssigkeitsgrad ist allerdings sehr wichtig. Die Ärzte mussten sicherstellen, dass die Kinder richtig versorgt wurden und das auch Angie nichts passieren würde.

Diese Flüssigkeitsunterschiede stellten für alle ein ernsthaftes Risiko dar, vor allem für zwei der Babys. Mit zu wenig oder zu viel Flüssigkeit würde den Kindern bei der Geburt einiges drohen: Eine Mangelversorgung des Gehirns oder auch unterentwickelte Lungen. Das würde starke Behinderungen für die Kinder bedeuten. Das wollten natürlich alle vermeiden. Also musste Angie ins Krankenhaus, um den Verlauf vor Ort sicher weiter beobachten zu können. Es war klar, dass Angie vor der Geburt ihrer Mädchen nicht mehr nach Hause konnte.
Natürlich war das für Angie sehr schwer. Sie fragte, ob das wirklich sein müsste. Sie hatte ja auch noch ihre anderen beiden Jungs. Allerdings machte ihr jeder klar, dass jetzt die Gesundheit der kommenden Kinder das Wichtigste wäre und sie sich keine Sorgen machen müsse. Für die zwei Söhne würde man natürlich bestens sorgen. Gino war ja auch noch da, auch der Rest der Familie kümmerte sich um alles.

Das alles war für Angie nicht leicht. Sie musste ins Krankenhaus ziehen und es war klar, dass das für viele Wochen so sein würde. Auch der Komfort einer Klinik ist natürlich nicht so toll wie der im trauten Heim. Allerdings musste das jetzt einfach alles sein, damit die Babys gesund zur Welt kommen würden. Es blieb einfach nichts anderes übrig!
Gino sorgte dafür, dass Angie im Krankenhaus alles hatte, damit sie sich halbwegs wohl fühlen konnte. Auch die Krankenschwestern kümmerten sich rührend um die junge Mama. Sie wurde richtig verwöhnt und fühlte sich bald gar nicht mehr so schlimm. Sie hatte ja ihr Ziel vor Augen: drei gesunde zusätzliche Kinder, Schwestern für ihre Jungen. Sie richtete sich also ein und erwartete das Beste.

Man muss sich das mal vorstellen: Du hast eine Risikoschwangerschaft. Bist weit weg von deiner Familie. Hast dein gewohntes Umfeld nicht und kannst nicht gehen, wohin du willst! Aber alle taten praktisch alles, damit sich Angie wohl fühlte. Sie hatte ein relativ normales Leben, dafür sorgten die Schwestern, der Ehemann und auch der Rest der Familie, der sie oft besuchte. Die Jungen munterten ihre Mama zusätzlich auf.
Wenn Drillinge oder Mehrlinge erwartet werden, wird ein sogenannter Geburtsplan erstellt. Die Ärzte erklärten den werdenden Eltern, dass ihre Kinder auf jeden Fall nach der Geburt auf der neonatalen Intensivstation betreut werden müssten. Es war klar, dass sie zu früh auf die Welt kommen würden, also musste beste Betreuung sichergestellt werden.

Sie besichtigten also die Intensivstation, um sich auf die kommende Situation bestmöglich vorbereiten zu können. Damit nicht alles so schockierend wird, war das auf jeden Fall eine sehr gute Idee.

Keine werdende Mutter möchte über sowas nachdenken, dass ihr Kind gleich nach der Geburt auf Intensivstation muss. Aber Angie machte das Beste daraus, ließ sich alles zeigen, alles erklären. So hatte sie immer noch das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Sie nahm alles positiv und wollte über weitere Komplikationen auch gar nicht nachdenken.
Während Angie im Krankenhaus war, wurde sie natürlich sehr oft, praktisch täglich untersucht. Man wollte sichergehen, dass sich alles gut entwickelt. Allerdings stellten sie bei einem Ultraschall fest, dass Baby B kleiner war als die beiden anderen. Das ist zwar nicht weiter ungewöhnlich, denn sie musste sich ja eine Plazenta mit Baby C teilen, dennoch war klar, sie mussten die Babys noch mehr überwachen.

