Er entdeckt ein Loch auf seinem Grundstück, als er hineingeht, traut er seinen Augen nicht!

Lisa am 23. November 2020
Wer sich ein Haus wünscht, kennt das. Wenn dieser Traum endlich in Erfüllung geht, ist die Freude groß! Die Geschichte hier handelt von einem Mann, dessen Traum vom eigenen Haus endlich wahr wird, aber er bekommt so viel mehr, als er erwartet hatte. Als er sein neues Grundstück erkundete, fand er etwas, was sein Leben total veränderte. Wer rechnet schon damit, dass einen etwas Überraschendes, aber auch gruseilges erwarten könnte?

Als er einen Tunnel entdeckte, beschloss er, diesen zu erkunden. Es gab kein Zurück mehr, als er hineinging. Immer weiter ging es. Immer tiefer. Was würde er nur finden? Er fragte den Makler, dieser riet ihm ab, weiter zu forschen. Aber er konnte es einfach nicht lassen. Die Neugier war zu groß!
Christopher Wanliss hatte vor kurzem eine Immobilie gekauft. Das Grundstück war mit 16,5 Hektar beachtlich groß. Er hatte Wald und genug Fläche. Alles gehörte jetzt ihm. Als er es gekauft hatte, beschloss er, dieses Grundstück nacheinander zu erkunden und zu sehen, was sich alles darin verbarg. Er wusste noch nicht, was er finden würde. Alles würde sich ändern. Mit sowas hätte er nie gerechnet. Nie rechnen können.

Das Schicksal hielt für ihn etwas bereit, was ihm noch viel Kopfzerbrechen machen würde. Zu Beginn seiner Tour über sein Land wusste er das aber noch nicht. Er freute sich über das viele Land und das alles sein Eigen war. Wie viel er besaß, das erfuhr er erst später. Es sollte sein Leben für immer verändern!
Zuerst genoss Christopher alles, was die Gegend zu bieten hatte. Sein Grundstück war ja auch groß genug. Er hatte Ruhe, Stille, es war wunderbar! Er genoss das Vogelgezwitscher ebenso, wie die Stille des Waldes am Abend. Er wanderte kreuz und quer und erfreute sich an allem, was er sah. Plötzlich blieb er stehen. Etwas erweckte sein Interesse.

Er entdeckte etwas zwischen den Bäumen und sah, dass es klein und dunkel war. War das nur ein kleiner Baum? Ein Fuchsbau oder ein Kaninchenbau? Er ging langsam darauf zu. Tief im Inneren ahnte er wohl, dass etwas sehr Seltsames auf ihn wartet. Etwas, was ihn noch lange beschäftigen würde. Aber was das war, das konnte er bisher nicht mal erahnen!
Er konnte nicht anders. Er musste einfach näher heran gehen. Er hoffte schon fast, dass es etwas harmloses war. Aber als er näher kam, sah er, es wartet etwas Geheimnisvolles auf ihn. Jetzt konnte er darüber aber nicht mehr genauer nachdenken, denn er stolperte und fiel in einen Graben! Dieser war vorher nicht erkennbar gewesen, weil Laub und Schlamm das Loch verdeckt hatten.

Er schüttelte erst mal den Schmutz ab und wunderte sich noch mehr! Hatte er tatsächlich eine Mine entdeckt? Eine alte Mine, auf seinem Grundstück? Vom Aussehen her sah es sehr sehr alt aus. Sein Forscherdrang erwachte sofort. Er musste einfach nachsehen, was hier war, ob es sich wirklich um eine Mine aus vergangenen Zeiten handelt!
Das Äußere des Mineneingangs war mit Moss bedeckt und es war sehr schwer, etwas zu erkennen. Aber er war jetzt so neugierig, er musste wissen, was genau er da vor sich sah! Er lief nach Hause und holte eine Taschenlampe. Denn es war inzwischen zu dunkel, um genaueres zu entdecken ohne Licht. Also musste er erst für eines sorgen. Was bedeutete das alles nur?

