10 Hausmittel gegen Schnarchen. Trick 7 hilft bei 80% aller Schnarcher!

Tom am 24. June 2021
Schnarchen muss man wohl nicht weiter erklären. Es ist nervig, vor allem für die, die sich das Bett mit einem Schnarcher teilen müssen. Es handelt sich hier um laute Geräusche, die sich wie ein Sägen oder ein gruseliges Röcheln anhören. Dabei handelt es sich auf jeden Fall um eine Behinderung der Atemwege, die man vom HNO abklären lassen sollte. Allerdings sind bei den meisten Schnarchern keine organischen Gründe die Ursache. Daher ist es wichtig, einige Hausmittel zu kennen, die gegen das nervige Sägen in der Nacht helfen können. Wir stellen euch hier einige der besten und bewährtesten Hausmittel vor.

1. Gurgeln:
Es heißt, dass das Gurgeln mit Pfefferminzöl vor dem Schlafengehen helfen kann. Hierzu einfach einige Tropen eines hochwertigen Öles in ein Glas Wasser geben und damit Gurgeln. Die Wirkung soll dadurch entstehen, dass sich die Schleimhäute im Rachenraum zusammenziehen und so für Linderung sorgen können. Auch wenn Erkältungen die Ursache sind, ist das ein gutes Mittel, das helfen kann.
2. Dampfbäder:
Auch ein Dampfbad kann Linderung bringen. Einfach einen Liter Wasser aufkochen und einige Tropfen hochwertiges Teebaumöl einfügen. Dann ein großes Badehandtuch oder ähnliches über den Kopf legen. Jetzt vorsichtig über das Wasser beugen und tief inhalieren. Das Handtuch sollte über den Topf ragen, damit der Dampf nicht entweichen kann. Es eignen sich hier auch andere Öle wie Pfefferminz oder auch Kamille.

Ungefähr für 10 Minuten sollte man das durchführen, damit eine Linderung eintreten kann. Danach am besten direkt ins Bett gehen. Diese Prozedur sollte man über einen Zeitraum von 14 Tagen testen und sehen, ob es etwas bringt. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert und Dampfbäder sind generell gut für die Atemwege. Natürlich aufpassen, dass man sich nicht verbrennt, lieber das Wasser zur Not nur bis 90 Grad erhitzen.
3. Alkohol lieber weglassen
Alkohol ist wirklich für gar nichts gut. Das wissen wir wohl alle. Aber am schlimmsten wirkt er sich auf die Schlafqualität aus und kann sogar noch zum Schnarchen führen. Der Grund dafür, Alkohol hat auf die Muskeln eine stark entspannende Wirkung. Das bedeutet vermeintlich etwas Gutes, aber, dadurch erschlafft der ganze Rachenraum und das Schnarchen wird nur noch stärker, da die natürliche Spannung aus allen Muskeln entwichen ist.

Das Ergebnis vom Alkohol Konsum ist also kein erholsamer Schlaf, sondern ein verkrampfter und sehr lauter. Daher unbedingt zumindest einige Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol verzichten und wer auf seinen geliebten Schlaftrunk nicht verzichten möchte, lieber auf Beruhigungstees ausweichen. Hier sind Baldrian und Lavendel Tees eine sehr gute Alternative.
4. Lieber auf der Seite schlafen
Die meisten schnarchen während des Schlafes am häufigsten, wenn sie auf dem Rücken liegen. Daher ist es eine gute Idee, die Schlafposition zu verändern und auf eine Seitenlage zu wechseln. Hier können tatsächlich so alte Tricks wie der mit dem Tennisball helfen. Kennt ihr nicht? Dieser ist ganz einfach umzusetzen.

Einfach ein altes T-Shirt zum Schlaf Shirt umfunktionieren und dann in der Mitte des Rückenteils einen alten Tennisball annähen oder auch kleben. Dieser verhindert, dass der Schläfer sich automatisch wieder auf den Rücken dreht. Er oder sie kann dann nur noch auf der Seite schlafen. Es gibt auch passende Kissen für diese Zwecke. Einfach mal umsehen im Fachhandel oder in den Suchmaschinen erkundigen.
5. Der Oberkörper sollte wesentlich höher liegen
Der einfachste Tipp ist auch der bequemste. Einfach mehrere Kissen ins Bett bringen oder auch solche Schlafrollen, die automatisch dafür sorgen, dass der Schläfer gut hoch liegt. Wenn der Oberkörper um ein vielfaches höher liegt als der Rest des Körpers, dann ist die Chance groß, die Nacht ohne nerviges Schnarchen zu verbringen.