Inzwischen war Angie weit über die Hälfte der Schwangerschaft hinaus, die Lebensgefahr für ihre Kinder war geringer geworden. Dennoch war für alle klar: Es würden Frühchen werden, wenn Angie sie auf die Welt holen lässt. Das wusste sie aber schon von Beginn an und dachte weiter positiv. Hoffentlich würde das alles gut gehen!
Das große Ziel bei Mehrlingsschwangerschaften ist immer die 34. Woche. Bis dahin würde bei den Kindern alles soweit entwickelt sein, dass die Intensivstation sicher übernehmen könnte. Es war aber wichtig, bis dahin dafür zu sorgen, dass keine vorzeitigen Wehen einsetzen. Die Ärzte taten alles, um Angie davor zu bewahren.

Also nahm man Tag für Tag, Schritt für Schritt. Das Ziel der 34. Woche lag noch 4 Wochen entfernt. Sie mussten jetzt aufpassen, dass nicht doch noch weitere Komplikationen oder eben frühzeitige Wehen einsetzen. Die Familie, Gino und die Jungs taten alles, um ihre Mutter von ihren Sorgen abzulenken. Angie erkundigte sich auch, was schlimmstenfalls passieren würde und erfuhr, dass man einen Notkaiserschnitt machen könnte, wenn alles schief geht. Aber damit wollte sich Angie gar nicht weiter befassen. Es musst einfach alles gut werden!
Obwohl alle wirklich alles taten, um frühzeitige Wehen zu verhindern, hatte die Natur wohl andere Pläne. Es war gerade mal die 32. Woche, als die Wehen einsetzten. Angie bekam Angst, allerdings wurde sie beruhigt. Das Paar, Gino war da, besprach sich untereinander und beschloss, dass noch an diesem Abend drei wunderbare Mädchen geboren werden würden. Gesund und munter, voll lebensfähig. Sie mussten jetzt einfach daran glauben.

Als Angie in den Kreißsaal gerollt wurde, war Angies Körper schon bereit, die Mädchen zu gebären. Aus Sicherheitsgründen rieten die Ärzte aber dennoch dazu, einen Kaiserschnitt zu wählen. Die Gefahr war für die doch noch sehr kleinen Babys sonst einfach zu hoch! Das Ärzteteam bereitete alles vor, es konnte losgehen! Nacheinander erblickten 3 Mädchen das Licht der Welt! Jedes knapp 4 Pfund schwer. Die Mädchen erhielten die Namen Daniella, Anabella und Camilla.
Da ja alle erwartet hatten, dass die Kinder zu früh zur Welt kommen würden, stand alles für die Kinder bereit. Da die drei Mädchen so klein waren, hatte jedes Kind sein eigenes „Erste Hilfe Team“, um sicherzustellen, dass alles gut gehen würde. Sobald jedes Mädchen auf die Welt kam wurden sie einzeln untersucht, stabilisiert und ihre Atmung wurde unterstützt, ehe sie auf die Intensivstation gebracht wurden.

Das war die schwerste Zeit für Angie. Wenn eine Mutter ein Kind trägt, möchte sie es nach der Geburt natürlich als erstes im Arm halten. Das ging aber nicht. Das war das schlimmste für Angie. Es war einfach wichtig, dass die Mädchen jetzt auf Intensivstation betreut wurden. Sie fand sich aber damit ab, weil sie wusste, dass das jetzt das Beste für ihre Mädchen war. Die Zeiten würden sich ja hoffentlich bald ändern!
Die Mädchen, Daniella, Anabella und Camilla kamen zu klein zur Welt, klar, es war ja auch erst die 32 Schwangerschaftswoche. Das wichtigste war, für gute Atmung zu sorgen. Die Mädchen wurden ain ein Gerät angeschlossen, dass ihnen die Atmung erleichterte. Die Mädchen waren in besten Händen. Dennoch waren Angie und Gino natürlich nicht glücklich. Sie konnten die Kinder nicht halten, nicht mit ihnen kuscheln. Sie mussten aus dem Hintergrund zusehen. Eine schwere Zeit.

