30 Jahre lang war etwas im Dschungel verschwunden, das Millionen wert ist! Was Sie in dem Flugzeug gefunden haben ist Millionen wert!

Chrissy am 29. July 2021
Was Sie im Inneren des Flugzeugs gefunden haben, ist Millionen wert!
Ein Teil der Royal Australian Air Force flog eines Tages im Jahr 1972 über den Dschungel von Papua-Neuguinea und sah unten, zwischen all den Bäumen und den Sträuchern etwas, was ihnen den Atem stocken ließ. Sie entdeckten ein riesengroßes Flugzeug, welches schon seit über 30 Jahren als vermisst galt. Keiner konnte glauben, was er da sah.

Die Soldaten überlegten, ob es wirklich das Flugzeug sein könnte, was seit so vielen Jahren als vermisst galt? Sie kamen zu dem Schluss, dass das durchaus möglich war, wenn man die Lage bedachte, in der es entdeckt wurde. Inmitten des Dschungels, wo kaum jemals ein Mensch hinkommt, war das gut möglich. Dort befand sich viel unberührte Natur, die so ein Flugzeug ohne weiteres überwuchern konnte und es so praktisch unauffindbar machte.
Was denkst du haben sie im Inneren gefunden? Du erfährst es auf den nächsten Seiten:

Inmitten der wilden Natur
Sie waren wirklich begeistert, dass sie das alte Flugzeug entdeckt hatten. Allerdings standen sie jetzt erst recht vor großen Herausforderungen. Das Gelände war ja mitten im Dschungel, es war also nicht leicht, einfach dorthin zu gelangen. Noch dazu lag das Objekt mitten in einem der Sümpfe, welche von Krokodilen bewohnt wurden. Also keine leichten Voraussetzungen für eine einfache Bergung.

Der Vorteil dieser unwirtlichen Gegend war allerdings, da es so tief im Dschungel und in dem feuchten Gebiet lag, konnte das Flugzeug noch gut erhalten sein. Niemand hatte es bisher entdeckt, da waren sich alle einig. Nun mussten sie nur überlegen, wie sie am besten dahin gelangen und wie sie sich vor den Krokodilen schützen konnten. Eine schwere Aufgabe lag vor ihnen, bzw. mussten sich andere um die Bergung kümmern.
Ein ganz besonderer Fund
Das gute war wirklich, dass das Flugzeug so tief im Dschungel abgestürzt war. Wäre es inmitten einer Lichtung abgestürzt oder in der Wüste, dann wäre es ganz sicher nicht so gut erhalten gewesen. Sie fanden schnell heraus, welches Flugzeug das war. Es war ein Kriegsflugzeug aus dem Weltkrieg und sie nannten es liebevoll „Sumpfgeist“.

Das Flugzeug galt als für immer vermisst. Man hatte es schon abgeschrieben, weil niemand nach so langer Zeit damit rechnete, dass es auftauchen würde. Somit war es etwas ganz Besonderes und der Fund rief viele Fachleute auf den Plan. Unter anderem auch Fred Hagen, der ein Archäologe der Luftfahrt ist. Er war von Anfang an begeistert, dass man so ein altes Flugzeug mitten im Dschungel gefunden hatte.
Ein alter Soldat und hervorragender Geschäftsmann
Jetzt stellen wir dir David Tallichet Jr. aus Dallas vor. Dieser ist ein ehemaliger Soldat und hat nach den Kriegen ein Unternehmen aufgebaut. Seine Leidenschaft galt auch nach seiner Armeezeit weiterhin allen Fahrzeugen, die von der Armee stammten und er machte aus dieser Leidenschaft ein florierendes Geschäft.

Er hat viele Restaurants erbaut, die sich allesamt dem Motto der Luftfahrt widmen. In seiner Freizeit sammelt er alte Armee Flugzeuge. Ein ungewöhnliches Hobby. Er richtet sie wieder her und hatte zum Zeitpunkt, als man den „Sumpfgeist“ fand, bereits 120 Flugzeuge in seinem Besitz. Da hat er sicher ein großes Grundstück, denn wo lagert man sonst so viele Flugzeuge? Sicher nicht auf einem kleinen Hinterhof.

