15 Hacks für deinen Garten, die total viel bringen! Vor allem Punkt 7 ist wertvoll

Chrissy am 25. June 2021
Wer nicht viel von Anbau im Garten versteht, wird sich natürlich zu Beginn erst mal schwer tun. Aber auch alte Hasen, was Gärten betrifft, machen es sich oft viel zu schwer. Hier kommen einige Tipps und Hacks, die dir die Gartenarbeit nicht nur erleichtern sollen, sondern sogar für einen fruchtbaren Garten sorgen werden. So kannst du dir dein eigenes kleines Paradies auf ganz einfache Weise erschaffen.

Mit Eierschalen gegen Schädlinge
Man kann es Schnecken und anderen Schädlingen richtig unbequem machen. So unbequem, dass sie auf deinen Garten bald gar keine Lust mehr haben. Einfach zerbrochene Eierschalen rund um deine Pflanzen anbringen. Das verhindert, dass sie diese einfach befallen können. Sie werden sich hüten, sich an den harten Kanten zu verletzen. Manche zweifeln an dieser Technik, aber es hat auch schon vielen geholfen. Daher ist es mindestens einen Versuch wert!
Alte Windeln als perfekter Wasserspeicher
Viele haben noch alte Windeln übrig und nicht weggeworfen. Gut so. Denn aus diesen kann man prima Wasserspeicher für Pflanzen machen! Ob du nun in Urlaub fährst oder einfach öfter mal vergisst, die Blumen zu gießen oder die Pflanzen im allgemeinen. Dieser Tipp wird dir auf jeden Fall helfen, weil Pflanzen nicht mehr so einfach vertrocknen können. Einfach eine Windel auf den Boden des Blumentopfes legen, Erde drauf, Pflanze rein, mit Erde weiterfüllen und fertig.

Denn diese Windel auf dem Boden sorgt dafür, dass genügend Wasser auf dem Boden bleibt. Also genau wie in der Natur. Dort zieht sich die Pflanze ja auch die Hauptmenge an Wasser aus den Böden. Gut oder? Geeignet ist der Tipp allerdings nicht für Pflanzen, die man nicht von unten her bewässern sollte. Einfach mal im Gartenfachgeschäft nachfragen, ob sich der Tipp bei deinen Pflanzen eignet, wenn du dir nicht sicher bist.
Alte Weinflaschen sind prima Tränken für Pflanzen
Auch das ist ein prima Tipp für alle, die oft vergessen, ihre Pflanzen zu gießen. Einfach die alten Weinflaschen als Tränken verwenden. Man muss gar nichts teures kaufen, also keine teuren Bewässerungssysteme, wenn man einfach alte Dinge aus dem Haushalt verwenden kann. Es eignet sich natürlich auch jede andere Flasche dafür, nicht nur Weinflaschen. Saftflaschen zum Beispiel sind auch perfekt. Aber ihr braucht einen Korken, diese kann man aber auch kaufen.

Der Hals sollte länger sein, damit die Flasche so wenig Platz wie möglich braucht, das ist das einzige, was wichtig ist. So kann man sie mit Wasser füllen und kopfüber in den Blumentopf stecken. So hat man ein prima Bewässerungssystem. Ihr versteht das System schon oder? Einfach ein Loch in den Korken bohren und die Flasche mit Wasser füllen. Kopfüber in den Topf und so bekommt die Pflanze immer Wasser. Eben genau so wie es ein Bewässerungssystem macht.
Noch ein Wasserspeicher – Der Kaffeefilter!
Dieser Tipp hat gleich 2 Vorteile. Du kennst es sicher. Du gießt deine Pflanzen und platsch, fließt vieles davon gleich heraus. Es geht weniger darum, dass man keine Putzarbeit hat, sondern eher darum, dass die Pflanze auch länger etwas vom Wasser haben sollte. Dafür eignet sich ein simpler Kaffeefilter, also das Kaffeefilter Papier perfekt. Einfach den Topf damit auskleiden, ehe man Erde einfüllt.

