Paar dachte, sie haben ein Baby. Ehemann fällt in Ohnmacht, wenn Ärzte ihm sagen, was es ist

Laura am 10. September 2021
Es gibt sie, diese Paare, die sich auf den ersten Blick verlieben. Nia und Robert Tolbert sind eines davon. Bei einer Party im Jahr 2007 begegneten sie sich das erste Mal und verabredeten sich gleich auf das erste Date. Zu diesem Zeitpunkt konnten sie noch nicht ahnen, welche Überraschungen sie in ihrer gemeinsamen Beziehungen erleben würden.
Was sie noch nicht wussten, dass sie viele Kinder bekommen würden und das sie Rekorde damit brechen werden. Experten auf der ganzen Welt würden auf sie aufmerksam werden. Das konnten sie bei ihrem ersten Date noch nicht wissen! Aber schauen wir uns die Reise der beiden doch mal genauer an.

1. Nia und Robert
Die beiden lernten sich also im Jahr 2007 kennen und lieben. Sie waren total glücklich miteinander und alle Welt dachte, was für ein herrliches Paar die zwei doch sind. Sie wuchsen zusammen und es war klar, ihre Beziehung würde auf Dauer sein. Was sie alles erleben würden, wussten sie zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht.
2. Die perfekte Ergänzung
Die zwei waren schon eine Weile zusammen, als Nia erfuhr, dass sie schwanger war. Das war eine große Freude, denn beide wollten unbedingt Kinder haben. Es war also klar, dass sie bald zu dritt sein würden. So dachten sie zumindest. Dass das ein falscher Gedanke war, konnten sie ja nicht ahnen. Jetzt freuten sie sich erst einmal auf ihr erstes Kind.

Es gab keinen Zweifel, das beide bereit waren, Eltern zu werden und eine schöne kleine Familie zu gründen. Sie konnten es kaum erwarten, ihr Kind im Arm zu halten. Im Jahr 2011 brachte also Nia ihr Kind zur Welt. Es war ein bildhübscher Junge, den sie Shai nannten. Zu diesem Zeitpunkt konnten sie nicht ahnen, dass sie noch viel mehr Kinder bekommen würden, als sie planten.
3. Hochzeitsglocken
Sie hatten nicht gleich geheiratet, aber als der kleine Shai 3 Jahre alt wurde, war es soweit. Die beiden besiegelten ihr Glück mit einer Eheschließung. Denn beide waren überzeugt, das sie ihr Leben miteinander verbringen würden. Der kleine Shai sollte in einer intakten Familie aufwachsen und sie liebten einander so sehr, dass die Hochzeit eine logische Folge war. Sie waren glücklich.

Allerdings wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass Nia wieder schwanger war. Kurz vor der Hochzeit machte sie einen Test, nach der Hochzeit bestätigte sich der Verdacht. Sie freuten sich sehr darüber, ihnen war klar, dass Shai ein Geschwisterchen bekommen sollte. Sie hatten noch keine Ahnung, was folgen würde. Erst der Ultraschall brachte es ans Licht.
4. Eineiige Zwillinge
Die junge Familie konnte es nicht erwarten, zu erfahren, ob Shai eine Schwester oder einen Bruder bekommen würde. Also vereinbarten sie einen Termin zum Ultraschall und dann waren sie doch überrascht! Denn es war nicht ein Kind, das Nia erwartete. Es waren zwei. Gleich zwei Geschwisterchen für Shai!

