Dieser Hund fand ein Geheimnis hinter der Wand!

Tim am 21. December 2020
Ein Herz und eine Seele
George Miller liebt seinen Hund namens Crosby. Da er schon seit einer ganzen Weile Single war, beschloss er, sich doch ein Haustier zuzulegen. Er liebt Hunde schon immer, also war klar, dass nur ein Hund in Frage kommt als zukünftiger Mitbewohner. Da George wenig Kontakt zu seiner Familie und alten Freunden hatte, war Crosby fortan sein liebster Weggefährte. Denn George war des Berufes wegen weit weg von zuhause und seinen menschlichen Kontakten.

Das machte ihn oft traurig und er fühlte sich einsam und alleine. Da kam Crosby genau recht. Sein Leben war endlich nicht mehr so traurig und er hatte einen Gefährten, der ihm treu ergeben war, so wie es fast alle Hunde sind. Die beiden waren schon bald nach Crosbys Einzug ein Herz und eine Seele. George kümmerte sich sehr gut um seinen neuen Freund und Crosby dankte es ihm auf seine Weise.
Seltsames Benehmen
Die beiden verstanden sich so gut, dass sie bald keinen Schritt mehr ohne den anderen taten. George lernte die Eigenheiten seines neuen Freundes auch schnell kennen und so wunderte es ihn, als Crosby eines Tages damit begann, immer ein und die gleiche Wand anzuknurren und anzubellen. Was war da nur los? George selbst konnte nichts erkennen, was den Hund so nervös machte. Die Wand war scheinbar eine ganz normale Wand. Also was war nur los?

Wenn er versuchte, Crosby von der Wand abzulenken und ihn dort weg zu locken, bellte Crosby eher noch mehr. Als würde er versuchen, George etwas wichtiges mitzuteilen. Etwas, was wohl nur er wahrnehmen konnte. Er tobte an dieser Wand und ließ sich kaum beruhigen. Als würde ein böser Feind hinter der Wand lauern, den nur Crosby sah und hörte. Was konnte das sein?
Ein Freund in guten und in schlechten Zeiten
Es wunderte George besonders, weil Crosby ansonsten total ruhig war. Er war niemals unfreundlich gegenüber anderen Hunden, oder andern Menschen. Er verstand sich sogar mit Katzen gut, was bei Hunden ja nun wirklich selten vorkommt. George machte sich Sorgen, ob vielleicht gesundheitlich etwas mit seinem Hund nicht stimmt?

Vielleicht buhlte er um Aufmerksamkeit? Das wunderte George aber dann doch selbst, da Crosby erstens genug davon erhielt und zweitens bisher kein solches Verhalten an den Tag gelegt hatte. Es musste etwas anderes hinter seinem seltsamen Benehmen stecken. Jetzt galt es, herauszufinden, was das sein könnte. Denn im ganzen Haus verhielt sich Crosby ruhig. Nur wenn er an diese spezielle Wand kam, ging es los. Er wurde unruhig, bellte und war nervös.
Starren an die Wand
Plötzlich schien sich alles zu beruhigen. Crosby bellte die Wand nicht mehr an. George dachte sich, dass es wohl vorbei wäre. Aber weit gefehlt. Nun stellte sich Crosby vor die Wand und starrte sie an. Das jeden Tag, über mehrere Stunden hinweg. George gab sich Mühe, den Hund von der Wand abzulenken, aber Crosby war so vertieft und starrte diese Wand an, dass er nicht mal auf sein Herrchen hören wollte.

Der Hund saß da und starrte die Wand an. Langsam wurde es George mulmig zumute. Er wusste nicht, was er tun sollte, um den Hund von der Wand abzulenken. Crosby war auch im Verhalten seltsam geworden, er fraß weniger und schien irgendwie dauernd schlechte Laune zu haben. Sein geliebter Hund war total verändert. George war sehr beunruhigt. Was war hier nur los!
Jetzt reicht es
Als George eines Tages aufstand, sah er zuerst nach seinem Hund und fand diesen wieder an dieser seltsamen Wand. Er starrte sie an, als wäre sie ein Wunderding. Langsam war George richtig genervt von der Situation und rief seinen Hund, herrischer als sonst, zu sich. Er war einfach mit den Nerven am Ende.