Natürlich tritt immer noch Wasser aus, aber nicht mehr so viel. Ein bisschen mehr als sonst wird auf jeden Fall gespeichert und die Pflanze hat länger was von ihrem Wasser. Übrigens sind das alles Tipps, die auch noch umweltfreundlich sind. Man braucht keine überflüssigen Dinge, die man kaufen muss. Einfache Dinge, die man sowieso schon im Haus hat, können viel bringen. Wie eben dieser Kaffeefilter.
Ungebetene Besucher im Garten? Seife schafft Abhilfe!
Rehe, Hirsche, Hasen. All das sind niedliche Tiere, haben aber in deinem Garten nichts verloren. Sie fressen dir die Beete kahl und hinterlassen meistens auch noch Sachen, die du garantiert nicht im Garten haben möchtest. Aber wie vertreibt man sie, ohne Gewalt anwenden zu müssen? Mit Seife! Ja, die gute alte Seife, also die in Papier gewickelte. Diese mögen sie überhaupt nicht. Der Geruch schreckt sie ab und sie werden das Weite suchen.

Du nimmst am besten eine von denen, die richtig stark duften. Einfach ein Seifenstück in viele Teile zerlegen und am Zaun entlang anbringen. Wir können uns fast bildlich vorstellen, wie die Hirsche, Rehe und auch Hasen die Nase rümpfen und schnell abhauen. Sie wollen ja futtern und nicht baden bei dir. Ein einfacher Trick, der viel bringt und du brauchst nicht mit gemeinen Fallen oder ähnlichem zu arbeiten.
Gabeln aus Plastik haben auch einen guten Nutzen!
Gerade wenn du frisch etwas angesät hast, eignet sich dieser Tipp. Stecke einfach viele Plastikgabeln, versetzt, wie auf dem Bild zu sehen, in dein Beet zwischen die Saat. So hältst du ungebetene Gäste fern. Denn kein Hund, keine Katze und auch kein Hase tritt gerne in spitze Dinge. So kann deine Saat in Ruhe aufgehen. Danach kannst du die Gabeln ja wieder entfernen.

Ja, es sieht nicht sehr schön aus, aber es ist einfach nützlich. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn das bisschen, was aus der Erde sprießt, gleich wieder aufgefuttert wird. Dieser Gabeltrick verhindert es. Der Umwelt zuliebe bitte danach nicht wegwerfen, also wenn sie nicht mehr gebraucht werden, sondern einfach im nächsten Jahr, bei der nächsten Aussaat wieder verwenden.
Frostschutz mit alten Wasserbehältern
Oft kommt der Frost dann noch mal, wenn man dachte, alles ist schon vorbei. Man kann mit diesem einfachen Trick zwei Dinge auf einmal tun. Erstens: Altes Plastik recyceln und zweitens die Pflanzen vor spätem Nachtfrost schützen. Auch bei uns, nicht nur in den USA gibt es ja diese Gallonen, gefüllt mit Wasser oder Süßgetränken. Wenn du sie sowieso schon verwendest, brauchst du sie nicht mehr wegwerfen. Einfach den Boden abschneiden und oben den Deckel entfernen.

So hast du eine Art kleines Treibhaus, was die winterlichen Temperaturen von deinen empfindlichen Pflanzen weghält. Sobald die Frostphase vorbei ist, natürlich wieder entfernen. Aber bis dahin haben es deine Pflanzen so sicher und auch warm. Wir finden dass einen guten Tipp, weil eben auch Recycling im Spiel ist. Nach Gebrauch bitte auch nicht wegwerfen, sondern fürs nächste Jahr aufbewahren.
Und noch ein Verwendungszweck für alte Wasserbehälter
Man braucht gar keine Gießkanne kaufen, wenn man keine hat. Sondern man kann auch hier diese Gallonen, in denen vorher Wasser oder Saft war, zu Gießkannen umfunktionieren. Einfach in die Deckel mehrere Löcher anbringen und schon hat man ein Gießgerät. Finden wir eine sehr gute Idee. Das Beste daran: Du kannst auch kleine Löcher in den Deckel anbringen, vielleicht in einen zweiten Behälter. Mit einer Stopfnadel geht das einwandfrei.

