Diese Armeefahrzeuge überzeugen mit der neuesten Technik!

Tom am 28. July 2021
1. Die Tierwelt war Vorbild
Praktisch jedes Fahrzeug, welches bei Kriegen verwendet wird, hatte ursprünglich Tiere zum Vorbild oder diese wurden direkt verwendet. Früher zog man mit Pferden in die Schlachten, auch Hunde wurden eingesetzt, um Feinde aufzuspüren. Ihre Schnüffelnase war ein gutes Vorbild für die heutige Spionagetechnik. Und so haben Ingenieure schon immer dafür gesorgt, dass ihre hervorragenden Eigenschaften auch für Kriege nutzbar gemacht werden.

Schaut euch nur die Rotoren der Kampfhubschrauber an. Diese ähneln einem natürlichen Vorbild, dem Ahornblatt. So kann man sich vieles aus der Natur zu Nutze machen, um noch besser zu spionieren oder um sich zu tarnen, was ja das Wichtigste bei Kriegen ist. Es werden auch Drohnen getestet, die unscheinbar daherkommen, da sie wie Nachteulen aussehen. So kann man ungestört ganze Gegenden auskundschaften, ohne aufzufallen.
2. Beweglich und stark
Seit ewigen Zeiten, schon zu Zeiten der alten Krieger, war es wichtig, gute Waffen zu haben. Es wurde immer mehr entwickelt, damit die Soldaten aus allen Zeiten gut ausgerüstet waren. Früher waren es Axt und Schwert, später kamen Pfeil und Bogen dazu. Als das Schwarzpulver in Mode kam, brauchte man natürlich Kanonen. Diese waren aber unglaublich schwer und mussten mit viel Aufwand zum Schlachtfeld transportiert werden. Vieles musste dann an Ort und Stelle bleiben, weil der logistische Aufwand einfach zu groß war.

Später wurden daher die Panzer entwickelt, damit dieses Problem gelöst war. Man musste gut geschützt durch schwierige Gelände fahren, um dem Feind angemessen zu begegnen, die alten Kanonen wurden durch Panzerrohre ersetzt. Mit der Zeit wurden diese immer leichter und auch die Kampftechnik immer ausgefeilter, so dass heute Panzer nur noch halb so schwer wie früher sind und mit der modernsten Technik ausgerüstet sind.
3. Moderne Technik statt Soldaten
In allen Zeiten war es wichtig, die Truppen so gut wie möglich zu schützen. Schützengräben wurden ausgehoben, damit möglichst wenige Soldaten in den Schlachten verloren gingen. Es musste dafür gesorgt werden, dass man so lange durchhält wie nur möglich. Und mit der Technik kamen immer bessere Schutzmöglichkeiten. Inzwischen ist man so weit, dass man Soldaten auf dem Gelände bald vollständig durch Roboter ersetzen kann.

Kein Wunder, dass der Roboter, der eingesetzt wird, „Gladiator“ getauft wurde. Er kann genau so gut eingesetzt werden wie die alten Römer in den Arenen. Es ist ein kleines und sehr bewegliches Ketten Fahrzeug, welches eigentlich gar nicht für Einsätze direkt gebaut wurde, sondern um Minen und Bomben aufzuspüren. Aber inzwischen kann er mehr. Er kann die verschiedensten Waffen steuern und bedienen und die feindlichen Gebiete einwandfrei beobachten. Viele Armeen auf der Welt verwenden ihn bereits.
4. Der beste Freund des Menschen in Roboter Form
Eigentlich wurden Hunde schon immer als Begleiter in Kriegen eingesetzt. Sie dienten als Waffe gegen Gegner direkt oder auch als Spürhunde. Klar, dass man sich die Vorteile der Hunde auch in technischer Form zunutze macht. Der „BigDog“ wurde von der Firma „Boston Dynamics“ erbaut. Ursprünglich machte er eher Aufsehen durch sein Ungeschick, zahlreiche Videos landeten im Netz, wo man ihn beobachten konnte, wie er ständig umfiel. Das sorgte für Lacher, war aber so natürlich nicht gedacht.