Die Untersuchung ergab auch, dass Nia eineiige Zwillinge erwarten würde. Und beides waren Jungen. Was für eine schöne Überraschung. Sie würden also einen Männer Haushalt haben. Nia freute sich sehr darauf. Im Jahr 2015 brachte Nia die beiden Söhne Alexander und Riley gesund zur Welt. Jetzt waren sie nicht mehr zu dritt, sondern sogar 5! Das war schon eine echt schöne Erfahrung, aber auch sehr anstrengend. Es sollte noch weiter gehen!
5. Volles Haus
Von vornherein war klar, dass Nia und auch Robert viel zu tun haben würden. Denn der kleine Shai brauchte auch noch viel Aufmerksamkeit, die beiden kleinen Jungs sowieso. Es wurde hektisch im Haus der Talbots. Allerdings liebten sich die beiden Eltern so sehr, dass sie es schafften, alles unter Kontrolle zu halten und allen Kindern gleich viel Liebe zu geben.

Allerdings waren die beiden sich auch einig, dass 3 Kinder wirklich genug sind und dass sie keine weiteren Kinder mehr haben wollten. Sie waren glücklich mit ihrer kleinen Rasselbande und 3 Kinder sind ja auch wirklich genug. Aber das Schicksal hat oft seine eigenen Pläne. So eben auch bei den Talbots. Sie ahnten noch nicht, wie es weiter gehen würde bei ihnen ..
6. Überraschende dritte Schwangerschaft
Als die kleinen Jungs 2 Jahre alt waren, wurde Nia wieder schwanger. Robert und Nia fielen tatsächlich aus allen Wolken, sie hatten ihre Familienplanung ja eigentlich abgeschlossen. So dachten sie zumindest. Dennoch waren sie sich einig, auf das eine neue Kind kommt es auch nicht mehr an. Sie waren also gespannt, was sie dieses Mal erwartet. Ein Mädchen vielleicht? Oder noch ein Junge? Sie freuten sich auf den Neuzugang jedenfalls sehr.

Nia hoffte schon, dass ihre drei Söhne noch eine Schwester bekommen würden. Die Jungs allerdings wollten einen kleinen Bruder. Nia fiel aber von Anfang an auf, dass dieses Mal irgend etwas anders war. Ihre Schwangerschaft fühlte sich anders an als die vorherigen. Sie war gespannt, was der Grund dafür war? Das konnte nur eine Untersuchung zeigen. Diese würde alle umhauen, denn es wartete die nächste Überraschung.
7. Seltsames Gefühl
Dieses Mal musste Nia etwas länger auf den Untersuchungstermin warten. Sie war besorgt, denn ihr Bauch wuchs bei dieser Schwangerschaft schneller als bei den letzten. Sie machte sich Sorgen, dass sie vielleicht krank wäre? Sie hatte Angst, dass dieses Mal irgend etwas schief gehen würde. Bloß nicht krank sein, bloß keine schlimmen Sorgen für die Familie. Das war ihr einziger Gedanke zu diesem Zeitpunkt.

Sie versuchte, ruhig zu bleiben. Sie ruhte viel, also so viel es eben ging mit so einem großen Haushalt. Sie ernährte sich gesund, aß viel Obst und Gemüse. Sie besorgte sich Vitamine für Schwangere und machte Yoga, um ihren Geist zu beruhigen. Dennoch war sie viel unruhiger als in ihren früheren Schwangerschaften. Auch ihr Puls war ständig erhöht. Sie konnte nicht anders, sie machte sich Sorgen.
8. Die Wahrheit
Endlich war es soweit. Der Termin für den Ultraschall rückte näher und sie machte sich fertig. Robert begleitete sie und beruhigte sie auf dem Weg dahin, dass alles gut werden würde. Bisher war alles gut gelaufen, sie hatte bereits 3 gesunde Kinder zur Welt gebracht. Warum sollte das dieses Mal anders sein? Endlich erreichten sie die Arztpraxis und gingen hinein.