Für ihn ging ein Traum in Erfüllung
Der Freund der alten Flugzeuge verspürte eine große Freude, als er von dem Fund im Dschungel hörte. David Tallichet Jr. hatte während seiner Zeit bei der Armee einen ganz ähnlichen Flieger geflogen, wie er im Dschungel gefunden worden war. Als er von dem Fund hörte, nahm er Kontakt zu Hagen auf, dem Archäologen und sie veranlassten eine Bergungsaktion, die allerdings viele Jahre dauern sollte. Die beiden waren einfach begeistert und wollten die Maschine unbedingt bergen. Das war in den 1980er Jahren und sie freuten sich auf ihre Aufgabe.

Sie wollten einfach nichts weiter machen, als diese alte Dame aus dem Dschungel zu holen. Der Sumpfgeist sollte raus aus den Sümpfen. Allerdings war ihnen die Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. Es war eine Flying Fortress Maschine der US Armee. David kannte sich damit gut aus und war ein verwandtes Modell in den 1930er Jahren selbst geflogen. Er meinte, dass diese Sorte eine „fliegende Festung“ wäre.
Besser erhalten als erwartet
Sie wussten, es erwartet sie eine Menge Arbeit, wenn sie den alten Sumpfgeist wirklich bergen wollte. Allerdings war das Beste daran, dass es eine sehr gute Chance gab, das alte Flugzeug in einem Stück aus dem Dschungel zu holen. Sie war wirklich gut erhalten, so war klar, dass sich das Unternehmen lohnen würde. Als Tallichet und Hagen sie schließlich bargen, waren sie die einzigen Besitzer einer langen Geschichte der Luftfahrt. Ihre B-17 war die einzige, die jemals in gutem Zustand gefunden wurde.

Der Fund erregte natürlich Aufsehen. Aus historischer Sicht heraus war klar, dass sich viele weitere Stellen dafür interessieren würden. Das Pacific Aviation Museum auf Hawaii untersuchte das Wrack auch vor Ort und gab später als Erklärung ab, dass es die einzige völlig intakte Maschine dieser Art, also der einzige B-17 Typ ist, der in so einem guten Zustand jetzt noch aufgefunden wurde. Allein der historische Wert war also enorm. Man sah sogar noch alle Macken, die sie während ihrer Flüge durch Gegner erhalten hatte.
Noch von der alten Generation
Das Besondere an dieser Maschine war ihre ruhmreiche Vergangenheit. Die Zeit ihres Einsatzes reichte bis in die frühen 1930er zurück. Der damalige US Präsident Roosevelt wollte seiner Armee bessere Fahr-und Flugzeuge bieten und so wurden neue Flugzeuge erbaut, die vieles transportieren konnten und auch fern gelegene Truppen erreichen konnten. Dafür war sie eigentlich gedacht und Boeing baute die B-17. Ab 1935 dann wurde sie aber auch im Krieg eingesetzt.

Als das erste Modell fertig war und man es für gut und wertvoll befunden hatte, gingen die ersten Maschinen an den Start. Später wurden sie weiter entwickelt, damit die Technik stets auf dem neuesten Stand war. Ab 1941 flogen die ersten B-17 E Maschinen und es wurden ca. 12.000 Flieger gebaut, 8.600 davon waren das gleiche Modell wie die gefundene im Dschungel. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, wie heftig der Krieg war und wie viele davon im Lauf ihres Einsatzes vernichtet wurden. Daher war es nur logisch, dass sich in den 1980er Jahren alle sofort begeistert von dem Fund des fast perfekt erhaltenen Flugzeuges zeigten.
Von der schönen Welt mitten ins Kriegsgebiet
Der gute alte Sumpfgeist hat eine Geschichte, die schon ohne ihren Fund interessant genug gewesen wäre. Die Zeit war dunkel damals, der Krieg tobte. Viel arbeiten musste die Maschine allerdings nicht. Sie wurde einen Tag vor dem Angriff auf Pearl Harbor das erste Mal startklar gemacht. Sie flog von San Francisco nach Pearl Harbor. Es musste gleich zum Angriff übergehen und so kam es zu seinem verhängnisvollen Absturz.