Der Vorteil dieser feinen Löcher: Du kannst im Sommer damit deine Pflanzen mit einem Sprühnebel verwöhnen. Also mach am besten zwei „Kanne“ aus deinen alten Wasserbehälter. Eine mit großen Löchern im Deckel und eine mit kleinen Löchern. So bietest du deinen Pflanzen sogar noch ein Wellness Erlebnis.
Die guten alten Löffel nicht wegwerfen, sondern als Markierung verwenden
Wir werfen zu viel weg. Findet ihr nicht auch? Warum nicht einfach einiges recyceln und zu schönen Dingen umfunktionieren? Hier seht ihr ein gutes Beispiel, was alte Löffel noch bringen können. Einfach anmalen, mit dem passenden Pflanzen Namen versehen und mit in die Erde stecken. So weißt du, wo was wächst, so lange es noch nicht ausgewachsen ist und die alten Löffel haben sogar noch einen guten Zweck erfüllt.

Es sieht hübsch aus, man kann verschiedene Farben verwenden und kann so seine Beete in echte kleine Kunstwerke verwandeln. Und das Beste, auch diese lassen sich ja im nächsten Jahr wieder verwenden. Wir sollten wirklich weniger wegwerfen und viel mehr neu verwenden. Dauerhaft. Gute Idee oder? Und Kinder haben bestimmt Spaß daran, die Löffel zu bemalen und zu beschriften.
Saugstark – nicht nur für den Haushalt, sondern auch für Pflanzen super!
Nicht jeder hat Nachbarn, denen man gerne seine Schlüssel anvertraut, wenn man in den Urlaub fährt. Entweder sind sie zu neugierig oder man versteht sich einfach nicht mit ihnen. Aber was ist dann mit den Pflanzen, wenn man in Urlaub fährt? Müssen diese dann jämmerlich verdursten? Nein, es gibt einen einfachen, aber sehr effektiven Tipp: Die gute alte Küchenrolle leistet hier wertvolle Dienste!

Einfach ein großes Glas mit Wasser füllen, aus Papiertüchern eine Art Schlange bauen, wie ein Zünddocht. Dieses Werk dann bis ganz unten an den Boden bringen und das andere Ende zu der Pflanze in die Erde legen. Schon kannst du sicher gehen, dass die Pflanze ohne dich locker einige Tage klarkommt, ohne durstig zu werden. Und du hast deine Ruhe und benötigst keinen künstlichen Blumengießdienst. Wir finden diesen Tipp echt super praktisch!
So brauchst du nie mehr unnötig viel Erde
Es ist sehr schön, wenn man schöne große Pflanz Kübel hat. Allerdings braucht man dann auch unnötig viel Erde! Warum also den viel zu großen Plastik Kübel nicht mit alten Gefäßen füllen, wie zum Beispiel auch alten Getränkedosen oder Flaschen? Diese wirken gut als Füllstoff und du brauchst nie mehr zu viel Erde. Aber das ist nicht der einzige Vorteil dieser Methode.

Das Gute, es geht nicht nur um die Menge an Erde, sondern deine Pflanze bekommt so auch genügend Luft und das Wasser kann sich besser verteilen. Auch alte Blumentöpfe aus Plastik, die du bekommst, wenn du Setzlinge kaufst, eignen sich perfekt als Füllstoff für den Boden. Nicht extra kaufen! Sondern zur Not einfach im nächsten Blumenladen nachfragen, ob sie alte Plastikblumentöpfe übrig haben.
Du möchtest Ableger großziehen? Verwende Honig dafür
Es dauert ganz schön lange, bis abgeschnittene Pflanzen Wurzeln bilden. Du kannst sie natürlich in Wasser stellen und warten, bis sie endlich austreiben. Oder du kannst das ganze stark beschleunigen, indem du Honig als Booster verwendest. Honig ist nicht nur für uns Menschen sehr gesund, sondern auch für Pflanzen. Er hat ja auch Enzyme und Stoffe, die schädliche Keime zerstören. Perfekt also auch für das Wachstum neuer Setzlinge.