Als Nia auf der Liege lag, beruhigte Robert sie und machte ihr Hoffnung, dass sie vielleicht endlich ihr Mädchen bekommen würde? Nia lachte und war tatsächlich ruhiger. Endlich kam der Arzt und begann mit der Ultraschalluntersuchung. Was würde er entdecken? Die beiden wussten noch nicht, dass sich jetzt endgültig ihr Leben völlig verändern würde.
9. Doppelte Ultraschallprüfung
Das wichtigste für Nia war, dass das nächste Baby gesund sein würde. Bitte keine Behinderung oder sonstige Probleme. Sie würden zwar damit fertig werden, aber jede Mutter, jeder Vater hofft doch, dass ein gesundes Kind zur Welt kommen wird. Der Arzt sah etwas verwirrt aus, als er mit der Untersuchung begann und fragte, ob die zwei in ihrer Familie Mehrlingsgeburten hatten?

Als Nia das hörte, dachte sie natürlich sofort, dass sie wieder Zwillinge bekommen würde. Robert dachte das gleiche. Der Arzt allerdings war verwirrt, als er hörte, dass die beiden bereits Zwillinge hatten und wollte noch eine weitere Untersuchung machen. Nia hatte richtig Angst. Was war nur los?
10. Drillinge nach den Zwillingen
Nichts war schlimm, ganz im Gegenteil. Alles sah sehr gut aus. Das beruhigte Nia schon mal und Robert natürlich auch. Allerdings kam bei der Ultraschall Untersuchung etwas ganz anderes zu Tage: Dieses Mal erwartete Nia keine Zwillinge. Auch nicht ein Kind. Es waren Drillinge! Nia und Robert fielen aus allen Wolken. Also damit konnte doch keiner rechnen, sowas war doch unmöglich?

Nia wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie und ihre Schwangerschaften eine medizinische Sensation waren. Es war total selten, dass eine Frau erst ein Kind bekommt, dann Zwillinge zur Welt bringt und dann mit Drillingen schwanger wird! Sowas war in der Medizin total selten. Die beiden wurden also wider Willen zur Sensation. Aber waren die Babys auch gesund?
11. Ein echtes Phänomen
Es sah schon danach aus, dass es allen Babys gut ging. Die Schwangerschaft an sich verlief wunderbar und Nia hatte jetzt auch eine Erklärung für den schnell wachsenden Bauch. Das beruhigte sie natürlich sehr. Sie war aber auf jeden Fall eine Sensation. Mehrlingsschwangerschaften sind sowieso nicht so häufig, aber dass eine Frau Zwillinge und danach sogar noch Drillinge bekommt, ist wirklich selten.

Der Arzt befragte nun beide, ob es in ihren Familien häufiger Mehrlings Schwangerschaften gegeben hatte und beide bejahten. Also war die Ursache dafür schon mal geklärt. Das ganze lag in den Genen der beiden werdenden Eltern. Aber wie würde es jetzt weiter gehen? Würde alles gut verlaufen oder würden noch Komplikationen kommen?
12. Schatz, ich habe dir etwas zu sagen
Robert erfuhr übrigens erst nach dem Ultraschall, was sie beide erwartet. Denn er wartete draußen, weil der Arzt das so wollte. Also hatte Nia ein bisschen Zeit, ihrem Mann zu erklären, was sie beide jetzt erwartet. Er war sehr aufgeregt, während er auf Nia wartete und machte sich große Sorgen, weil Nia in den Wochen zuvor ja so nervös war aufgrund des schnellen Bauchwachstums. Was würde ihm jetzt blühen? Würde alles gut sein? Das war seine größte Angst.

Nia überlegte schon sehr, wie sie ihrem Mann das beibringen sollte. Ihr war klar, dass er sich freuen würde, schon alleine deshalb, weil nichts böses in ihrem Bauch war. Sie war nicht krank, hatte keinen Krebs, diese Sorgen waren ja zum Glück unnötig geworden. Aber wie sollte sie ihm erklären, dass sie jetzt 3 Kinder erwarten würden?
13. Ein Roadtrip
Ehe Nia die Nachricht bekam, dass sie Drillinge erwarten würde, hatte sie eine kleine Reise vorbereitet. Sie wollte ein Wochenende alleine verreisen, weil sie Erholung auch dringend nötig hatte. Sie beschloss, ihre Abwesenheit zu nutzen, um Robert einzuweihen. Sie wollte ihm also nicht gleich sagen, was los war, sondern ihm eine Nachricht hinterlassen.