Daher das Bett mit richtig vielen Kissen ausstatten und es sich gönnen, eine schön angenehme Lage beim Schlafen zu haben. Das ist auch eine sehr gute Idee, wenn man erkältet ist. Denn je tiefer man liegt, desto stärker werden die Atemwege gereizt und der Husten oder auch der Schnupfen werden automatisch stärker. Das kennen wohl viele von uns. Dass es tagsüber auszuhalten ist und Nachts dann die Hölle los ist. Da können einfach ein paar Kissen mehr gute Dienste leisten.
6. Keine trockene Luft im Schlafzimmer
Schon die Luft alleine kann dafür sorgen, dass man Nachts schnarcht. Denn trockene Luft belastet die Atemwege und führt zu Reizungen. Auch die Schlafqualität leidet massiv unter schlechter und zu trockener Luft. Das muss nicht sein, hier kann man ganz einfach für bessere Luft sorgen. Es brauchen keine teuren Geräte sein.

Man kann sich auch sogenannte Nebler besorgen, oder auch einige Schüsseln mit Wasser aufstellen. Besonders wichtig ist das im Winter, wenn die Luft durch die Heizung sowieso schon trocken ist. Dann auf die Fensterbank 2 Schälchen mit Wasser und vielleicht auch einigen Tropfen ätherischen Öles stellen. Die Qualität der Luft wird sich so automatisch verbessern und für eine gute Schlaf Umgebung ist ganz leicht gesorgt.
7. Der gute alte Honig
Wir hatten ja schon das Thema Schlaftrunk und dass dieser in Form von Alkohol tabu sein sollte. Viel besser ist eine Tasse Kräutertee, egal welcher. Diesen einfach mit einem Teelöffel Honig süßen und schon hat man den perfekten Schlaftrunk. Der Honig ist ein altbewährtes Hausmittel und das nicht ohne Grund. Er kann sehr gute Dienste leisten und auch für einen guten Schlaf sorgen.

Honig soll antibakteriell sein und auch antimykotisch. Er soll also auch gegen Pilze, die krank machen können, helfen. So werden Schwellungen im Rachenraum verhindert und die Versorgung mit Sauerstoff ist optimal gewährleistet. Auch hat der Honig eine beruhigende Wirkung. Also jeden Abend eine Tasse Tee mit Honig vor dem Schlafengehen genießen, das kann viel bringen.
8. Olivenöl als Schlafhelfer
Das ist ein gewöhnungsbedürftiger Tipp, soll aber sehr gute Dienste leisten. Olivenöl hat sowieso schon viele gesundheitsförderliche Eigenschaften, ist gut für die Arterien und auch für das Herz soll es gut sein. Wichtig ist hier nur, dass es ein hochwertiges Öl ist und kein zu günstiges. Aber was genau kann denn Olivenöl gegen das Schnarchen bewirken?

Viele Menschen schwören darauf, dass sie weniger schnarchen, wenn sie abends vor dem Zubettgehen einen Esslöffel Öl zu sich nehmen. Gut, das ist nicht jedermanns Sache, aber einen Versuch könnte es wert sein. Wer unempfindlich ist, sollte das auf jeden Fall ausprobieren. Das „Öl ziehen“ soll ja auch wahre Wunder bewirken. Versuch macht klug, das sagt man nicht umsonst. Wer ihn nicht mag, weicht dann lieber wieder auf den Honig aus. Schmeckt auch leckerer, zugegeben.
9. Knoblauch hilft nicht nur gegen Vampire
Auch dieses Hausmittel soll perfekt gegen das unangenehme Schnarchen helfen. Knoblauch! Zwei Zehen davon zerdrücken, eine halbe Zitrone auspressen und zugeben und dann mit etwas heißem Wasser vermischen. Das soll man dann vor dem Schlafengehen für eine Weile im Mund belassen und dann schlucken. Viele schwören darauf, da der Knoblauch stark entspannende Wirkung zeigen soll, vor allem auf die Atemwege.

Das ganze sollte man jeden Abend, ca. eine Stunde vor dem Zubettgehen machen. Es soll gegen übermäßige Schleimbildung helfen, welche wieder für lautes Schnarchen sorgen würde. Allerdings geben wir zu, das ist schon wirklich ein Tipp für Leute, die nicht am nächsten Morgen zur Arbeit müssen oder die sich das Bett mit einem Partner teilen. Der Geruch wird schon sehr heftig sein.
10. Kardamom gegen das Schnarchen
Das dieses Gewürz hervorragende Eigenschaften besitzen soll, wissen wir wohl alle. Dass es aber auch das lästige Schnarchen abstellen könnte, das war auch uns neu. Das Rezept: Einen halben Teelöffel Kardamom in eine Tasse mit warmem Wasser geben, gut vermengen und trinken. Diese Mischung soll sich gut auf die Atemwege auswirken, in dem es unnötigen Schleim löst uns so für einen freien Rachen sorgt.

So, jetzt haben wir euch einige Hausmittel genannt, die gegen das lästige Schnarchen helfen sollen. Probiert ruhig mal den einen oder anderen Tipp aus und macht euch euer eigenes Bild. Wichtig nur, wenn das Schnarchen stärker wird oder wenn sogar der Atem aussetzt, dann sollte der Arzt aufgesucht werden. Das Schnarchen, bzw. die Ursache davon lässt sich im Schlaflabor recht gut untersuchen.