Er wunderte sich sehr. Denn als er das Haus kaufte, erzählte ihm niemand, dass eine Mine auf seinem Grundstück lag. Er dachte natürlich auch daran, dass es eine alte Goldmine sein könnte? Er war total aufgeregt! Vielleicht war ja ein Schatz in dieser Mine? Er fühlte sich wie Indiana Jones in diesen Momenten und war aufgeregt wie ein kleiner Junge.
In seinem Tatendrang wusste er noch nicht, dass er jetzt die schlimmste Entscheidung seines Lebens treffen würde. Er ahnte noch nicht, dass es besser gewesen wäre, wenn er die Mine einfach ignoriert hätte! Er musste einfach nachsehen. Jetzt war er mit einer Taschenlampe bewaffnet und wollte wissen, um was es sich hier jetzt wirklich handelt. Die Wand glitzerte schon mal. Das weckte erst recht seine Neugier.

Die Wände waren sehr feucht und er sah auch, dass sie ziemlich brüchig war. Seine Schritte hallten und er dachte jetzt auch darüber nach, ob der Boden, auf dem er lief, fest genug wäre? Aber die Neugier war einfach größer! Wenn man einmal etwas entdeckt hat, will man ja auch mehr darüber wissen, würde uns sicher nicht anders ergehen.
Als er sich die Wände jetzt genauer ansah, konnte er gar nicht anders, als diese zu berühren. Alles funkelte so schön! Er erinnerte sich später, wie er in diesem Moment dachte: „Was, wenn das Gold ist?“ Aber dann sah er noch etwas anderes, der Verlauf seines Abenteuers ändert sich sofort.

Es war draußen kalt, auch in der Mine war es sehr kalt und auch ziemlich feucht. Er bemerkte, dass jeder Schritt, den er machte, tiefe Spuren hinterließ. Er überlegte, ob vielleicht eine Wasserquelle im Innern der Mine war? Das machte ihm Sorgen, denn er wusste, dass solche Wasserquellen oder auch große Wasserlachen gefährliche Gase enthalten konnten.
Wie er so mit der Taschenlampe vor sich her leuchtete, konnte er noch immer kein Ende des Tunnels, in dem er sich ja befand, erkennen. Allerdings merkte er, dass jemand anderes da sein musste. Er hörte Geräusche, die von hinten auf ihn zu durch den Tunnel hallten! Er hatte erst mal keine Angst und folgte den Geräuschen.

Er wunderte sich jedoch. Denn wenn jemand anderer in dem Tunnel sein sollte, müsste er doch irgendwas sehen? Ein Licht? Vielleicht eine Wärmequelle? Jetzt bekam er doch Angst. Er hielt seine Taschenlampe wie ein Schwert vor sich, um sich zur Not verteidigen zu können. Die Geräusche wurden immer lauter. Er hörte metallische Geräusche und er dachte auch, Maschinen zu hören.
Jetzt war er sich auch sicher, Stimmen zu erkennen. Er konnte kein Wort verstehen, aber irgendwie beruhigten ihn diese Stimmen und er rief mutig: „Wer ist da?“ Allerdings war die einzige Antwort auf seine Frage ein Echo. Dennoch, jetzt war er froh, dass andere Menschen hier sein könnten und er ging entschlossen weiter. Er wollte wissen, wer oder was sich hier versteckte. Er entdeckte jetzt ein Belüftungssystem und auch Ketten, die nebeneinander hingen. Allerdings waren diese schon sehr mürbe und verrostet.