Bevor sie also ihr Zuhause verließ, um ein Wochenende in Maryland zu verbringen, bereitete sie ein Geschenk für Robert vor. Sie wollte, dass er sich in aller Ruhe mit der Neuigkeit anfreunden konnte, dass er den Schock alleine verarbeiten konnte, während sie weg war. Auch wollte sie, dass er sich freuen kann. Sie hatte schon Angst, dass Robert überfordert sein würde.
14. Der wichtigste Hinweis aller Zeiten
Aber was hatte sie sich überlegt? Wie kann man einem Vater, der bereits 3 Kinder hat, beibringen, dass er jetzt dann 6 Kinder haben würde? Sie hatte sich überlegt, dass Bild des Ultraschalls zu markieren. Ein Mann, der bereits mehrere Schwangerschaften mit seiner Frau durchlebt hat, würde den Wink mit dem Zaunpfahl sicher schnell verstehen. So dachte Nia es sich zumindest.

Sie markierte also die Kinder, die auf dem Ultraschall Bild zu sehen waren und legte noch einen Zettel dazu. Dieser, so hoffte sie, würde Robert beruhigen und er würde als gläubiger Mensch auch verstehen, was sie damit meinte. Aber was stand auf dem Zettel? Nia hatte darauf geschrieben: „Nimm dieses Geschenk von mir und Gott an.“ Jetzt war sie ruhiger und konnte sich auf ihre Reise begeben.
15. Überraschter Vater
Robert wusste also noch immer nichts. Nia hatte ihm nichts gesagt, sondern war erstaunlich ruhig gewesen, ehe sie ihre Reise nach Maryland antrat. Er wusste also noch nicht, was ihn erwartet, als Nia abreiste. Nur Nia war gespannt, wie er reagieren würde. Das würde sie wohl erst erfahren, wenn sie von ihrer Reise zurückkehren würde.

Bevor Nia wegfuhr, machte sie Robert darauf aufmerksam, dass ein Geschenk auf ihn wartet und er es nur finden musste. Also machte sich Robert auf die Suche und fand das Geschenk auch schnell. Als er es öffnete, das Bild sah und die 3 Kinder erkannte, die sich in Nias Bauch befinden, fiel er tatsächlich in Ohnmacht! Er konnte einfach nicht glauben, was er da sah. Das haute ihn im wahrsten Sinne des Wortes erst mal um.
16. Roberts Glück
Nia war natürlich total gespannt, wie Robert reagieren würde und sie rechnete wirklich nicht damit, dass sich Robert bei ihr melden würde, ehe sie daheim war. Als Robert sich aber von seinem ersten Schock erholt hatte, freute er sich total, war aber auch aufgeregt. Er rief jetzt Nia auf dem Handy an und wollte Gewissheit, ob er alles verstanden hatte.

Die beiden sprachen lange über die Neuigkeit und wussten, dass sie jetzt einiges unternehmen mussten, um mit bald 6 Kindern auch zurecht zu kommen. Beiden war klar, das wird eine große Herausforderung, für sie alle. Auch für die Kinder. Noch immer war aber nicht klar, was sie dieses Mal bekommen? Wieder nur Jungs?
17. Mädchen unterwegs
Da Nia hoffte, zumindest ein Mädchen zu bekommen, wenn sie jetzt schon noch mal 3 Kinder erwartet, wollte sie die Überraschung nicht gleich verderben. Die beiden beschlossen, sich erst mal nicht sagen zu lassen, was sie dieses Mal erwarten. Nur Jungs? Nur Mädchen? Sie sollten es erfahren.

