Der Mann aus Alaska filmt genau im richtigen Moment etwas Unglaubliches!

Marc am 16. August 2021
Alaska ist nicht gerade dicht mit Menschen besiedelt, was natürlich auch am Klima liegt, welches dort vorherrscht. Daher wissen wir recht wenig darüber. Viele denken, dort lebt gar niemand, weil ja das ganze Jahr über Eis und Schnee das Wetter bestimmen. Aber das stimmt natürlich nicht. Es leben sehr wohl Menschen dort und das sogar gerne. Die Geschichte hier fand in Knudson Cove statt, ein kleiner besiedelter Teil im Süden des Staates.

Wo wenig Menschen leben, gibt es natürlich für die Natur und auch die Tierwelt viel Platz und dementsprechend gäbe es auch viel zu sehen, wenn man mal dort hinreisen würde. Meistens aber ist alles unberührt, nur selten kommt ein Mensch vorbei. Und so finden die meisten Wunder und die meisten herrlichen Naturschauspiele statt, ohne das ein Mensch davon etwas mitbekommt.
Wie bereits erwähnt, leben nicht viele Menschen in Alaska. Tatsächlich sind es gesamt nur etwa 750.000 Einwohner in Alaska. Die meisten von ihnen leben in den großen Städten. Dort haben sie Arbeit und führen ein völlig normales Leben. Also nicht wie in vielen Fantasien, dass alle aus Alaska in Iglus leben. Das ist zwar eine schöne Vorstellung, stimmt aber so natürlich nicht. Auch leben nicht alle von Fischfang. Wir haben oft seltsame Bilder im Kopf oder? Romantische Vorstellungen.

Aber so ist es eben nicht. Sie arbeiten wie wir, gehen zur Schule wie wir. Aber fernab der Städte, in den kleinen Örtchen, kommt es vor, dass etwas sehr Aufregendes geschieht und so war es auch im Jahr 2016. Als ein Mann etwas filmte, was es in die Presse der ganzen USA geschafft hat. Der Mann war an diesem Tag an der Knudson Cove Marina mit seiner Kamera unterwegs.
Das Video, das später die Runde machte, durch die USA und weit darüber hinaus, wurde von einem Unbekannten gedreht. Er hat weder seinen Namen genannt noch sich zu erkennen gegeben. Viele vermuten, dass es ein Fischer ist, der in Knudson Cove lebt und an der Marina arbeitet. Er könnte auch ein Helfer sein, der den Fischern zur Hand geht. Sicher ist, er hat ein sehr aufregendes Video machen können.

Man weiß nicht, was den Mann bewogen hat, ausgerechnet an diesem Tag die Kamera auf das Meer zu richten. War es ein Gefühl? Eine Eingebung? Jedenfalls hat er damit wirklich ein glückliches Händchen bewiesen und seine Kamera konnte etwas einfangen, was nur wenigen sonst so einfach gelingt. Ein seltenes Naturschauspiel, wofür andere Jahre brauchen, es zu filmen, wenn es überhaupt je möglich ist.
Er war offensichtlich auf einem Boot, als er die Aufnahmen machte. So gelang ihm etwas, wofür andere sonstwas geben würden. Etwas zu filmen, was niemals sonst einfach so gefilmt werden kann! Das Beste an der Situation war, dass er wirklich nur etwa eine Armlänge entfernt war. Ein Glück, dass er nicht erschrocken ist und die Kamera ins Wasser gefallen ist! Das wäre fatal gewesen und niemand hätte die Aufnahmen je zu Gesicht bekommen.

