16 Dinge, die dir die Kassiererin nie sagen würde! Nummer 6 wird deinen Einkauf verändern!

Tim am 02. March 2021
1. Das Kleingeld-Zählen der Älteren
Wir kennen es alle. Wir wollen noch schnell einkaufen, meistens nach der Arbeit, wir sind müde und auch hungrig. Endlich haben wir den Einkauf zusammen und stellen uns an die Kasse. Mit sicherem Geschick natürlich an die Kasse, wo es am längsten dauert. Grund dafür? Meistens ältere Leute, die erst mal ihr Kleingeld zählen. Das dauert und nervt nicht nur alle, die mit anstehen, sondern auch die Kassierer/innen.

Es nimmt einfach viel Zeit in Anspruch. Klar, wir haben alle Verständnis, viele haben im Alter so wenig Geld, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes jeden Cent herum drehen müssen. Aber an der Kasse ist das einfach Zeit raubend und nervig. Einen Tipp haben Kassierer/innen für die Älteren: Einfach eine Seite der Geldbörse nur mit Kleingeld füllen, am besten gezählt, so geht es dann an der Kasse schneller.
2. Die Ware, die keiner will
Was passiert eigentlich mit Waren, die an der Kasse nebendran landen? Viele entscheiden sich im letzten Moment noch um und wollen die Süßigkeiten oder was auch immer sie eigentlich kaufen wollten, dann doch nicht. Aber wird das dann weggeworfen? Nein, natürlich nicht. Selbst die Wurst, die abgepackt neben der Kasse liegt, muss nicht zwingend im Müll landen.

Nichts wird weggeworfen. Es gibt ja auch diese fleißigen Bienchen, die ständig im Markt rumlaufen, um Regale aufzufüllen. Diese Mitarbeiter gehen auch an den Kassen vorbei und sammeln dort alles ein, was dort herumliegt, weil sich der Käufer, die Käuferin anders entschieden hat. Diese Waren werden dann wieder einsortiert.
3. Kunden sind sehr schnell genervt
Jeder will schnell wieder aus dem Markt. Man hofft ja schon immer, gerade die richtigste Zeit erwischt zu haben, wo am wenigsten los ist. Aber das ist oft nicht möglich, vor allem nicht, wenn man nach der Arbeit einkaufen geht, das wollen viele andere auch. Oder am Samstag, wo alle gehen. Dann ist das einfach nervig. Und dann passiert es: Der berühmte Storno Schlüssel wird gebraucht ..

Warum auch immer schnauft dann jeder erst mal tief durch und verdreht die Augen. Aber die Erfahrung sagt allen Kassierern, das dauert echt nicht lange und keine Sorge, niemand will den Käufer an der Kasse unnötig aufhalten oder nerven. Sie sind auch froh, wenn sie die Kunden schnell in ihren wohlverdienten Feierabend entlassen können.
4. Der mysteriöse Supermarktrabatt
Wer auch immer das Gerücht aufgebracht hat, es stimmt einfach nicht. Auch Supermarktmitarbeiter zahlen völlig normale Preise und bekommen nicht alle Produkte automatisch geschenkt. Auch einen Rabatt gibt es nur noch in den wenigsten Läden. Früher war das wirklich anders. Da bekamen die Mitarbeiter zumindest auf alle „Non Food“ Artikel noch einen Personalrabatt. Aber bei Lebensmitteln zahlten sie schon immer den ganz normalen Preis. Zumindest ist das in den meisten Märkten so.

Es gibt schon Mitarbeiter Aktionen, diese beziehen sich dann aber eher auf Saisonwaren. Es heißt auch, dass Rewe seinen Mitarbeitern Prozente auf ziemlich alles gibt. Wie weit das stimmt, wissen wir nicht. Jedenfalls seid euch sicher, sie müssen genau so zahlen wie ihr, Geschenkt gibt es leider nirgends einfach alles. Schade eigentlich.
5. Kassenzettel ja oder nein?
Diese Frage ist vielen lästig. Kassenzettel? Ja. Oder Nein. Tatsächlich wollen einen die Kassierer mit dieser Frage auch gar nicht nerven. Sie müssen fragen. Sie sind aber auch froh, wenn man keinen möchte. Für die Umwelt ist es ja auch besser, ohne die Zettelwirtschaft. Allerdings hat es schon einen Grund, warum man den Zettel mitnehmen sollte.