Die Geschichte erzählt uns, dass am 23. Januar des Jahres 1942 Japaner eine Gemeinde auf New Britain in Papua, Neuguinea überfielen und die Besatzungen, die dort waren, bedrohten. Und genau an diesem Schauplatz hatte die B-17 E ihren ersten Einsatz. Einen Monat später bereits musste sie antreten, um die feindlichen Schiffe im Hafen anzugreifen. Alles sah gut aus, es schien, als würde die Mission gut gehen. Aber ihr alle wisst, die Geschichte mit Pearl Harbor endete dramatisch.
Ein kleiner Fehler sorgte für das Drama
Es hätte alles gut laufen können. Aber, der damalige Kapitän des Flugzeuges, Fred C. Eaton Jr. erfuhr von seiner Mannschaft, dass sie Probleme hatten, die Türen des Bombenschachtes zu öffnen. Sie steckten einfach fest! Eigentlich sollten sie direkt angreifen, aber die Türen sorgten dafür, dass alles schief ging. Der Kapitän war gezwungen, eine weitere Runde über den Schiffen im Hafen zu kreisen und so hatten die Gegner genug Zeit, sie zu entdecken und ihrerseits anzugreifen. Sie wurden mit aller Kraft vom Gegner angegriffen.

Es kam also zu einem direkten Schlagabtausch zwischen dem späteren Sumpfgeist und einer feindlichen Maschine. Die „Flying Fortress“ wurde umzingelt und von mehr als einem Dutzend Gegnern angegriffen. Der Pilot hatte sicher alles unternommen, um das Drama zu verhindern, aber die Gegner waren einfach zu stark, zu viele. Einer der Schüsse sorgte für ein Leck, was die Maschine sehr bald zur Notlandung zwingen würde. Das war klar. Dem Kapitän zu dieser Zeit wohl noch nicht.
Der Kapitän wollte auf einem Feld landen
Als er es bemerkte, dass ihm der Treibstoff nicht mehr lange reichen würde, versuchte der Pilot, die Maschine auf einem geeigneten Platz zu landen. Er hoffte, dass er Felder, also freies Land erreichen konnte, damit er die Maschine wenigstens sicher zu Boden bringen konnte. In einiger Entfernung sah er vermeintliche Felder aus Weizen. Was er nicht wusste, dass das nur Sumpfgras war. Kein normales Land. Ein fataler Irrtum also.

Jetzt allerdings geschah ein Wunder. Sie landeten sicher auf dem „Feld“, was Sumpf war und die Besatzung war am Leben und unversehrt! Sie hatten großes Glück, denn alleine der Kampf hätte für alle ja schon tödlich enden können. Die Notlandung aber erst recht. Die Soldaten waren froh, noch am Leben zu sein, waren aber mitten im Dschungel und wanderten so viele Tage durch das unwirtliche Gelände. Es ging ihnen sehr schlecht. Sie mussten mit der Hitze kämpfen und auch mit böse stechenden Mücken.
Alle waren in einem schlechten Zustand
Durch die vielen Stiche und wohl auch durch das Fehlen von Wasser und Nahrung wurden nacheinander alle krank. Sie bekamen Malaria und wären wohl elendig im Dschungel umgekommen, wenn sie nicht ein Bewohner des Dschungels gefunden und in sein Dorf gebracht hätte. Die Bewohner dort pflegten sie alle gesund und wurden danach wieder zu einem Stützpunkt begleitet, wo sie ihre Kameraden in Empfang nahmen. Aber was wurde aus der Maschine? Niemand wusste, wo genau sie gelandet war. Bis sie schließlich im Jahr 1972 durch den Rundflug gesichtet wurde.