Es gab noch einige kritische Momente, als der Sauerstoffgehalt bei den Kindern zu niedrig lag. Angies Team war aber auch darauf vorbereitet. Sie wurden bestens versorgt, um den Babys eine gute Atmung und den richtigen Sauerstoffgehalt zu ermöglichen. Wie gern hätte Angie ihre Kinder im Arm gehalten! Aber sie musste jetzt einfach abwarten. Sie betete und hoffte.
Die Kinder wurden wirklich rund um die Uhr überwacht. Es war immer noch gefährlich für die drei Kinder, deshalb musste für beste Betreuung gesorgt werden. Das Team aus Ärzten und Schwestern gab alles, damit es den Kleinen an nichts fehlte. Alina Harper, eine der Schwestern sagte: „Ich fühle wirklich mit den Eltern, dass sie von ihren Babys getrennt werden ist hart!“

Endlich ging es den Kindern besser. Die Zeit war reif, dass Daniella, Anabella und Camilla ihren Eltern vorgestellt werden können. Sie waren jetzt stabil, sie atmeten selbstständig. Sie waren natürlich noch längst nicht bereit, nach Hause zu dürfen. Aber Mutter und Vater konnten sie endlich begrüßen! Angie kamen die Tränen, sie war so glücklich! Und Gino natürlich auch. Der spannende Moment rückte näher.
Bisher fühlte sich das ganze ja auch nicht wirklich an. Natürlich wussten Angie und Gino, dass sie Eltern von drei Mädchen waren. Aber da sie sie ja noch nicht mal im Arm halten konnten, war alles so unwirklich. Bis jetzt. Die Ärzte teilten ihnen mit, dass die Kinder so stabil waren, dass sie endlich in den Arm genommen werden konnten! Was für ein Moment.

Alle waren aufgeregt, auch die Krankenschwestern konnten es kaum erwarten, die Begrüßung der Eltern mit ihren Kindern mit anzusehen! Endlich wäre die Familie vereint. Die Schwestern, die diesen Moment kennen, sagen, dass dies immer der beste Moment ist. Wenn Eltern endlich ihre Kinder im Arm halten können, an ihnen riechen, mit ihnen kuscheln, sie küssen können. Für die Krankenschwestern einer der schönsten Momente in ihrem doch schweren Arbeitsalltag.
Angie und Gino waren jetzt also bereit, ihre Mädchen richtig zu begrüßen. Angie ging es soweit gut, natürlich musste auch sie sich noch vom Kaiserschnitt erholen. Die Krankenschwestern holten Angie ab und brachten sie zur Station, auf der die Kinder lagen. Gino war bei ihr und die beiden waren so aufgeregt wie bei ihrem ersten Date. Endlich würden sie ihre Kinder sehen! Endlich war der große Moment da!

Nacheinander lernten die Eltern ihre Mädchen kennen. Erst Daniella, dann Anabella und zuletzt Camilla. Als eine Schwester Angie eines der Kinder in den Arm legte, begann diese zu weinen vor Glück. Sie drehte sich zu ihrem Gino um und sagte: „Es fühlt sich so richtig an!“ Auch Gino war natürlich gerührt von diesem schönen Moment. Auch er hatte sich nach seinen Kindern gesehnt.
Es war so schön, dass die Familie endlich vereint sein würde. Es fühlte sich für die Eltern wie eine Ewigkeit an, bis sie ihre Kinder im Arm halten können. Eine nach der anderen durfte jetzt zur Mama und konnten nacheinander begrüßt werden. Sie genoss diese Momente sehr. Sie weinte vor lauter Glück und schaukelte ihre Mädchen sanft in den Schlaf, als sie zu weinen begannen. Es fühlte sich jetzt natürlich an.