Die ganze Familie und auch ihre Freunde freuten sich total mit den beiden, dass sie jetzt bald so viele Kinder haben würden. Natürlich fragten auch alle, was es dieses Mal werden würde, also ob die Kinder Mädchen oder Jungs werden. Die zwei beschlossen, es allen zu verraten, in dem sie eine Party veranstalteten.
18. Die Ballons
Alle freuten sich auf die Feier, auf der Nia und Robert das Geschlecht der Kinder enthüllen würden. Inzwischen wussten sie es ja auch selbst. Sie wollten Ballons mit Konfetti füllen, dieses platzen lassen und die Farbe des Konfettis würde alles verraten. Auch die Jungs freuten sich auf die Feier und konnten es nicht erwarten, zu erfahren, ob sie Brüderchen oder Schwesterchen bekommen würden.

Endlich war es soweit. Alle Gäste waren da und alle waren total aufgeregt. Jetzt wurde der erste Ballon angepiekst und enthüllte rosa Konfetti! Also war klar, mindestens 1 Mädchen würde dazu kommen. Aber das war es noch nicht. Auch der zweite und dritte Ballon enthielt: Rosa Konfetti! Jetzt war klar, Nia würde nicht nur ein Mädchen bekommen, sondern 3!
19. Jungen VS. Mädchen nach Hause
Das schöne war, hier waren sich alle einig: Das Gleichgewicht würde wieder hergestellt werden. Sie hatten ja bereits 3 Jungen und jetzt würden 3 Mädchen dazukommen. Wunderbar. Alle freuten sich. Vor allem auch Nia, deren Wunsch ja mindestens ein Mädchen gewesen war. Jetzt würde sich dieser Wunsch bald erfüllen. Alle waren hellauf begeistert.

Dennoch, wie es oft ist, gab es Leute, die die Nachricht nicht gut fanden. Aber warum nicht? Waren Nia und Robert keine guten Eltern? Doch. Alle hatten gesehen, dass sie mit ihrer doch schon großen Familie gut zurecht kommen. Also was genau war denn zu beanstanden? Was passte den Leuten nicht? Wir verraten es euch.
20. Baby Brothers
Es waren nicht die Leute. Ganz im Gegenteil. Die ganze Familie und auch alle Freunde freuten sich total für die beiden. Vor allem die Frauen waren für Nia froh, dass sie nicht noch mehr Jungs bekommen würde, sondern sich zukünftig auch um Mädchen kümmern durfte. Aber die Jungs selbst, die waren nicht begeistert. Zuerst hatten sie sich gefreut, aber dann nicht mehr.

Nia erkannte auch schnell, was dafür der Grund war. Die Jungs hatten ihr Revier. Ihr Zuhause war voll mit Spielsachen für Jungs. Sie hatten Angst, dass die Schwestern alle Aufmerksamkeit bekommen würden und ihr Jungs Zuhause etwas einbüßen würden. Aber die Eltern schafften es, die Kinder zu überzeugen, dass sie eine schöne Rolle haben würden. Die Rolle der beschützenden Brüder. Jetzt freundeten sich auch die Jungs mit dem Gedanken an.
21. Vorfreude
Die Schwangerschaft verlief zum Glück recht angenehm für Nia, sie hatte wenig Probleme und so konnten sich alle auf die bald anstehende Geburt freuen. Sie richteten ihr Zuhause her und überlegten, was sich mit drei weiteren Kindern so alles verändern würde. Dass es hektisch und anstrengend werden würde, war jedem klar.

Die Angst, dass alles zu viel werden würde, war schon auch da. Die Jungs waren ja auch noch klein und brauchten viel Aufmerksamkeit und Pflege. Sie fürchteten, dass irgend einer zu kurz kommen würde. Aber die Freude auf die neuen Kinder überwog jedes Mal und da sie gläubig waren, wussten sie, dass Gott für sie sorgen würde.
22. Fälligkeitsdatum kommt
Eigentlich sollten die Kinder erst am 9. Februar zur Welt kommen, so hatten es die Ärzte zumindest berechnet. Aber wie es bei Mehrlingsschwangerschaften fast schon üblich ist, bekam Nia schon Wochen vor dem Termin Wehen. Sie machte sich ein wenig Sorgen und rief ihre Mutter an. Diese beruhigte sie und riet ihr aber dennoch, ins Krankenhaus zu fahren.