Der Mann hatte offensichtlich das Wasser beobachtet. Er sah wohl einfach in die Ferne, beobachtete die Sonne, wie sie aufging und sah dann wieder auf das Wasser und dort fiel ihm etwas auf, was ihn dazu bewog, schnell die Kamera zur Hand zu nehmen und das ganze aufzunehmen. Was konnte im schlechtesten Fall schon passieren? Einfach mal filmen, das war eine sehr gute Idee!
Offensichtlich war der Mann nicht alleine auf seinem Boot. Denn zu Beginn des Videos hörte man, wie er mit einem anderen Mann sprach und diesen auf etwas aufmerksam machte. Er zeigte wohl auf das Wasser und bemerkte, dass sich dort etwas bewegen würde. Es waren Blasen zu sehen, die langsam aufstiegen und der Mann hielt seine Kamera zum Glück genau darauf.

Die beiden wussten wohl, dass das etwas außergewöhnliches sein musste, denn beide klangen sehr aufgeregt und bemerkten, dass immer mehr Luftblasen nach oben stiegen. Man hörte wie der Mann sagte: „Es ist jetzt genau da! Genau hier wird es hoch kommen.“ Was konnte das sein? Es musste etwas Aufregendes sein, denn Fischer sind nun nicht gerade für große Euphorie bekannt. und ja, es war etwas ganz Besonderes, was er filmen konnte.
Die Zuschauer konnten auch die Luftblasen bewundern, der Mann hielt die Kamera die ganze Zeit darauf und wir können uns gut vorstellen, wie gespannt alle waren. Vor allem der Fischer. Was würde er jetzt gleich zu sehen bekommen? Was konnte so viele Luftblasen erzeugen, es musste etwas Großes sein. Das war auf jeden Fall sicher.

Denn nach einer Weile war klar, was diese unglaublich großen Luftblasen verursachte. Es war ein gigantischer Buckelwal, der dort aus dem Wasser stieg! Nur wenige Meter vom Boot des Mannes entfernt, kam er hoch. Das war bestimmt ein grandioser Anblick! Sein Maul war weit offen, Angst hatte aber keiner der Männer. Ganz im Gegenteil. Das war ein richtiger Gänsehaut Moment! So nah kommt man mit seiner Kamera so einem Tier wirklich nur sehr selten.
Aber was hatte der Buckelwal vor? Es war sein Jagdtrieb, der ihn nach oben brachte. Wale machen erst mal eine Art „Blasennetz“. Das bedeutet, dass sie viele Luftblasen nach oben schicken, die einen Ring bilden und so verwirren sie ihre Beute, die sie sich oben erhoffen. Natürlich wollte der Wal nichts Böses von den Männern. Er dachte wohl, dass dort schönes Futter auf ihn wartete. Der Mann und sein Gefährte waren jedenfalls total begeistert!

Als der Wal bemerkte, dass dort nichts Leckeres wartet, war er enttäuscht und tauchte ebenso schnell wieder ab, wie er aufgetaucht war. Das ganze dauerte wirklich nur wenige Sekunden und wenn der Mann nicht geistesgegenwärtig seine Kamera gezückt hätte, wären niemals diese tollen Bilder entstanden! Aber so konnten alle das kleine Wunder selbst beobachten. Traumhaft!
Das Video machte sehr schnell im ganzen Internet die Runde und die sozialen Medien bzw. ihre User waren begeistert! Wie oft gelingt es schon, einem so gewaltigen Tier so nahe zu kommen? Den wenigsten. Der Fischer hatte großes Glück und er war schnell genug, das Ganze mit seiner Kamera verewigen zu können. Der Buckelwal weiß gar nicht, dass er ein Star geworden war. Es wird ihm aber auch herzlich egal sein.

Das war ein Moment, wie man ihn wirklich selten erlebt. Natürlich kann man Walen nahe kommen. Es gibt sogar „Whale Watching“ Touren. Aber wirklich in freier Wildbahn, gelingt es nur selten, einem so herrlichen Tier so nahe zu kommen. Der Mann hatte übrigens keinen Moment Angst, ganz im Gegenteil. Alle waren ehrfürchtig und dankbar, dass sie diese Aufnahmen machen konnten. Eines wird dadurch aber auch wieder klar: Wir sollten unsere wilde Natur viel besser schützen. Findet ihr nicht auch?