Da der Hund wieder nicht hörte, brüllte George den Hund an und dieser erschrak natürlich. Das war er von seinem Herrchen gar nicht gewohnt! Aber der Hund erwachte wie aus einer Starre, als würde er aus einem Albtraum erwachen und in diesem Moment war der Hund auch so wie früher. George tat es leid, dass er ihn angefahren hatte und fragte ihn, als wäre er ein Mensch: „Na mein Junge, was hast du denn?“ Crosby blickte ihn treu an und ging wieder zu der Wand, als würde er George unbedingt etwas zeigen wollen. George reichte es. Er beschloss, die Wand zu öffnen, um zu sehen, was seinen Hund so irritierte.
Er musste Gewissheit haben
George wollte jetzt wissen, ob er sich das alles nur einbildet, ob sein Hund wirklich die ganze Zeit diese Wand anstarrte? Also fuhr er in das nächste Elektrogeschäft und besorgte sich eine Kamera. Er wollte diese direkt vor der ominösen Wand platzieren, um zu sehen, was Crosby so irritierte, oder ob tatsächlich irgendwas zu sehen war, wenn man es filmen würde. Es konnte doch alles keine Einbildung sein?

Da er selbst nicht wusste, was er von der ganzen Sache halten sollte, hielt er das für die beste Idee. Er brauchte eine logische Erklärung für das seltsame Verhalten seines Hundes. Denn bisher war Crosby nie auffällig gewesen. Also was hatte es mit dieser Wand auf sich? Er musste das unbedingt herausfinden, er wollte auch sicher gehen, dass er selbst nichts Wesentliches übersieht.
Was will der Hund ihm sagen
George war eine Weile in der Stadt unterwegs, bis er eine geeignete Kamera fand. Als er dann endlich nach Hause kam, fand er seinen Crosby wieder vor der Wand vor. Der Hund wirkte nervös und erschrak, als George hereinkam. Mit großen Augen blickte er George an, wieder hatte dieser das Gefühl, als wollte der Hund ihn auf irgend etwas aufmerksam machen. Aber auf was denn nur?

Jetzt wollte er Gewissheit haben und installierte so schnell es nur irgend ging die Kamera über der seltsamen Wand. Er war sehr gespannt, ob dann etwas sichtbar werden würde, was das Verhalten seines Hundes endlich erklärte? Denn sein Hund sah nach wie vor starr auf diese Wand, als würde dort irgend etwas unerklärliches lauern, was ihn erschreckte und nervös machte.
Jetzt endlich bemerkt auch er etwas
Crosby war in seinem Verhalten so völlig anders, als zu Beginn und alleine deshalb wollte George unbedingt herausfinden, was denn mit dieser Wand war? Denn wieder saß sein Hund vor der Wand und starrte darauf. Nun bemerkte George auch, dass es immer der gleiche Punkt war, auf den sein Hund starrte. Und jetzt bemerkte auch George etwas.

Als George seinen Hund betrachtete, seinen Augen folgte, sah auch er endlich etwas. Ein kleiner Punkt, ein minimaler Schatten, der auf die Wand fiel. George sah hinter sich, um die Quelle dieses Schattens vielleicht zu sehen? Aber es war nichts zu finden. Nichts, was diesen kleinen und seltsamen Schatten erklären könnte. Nun war George endgültig verwirrt. Konnte es sein, dass es in seinem Haus plötzlich spukt?
Was ist nur hinter der Wand
George gab aber nicht gleich auf, sondern schaute auch, genau wie sein Hund, weiter auf diesen Fleck an der Wand. Also auf die Stelle, zu sehen war ja nichts. Und dann hörte er endlich etwas. Er erschrak furchtbar und endlich verstand er zumindest halbwegs, dass sein Hund durchaus einen Grund hatte, auf diese Wand zu starren. Er hörte etwas, er war sich jetzt ganz sicher!