Wenn du Setzlinge direkt in die Erde bringst, dann wasche die Spitzen, bestreiche sie mit Honig und setze sie dann in die Erde. Oder aber die gute alte Wasserglas Methode: Einfach einen Esslöffel Honig in das Wasser geben und du wirst sehen, dass sich viel schneller als sonst Wurzeln bilden. Einfach mal versuchen und diesen Tipp auch an deine Gartenfreunde weitergeben. Sehen wir uns mal noch weitere Tipps an.
Total unterschätzt: Bananenschalen!
Gibt es nicht sogar das Gerücht, dass man Bananenschalen nicht in den Kompost geben sollte? Denn genau diese sind eine echte Bereicherung für deinen Komposthaufen. Sie enthalten so viele gute Nährstoffe, dass du wunderbare Erde daraus gewinnen kannst! Also zukünftig ab damit auf den Kompost. Nicht wegwerfen. Wäre total schade drum. Bananenschalen enthalten nicht nur Kalium und Natrium.

Sondern auch Kalzium und Magnesium. Alles Dinge, die man sonst künstlich der Erde zuführen muss. Und so liefert es einfach die Natur des Südens. Wenn du die Schalen zerkleinerst, also kleine Stückchen durch den Kompost mischt, wirst du die perfekte Erde erhalten. Man sollte wirklich nicht immer alles glauben, sondern sich selbst schlau machen. Wir haben sie wirklich immer weggeworfen. Jetzt wissen wir es besser und du auch.
Auch Zitrusfrüchte werden unterschätzt
Kaum jemand weiß, außer erfahrenen Gärtnern, dass Zitrusfrüchte auch wertvoll für Pflanzen sind. Natürlich sollten sie unbehandelt sein und nicht mit giftigen Chemikalien behandelt. Lass die Zitronenschalen also einfach ein bisschen liegen, bis sie ihren Saft verloren haben und dann kannst du sie perfekt als Nährboden für Setzlinge verwenden!

Einfach eine Weile antrocknen lassen und mit dem Setzling in die Erde einbringen. Sie liefert wertvolle Nährstoffe, die Schale und kompostiert sich von selbst. Die Natur liefert selbst so viele Nahrungsstoffe, so dass man kaum noch künstliche Dünger bräuchte, wenn man einfach die guten Dinge aus der Küche mehr verwendet. Also nie mehr Zitronenschalen wegwerfen, sondern für neue Pflanzen verwenden.
Backpulver leistet wertvolle Dienste – Auch im Garten!
Magst du gerne Tomaten, die ein bisschen süßer schmecken? Dann nehme einfaches Backpulver und streue die Erde um die Tomatenpflanze herum damit ein! Die Pflanze wird die Stoffe des Pulvers aufnehmen und du hast herrliche Tomaten, die einfach angenehm süß schmecken. Hättest du das gedacht? Also im Garten hätten wir Backpulver niemals verwendet. Bis jetzt.

Das einzige, worauf du achten musst, ist, dass die Blätter davon nichts abbekommen. Daher nicht mit Backpulver Wasser gießen, das schadet sonst. Aber einfach das Pulver um die Pflanze herum gestreut, liefert einen herrlich angenehm süßen Geschmack. So. Nun hast du viele Tipps bekommen, jetzt sollte dem Spaß am Pflanzen und Pflegen der Gewächse nichts mehr im Wege stehen! Gebe die Tipps auch gleich an deine Gärtner Freunde weiter.