Die Mama war natürlich nicht alleine da, auch der Papa durfte jetzt nacheinander seine süßen Töchter begrüßen. Die Krankenschwestern sorgten auch für einen Haut zu Haut Kontakt mit dem Vater, damit die Kinder sich wohl fühlen. Ein besonderer und schöner Moment für Gino. Endlich konnten sie eine richtige Familie werden. Fernab von Geräten und sterilen Räumen. Die Natur konnte ihren Lauf nehmen. Sie hatten sich so danach gesehnt. Sie haben jetzt ja auch 5 Kinder. Diese sollen zusammen aufwachsen dürfen. Dieses Ziel war sehr nahe!
Auf den Vater wartete noch ein ganz besonderer Moment. Normalerweise brauchen auch Menschenkinder eine Weile, bis sie ihre Augen öffnen, aber als Anabella an der Brust ihres Vaters lag, öffnete sie die Augen und sah erstaunt zu ihm auf. Das war unglaublich schön für Gino! Seine Kleine sah ihn direkt an und hörte ihm zu, als er liebevoll mit ihr redete. Ein schönes Gefühl für den Papa!

Nach einigen weiteren Wochen waren die Kinder soweit stabil, dass sie endlich nach Hause durften! Es war Zeit, die drei kleinen Mädchen nach Hause zu bringen. Auch die Jungs freuten sich natürlich, dass sie ihre Schwestern jetzt bei sich haben würden. Die Kinder wuchsen und gediehen prächtig. Alles war normal, so wie es sein sollte. Wie bei allen Familien verflog auch hier die Zeit sehr schnell und zack, waren die Kinder 6 Jahre alt. Aber sieh selbst.
Es erschien ihnen, als wäre die Geburt, all der Stress, erst gestern gewesen. Aber ehe man sich versieht, alle Eltern kennen das, sind die Kinder groß geworden. Die ersten sechs Lebensjahre verflogen so schnell! Gino und Angie konnten es gar nicht glauben, als sie dann tatsächlich bereits den 6. Geburtstag ihrer Mädchen feierten. Wahnsinn, wie die Zeit verging.

Natürlich hat auch der Alltag die Familie eingeholt. Mit jetzt 5 Kindern hatten Angie und Gino jede Menge zu tun. Aber da alle so gut halfen, die Familie, die Nanny und auch Freunde, war klar, dass die kleine Familie bestens versorgt ist und das alles zu schaffen war. Jeder, der Kinder hat, weiß, wie anstrengend das sein kann. Aber die Freude überwiegt. Das ist doch klar. Es lohnt sich ja alles. Man sieht zu, wie Kinder wachsen und wie sie sich entwickeln. Es gibt wohl nichts Schöneres.
Die Zeit ist vergangen. Vor mehr als sieben Jahren beschlossen Angie und Gino, noch ein kleines Mädchen zu bekommen. Ihre Wünsche wurden wahr. Sie bekamen ja nicht nur ein Mädchen, sondern sogar drei. Heute sind sie eine gesunde und glückliche, siebenköpfige Familie. Sie haben viel zu tun, ein großes Chaos, wie sie selbst oft sagen. Aber sie sind glücklich und zufrieden. Besser hätte es doch gar nicht laufen können.

Wenn man die beiden fragt, ob sie die Zeit vor ihren Kindern vermissen, sagen sie Nein. Sie wollen ihre Kinder nicht einen Moment missen. Sie waren schon gesegnet mit den Jungs. Und als dann noch die Mädchen kamen, war ihr Glück perfekt. Angie sagt: „Es ist wirklich wie ein Traum, dass sie in meinem Leben sind.“ Was Schöneres kann man doch gar nicht sagen oder? Wir wünschen der Familie noch viele glückliche Jahre und das sie zukünftig gut aufpassen, was genau sie sich wünschen …