Jetzt hatte George endgültig genug. Er musste wissen, was hinter dieser Wand war. Er musste nachsehen, ob sich hinter dieser Wand etwas verbarg, was das seltsame Verhalten seines Tieres endlich erklären würde. Und er selbst hatte ja jetzt auch diesen Schatten gesehen und ein seltsames Geräusch wahrgenommen. Sein Hund blickte ihn an, als wollte er sagen: „Siehst du, ich bin nicht verrückt. Da ist etwas!“
Nicht nur ein kleines Loch
Nun machte er sich ans Werk. Er wollte einfach nicht länger warten, bis er eine logische Erklärung fand. Er sah sich die Wand von oben bis unten genau an und fand im unteren Bereich einen kleinen Riss. An diesem wollte er ansetzten, um die Wand einzuschlagen. Er holte also einen Vorschlaghammer und legte los. Er brauchte nur wenige Schläge, bis die ganze Wand in sich zusammenfiel.
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Und dann sah er es. Ein Loch in der Wand. Es war nicht nur ein kleiner Hohlraum, wie man ihn oft in Häusern findet, sondern es schien sich um einen richtigen Raum zu handeln, der dort hinter der Wand verborgen war. George erschrak nicht nur über den Fund, er war auch sauer! Warum hatte ihn niemand darauf aufmerksam gemacht, als er das Haus erworben hatte? Oder wusste gar niemand von diesem Raum, der bisher verborgen war?
Weg mit der Wand
Jetzt war kein Halten mehr. George musste wissen, was es mit diesem Raum auf sich hatte. Er riss die Wand jetzt völlig ein, um in den Raum zu gelangen. Jetzt holte er einen Kumpel zu Hilfe, dieser sollte ihm helfen, dieses versteckte Zimmer freizulegen, ohne dass sich George in Gefahr begibt. Sie hämmerten und machten, bis endlich das Zimmer in Gänze vor ihnen lag. Was würde es jetzt preisgeben, welches Geheimnis verbarg dieser Raum bis jetzt?

Auch Crosby war jetzt aufgeregt und lief an der Grenze zum Zimmer hin und her. Sie alle hörte leise Geräusche, es klang wie ein Wimmern. Was war das nur? Als würden sie niemanden stören wollen, schlichen sich die Männer in den Raum und waren sehr gespannt, was die Ursache für dieses leise Wimmern war. Würden sie das Geheimnis jetzt endlich lüften können? Was sie fanden, werden die Männer wohl nie mehr vergessen, würden sie auch noch so alt werden.
Traumatische Erlebnisse
George überlegte kurz, warum Crosby gar so aufgeregt war. Er war lange Zeit im Tierheim, ehe George ihn adoptierte. Sicherlich hatte er viele Tiere leiden sehen und sicher waren auch viele von ihnen über die Regenbogenbrücke gegangen. Daran musste George jetzt denken und hatte Mitleid mit seinem armen Hund. Wahrscheinlich hatten ihn die Geräusche und der komische Schatten an seine alten Freunde im Heim erinnert.

Umso wichtiger war es jetzt, den Hund zu beruhigen und das Geheimnis der Wand zu lüften. Damit Crosby wieder der lustige und fröhliche Hund werden konnte, der er war, ehe diese Geschehnisse in der Wand begannen. Jetzt war es an der Zeit, endlich das Rätsel dieser seltsamen Wand zu lösen, das Geheimnis des geheimen Raums zu lüften. Würde es eine schöne Entdeckung sein, oder etwas Gruseliges? Sehen wir mal nach!
Neue Freunde
George und sein Freund betraten also jetzt das geheime Zimmer und hörten die Geräusche deutlich und klar. Sie erkannten, dass es sich um eine Katze handeln musste. Ein kleines. Und ja, es war ein Mini Kätzchen, welches irgendwie hinter die Wand, bzw. von außen in diesen geheimen Raum gelangt war und dort wohl schon eine ganze Weile gefangen saß!

Crosby schnüffelte jetzt auch neugierig und schien sich zu freuen. George erkannte jetzt, dass die kleine Katze genau die selbe Fellfarbe hatte, wie eine Katze im Heim, mit der Crosby befreundet war. Was für ein seltsamer Zufall! Tragisch war nur, dass die Katzenfreundin von Crosby im Heim verstorben war. Bekam jetzt durch einen glücklichen Zufall Crosby eine neue, ähnliche Freundin? Es sah ganz danach aus.

Der Hund freute sich jetzt total über den Fund, George hatte wohl recht gehabt. Anscheinend hatte Crosby die ganze Zeit die Nähe der kleinen Katze gespürt und das leise Wimmern gehört. Er wollte wohl unbedingt, dass jemand dieses kleine Tierwesen befreit und er so sogar eine neue Freundin bekam. Schön, dass George seinem Hund so vertraut hat und das er so der kleinen Katze das Leben retten konnte oder? Und auch schön, dass Crosby nun sogar noch eine Spielgefährtin hatte. Endlich mal eine Story mit Happy End!