Natürlich wurde er weiter entwickelt, um diese Fehler abzustellen. Inzwischen hat er keinerlei Probleme mehr, die verschiedensten Hindernisse zu überwinden und an sein angesteuertes Ziel zu gelangen, ohne umzufallen. So kann er eingesetzt werden, um den Soldaten ihre Gerätschaften, die diese benötigen, zu bringen. Vor allem in schwierigen unzugänglichen Geländen ist das natürlich eine gute Lösung.
5. Gute Fahrzeuge in schwierigem Gelände
Es wäre natürlich einfach, wenn Kriege auf guten Straßen stattfinden würden und nicht in schwierigen Gegenden, die schwer zugänglich sind und schwer zu befahren. Aber das war schon immer so und alleine dafür wurden ja Panzer entwickelt. Damit sie auch in hügeligen und steinigen Gelände vorankommen. Aber diese haben natürlich auch ihre Grenzen. So waren die Ingenieure gefragt, sich etwas Neues einfallen zu lassen, um auch in Gegenden mit schwierigen Bodenverhältnissen mobil zu sein.

Die Armee der USA hat dazu etwas entwickelt, dass zukünftig sehr hilfreich sein wird. Sie entwickelten Reifen, die ohne Luft auskommen. Als Vorbild dienten hier Bienenwaben. Sie bieten genug Stabilität und auch genug Dämmung, damit die Fahrzeuge leicht durch schwieriges Gelände fahren können. Kaum mehr Pannen. Diese kann man sich im Einsatz auch nur schwer leisten.
Ryan Fletcher/Shutterstock.com
6. In kurzer Zeit von einem Ort zum anderen
Seit über 100 Jahren ist auch die Luft der wichtigste Raum für das Militär. Seit jeher war es wichtig, die feindlichen Gegenden sowohl von der Luft aus ausspähen zu können, als auch vom Himmel aus schnell angreifen zu können. So ist also seit ewigen Zeiten die Luftfahrt und auch die Raumfahrt ein enger Verbündeter der Armeen auf aller Welt. Es wird gebastelt und getüftelt, um immer noch schnellere und bessere Flugzeuge zu bauen.

Eines der wichtigsten Flugzeuge war im kalten Krieg die „Lockheed Martin SR-71“. Diese erreichte eine sehr gute Höhe und war super schnell. Die Amerikaner konnten so problemlos die Abwehr der damaligen Sowjets bewerkstelligen. Aktuell wird das Nachfolgemodell gebaut, die SR-72. Diese soll noch mal so schnell fliegen als ihr guter Vorgänger.

7. Perfekt getarnte Panzer
Auch die Tarnung war natürlich immer wichtig. Ob es nun die Uniformen sind, die bis heute in Naturfarben fabriziert werden oder eben die Fahrzeuge. Sichtbarkeit bedeutete größte Gefahr, also arbeitete man praktisch schon immer daran, so gut getarnt wie möglich zu bleiben, um die Gefahr gering zu halten. Panzer zu verstecken war kein Problem. Klar, wenn sie stehen, ist es leicht. Aber wenn sie fahren, machen sie einen Höllenlärm. Dennoch, auch fahrende Panzer sind sichtbar, also musste hier eine Lösung her.

Die Firma „BAE Systems AB“ hat hier eine gute Tarnung entwickelt. Das Äußere der Panzer wurde so designt, dass diese von Nachtsicht Geräten nicht entdeckt werden können. Auch hat man das Äußere so gebaut, dass die Fahrzeuge sowohl in heißen Gegenden, als auch in kalten Gegenden nicht auffallen können, weil die Temperatur sich der Umgebung perfekt anpasst. So haben Gegner keine Chance, sie mit Temperatur Messgeräten zu enttarnen.
IMAGO / blickwinkel
8. Ein kleiner und wendiger Gefährte
Fahrzeuge, die sich problemlos der Umgebung anpassen lassen, waren natürlich schon immer sehr beliebt bei den Armeen. Sogenannte Amphibienfahrzeuge sind daher von jeher im Einsatz und sind auch bei Soldaten sehr beliebt, weil sie wirklich hilfreich sind. Sie können sich im Wasser bewegen und auch an Land weitere Dienste leisten. Der sogenannte „Quadski“, der von der Firma Gibbs entwickelt wurde, ist der neueste Freund des Militärs. Er kann ohne großen Aufwand vom Jetski in ein Quad verwandelt werden.