Besonders mir ist es schon häufiger passiert, dass Waren verdorben sind, lange vor dem Ablauf des MHD. Hier bin ich dann froh, wenn ich den Zettel noch habe und das Produkt problemlos umtauschen kann. Auch wenn man Dinge kauft, die Garantie haben, dann braucht man den Zettel als Beleg, wann und wo das Gerät oder was auch immer gekauft wurde. Bei einzelnen Artikeln, einer Breze oder einem Getränk, kann man darauf verzichten.
6. Sag nein zum Kassenzettel!
Wenn dich die Zettel nerven, sag das auch an der Kasse am Schluss. Also nicht, das nervt mich, sondern einfach nein. Pass einfach auf, was du gekauft hast, rechne im Kopf mit, ob die Summe stimmt. Überlege, was du gekauft hast, ob es Probleme mit dem MHD oder Garantie geben könnte, wenn nein, dann verzichte auf den Zettel.

Wie lange sollte man Zettel eigentlich aufheben, wenn man sie doch mitnehmen möchte? Kommt darauf an. Hast du ein Elektrogerät gekauft, mindestens 2 Jahre. Hast du verderbliche Ware gekauft, mindestens bis diese aufgebraucht ist. Ansonsten braucht man die Zettel gar nicht aufheben, sie können direkt nach dem Einkauf entsorgt werden.
7. Eierkontrolle
Viele fragen sich, warum die Eierschachteln kontrolliert werden, wenn man welche kauft. Machen die Damen und Herren an der Kasse sich Sorgen, dass welche zerbrochen sind und man daheim nur noch Rührei damit machen kann? Oder wollen sie nachsehen, ob auch alle 10 Eier im Karton sind? Nein, nichts davon. Der Grund ist ein ganz anderer.

Tatsächlich sind die Kassierer verpflichtet, in jeden größeren Karton zu sehen, der leicht zu öffnen ist, weil du könntest ja heimlich was mitgehen lassen. Das alleine ist der Grund, warum praktisch jede Schachtel geöffnet wird. Man kennt das auch von Haarfärbemitteln zum Beispiel. Einfach eine Art Diebstahlkontrolle. Gut, wenn man nichts zu verbergen hat, ist das auch okay. Sie machen ja nur ihren Job.
8. Das Geheimversteck
Die Leute an der Kasse haben meistens unter der Kasse, bzw. ihrem Platz noch mal einen geheimen Platz, wo sie Geld versteckt haben. Ja, ein Schatzbereich sozusagen, der aber natürlich niemand anderen etwas angeht. Aber wofür ist dieses überschüssige Geld denn da? Bekommt man was zugesteckt, wenn man gar zu ärmlich aussieht? Nein, natürlich nicht. Das hat eine völlig pragmatische Ursache.

Der schlichte Grund ist, dass nicht zu viel Geld in der Kasse sein darf. Dass aber auch zu Stoßzeiten kein Kunden Stau entstehen soll, weil einem jemand erst neues Geld für die Kasse oder auch Wechselgeld bringen muss. Also keine Geldgeschenke von den Kassierern, sondern einfach ein „Bunkern“ von Geld.
9. Kassierer-Stress
Was ist eigentlich, wenn am Ende des Tages zu wenig Geld in der Kasse ist? Muss die Kassiererin, oder der Kassierer das dann aus eigener Tasche bezahlen? Denn man kann es sich gut vorstellen, dass bei aller Alltagshektik schon mal zu wenig abgerechnet wird oder sogar zu viel. Bekommt der Mitarbeiter das Zu viel dann?

Nein, es sollte nichts davon passieren. Also weder zu viel, noch zu wenig Geld darf in der Kasse sein. Unseres Wissens nach muss ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin, sollte ein Minus in der Kasse sein, dass nicht aus eigener Tasche bezahlen. Aber sie oder er wird sich einen Vortrag über „Aufmerksam sein am Arbeitsplatz“ anhören müssen. Denn kein Chef möchte gerne draufzahlen wegen schlampiger Mitarbeiter.
10. Diebstahlsicherung
Auch so eine Frage, die immer wieder auftaucht. Was genau darf denn der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin von einem wissen wollen? Darf er oder sie in die Tasche sehen? Nein. Befugt sind sie eigentlich nicht dazu. Eigentlich darf das nur die Polizei. Aber was bedeutet das genau? Muss ich das nicht zeigen?

Es ist so. Wenn man dich höflich darum bittet und du die Tasche herzeigst, weil du sowieso nichts zu verstecken hast, dann ist das rechtlich okay. Wenn du dich weigerst, können die Mitarbeiter das Sicherheitspersonal holen oder auch die Polizei, weil sie dann davon ausgehen, dass du doch irgendwas gestohlen haben könntest. Also im eigenen Interesse, zeig einfach, aber nur, wenn man höflich fragt.
11. Karte oder lieber Barzahlung?
Viele denken auch, dass die Leute an der Kasse eher genervt sind, wenn man mit Karte zahlt, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ihnen ist das sogar viel lieber, wenn jemand mit Karte, statt mit Bargeld zahlt. Ist eigentlich auch logisch. Die Gründe liegen auf der Hand.