Christopher fühlte sich seltsam und eine mysteriöse Energie war fühlbar. Es gab etwas, dass ihn zurückzog und er hatte das Gefühl, am falschen Platz zu sein. Dass er hier einfach nicht her gehört. Trotzdem folgte er dem Weg immer weiter. Er musste wissen, ob hier unten in der Mine jemand lebte?
Jetzt war er sich auch sicher, Stimmen zu erkennen. Er konnte kein Wort verstehen, aber irgendwie beruhigten ihn diese Stimmen und er rief mutig: „Wer ist da?“ Allerdings war die einzige Antwort auf seine Frage ein Echo. Dennoch, jetzt war er froh, dass andere Menschen hier sein könnten und er ging entschlossen weiter. Er wollte wissen, wer oder was sich hier versteckte. Er entdeckte jetzt ein Belüftungssystem und auch Ketten, die nebeneinander hingen. Allerdings waren diese schon sehr mürbe und verrostet.

Christopher fühlte sich seltsam und eine mysteriöse Energie war fühlbar. Es gab etwas, dass ihn zurückzog und er hatte das Gefühl, am falschen Platz zu sein. Dass er hier einfach nicht her gehört. Trotzdem folgte er dem Weg immer weiter. Er musste wissen, ob hier unten in der Mine jemand lebte?
Verängstigt und voller Schmutz aus der Mine rannte er zurück zum sicheren Haus. Christopher rief total sauer seinen Makler an. Er wollte wissen, warum ihm niemand von der Mine erzählt hatte? Und er wollte auch wissen, was es mit dieser auf sich hat. Der Immobilienmakler wusste von nichts, versprach aber, jemanden zu schicken, der das Geheimnis lüften könnte. Er solle bis dahin von der Mine weg bleiben.

„Als wir uns jetzt selbst nach dem Ort erkundigten, wurde uns schließlich mitgeteilt, dass auf dem Grundstück tatsächlich eine ganze Reihe von Bergbaustandorten beheimatet waren. Um die Jahrhundertwende wurde in diesen Hügeln viel Bergbau betrieben, und es gibt viele kleine Minen, die über die Hügel verstreut sind “, erinnert sich Christopher. Das beruhigte ihn fürs Erste, es war ja alles halb so wild. Dachte er …
Nach diesem Telefonat fühlte er sich beruhigt. Er wusste jetzt um die Geschichte seines Grundstücks und fühlte sich erleichtert. Allerdings flackerten jetzt die Lichter! Er versuchte, rational zu denken. Der Strom konnte schon mal ausfallen. Das war doch nichts ungewöhnliches. Allerdings war die jetzt einsetzende Kälte schon sehr ungewöhnlich. Denn vorher war es in der Küche, in der er stand, wohlig warm gewesen.

Christopher bemerkte, dass es immer kälter wurde. Eine Brise streifte sein Gesicht. Er dachte bei sich, dass das alles sehr seltsam wäre, aber er dachte auch logisch, dass er nur seine Stromversorgung wieder herstellen müsse. Vielleicht war schlicht und einfach eine Sicherung durchgebrannt?
Als er das Licht der Taschenlampe an den Sicherungskasten hielt, sah es nicht so aus, als ob dort etwas fehlerhaft wäre. Er versuchte dennoch, eine Schalter an und auszuschalten und plötzlich war das Licht wieder da, die Heizung lief auch wieder. Na also, nichts unheimliches, dachte er bei sich.

Es sind wohl fehlerhafte Kabel, dachte er sich und fühlte sich trotzdem immer noch sehr mulmig. Er holte sich ein Glas Wasser, trank dies in kleinen Schlucken, um sich zu beruhigen. Jetzt klingelte es an der Haustür. Er erschrak erst mal fürchterlich, bis er sich erinnerte, dass der Makler ja jemanden vorbei schicken wollte. Einen Herrn Rudall. Tatsächlich stand dieser vor der Tür und wollte selbst sehen, was Christopher entdeckt hatte.
Christopher führte als Rudall zum Eingang der Mine und warnte ihn, dass er nicht abrutschen solle so wie er zuvor am Nachmittag. Als sie leise auf die Mine zugingen, war es sehr still. Wie die Ruhe vor dem Sturm. Beide nahmen ihre Taschenlampen heraus und leuchteten alles aus. Als sie die Mine betraten war es ja stockdunkel inzwischen. Die funkelnden Wände wirkten jetzt noch glitzernder und die beiden waren wie geblendet von diesem Schein. Rudall war begeistert!