Als die Wehen stärker wurden, nahm Nia den Rat der Mutter an und beschloss, ins Krankenhaus zu gehen, um mal nach dem Rechten sehen zu lassen. Vielleicht waren es nur Vorwehen und sie würde wieder nach Hause können? Irgendwie ahnte sie, dass es nicht so sein würde. Nicht, wie bei den vorherigen Schwangerschaften.
23. Die Mädchen kommen
Robert organsierte also einen Babysitter, die Mutter passte auf die Jungs auf und fuhr mit Nia ins Krankenhaus. Die beiden erwarteten wirklich, dass die Ärzte sagen würden, dass es Fehlalarm ist. Beim ersten Kind war das der Fall und auch bei den Zwillingen. Dieses Mal nicht. Die Ärzte sagten, dass heute die Kinder zur Welt kommen würden.

Nia wollte das nicht glauben. Es war doch zu früh! Sie bestand darauf, dass ihr eigener Arzt sich die Sache auch noch mal ansieht. Man versprach, diesen zu benachrichtigen. Noch während sie warteten, platzte Nias Fruchtblase. Jetzt war klar, dass die Kinder noch heute kommen würden. Die Drillinge wollten auf die Welt!
24. Endlich allein
So arg früh war es zum Glück auch gar nicht. Es wären sowieso nur noch knapp 2 Wochen gewesen, bis zum erwarteten Entbindungstermin. Dementsprechend hatten alle wenig Sorgen, dass Mutter oder die Kinder in Gefahr waren. Man wollte aber auf Nummer sicher gehen und wählte den Kaiserschnitt für die Entbindung aus. Am 30. Januar 2018 war es soweit.

Endlich hatte Nia ihre 3 Kinder im Arm, ihre Mädchen. Sie war glücklich, alle waren gesund und was für Nia das wichtigste war: Endlich war sie in ihrem Körper wieder alleine. Das können sicher alle verstehen, die schon Kinder haben. Erst recht die, die Mehrlinge geboren haben. Aber war alles gut? Würden sie mit allem gut klar kommen?
25. Die Drillinge
Das wichtigste war ja jetzt erst mal, dass alle Kinder gesund auf der Welt waren. Sie wogen zwischen 4 und 4,5 Pfund. Völlig normal für Mehrlinge. Zwei der Drillinge sahen gleich aus. Diese nannten die Eltern Zuri und Bailey. Das dritte Kind war doch ein Junge! Diesen Buben nannten sie Mackenzie. Was für eine Überraschung. Die Jungs würden sich sicher freuen.

Nia wurde jetzt richtig bekannt. Alle fanden es faszinierend, dass Nia erst ein Kind bekam, dann zwei und dann drei! Alle nannten Nia fortan 1-2-3 Mutter. Die Tolberts hatten jetzt 6 Kinder. Wirklich eine Menge. Aber überall war Liebe, das ist das wichtigste. Kamen sie gut mit den Kindern zurecht?
26. Das Leben nach der Geburt
Als die Familie nach Hause durfte, waren alle gespannt, wie es laufen würde. Denn jetzt waren 3 Babys im Haus, die jede Menge Zeit beanspruchen würden. Würde alles klappen? Der Haushalt, die 3 anderen Kinder und Robert waren ja auch noch da! Sie waren sicher, alles wäre zu schaffen, so lange sie Gott in ihrem Leben haben.