Schön, dass die Besatzung den Sturzflug heil, mehr oder weniger, überstanden hatte und man gab das Flugzeug auf. Natürlich wurde danach gesucht, aber keiner wusste, wo er suchen sollte. Als sie endlich ja entdeckt wurde, dauerte s viele Jahre, sogar Jahrzehnte, bis sie geborgen war. Im Jahr 2006 kam sie wieder in die USA, nach vielen Jahren und nach zähem Ringen um die Erlaubnis, das Wrack nach Hause bringen zu dürfen. In Long Beach wurde sie dann ausgestellt und sogar die ehemalige Crew, also wer noch am Leben war, nahm an der Ausstellung teil. Das war sicher ein toller Moment. Aber wie ging es dann weiter?
Endlich angekommen
Als die Bergung endlich geglückt war und die alte Dame in ihrem hergerichteten Zustand wieder in den USA war, hatten sich viele Menschen dafür interessiert und sie sich angesehen. Sie hat jetzt ihren Platz in einem Museum. Seit 2013 kann man den Sumpfgeist im Pacific Aviation Museum in Pearl Harbor besuchen. Die Maschine soll aufwändig saniert werden, auch wenn das Millionen kosten sollte. Das war es aber allen wert, denn keine Maschine dieses Typs wurde jemals so gut erhalten aufgefunden.

Die Entdeckung des Sumpfgeistes ist etwas ganz Besonderes, allerdings nicht ganz einzigartig. Als der Imgur User „CanadaSpeedoMan“ mit seiner Frau durch Grönland tourte, fanden sie etwas sehr mysteriöses. Sie waren viele Tage durch die wilde Landschaft Grönlands gewandert und fanden dann eine Menge alter Fässer und ein eingestürztes Gebäude. Was mochte es damit auf sich haben?
Ruinen, aber wovon?
Seht euch das Bild an. Das ist schon etwas ganz besonderes, wenn man bedenkt, dass Grönland ja nicht gerade dicht bevölkert ist. Das Land ist zwar sehr beliebt, aber nur, wenn es das Wetter zulässt. Hier leben nicht viele Menschen und die meiste Zeit des Jahres liegt das meiste unter einer Schicht aus Schnee und Eis. Also was war das hier? Welche Ruinen standen hier mitten in der Wildnis, und was noch viel wichtiger ist, was war es ehemals?

Dieser Ort war ursprünglich ein Zwischen Stützpunkt. Das Militär hatte inmitten dieser eisigen Landschaft eine Tank Stelle errichtet. Da die Flugzeuge damals nicht endlos fliegen konnten, wurde hier eine Art Zwischenstation errichtet, an der man die Maschinen wieder auftanken konnte, ehe sie weiterflogen. Noch heute zeugen die Überreste also von der damaligen Zeit und verfallen aber nach und nach.
Eine alte Zwischen Station
Die Landebahn war fast 5.000 Fuß lang. Hier mussten die Flugzeuge landen, damit sie nicht über den Gewässern ohne Treibstoff abstürzen mussten. Die Zwischenstation wurde im Jahr 1942 erbaut und benötigte natürlich eine ganze Weile. Viele Truppen waren hier vor Ort, um alles fertig zu bekommen. Dieser Stützpunkt war sehr wichtig und sollte es auch viele Jahre bleiben.

Zwischen 1942 und 1947 machten hier viele Armee Flugzeuge ihre Stops, um aufgetankt zu werden. Die „Blue East Two“, wie der Stützpunkt genannt wurde, verlor allerdings schon ab Kriegsende im Jahr 1945 an Bedeutung und wurde immer weniger angeflogen. Dann, im Jahr 1947 erkannte man, dass man ihn gar nicht mehr brauchte und so wurden die Leute, die dort vor Ort waren, abgezogen und der Stützpunkt hatte ausgedient. Heute sind also nur noch die Überreste dieser einst wichtigen Tankstelle zu sehen.
Alles blieb, wie es war
Es blieb alles vor Ort. Nichts wurde wieder abgeholt. Das kann man schon ein bisschen verstehen, das geschah sicher aus Kostengründen. Denn alles, was man damals zum Bau der Zwischenstation und der Landebahn benötigte, musste mit Schiffen dorthin transportiert werden. Da es kaum Bäume auf Grönland gibt, in Island übrigens auch nicht, musste das benötigte Holz mit Schiffen besorgt werden.

Nach der Schließung des Stützpunktes, der Tankstelle, wie wir sie nennen, hatte wohl niemand Lust, alles wieder erst kunstvoll abzubauen und mit Schiffen zurück in die USA zu transportieren. So blieb also alles da und kann noch heute in Grönland besichtigt werden. Also wenn ihr mal da seid, schaut euch das an. Ein Stück alter Geschichte wartet selbst am entlegensten Ort der Welt auf Besucher.