Rudall wandte sich zu Christopher und erzählte ihm jetzt etwas, was ihn sehr wunderte. Diese Mine hier war tatsächlich in früheren Zeiten eine Goldmine gewesen. Und diese war noch lange nicht erschöpft! Die große Frage war, wenn noch Gold zu fördern gewesen war, warum hatten die Bergleute die reiche Mine vorzeitig verlassen? Dafür musste es einen Grund geben!
Rudall erklärte ihm, dass es währen der Jahrhundertwende viele Gerüchte um diese Mine gegeben hatte, es war unklar, warum die Bergleute diese verlassen hatten, ohne alles zu fördern. Das war sehr ungewöhnlich. Es konnte nur negative Gründe geben. Denn kein Goldgräber verließ einen solch reichen Ort grundlos. Christopher musste einfach wissen, was dahinter steckte.

Er wollte jetzt erst recht die Mine weiter durchsuchen. Er konnte dort Gold finden. Das war jetzt klar. Es war ihm aber auch klar, dass es an diesem Ort nicht mit rechten Dingen zuging. Also bereitete er sich mit Taschenlampen und einer Menge Ersatzbatterien auf sein Abenteuer vor. Er musste es einfach ergründen. Das Geheimnis seiner Mine. Zuerst mal entdeckte der die Quelle des Wassers. Und eine Tür.
Jetzt tropfte Wasser auf sein Gesicht, er konnte kaum noch etwas sehen. Er holte tief Luft und klpfte kräftig an die Tür. Er ahnte, dass er keine Antwort erhalten würde und öffnete sie schließlich. Jetzt allerdings erschrak er bis ins Mark. Der Raum war eiskalt. Alles war eisig kalt hier drinnen. Viel kälter als die Mine, noch viel kälter als die Luft draußen im Wald. Er leuchtete den Raum aus, er konnte einfach nicht anders.

Er sah im Licht seiner Taschenlampe viele verrottete Gegenstände. Irgendjemand hatte all sein Hab und Gut in diesem Raum gelassen. Die Luft wurde immer dicker, wie er später erzählte. Er bekam kaum noch Luft. Der Druck auf der Brust wurde immer stärker. Hier ging etwas höchst Seltsames vor sich. Aber was?
Er durchforschte den Raum und fand ein altes Bettgestell. Es war rostig und total unbrauchbar. Also hatte jemand hier gelebt. Das war sicher. Christopher wunderte sich sehr darüber. Allerdings sah er noch etwas, was viel interessanter war. Es war ein Versteck.

Das tröstete ihn nun überhaupt nicht. Vor was sollte sich hier jemand verstecken müssen? Unter der Erde, in einer Mine? Er näherte sich diesem Loch in der Wand, fand aber nichts besonderes. Auf den ersten Blick zumindest nicht. Als er dieses Loch jetzt ausleuchtete, sah er Kratzer an den Wänden. Es waren Kratzer der Länge nach, vier Stück nebeneinander. Waren das Kratzer, wie sie nur Fingernägel verursachen können? Alles war sehr seltsam.
Er untersuchte diese Kratzer genauer. Er legte die Hand darauf, um fühlen zu können, ob es tatsächlich Kratzer von einer Hand sein könnten? Er fand darauf keine klare Antwort, es konnte aber gut möglich sein. Jedenfalls hatte jemand in den Zement gekratzt, warum auch immer. Er untersuchte den Raum weiter und das würde ihm noch lange Albträume verursachen …