Man muss nicht mitrechnen, das Kartenlesegerät übernimmt den ganzen Job. Es fließt kein Geld, weder vom Kunden zum Kassierer, der Kassiererin und anders herum. Sie genießen das sogar, wenn sie mal kurz durchatmen können, weil sie mal nicht denken müssen. Also wer gerne mit Karte zahlt, ruhig weitermachen. Die Leute an der Kasse freut es. Wenn auch nicht die anderen Kunden. Aber das kann dir egal sein.
12. Kartenzahler an die Macht
Du solltest nur nicht mit Karte zahlen, wenn du dir nicht sicher bist, ob genug auf dem Konto ist. Denn es gibt wirklich nichts, was peinlicher ist, als wenn die Karte nicht genommen wird. Dann steht man da mit hochrotem Kopf. Oder wenn du dir die Geheimzahl nicht merken kannst. Das hält dann den ganzen Betrieb auf und ist doch wieder nervig, für dich und auch für alle anderen.

Daher nur mit Karte zahlen, wenn genug Geld auf dem Konto ist, wenn die Pin sitzt und dann aber her mit der Karte. Ganz egal wie sehr die Kunden hinter dir schnaufen. Denn auch die denken dann immer, das dauert länger. Dabei stimmt das gar nicht. Lass sie schnaufen und gut ist es. Sie nehmen auf dich ja auch keine Rücksicht, wenn sie mühsam ihr Kleingeld zählen.
13. Kassen Detektive
Stimmt es eigentlich, dass Kunden an der Kasse beobachtet werden, durch verspiegelte Fenster? Ja, das stimmt. Man sieht das oft noch in alten Supermärkten, dass auffällig neben der Kasse so ein großer Spiegel hängt. Aber für was ist der da? Aus Schutz vor Überfällen, oder was ist der Grund? Sowohl als auch.

Der Hauptgrund dafür ist, dass man den Verlauf an den Kassen so besser im Blick behalten kann, ohne dass sich die Kunden zu arg beobachtet fühlen und auch die Mitarbeiter an den Kassen nicht. Desweiteren ist es tatsächlich hilfreich, wenn irgendwas Kriminelles vor sich geht, kann der oder die Mitarbeiterin hinter der Scheibe natürlich auch Hilfe holen. Und es stört ja auch keinen.
14. Probeeinkäufer
Gibt es wirklich auch Tester, also Testkäufer, die die Mitarbeiter testen? Aber natürlich! Es wird immer wieder getestet, wie flüssig der Ablauf ist, wie freundlich die Mitarbeiter sind und natürlich auch, ob Dinge wie Jugendschutz und sowas eingehalten werden. Aber erkennen die Kassierer/innen diese Tester?

Nein, das sind Leute wie du und ich. Sie geben sich als ganz normale Käufer und versuchen, obwohl sie jung aussehen, Tabak oder Alkohol zu kaufen und prüfen so, ob der Mitarbeiter an der Kasse auf Zack ist und das Alter kontrolliert. Oder sie kaufen normale Waren und testen einfach, wie freundlich der Ablauf ist. Wann die Tester kommen, bleibt natürlich immer ein Geheimnis.
15. Das Kassenband
Was ist das eigentlich immer mit diesem verflixten Kassenband? Mal läuft es gar nicht, mal viel zu langsam und manchmal rast es davon? Es gibt verschiedene Einstellungen. Das ist das Geheimnis. Es gibt ein „Aus“, „Lichtschranke“ und die Einstellung per „Pedal“. Wir kennen es ja. Manchmal staut sich alles, weil nichts vorwärts geht und dann wieder ist der Turbo drin.

Da hat man dann fast Angst, dass die Waren übers Band hinausschießen. Aber keine Sorge. Die Mitarbeiter an der Kasse wirken zwar oft geistesabwesend, haben aber alles im Blick. Mehr als du denkst. Eine Funktion hat das Band übrigens nicht: Einen Rückwärtsgang. Das braucht es aber auch nicht. Für was denn auch.
16. Ordnung ist das halbe Leben
Kennt ihr die Leute, die irgendwie alles kreuz und quer auf das Band hauen? Also das totale Chaos? Mögen die Kassierer das? Nein, niemand mag das. Aber man kennt das auch selbst. Hinter einem stehen gefühlt 100 Leute, alle genervt und du willst den Betrieb nicht aufhalten. Dann fängst auch du an, alles so schnell wie möglich auf das Band zu donnern.

Aber achte dennoch darauf, zumindest bisschen Platz zwischen den Produkten zu lassen. Denn sonst staut sich wirklich alles und ein Teil kann auf den Boden fallen. Wenn das dann die Eier sind, gute Nacht. Daher bisschen Ordnung halten, bei allem Stress. Dann geht’s auch schneller und die gefühlt hundert Leute hinter dir haben nichts zu mosern. Die haben eh nichts zu mosern. Sie sind Kunden, genau wie du.