Also kann er dienlich sein sowohl im Wasser, als auch auf dem Gelände. Eigentlich war das Fahrzeug gar nicht für das Militär gedacht, sondern sollte ein Fun Mobil für Jedermann sein. Da es aber sowohl im Wasser, als auch auf dem Land und sogar im Schnee wunderbare Dienste leistet, war fast klar, dass sich Armee Einheiten auf der Welt dafür interessieren würden.

IMAGO / Xinhua
9. Autos, die fliegen können
Seit ewigen Zeiten träumen die Menschen davon, mit ihren Autos einfach über die Staus hinweg fliegen zu können. Ein Traum, bis jetzt. Denn der „Airmule“ von Urban Aeronautics könnte den Traum jetzt wahr machen, natürlich aber nicht für Jedermann. Das Auto kann sowohl fliegen, als auch fahren. Der große Vorteil hierbei, es ist keine Landebahn möglich, da das Auto senkrecht starten kann. Eine tolle Kombi, die natürlich auch für die Armeen der Welt nicht uninteressant ist.

Das Interesse ist sehr groß, da mit so einem Fahrzeug, bzw. Flug Fahrzeug viele Probleme gelöst werden könnten. Menschen können von Land und aus der Luft versorgt werden, auch Verletzte könnten einfach transportiert werden. Der „Airmule“ ist also sehr wertvoll, weil er alles in einem ist. Hubschrauber und Auto in einem, das ist eine geniale Erfindung!

IMAGO / ITAR-TASS
10. Die Aufklärungstechnik wird immer besser
Die Gegend zu erkunden, den Feind auszuspionieren, ohne entdeckt zu werden, ist natürlich das Wichtigste. Und so wurde gerade in den letzten Jahren viel Aufwand betrieben, um die Elektronik in den Fahrzeugen besser zu machen. Hochsensible Sensoren und künstliche Augen sorgen dafür, dass man die Gegenden meilenweit absuchen kann, ohne dass der Gegner davon etwas mitbekommt.

Dieser LKW sieht auf den ersten Blick völlig unscheinbar ist. Aber das täuscht. Der Krasukha 2 ist vollgepackt mit der besten Technologie, Radaren und Zielsuchern. Bis zu einer Entfernung von 250km kann feindliche Technik unschädlich gemacht werden. Sogar Satelliten können mit der Technologie, die in diesem LKW sitzt, gestört werden und so Gegner einfach ausschalten. Das ist schon genial!

11. Beste Technik, auch auf hoher See
Schon in alten Zeiten gab es Schlachten auf hoher See. Die Schiffe waren schon damals ausgestattet mit allem, was man benötigt, um den Gegner unschädlich machen zu können. Natürlich hatte man damals noch nicht die Technik, die man heute hat. Aber auch heute noch ist die Anwesenheit gerade auf den Meeren elementar und benötigt ebenso gute Technik, wie man sie auf dem Land verwendet. Die Marine ist also auch immer bestrebt, die besten Schiffe zu haben, modern und effektiv.

Das beste, was man auf dem Meer haben kann, ist autonom, also unabhängig zu sein und auch aus der Ferne gesteuert werden zu können. Vor einigen Jahren wurde dafür das „Overlord“ Programm ins Leben gerufen. Inzwischen wurden schon voll automatische Fahrten durchgeführt. Die Dauer dafür kann sich sehen lassen: Innerhalb von 7 Tagen konnten über 3.000 Meilen auf See zurückgelegt werden. Das ist beachtlich. Die Wissenschaftler und Ingenieure werden sicher noch vieles entwickeln, um das Militär besser auszurüsten und sicherer zu machen.