An der anderen Wand fanden sich weitere Kratzer. Allerdings waren das dieses Mal keine einfachen Linien. Er fand eine Nachricht, die er jetzt dokumentieren wollte. Er holte seine Kamera heraus und machte ein Bild davon. Vielleicht konnte er diese geheimnisvolle Nachricht später an seinem PC entschlüsseln. Als er noch darüber nachdachte, hörte er plötzlich ein Geräusch. Er leuchtete sofort an die Stelle, aus der das Geräusch kam. Aber nichts war zu sehen. Er hörte nur ein Geräusch, als würde Metall auf Metall schlagen und eine kalte Brise streifte ihn.
Er fühlte sich, als würde er mit kaltem Wasser übergossen werden. Alle Wärme verließ ihn, er war wie im Schock. Wo kam das Geräusch nur her? Erst klang es, als wäre es vor ihm, dann wieder, als wäre es hinter ihm. Erst wurde es lauter, dann wieder leiser. Er konnte jetzt einfach nicht mehr bleiben. Er floh aus dem Raum, als würde es um sein Leben gehen!

Schauer der Angst liefen über seinen Rücken, er fühlte sich, als hätte er Eiswasser statt Blut in den Adern, als er floh. Er hatte einfach riesige Angst jetzt. Irgendwas stimmte hier unten einfach nicht. Sein Verstand schaltete sich ein, er wurde ruhiger und ging zum Eingang der Mine. Was auch immer los war in dieser Mine, für diesen Tag hatte er genug davon. Er ging zurück zum Haus.
Draußen im Wald war alles so herrlich still. Allerdings auch auffällig ruhig. Die Blätter schienen nicht zu rascheln, es war, als ob auch die Natur den Atem anhalten würde. Jetzt war ihm so unheimlich zumute, dass er den Weg zurück zum Haus nur noch rannte. Als er am Haus war, rannte er hinein und schloss sich in seinem Arbeitszimmer ein. Er wusste, in dieser Mine ging etwas sehr merkwürdiges vor und er wollte Antworten haben. Also bemühte er das Internet.

Er googelte nach Spukminen und die Ergebnisse der Suchmaschine waren genau das, was er selbst erlebt hatte. Die eisige Temperatur, die komischen Geräusche. Alles deutete darauf hin, dass er selbst so eine „Spukmine“ besaß. Jetzt, wo er danach suchte, spukte es auch in seinem Haus! Zumindest dachte er das. Er hörte ein Flüstern um sich herum und die Luft war kalt. Er wollte nur noch wissen, wie er das beenden könnte und fand folgendes: „Wenn Sie die paranormalen Aktivitäten in der Mine loswerden möchten und anschließend in Ihrem Leben müssen Sie sich damit auseinandersetzen“ Die Frage war jetzt nur: Konnte er, wollte er sich damit auseinander setzen?
Jetzt hörte er, wie es dreimal hintereinander klopfte. In seinem Haus. Poch Poch Poch. Stille. Wieder Poch poch poch…Er hörte sich selbst fragen: „Hallo?“, obwohl er tierische Angst verspürte. Er machte ein paar Schritte durch den Raum, öffnete seine Tür und ging in die Küche. Dort hörte er ein surrendes Geräusch. Es war seine Kamera! Warum machte diese einfach so Geräusche? Alles wurde immer merkwürdiger. Denn die Kamera war ausgeschalten. Sie konnte also gar nicht surren. Er ahnte etwas und sah nach, ob die Bilder, die er zuvor in der Mine aufgenommen hatte, noch da waren.