Sie hofften auch, dass ihre Freunde und ihre Familie ihnen helfen würden. Denn Hilfe war nötig. Überlegt euch das mal. Ihr habt einen Haushalt mit 3 kleinen Kindern. Dann kommen noch 3 Babys dazu. Dass das anstrengend werden würde, war allen von vornherein klar. Aber sie wollten es schaffen! Bekamen sie Hilfe? Sie brauchten sie unbedingt!
27. Die massive Unterstützung
Schon in alten Völkern sagt man: Um ein Kind zu versorgen braucht man die Hilfe eines Dorfes. Was sollte also Nia helfen? Sie hatte ja jetzt 6 Kinder. Es war klar, dass die beiden zumindest für die ersten Monate viel Hilfe brauchen würden. Robert wusste auch, dass zusätzliche 3 Kinder auch mehr Geld brauchen würden. Alle mussten essen, die Babys brauchten Windeln und was noch so anfällt. Er hatte schon ein bisschen Angst.

Nia beruhigte Robert und meinte:"Ich weiß, wir werden ein paar Jahre lang nicht schlafen, unsere Lebensmittelrechnung wird steigen und unser Haus wird nicht ruhig sein und das ist in Ordnung." Robert schloss sich dieser Meinung an und hoffte jetzt einfach das Beste. Alles sollte gut laufen. Das war das Ziel von Nia und Robert. Alle sollten bestens versorgt sein. Würden die Freunde helfen?
28. Benötigte Unterstützung
Natürlich. Nia und Robert konnten auf die Familie und auch auf ihre Freunde zählen. Alle halfen, wo sie nur konnten. Und Freunde brachten Nia auch auf die Idee, eine Crowdfunding Seite zu eröffnen und um Hilfe zu bitten. Denn sie benötigten jetzt ein neues Auto! Auch klar. Vorher reichte ein normales Auto. Jetzt nicht mehr.

Sie waren jetzt dann zu 8. Also viel zu viele, um ein normales Auto zu haben. Was, wenn die Kinder mal alle zum Arzt müssen? Oder einfach nur mit zum einkaufen? Das verlangte nach einem richtigen Van, damit alle Platz haben würden. Robert hatte noch etwas im Kopf: Wenn Nia wieder schwanger werden würde, würden das dann Vierlinge werden?
29. Mehr Babys?
Sie wurden darauf auch immer wieder angesprochen. Die Leute fragten sie, ob sie als Nächstes Vierlinge bekommen würden. Wenn diese Frage kam, antwortete Nia immer nur, dass nur Gott das wissen würde. Nur er weiß, ob sie noch weitere Kinder bekommen wird. Sie selbst nicht. Robert auch

Wenn es nach ihnen geht, reichen die 6 Kinder. Das sind mehr als genug. Alle sind gesund, allen geht es gut. Man soll sein Glück nicht herausfordern, so sagt man zumindest. Sie sagen ihren Freunden immer, ihr erfahrt es als erstes, wenn wir doch noch Vierlinge bekommen werden. Geplant sei das allerdings nicht. Aber wie ging es weiter mit ihnen?
30. Die Tolberts
Es geht ihnen sehr gut. Sie sind eine seltene, aber sehr liebevolle Familie. Sie wollen das Beste für ihre Kinder, so wie alle Eltern und machen viel dafür. Inzwischen haben sie eine Firma gegründet und nennen diese „Totally Tolbert“. Sie möchten mit der Welt ihr Glück teilen, welches ja wirklich selten ist. So ein Glück haben nicht viele Menschen. Da ist es schön, wenn man daran teilhaben darf.

Aber haben sie ihr Ziel erreicht und können sich eine Familienkutsche leisten? Zum aktuellen Stand war die Spendensumme bei ca. 40.000 Dollar. Das sollte also für eine gute gebrauchte Kutsche reichen. Damit die Familie mobil bleibt und viele schöne Ausflüge zukünftig machen kann. Eines ist klar: Sie haben sich, sie haben einander. Die Kinder haben auch immer genügend Spielkameraden um sich. Wir wünschen der Familie Tolbert das Allerbeste.