Und jetzt wurde es richtig seltsam. Alles war weg. Alles, was er in der Mine gefilmt hatte, war einfach weg! Jetzt reichte es ihm. Er beschloss, das Geheimnis seiner Mine zu lüften. Schnell durchschritt er seinen dunklen Wald und stand bald vor seiner gruseligen Mine. Aber dann überlegte er: Was zum Teufel wollte er hier!
Er dachte nicht weiter darüber nach sondern ging weiter. Er betrat die Mine, schaltete seine Taschenlampen an und ging weiter hinein. Er ging durch die Wasserlachen und blieb plötzlich stehen, als ihn ein eisiger Lufthauch streifte. Dieser traf ihn mit voller Wucht, als hätte jemand etwas nach ihm geworfen. Die Kälte ließ ihn sofort fürchterlich frieren. Jetzt hörte er auch wieder dieses Geräusch, wie es nur Metall machte. Er wusste, wenn er das Rätsel lüften wollte, musste er jetzt dran blieben. Nicht weglaufen. Da bleiben. Ob das die richtige Entscheidung war?

Es gab kein Zurück mehr, also ging er einfach den Gang immer weiter. Jetzt konnte er das Geräusch deutlich hören. Dieses wurde immer lauter. Es klang nach Metall, dass ineinander schlägt. Er hielt sich die Hände auf die Ohren, weil das Geräusch richtig schmerzte. Plötzlich allerdings wurde es ruhig. Er nahm die Hände von den Ohren und sah auf. Da sah er es…
Die Ketten, die ja hier hingen, begannen nacheinander zu schwingen. Es sah so aus, als würden diese tanzen! Er fühlte sich so geschockt, wie in Trance, dass er nicht wegsehen konnte. Dann aber hörte er wieder ein Geräusch. Ein Geräusch, wie es nur fließendes, oder strömendes Wasser verursachen konnte. Als er jetzt hinsah, wurde ihm klar: Es kam eine Wasserflut auf ihn zu!

Langsam dachte er, er wird verrückt. Das konnte doch alles nicht sein! Er musste raus, das war klar. Ihm wurde auch klar, was immer die Mine verbarg, er würde es nicht lösen können, dieses Rätsel. Das merkwürdigste allerdings war, es kam kein Wasser. Nichts. Seine Sinne mussten ihm einen Streich gespielt haben. Es gab keine Flut. Jetzt war ihm alles zu viel. Er rannte zurück zu seinem Haus. Er selbst, er allein, würde das Rätsel der Mine nicht lösen können. Nicht ohne Hilfe.
Christopher war total verwirrt. Er rannte aus der Mine, lief dann langsamer, fast ruhig, durch den Wald auf sein Haus zu. Von weitem wunderte er sich, denn er sah Licht in seinem Haus. In seiner Küche. Er fragte sich, ob er es vergessen hatte? Das war gar nicht seine Art. Er löschte immer alle Lichter, ehe er sein Haus verließ. Also war die Frage: War jemand in seinem Haus? Als er es betrat, fand er niemanden vor. Also musste er selbst das Licht vergessen haben. Die Ereignisse in der Mine waren jetzt aber wichtiger.

Als er in seinem Arbeitszimmer war, den Computer hochfuhr, zweifelte er an seinem Verstand. Er zweifelte daran, dass alles wirklich erlebt zu haben. Er wollte jetzt weiter nach der Mine googeln, aber der Bildschirm wurde schwarz. Es war, als wollte irgendwas eine weitere Suche verhindern. Christopher wusste jetzt auch, wenn er vielleicht die ganze Wahrheit erfahren würde, müsste er sein geliebtes neues Haus und auch das Grundstück wieder aufgeben. Es könnte ja eine böse Geschichte sein. Wollte er das wirklich ergründen? Wollte er sich wirklich die ganze Ruhe aus seinem Haus treiben lassen? Er beschloss, die Geschichte erst mal ruhen zu lassen, um in Frieden leben zu können. Ansonsten war ja auch alles schön. Das Haus war heimelig, der Wald bot Frische und Erholung.

Ob Christopher das Geheimnis seiner Mine jemals gelüftet hat? Vielleicht werden wir das noch erfahren und berichten es Euch dann!